Antrag Aktenzeichen BV9/008/2021

Reisholzer Hafen - Antrag der SPD-Fraktion

Ein Vorschlag an das zuständige Gremium, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kaiser-Friedrich-Straße 16a · Stadtbezirk 9 (Wersten, Holthausen)örtlicher Bezug 1Dokument 6. Januar 2021veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Die Bezirksvertretung 9 bittet den Rat und die Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf, im Rahmen der weiteren Ausbauplanung zur Modernisierung und Qualifizierung des Reisholzer Hafens, grundsätzlich auf die Errichtung eines Containerterminals zu verzichten und ausschließlich ortsbezogene Maßnahmen zur Standortsicherung, Stärkung und Verbesserung der Hafeninfrastruktur zu verfolgen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Der Ausbau des Reisholzer Hafens ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf, das endlich auf den Weg gebracht ist. Allerdings berücksichtigt er nur in eingeschränktem Maße die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner und der örtlichen Industrie.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 6. Januar 2021. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00396276.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00396276.pdf Published Time: Fri, 05 Mar 2021 11:14:19 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: BV9/008/2021 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 06.01.2021 SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 9 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirkes 9 Herrn Dr. Graf Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung 9 am 22.01.2021 Betrifft: Reisholzer Hafen - Antrag der SPD-Fraktion Antrag: Die Bezirksvertretung 9 bittet den Rat und die Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf, im Rahmen der weiteren Ausbauplanung zur Modernisierung und Qualifizierung des Reisholzer Hafens, grundsätzlich auf die Errichtung eines Containerterminals zu verzichten und ausschließlich ortsbezogene Maßnahmen zur Standortsicherung, Stärkung und Verbesserung der Hafeninfrastruktur zu verfolgen. Begründung: Der Ausbau des Reisholzer Hafens ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf, das endlich auf den Weg gebracht ist. Allerdings berücksichtigt er nur in eingeschränktem Maße die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner und der örtlichen Industrie. Einschränkend ist mit aller Deutlichkeit darauf hinzuweisen, dass der Ausbau des Reisholzer Hafens und der Hafeninfrastruktur ausschließlich der Stärkung und Unterstützung der örtlichen Industrie und Wirtschaft dienen soll und darf. Er sollte der Verschiffung und des Transportes von schweren Industriegütern – wie Baggern (Komatsu), Hafenkränen (Kone Cranes), der Anlieferung von Rohstoffen und Schüttgütern für die örtliche produzierende Wirtschaft, etc. dienen. Hierzu hat die LHD u.a. gemeinsam mit den im Düsseldorfer Süden ansässigen Industrieunternehmen das Verkehrs- und Infrastrukturprojekt Bamberger Straße initiiert. Mit der Tieferlegung der Straße wird die notwendige Industriezufahrt unterhalb der DB-Schienentrasse zum Reisholzer Hafen nachhaltig gesichert. Der seit Jahren diskutierte trimodale Ausbau (Wasser, Straße, Bahn) des Reisholzer Hafens als Containerterminal ist u.E. in keiner Weise zielführend und hinnehmbar, zumal die örtliche Verkehrsinfrastruktur im Bereich des Reisholzer Hafens wenig leistungsfähig und ohne eine Tunnellösung für den Schienenverkehr zum Reisholzer Bahnhof unrealistisch ist. Seite 2 Hierzu 3 Argumente: 1. Der Schienentransport mit 300 – 600 Meter langen Containerzügen zwischen Reisholzer Hafen und Güterbahnhof Reisholz in beiden Richtungen blockiert den Fahrverkehr der Stadtbahnlinien U 71 und U 83 und schränkt nachhaltig in erheblicher Weise die seitens der LHD geplante Verkehrswende und ein Umsteigen der Pendler auf den ÖPNV ein. 2. Die schon heute verstärkt zu beobachtende Ansiedlung weiterer Logistik-unternehmen im Hafenareal, die daraus resultierende und durch ein Verkehrs-gutachten prognostizierte Zunahme der LKW-Containerverkehre, sowie die Ausweitung der Containertransporte von und zum Reisholzer Hafen würden zudem zu einer weiteren erheblichen verkehrlichen Behinderung und Belastung der Kreuzungsbereiche und Zufahrten zum Reisholzer Hafen und der Behinderung des Stadtbahnverkehrs führen. 3. Die Verkehrstrasse Münchner Straße ist nicht ausreichend dimensioniert und ausgebaut, um den prognostizierten zusätzlichen Containerverkehr aufzunehmen. Schon heute behindern Staus zur Rush-Hour das überörtliche Verkehrsnetz in erheblichem Maß. Eine Ausweitung des Schwerlastverkehrs wird durch Mehrbelastung, zu mehr Staus, ja ggf. zum Verkehrskollaps in den südlichen Stadtteilen führen.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV9/008/2021