Anfrage Aktenzeichen BV10/026/2019

Zustand der Wälder im Bezirk Garath/Hellerhof

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 3 · Stadtbezirk 10 (Garath)örtlicher Bezug 1Dokument 10. September 2019veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Wie ist der Zustand der Bäume auf Düsseldorfer Privat- und Kommunalwaldflächen nach dem Hitzesommer 2019 im Bezirk 10?
  2. In welchem Umfang werden seit 2014 an Extremwetterverhältnisse angepasste Baumarten angepflanzt und wie haben sich diese bisher bewährt?
  3. Wann und in welchem Umfang werden Baumschäden durch Extremwetterverhältnisse mit Wiederaufforstungen ausgeglichen und finden dazu auch Gespräche mit Privatwald-Besitzer*innen auch der umliegenden Gemeinden (Hilden, Langenfeld) statt?
Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Der Klimawandel schädigt durch extrem trockene und heiße Perioden im Sommer sowie durch Starkregenereignisse den Baumbestand. Damit ist auch sein Beitrag gegen den Klimawandel bedroht. Die Wälder absorbieren zehn Prozent der Treibhausgasemissionen.

Laut „Grünordnungsplan 2025“ (veröffentlicht 2014) gibt es im Düsseldorfer Stadtgebiet rund 2.700 ha Waldflächen, die 12,3 % der Gesamtfläche des Stadtgebiets umfassen. 2.200 ha davon sind in städtischer Verwaltung, 500 ha in privater Hand (vor allem im nördlichen Stadtgebiet). Die Baumarten verteilten sich laut dem „Grünordnungsplan 2025“ auf 25 % Eiche, 20 % Buche, 50 % andere Laubgehölze und 5 % Nadelbäume. Nadelbäume haben sich als besonders anfällig für Hitze und Trockenheit gezeigt.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 10. September 2019. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00355289.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00355289.pdf Published Time: Mon, 25 Nov 2019 11:16:44 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: BV10/026/2019 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 10.09.2019 Angelika Kraft-Dlangamandla (DIE LINKE) der Bezirksvertretung 10 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 10 Anfrage der Bezirksvertreterin Frau Kraft-Dlangamandla zur Sitzung der Bezirksvertretung 10 am 24.09.2019 Betrifft: Zustand der Wälder im Bezirk Garath/Hellerhof Die Verwaltung wird gebeten folgende Fragen zu beantworten: 1. Wie ist der Zustand der Bäume auf Düsseldorfer Privat- und Kommunalwaldflächen nach dem Hitzesommer 2019 im Bezirk 10? 2. In welchem Umfang werden seit 2014 an Extremwetterverhältnisse angepasste Baumarten angepflanzt und wie haben sich diese bisher bewährt? 3. Wann und in welchem Umfang werden Baumschäden durch Extremwetterverhältnisse mit Wiederaufforstungen ausgeglichen und finden dazu auch Gespräche mit Privatwald-Besitzer*innen auch der umliegenden Gemeinden (Hilden, Langenfeld) statt? Begründung: Der Klimawandel schädigt durch extrem trockene und heiße Perioden im Sommer sowie durch Starkregenereignisse den Baumbestand. Damit ist auch sein Beitrag gegen den Klimawandel bedroht. Die Wälder absorbieren zehn Prozent der Treibhausgasemissionen. Laut „Grünordnungsplan 2025“ (veröffentlicht 2014) gibt es im Düsseldorfer Stadtgebiet rund 2.700 ha Waldflächen, die 12,3 % der Gesamtfläche des Stadtgebiets umfassen. 2.200 ha davon sind in städtischer Verwaltung, 500 ha in privater Hand (vor allem im nördlichen Stadtgebiet). Die Baumarten verteilten sich laut dem „Grünordnungsplan 2025“ auf 25 % Eiche, 20 % Buche, 50 % andere Laubgehölze und 5 % Nadelbäume. Nadelbäume haben sich als besonders anfällig für Hitze und Trockenheit gezeigt. Die Stadt strebt deshalb seit spätestens 2014 an, die verbliebenen Nadelholzbestände sukzessive durch Arten mit hoher Trockenstresstoleranz zu ersetzen und so stabile Mischbestände aufzubauen. Bei der Auswahl der Arten orientiert sie sich u.a. an der Klimaartenmatrix für Waldbaumarten (KLAM-Wald; Stiftung Wald in Not 2008). Unser Bezirk hat viele Bäume, viel Wald und Naturschutzgebiet, und das muss mit entsprechendem Handeln erhalten oder auch verbessert werden. Seite 2

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV10/026/2019