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BV5/066/2021
SPD-Fraktion
der Bezirksvertretung 5
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 06.04.2021
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 5
Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 5 am 27. April 2021
Betrifft:
Kaiserswerther Markt - Wann findet der Workshop statt?
(Anfrage Frau Wisbrun-Irmer, SPD-Fraktion, vom 6. April 2021)
In der Lokalzeitung war am Ostersamstag zu lesen, dass in Kaiserswerth ein
Campus für alle Generationen entstehen soll. Als Fläche kommt ein 27 Hektar
großes Areal („Nördlich Kalkumer Schlossallee") in Betracht. Möglichst noch vor
den Sommerferien soll hierzu ein erster Workshop mit den Bürger:innen
stattfinden.
Der für Frühjahr 2020 geplante Workshop zum Kaiserswerther Markt wurde
coronabedingt abgesagt. Auch nach über einem Jahr wurde dieser Termin
bislang nicht nachgeholt.
Die „Initiative Kaiserswerther Markt" hat in der Zwischenzeit einen Vorschlag
erarbeitet, der den Ideen der Stadtverwaltung widerspricht.
Es ist Aufgabe der lokalen Politik, alle Interessenslagen bei einer Entscheidungs-
findung zu berücksichtigen. Diese sind bei Geschäftsinhaber:inne n, Anwoh-
ner:innen und Besucher:innen / Gästen des Kaiserswerther Marktes nicht auto -
matisch identisch. Der geplante Workshop sollte hier auch vermittelnde Wirkung
entfalten. Wie der Vorschlag der „Initiative Kaiserswerther Markt" zeigt, ist das
Vermitteln dringend angezeigt.
Das Thema digitale Bürgerbeteiligung und E -Partizipation ist ein sinnvoller
Ansatz, um solche Prozesse auch während Corona zu gestalten und der Politik -
verdrossenheit etwas entgegenzusetzen.
Als Beispiele seien hier das Bürgerbeteiligungsportal „Bonn macht mit!" und
„FFM Frankfurt fragt mich" genannt. Die Dialogplattform „Frankfurt Deine Stadt"
ermöglicht es ferner der Stadt, Teile des Stadtentwicklungskonzeptes aufbereitet
zur Diskussion zu stellen. Bei Bürgerbeteiligungsplattform-Plattform „Mannheim
gemeinsam gestalten" werden Vorhaben der Stadt und die entsprechenden
Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt. Ziel ist Transparenz und Orientierung, wo
und wie sich die/der Einzelne einbringen kann.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
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1. Warum wird ein Workshop zu einem zurückgestellten Bauvorhaben
(„Nördlich Kalkumer Schlossallee") jetzt geplant und der dringend be -
nötigte Workshop Kaiserswerther Markt nicht nachgeholt?
2. Wie stellt sich die Verwaltung den weiteren Entscheidungsprozess bzgl.
des Kaiserswerther Marktes vor (Ablaufplan und Zeitplanung)?
3. Welche digitalen Bürgerbeteiligungsformate erscheinen der Verwaltung
aus den auszugsweise vorgetragenen Beispielen sinnvoll, um nach über
einem Jahr das Projekt Kaiserswerther Markt wieder voranzubringen bzw.
mit den Bürger:innen gemeinsam zu gestalten?
gez. Nicola Wisbrun-Irmer
Antwort der Verwaltung als Text anzeigen
BV5/066/2021
Anfrage Frau Wisbrun-Irmer, SPD-Fraktion, vom 6. April 2021
hier: Kaiserswerther Markt - Wann findet der Workshop statt?
Frage 1:
Warum wird ein Workshop zu einem zurückgestellten Bauvorhaben („Nördlich Kalkumer
Schlossallee") jetzt geplant und der dringend benötigte Workshop Kaiserswerther Markt
nicht nachgeholt?
Antwort:
Zum Projekt „Nördlich Kalkumer Schlossallee" ist momentan kein Workshop geplant.
Vielmehr soll in absehbarer Zeit ein politischer Beschluss zur Verfahrensstruktur
eingeholt werden. Ob dabei die Durchführung eines Workshops oder ein anderes
Verfahren beschlossen wird, ist noch offen.
Als Voraussetzung für den Workshop „Umgestaltung Kaiserswerther Markt" müssen
zunächst die Ausgangskomponenten und Bedingungen klar vereinbart werden.
Frage 2:
Wie stellt sich die Verwaltung den weiteren Entscheidungsprozess bzgl. des
Kaiserswerther Marktes vor (Ablaufplan und Zeitplanung)?
Antwort:
Dies lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht beantworten. Bei Wiederaufnahme des
Projektes werden der Ablauf- und Zeitplan entsprechend angepasst.
Frage 3:
Welche digitalen Bürgerbeteiligungsformate erscheinen der Verwaltung aus den
auszugsweise vorgetragenen Beispielen sinnvoll, um nach über einem Jahr das Projekt
Kaiserswerther Markt wieder voranzubringen bzw. mit den Bürger:innen gemeinsam zu
gestalten?
Antwort:
Diese Frage stellt sich momentan nicht, da künftige Bürgerbeteiligungen zu diesem
Projekt voraussichtlich wieder analog stattfinden können.