Anfrage Aktenzeichen BV1/073/2020

Energetische Gebäudesanierung an städtischen Gebäuden im Stadtbezirk - Anfrage der CDU-Fraktion

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kaiserswerther Straße 209 · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 2Dokumente 14. Februar 2020veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Wie viele städtische Gebäude gibt es im Stadtbezirk 1?
  2. Wie viele wurden davon in den letzten 5 Jahren auf welche Weise (Dämmung, Heizung, Beleuchtung) energetisch saniert und welche Menge an CO2 und Energie konnte durch die Sanierung eingespart werden?
  3. Wieviel Energie- und CO2-Einsparpotenzial sieht die Verwaltung bei weiteren Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebereich im Stadtbezirk?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 14. Februar 2020. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00371910.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00371910.pdf Published Time: Fri, 14 Feb 2020 09:31:42 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: BV1/073/2020 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 14.02.2020 CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 1 An die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks 1 Marina Spillner Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 1 am 28. Februar 2020 Betrifft: Energetische Gebäudesanierung an städtischen Gebäuden im Stadtbezirk - Anfrage der CDU-Fraktion Die Verwaltung wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten: 1. Wie viele städtische Gebäude gibt es im Stadtbezirk 1? 2. Wie viele wurden davon in den letzten 5 Jahren auf welche Weise (Dämmung, Heizung, Beleuchtung) energetisch saniert und welche Menge an CO2 und Energie konnte durch die Sanierung eingespart werden? 3. Wieviel Energie- und CO2-Einsparpotenzial sieht die Verwaltung bei weiteren Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebereich im Stadtbezirk? Begründung: Begründung erfolgt ggf. mündlich. Gez. Margarete Ernesti André Simon
BV1_073_2020_Energetische Gebäudesanierung_Antwort Dezernat als Text anzeigen
Title: 00382962.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00382962.pdf Published Time: Fri, 26 Jun 2020 07:43:10 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: BV1/073/2020 Stadtkämmerin Schneider Stellungnahme zur Anfrage „ Energetische Gebäudesanierung an städtischen Gebäuden im Stadtbezirk “ Zu der o.g. Anfrage nimmt das Amt für Gebäudemanagement in Abstimmung mit dem Schulverwaltungsamt, dem Kulturamt, dem Jugendamt, dem Sportamt sowie dem Amt für Migration und Integration wie folgt Stellung. Frage 1: Wie viele städtische Gebäude gibt es im Stadtbezirk 1? Antwort: Im Stadtbezirk 1 befinden sich 198 städtische Gebäude. Die Zuständigkeiten verteilen sich auf das Amt für Gebäudemanagement, das Schulverwaltungsamt, das Kulturamt, das Jugendamt, das Sportamt sowie das Amt für Migration und Integration. Frage 2: Wie viele wurden davon in den letzten 5 Jahren auf welche Weise (Dämmung, Heizung, Beleuchtung) energetisch saniert und welche Menge an CO2 und Energie konnte durch die Sanierung eingespart werden? Antwort: Die CO2-Einsparung ist abhängig von der jeweiligen Energieart. Aus diesem Grunde ist eine rechnerische Vergleichbarkeit der Energieeinsparung zur CO2-Einsparung nicht möglich. Das Amt für Gebäudemanagement hat an fünf Gebäuden den Austausch der Fenster, die Erneuerung der Fensterdichtungen, die Dämmung der Rohrleitungen und die Umstellung auf LED-Technik durchgeführt. An drei weiteren Gebäuden wurde jeweils die Umstellung des Gebäudes ausschließlich auf LED-Technik, die Erneuerung der Wärmeversorgungsanlage und die Erneuerung der Lüftung und Klimatechnik durchgeführt. Durch die Maßnahmen konnten rechnerisch ca. 415.000 kWh/a Energie bzw. 75 t/a an CO2-Emissionen eingespart werden. Das Schulverwaltungsamt hat an zwei Gebäuden Fassaden- und Dachsanierungen durchgeführt und an einem der beiden Gebäude zusätzlich eine Fenstersanierung. An zwei weiteren Gebäuden wurde der Austausch alter Beleuchtungskörper durch LED-Beleuchtung durchgeführt und der Fernwärmeanschluss erneuert. Durch die Maßnahmen konnten ca. 420.000 kWh/a Energie und 100 t/a an CO2-Emissionen eingespart werden. Das Kulturamt konnte in 2019/20 durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung an vier Gebäuden rechnerisch ca. 270.000 kWh/a Energie und 90 t/a an CO2-Emissionen einsparen. Seitens des Jugendamtes wurden seit 2015 im Zuge von Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten eine Dachdämmung und drei Umstellungen auf LED-Beleuchtung durchgeführt. Durch die Sanierungsarbeiten werden rechnerisch ca. 3.000 kWh/a Energie und 1 t/a CO2-Emissionen eingespart. Frage 3: Wieviel Energie- und CO2-Einsparpotenzial sieht die Verwaltung bei weiteren Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebereich im Stadtbezirk? Antwort: Die Energie- und C02-Einsparpotentiale werden einzelfallbezogen, in der Regel auch im Zusammenhang konkreter Anlässe untersucht. Eine Gesamtbetrachtung aller Gebäude wäre sehr aufwendig und aufgrund der sich stetig ändernden gesetzlichen Vorgaben und der technischen Weiterentwicklungen in Bezug auf Energieeffizienz nur begrenzt aussagekräftig. Beim Amt für Gebäudemanagement ist in den kommenden zwei Jahren vorgesehen, mit einer größeren Anzahl weiterer Maßnahmen erhöhte Energie- und CO2-Einsparpotenziale auszuschöpfen. Hierdurch werden eine Energieeinsparung von ca. 1.305.000 kWh/a und eine CO2-Einsparung von 245 t/a prognostiziert. Für die Jahre nach 2021, sind noch weitaus höhere Sanierungsraten mit entsprechend weiterführenden Einsparungen - energetische Gesamtsanierungen -geplant. Hierzu werden derzeit u.a. Energiekonzepte erstellt. Des Weiteren werden vermehrt Maßnahmen wie z.B. o der Bau von PV Anlagen o die priorisierte Umstellung auf Fernwärme oder erneuerbare Energien, o die beschleunigte Umsetzung von Maßnahmen zur Dämmung der Gebäudehülle, o die Erhöhung der Energieeffizienz von bestehenden Heizungsanlagen durch den hydraulischen Abgleich und/oder die Erneuerung der Heizungsverteilung bzw. Regelung sowie o die beschleunigte Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik Berücksichtigung finden. Seitens des Schulverwaltungsamtes wurden für energetische Maßnahmen wie Fassaden- und/oder Dachsanierungen, Errichtung von Photovoltaikanlagen und den Anschluss an das Fernwärmenetz die Einsparpotenziale in Höhe von ca. 460.000 kWh/a Energie und 210 t/a CO2-Emissionen ermittelt. Das Kulturamt plant für 2020/21 mit den Maßnahmen Umstellung der Beleuchtung auf LED, Anschluss an das Fernwärmenetz, Erneuerung der Kälte- und Lüftungsanlagen, Errichtung einer Photovoltaikanlage und weiteren Sanierungsmaßnahmen prognostizierten Einsparungen in Höhe von ca. 300.000 kWh/a Energie und 205 t/a CO2-Emissionen. Auch das Jugendamt geht davon aus, dass durch weitere Sanierungsmaßnahmen erhebliche Energie- und CO2-Einsparungen erzielt werden können. Substanzielle Untersuchungen hierzu werden in die Wege geleitet, sobald die Kapazitäten entsprechend angepasst werden.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV1/073/2020