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Title: 00367056.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00367056.pdf
Published Time: Tue, 03 Mar 2020 10:44:50 GMT
Number of Pages: 6
Markdown Content:
APS/057/2019
X öffentlich nicht öffentlich
# Beschlussvorlage
Betrifft:
Städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb "Wohnen am Himgesberg" -Durchführung des Wettbewerbes
Fachbereich:
61 - Stadtplanungsamt
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Cornelia Zuschke
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Ausschuss für
Wohnungswesen und
Modernisierung
20.01.2020 Vorberatung
Ausschuss für Planung und
Stadtentwicklung
27.02.2020 Entscheidung
Bezirksvertretung 5 28.01.2020 Anhörung Seite 2
# Sitzung des APS am 22.01.2020 Vorlage Nr. APS/057/2019
## Städtebaulich-landschaftsplanerischer Durchführung des
## Wettbewerb Wettbewerbes
## - Wohnen am Himgesberg -Seite 3
## Städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb
## - Wohnen am Himgesberg -
## - Durchführung des Wettbewerbes
## Beschlussentwurf:
## BV Die Bezirksvertretung 5 wird hiermit gem. § 3 Abs. 10 Nr. 3 der Bezirkssatzung zur Durchführung städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb - Wohnen am Himgesberg -angehört und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung.
## AWM Der Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung.
## APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt, vorbehaltlich der Empfehlung der Bezirksvertretung 5, der Durchführung des in der Anlage beschriebenen städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerbs zu. Seite 4
Sachdarstellung:
Ausloberin
Die Kaiserswerther Diakonie (KWD), 1836 von Theodor und Friederike Fliedner gegründet, ist eines der ältesten und größten diakonischen Unternehmen Deutschlands. Mit rund 2.500 Beschäftigten in den Bereichen Bildung und Erziehung, soziale Dienste, Altenhilfe und Gesundheit sowie mehreren Tochterunternehmen bietet sie ein umfassendes Leistungsspektrum für Menschen in verschiedenen Lebenslagen.
Im Kaiserswerther Diakoniepark sind die zahlreichen Einrichtungen der Diakonie gebündelt. Dazu zählt das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit 556 Betten in zwölf Fachkliniken. Weiterhin gibt es Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und der Jugendhilfe, berufsbildende Schulen sowie die Fliedner Fachhochschule Düsseldorf mit Studienangeboten in den Bereichen Pflege, Gesundheit und Soziale Arbeit. Darüber hinaus unterhält die KWD das Hotel MutterHaus mit Tagungszentrum, eine Fachbibliothek mit Museum sowie die Kaiserswerther Buchhandlung.
Anlass
Die KWD ist Eigentümerin eines unmittelbar östlich an den Diakoniepark grenzenden
Grundstückes „Am Himgesberg“ südlich des Zeppenheimer Weges.
Angesichts der notwendigen Erweiterung ihres eigenen Angebotes sowie der großen Wohnraumnachfrage im gesamten Stadtgebiet Düsseldorfs strebt die Kaiserswerther Diakonie eine bauliche Nutzung des Gebietes an. Seitens der KWD besteht unter anderem ein erhöhter Bedarf an wohngruppentauglichen Gebäudeformen sowie kleinen Wohnungen. Ein Teil der Grundstücksflächen wird zur Deckung des Bedarfs der Kaiserswerther Diakonie benötigt, die übrigen Flächen stehen zur Wohnbebauung zur Verfügung, die nach Abschluss des Verfahrens veräußert werden sollen. Neben den Flächen der Kaiserswerther Diakonie ist auch eine östlich angrenzende Fläche eines weiteren privaten Eigentümers im Wettbewerb einbezogen, um eine städtebaulich aufeinander abgestimmte Entwicklung vorzudenken.
Wettbewerbsverfahren
Um eine überzeugende städtebauliche Qualität an diesem Standort zu erreichen, beabsichtigt die Ausloberin, ein Wettbewerbsverfahren mit 5 Teams bestehend aus Stadtplanern und Freiraumplanern durchzuführen. In die Entwicklung soll auch die interessierte Öffentlichkeit miteingebunden werden. Der Wettbewerb wird daher als nicht anonymes kooperatives Verfahren mit Zwischenpräsentation durchgeführt. Am 13. November 2019 fand bereits ein durch die Diakonie organisierter Austausch mit der näheren Nachbarschaft statt, deren Ergebnisse in die Auslobung eingeflossen sind. Seite 5
Ziele
Es ist ein städtebauliches Konzept gefragt, das den unterschiedlichen Wohnformen (Wohngruppen, öffentlich geförderter und preisgedämpfter sowie freifinanzierter Wohnungsbau) gerecht wird, die Lücke zwischen Diakoniepark und bestehender Wohnbebauung sinnvoll schließt, sowie mit einer eingeschränkten Überbaubarkeit innerhalb der Wasserschutzzone umgeht. In der Auslobung ist dabei die konkrete Vorgabe der Diakonie von 73.000 qm BGF und ein Erschließungsanteil von maximal 18 % formuliert. Insgesamt soll die bauliche Dichte in südliche Richtung des Plangebietes abnehmen und auf eine angemessene Maßstäblichkeit im Wechselspiel mit der Umgebung geachtet werden. Das Ziel ist dabei das Erreichen einer GFZ von 1,2 für die Teilbereich A, B und C. Dieser Wettbewerb dient aus Sicht der Landeshauptstadt Düsseldorf ausdrücklich der Überprüfung der städtebaulichen Verträglichkeit dieser Zahl.
Aufgabe
Es gilt sowohl für das engere (Teilfläche A, B sowie C) als auch das erweiterte Wettbewerbsgebiet (Teilfläche D) ein städtebauliches Konzept und ein für die Teilfläche Landschaft ein landschaftsplanerisches Konzept zu entwickeln.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die KWD anstrebt, ihre sozialen Dienste auf die Teilflächen A und B zu erweitern. Hier sind Wohngruppen, Mitarbeiter- und Studierendenwohnen sowie betreutes Wohnen als Teile der diakonischen Nutzung zu realisieren. Mit der Teilfläche C im Süden wird den gesamtstädtischen freifinanzierten Wohnungsbaubedarfen entsprochen.
Es soll ein innovatives und integratives Wohnquartier entstehen, das den differenzierten Ansprüchen seiner Bewohner und Besucher entspricht. Dabei sind hohe Freiraum- und Aufenthaltsqualitäten zu schaffen und weitere Aspekte der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Für die Teilfläche Landschaft gilt es, den Naturraum zugänglich und erlebbar zu machen, ohne ihn stark zu beeinträchtigen. Dazu zählen die Auslichtung der Böschung und die Herstellung von Aufenthaltsgelegenheiten.
Umgang mit Bestand
Das Gebäude auf dem Zeppenheimer Weg 27 (Apartmenthaus mit größeren und kleinere Wohnungen - Sanierungsbeginn 2019) ist zu integrieren und muss übernommen werden. Die Gebäude am Zeppenheimer Weg (39 und 41) dürfen vollständig überplant werden. Die im Plangebiet vorhandenen Grünstrukturen sind dabei aufzunehmen und nach Möglichkeit in den städtebaulichen Entwurf zu integrieren.
Erschließung
Es soll ein aus neuen und bestehenden Wegeverbindungen bestehendes tragfähiges Netz für Fußgänger und Radfahrer entwickelt werden. Die Haupterschließung soll über den Zeppenheimer Weg erfolgen. Ein untergeordneter Anschluss über die
Alte Kalkumer Straße ist zumindest für Nutzfahrzeuge zu prüfen, ebenso wie ein
Anschluss über den Weg „Nach den Hingbenden“ für Fuß - und Radverkehr.
Der Fußweg im Westen des Wettbewerbsgebietes soll zur Verbindung mit dem bestehenden Diakoniepark erhalten bleiben, ist aber nicht als Haupterschließung für das neue Quartier geeignet. Seite 6
Ausblick
Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren soll - nach Zustimmung der politischen Gremien der Landeshauptstadt Düsseldorf - ein Bauleitplanverfahren zur Umsetzung des Siegerentwurfs gestartet werden. Die Quotierungsregelung des
Handlungskonzeptes für den Wohnungsmarkt „ZUKUNFT WOHNEN.DÜSSELDORF“
werden dabei vollumfänglich Anwendung finden.
Anlagen:
APS-057-2019_Anlage_Plan Wettbewerbsgebiet
APS-057-2019_Anlage_Plan Wettbewerbsgebiet als Text anzeigen
Title: Microsoft Word - APS-057-2019_Anlage_Plan Wettbewerbsgebiet.docx
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00367064.pdf
Published Time: Tue, 17 Dec 2019 10:48:48 GMT
Number of Pages: 1
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Abb.: Aufgabenstellung Wettbewerbsgebiet mit Teilflächen