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Title: 00381236.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00381236.pdf
Published Time: Mon, 22 Jun 2020 14:38:02 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
BV7/196/2020
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 07.06.2020
CDU-Fraktion Bezirksvertretung 7
An
Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk 7
Anfrage
zur Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 23.06.2020
Betrifft:
Infrastruktur Knittkuhl/ Hubbelrath - Anfrage der CDU-Fraktion -
Die CDU-Fraktion bittet die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:
1) Was gedenkt die Verwaltung zu tun, um die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der ehemaligen Bergischen Kaserne in Hubbelrath nicht weiter dem Verfall auszusetzen?
2) Sieht die Verwaltung es als möglich an – notwendige Eigentumsrechte und denkmalrechtliche Genehmigungen lt. DSchG vorausgesetzt – ,
a) unter Denkmalschutz stehende Gebäude vorzeitig zu sanieren und sie in dringend benötigten Wohnraum umzuwandeln,
b) zur Verbesserung der Infrastruktur im Düsseldorfer Osten unter Nutzung der vorhandenen Gebäude und des Freigeländes Nahversorgungs – und Sporteinrichtungen herzustellen?
Sachdarstellung:
2008 gab die Bundeswehr die Aufgabe der Bergischen Kaserne bekannt. Über die weitere Verwendung besteht nach wie vor Unklarheit. Die Bürger und Bürgerinnen in Knittkuhl, Ludenberg und Hubbelrath warten seither vergebens auf eine Verbesserung der örtlichen Infrastruktur, wie der Errichtung eines Supermarktes und einer Sportanlage. Leerstehende Unterkunfts – und Funktionsgebäude könnten saniert und zu Wohnraum umgebaut werden. Der Vorschlag, hier das Olympische Dorf für die Olympiade 2032 zu bauen, bedeutet, dass es bis zu ersten Nutzungen noch 12 Jahre dauern wird.
Es ist davon auszugehen, dass jegliche spätere Planung die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude bzw. Anlagen in die weitere Planung einbeziehen wird. Insoweit würde die vorzeitige Nutzung einer späteren Gesamtplanung nicht im Wege stehen.
Aktuell werden in der Landeshauptstadt jedoch Wohnungen benötigt, Bürger und Bürgerinnen in Knittkuhl und Hubbelrath vermissen Nahversorgungs – und Sporteinrichtungen. Seite 2
Es ist daher kein Sinn darin zu sehen, dass die Gebäude weiter, ggfs bis zur Olympiade 2032, weiter ungenutzt und somit dem weiteren Verfall ausgesetzt bleiben.
gez.:
Rainer Klöpper
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Title: Microsoft Word - Infrastruktur Knittkuhl Hubbelrath.docx
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00386406.pdf
Published Time: Mon, 31 Aug 2020 14:51:56 GMT
Number of Pages: 1
Markdown Content:
7.1
Anlage 1 zu Vorlage BV7/196/2020
Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 01.09.2020
Infrastruktur Knittkuhl/Hubbelrath
Anfrage der CDU-Fraktion
Frage 1:
Was gedenkt die Verwaltung zu tun, um die unter Denkmalschutz stehenden Gebäu-
de der ehemaligen Bergischen Kaserne in Hubbelrath nicht weiter dem Verfall auszu-
setzen?
Frage 2:
Sieht die Verwaltung es als möglich an – notwendige Eigentumsrechte und denkmal-
rechtliche Genehmigungen lt. DSchG vorausgesetzt -.
a) unter Denkmalschutz stehende Gebäude vorzeitig zu sanieren und sie in drin-
gend benötigten Wohnraum umzuwandeln,
b) zur Verbesserung der Infrastruktur im Düsseldorfer Osten unter Nutzung der
vorhandenen Gebäude und des Freigeländes Nahversorgungs- und Sportein-
richtungen herzustellen?
Antwort Frage 1 und 2a:
Das Baudenkmal befindet sich gegenwärtig im Bundeseigentum, daher hat die Be-
zirksregierung hier als Obere Denkmalbehörde die Entscheidungs- und Handlungs-
kompetenz. Die Anfrage der CDU-Fraktion, i.V. Herr Klöpper, kann dementsprechend
von der Stadtverwaltung inhaltlich nicht beantwortet werden. Eine grundsätzliche
bautechnische Möglichkeit nach Schaffung aller genehmigungsrechtlichen Vorausset-
zungen besteht selbstverständlich, wenn der Eigentümer dies beantragt.
Antwort Frage 2b:
Im Rahmen der Entwicklung des neuen Wohnquartiers im Bereich des ehemaligen
Kasernengeländes soll auch ein Nahversorgungsbaustein vorgesehen werden. Vo-
raussetzung ist hierfür ein städtebauliches Gesamtkonzept, um unter anderem die
erforderliche Mantelbevölkerung für die Nahversorgungseinrichtungen sicherzustellen
und eine optimale Vernetzung mit dem Bestand in Knittkuhl zu gewährleisten.
Der Sportverwaltung liegen keine Informationen über Gebäude oder Freiflächen vor,
eine weitere Entwicklung ist hier nicht bekannt.