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Title: 00375597.pdf
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Published Time: Fri, 08 May 2020 09:57:03 GMT
Number of Pages: 4
Markdown Content:
AUS/016/2020
X öffentlich nicht öffentlich
# Informationsvorlage
Betrifft:
Erster Bericht zum Ratsbeschluss "Saubere Luft für Düsseldorf: Reduzierung von NOx-Emissionen vorantreiben!"
Fachbereich:
19 - Umweltamt
66 - Amt für Verkehrsmanagement
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Helga Stulgies
Beigeordnete Cornelia Zuschke
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Ordnungs - und
Verkehrsausschuss
27.05.2020 Kenntnisnahme
Ausschuss für Umweltschutz 28.05.2020 Kenntnisnahme
Haupt - und Finanzausschuss 08.06.2020 Kenntnisnahme
Rat 18.06.2020 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 11.02.2016 die Vorlage „Saubere Luft für
Düsseldorf: Reduzierung von NOx-Emissionen vorantreiben!“ (Drucksache 01/248/2015) einstimmig beschlossen. Demnach bittet der Rat die Verwaltung, […]
„(3) den Rat und seine Fachausschüsse über umgesetzte und weitere geplante Maßnahmen zur Reduzierung der NOx-Belastungen in Düsseldorf sowie die erreichten Minderungseffekte anlassbezogen, mindestens einmal
jährlich zu unterrichten.“
Ein erster Bericht wird hiermit vorgelegt:
Düsseldorf verfügt seit Februar 2019 über einen rechtskräftigen Luftreinhalteplan (LRP), er ist im Internet auf den Seiten der Bezirksregierung eingestellt unter: Seite 2
http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/Umweltschutz_Luftreinhaltung/pdf/Luftreinhalteplan_Duesseldorf _2019.pdf .
Dieser enthält 69 Minderungsmaßnahmen. In der Anlage 1 ist ihr Umsetzungsstand (31.12.2019) beschrieben. – Allen Projekten gemeinsam ist, dass an ihrer Umsetzung seit Inkrafttreten des Luftreinhalteplans gearbeitet wird; teilweise sind die Projekte auch abgeschlossen. Kenntlich gemacht wird dies an dem grünen Symbol einer Ampel-Skala. Es gibt lediglich drei Projekte, die nicht "im grünen Bereich" sind: M 6 / 91: Ermäßigtes ÖPNV-Abo wegen Verschrottungsnachweis eines Diesel-Pkws (rotes Symbol) sowie M 6 / 92: Verstetigung Radmarketing und M 6 / 93: weitere Radabstellanlagen (beides gelbe Symbole).
Im Folgenden werden 13 herausgehobene Maßnahmen mit ihrem Umsetzungsstand zum 31.12.2019 kurz beschrieben:
1.+2. Die Rheinbahn verfolgt die Umstellung der gesamten Busflotte auf das Abgasniveau Euro-VI bis 2020 und hatte daher die Maßnahme M 6 / 76.2 „ Neue Busse Abgasnorm Euro VI “, verknüpft mit der Maßnahme M 6 / 76.4 „Beschleunigte Neufahrzeugbeschaffung von Euro VI Bussen “ in den LRP
eingebracht: 91 Solobusse sowie 103 Gelenkbusse sind ausgeliefert und werden seither im Linienbetrieb eingesetzt. Sie stellen rund 80 Prozent der neu zu beschaffenden Busse der Abgasnorm VI dar.
3. Ergänzend ist die Maßnahme M 6/76.1 „ Nachrüstung von bis zu 154 Euro V/EEV Bussen mit NOx-Reduzierungssystemen “ zu sehen. Die Nachrüstung s oll über drei zeitlich aufeinander folgende Stufen erfolgen. In der ersten Stufe sind 44 MAN Busse nachgerüstet worden. Die Beauftragung zur Nachrüstung der verbleibenden 110 Linienbusse ist erfolgt; ein Bus ist abgängig. Mit der Nachrüstung wurde begonnen. Zur Wirksamkeit der Nachrüstsysteme sind vom TÜV Nord Abgasmessungen an einem MAN Bus im realen Fahrbetrieb durchgeführt worden. Die Abgasmessungen an den Fahrzeugtypen Solaris und VDL sind in Vorbereitung.
4. Zur Sammlung von Erfahrungen mit elektrisch betriebenen Bussen hat die Rheinbahn die Maßnahme M 6/76.3 „Elektrobusse “ in den LRP eingebracht.
Demnach sollen die ersten 10 batterieelektrischen Busse geliefert und im ersten Halbjahr 2020 auf zwei innerstädtischen Linien in Betrieb genommen werden. Für eine weitere innerstädtische Elektrobuslinie sollen zehn weitere Linienbusse soll ab 2021 beschafft werden. Die serienmäßige Beschaffung von Elektrobussen ist ab 2023 vorgesehen.
5. Die Stadt schlug mit der Maßnahme den M 6/95 „weiterer Ausbau des
Radhauptn etzes/Fahrradachsen“ den weiteren Infrastrukturausbau vor.
Entwickelt wurde ein Radhauptnetz mit einer Streckenlänge von über 300 km. Ziel ist es, zur Erhöhung der Qualität und Verkehrssicherheit direkte Verbindungen auf Hauptverkehrsachsen zu schaffen. In einem ersten Schritt werden Projekte der Netzstufe 1 priorisiert bearbeitet und umgesetzt.
6. Des Weiteren brachten Stadt und Rheinbahn die Maßnahme M 6/97 „Ausbau der
Infrastruktur zur Verkehrsinformation und –lenkung“ in den LRP ein. Ein Ziel ist die Reisezeitenoptimierung zwischen Stellplatz auf einem P+R-Platz und weiterführender Verbindung mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Hierzu wird
die Rheinbahn zunächst an zwei Pilotprojekten „Gerresheim Krankenhaus“ und „Wittlaer“ eine Stellplatzsensorik testen.
7. Die Stadt fügte die Maßnahme M 6 / 99 „Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans zu einem integrierten Mobilitätskonzept“ dem Seite 3
LRP hinzu: Die erste Phase des aktuellen Verkehrsentwicklungsplanes, dem sog. Mobilitätsplan D, ist mit einem vom Ordnungs- und Verkehrsausschuss am 27. November 2019 beschlossenen Zielkonzept sowie Entwurf eines Evaluationskonzeptes erbracht worden.
8. Die Stadt bekannte sich im LRP mit der Maßnahme M 6/124 „Verstetigung der „Mobilitäts -Partnerschaft" zur Förderung von betrieblichem Mobilitäts-management. Zunächst hatten sich Kreishandwerkerschaft, die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer mit der Landeshauptstadt Düsseldorf im November 2017 zu einer Partnerschaft zusammengefunden. Bisher haben sich 66 Unternehmen und Institutionen der Mobilitätspartnerschaft angemeldet. Die Internetseite www.duesseldorf.de/mobilitaetspartnerschaft wird regelmäßig aktualisiert und auf Termine und Veranstaltungen der Mobilitätspartnerschaft hingewiesen. Die Mobilitätspartnerschaft hat bereits eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt. Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft lassen die Mobilitätspartnerschaft in Düsseldorf derzeit bis auf weiteres ruhen (Vergleiche
Anlage 2 ); die Stadt führt die Mobilitätspartnerschaft gemeinsam mit der Industrie-und Handelskammer weiter.
9. Die Stadt fügte ergänzend die Maßnahme 6 / 126 „Förderung von Dach -,
Fassaden und Innenhofbegrünung (DAFIB)“ bei. Das Förderprogramm wird öffentlichkeitswirksam über verschiedene Medien beworben. Mit den bisher bewilligten Förderanträgen werden insgesamt 3.660 m² innerstädtische Grünfläche entstehen.
10. Des Weiteren bekannte sich die Stadt zur Förderung von Elektromobilität und brachte die Maßnahme M 6/127 „Handlungskonzept Elektromobilität“ ein. Die erste Fortschreibung des Konzeptes soll in 2020 vom Rat beschlossen werden. Es setzt insbesondere auf den schnellen und wirkungsvollen Ausbau von Ladeinfrastruktur, vorrangig im privaten und halböffentlichen Raum.
11.-13. Auf Betreiben des Landes NRW brachte die Stadt die Umweltspurregelungen in den LRP ein. Sie sind festgeschrieben in den Maßnahmen M 6 / 138 bis 140
„Umweltspur Merowingerstraße, Prinz -Georg-Straße und Werstener Straße -Corneliusstraße – Kaiserstraße“ . Die Umweltspuren wurden fristwahrend als einjährige Pilotversuche mit begleitender Evaluation eingeführt. Für die Maßnahme
M 6 / 140 steht ein vervollständigender politischer Beschluss noch aus.
Insgesamt hat sich die Luftbelastung bezogen auf Stickstoffdioxid (NO2) von 2018 nach 2019 positiv entwickelt. Dies zeigt sich am eindrucksvollsten an der Messstelle des Landes auf der Corneliusstraße. Hier wurde die NO2-Belastung von 53 auf 45 μg/m³ gesenkt.
Trotz erkannter Minderungseffekte an allen Messstellen existieren im Jahr 2019 noch immer Stationen mit NO2-Grenzwertüberschreitungen. Hierbei handelt es sich um die Bernburger-, die Cornelius-, die Ludenberger- und die Merowingerstraße.
Die Minderung geht zurück auf ein Zusammenspiel von Faktoren, die in dieselbe Richtung wirken wie Wetter, Flottenerneuerung sowie die Minderungsmaßnahmen. Der konkrete Minderungsbeitrag einzelner Maßnahmen ist mit den Mitteln der Stadt nicht ermittelbar. - Lediglich was die Umweltspuren anbetrifft, konnte über ein von der Stadt beauftragtes Gutachten nachgewiesen werden, dass die Minderung auf den ersten beiden, sogenannten kurzen Umweltspuren (Prinz-Georg- und Merowingerstraße) bei bis zu 4 μg/m³ liegt.
Endgültige Planungen der Stadt zu weiteren, konkreten Minderungsmaßnahmen liegen derzeit nicht vor. Seite 4
Anlagen:
Anlage 1: Umsetzungsstand der Maßnahmen des Luftreinhalteplans für Düsseldorf zum 31.12.2019 Anlage 2: Schreiben der Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft an Herrn Oberbürgermeister Geisel
Anlage 1: Umsetzungsstand der Maßnahmen des Luftreinhalteplans für Düsseldorf zum 31.12.2019 als Text anzeigen
Title: Microsoft Word - Anlage Umsetzungsstand der MaÃnahmen des Luftreinhalteplans für Düsseldorf zum 31122019.docx
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00376777.pdf
Published Time: Thu, 30 Apr 2020 07:45:36 GMT
Number of Pages: 65
Markdown Content:
# Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020
# Anlage 1: Umsetzungsstand der Maßnahmen des Luftreinhalteplans für Düsseldorf
# zum 31.12.2019
# M 6/73 Rhein-Ruhr-Express (RRX) Interimsbetrieb
Zuständigkeit: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Im RRX-Interimsbetrieb werden die Linien RE12 (Eifel-Mosel-Express) und
RE19 (Rhein-Ijssel-Express) seit Dezember 2016 verlängert, so dass täglich
ca. 6.000 zusätzliche Personenfahrten ermöglicht werden.
Sachstand 31.12.2019
Die Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt.
# M 6/74 Rhein-Ruhr-Express (RRX) Vorlaufbetrieb
Zuständigkeit: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Im RRX-Vorlaufbetrieb werden größere Schienenfahrzeuge eingesetzt, um
zusätzlich 3.000 tägliche Personenfahrten zu ermöglichen. Ab Dezember 2018 wird
mit der Umrüstung auf größere Fahrzeuge mit 800 Plätzen anstatt 600 Plätze
begonnen. Zum Juni 2022 soll die Umrüstung abgeschlossen sein.
Sachstand 31.12.2019
Die Regional-Express-Linien RE11, RE5 und RE6 verkehren schon mit neuen,
größeren Fahrzeugen. Zum Juni 2020 erfolgt die Umrüstung beim RE1, zum
Fahrplanwechsel 2020 beim RE6. Dann sind alle geplanten Umrüstungen des
RRX-Vorlaufbetriebs abgeschlossen. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020
# M 6/75 Rhein-Ruhr-Express (RRX) Zielzustand
Zuständigkeit : Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Nach Abschluss der Infrastrukturmaßnahmen zum RRX wird das Fahrtenangebot
für den Zeithorizont ab 2030 ausgeweitet, um geplante 10.000 zusätzliche tägliche
Personenfahrten zu ermöglichen.
Sachstand 31.12.2019
Keine Planungsänderungen.
# M 6/76.1 Nachrüstung von bis zu 155 Euro V/EEV Bussen mit NOx-
# Reduzierungssystemen
Zuständigkeit: Rheinbahn AG
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Die Rheinbahn verfolgt mit ihrer Busstrategie die Umstellung der gesamten
Busflotte auf das Euro-6-Abgasniveau bis 2020.
Ein Baustein dieser Strategie ist bei sämtlichen Neufahrzeugen für den ÖPNV die
neueste verfügbare Technik (Abgasnorm Euro 6) zu beschaffen (M6/76).
Ein weiterer Baustein dieser Strategie ist die Nachrüstung von NOx-
Reduzierungssystemen. Es ist beabsichtigt, im Rahmen von europaweiten
Ausschreibungen die jüngeren Busse in drei Stufen nachzurüsten:
1. Stufe: Nachrüstung von 45 MAN Euro 5/EEV Gelenkbussen.
Die Ausschreibung dieser Maßnahme ist für November 2018 vorgesehen.
2. Stufe: Nachrüstung von 50 Solaris Euro-5/EEV Gelenkbussen.
3. Stufe: Nachrüstung von 60 VDL Euro-5/EEV Solobussen.
Die Ausschreibungen der zweiten und dritten Stufe sind für die Jahre 2019 und
2020 geplant. Die Wirksamkeit soll mit Realmessungen dokumentiert werden.
Sachstand 31.12.2019:
Die erste Stufe der Nachrüstung von 44 MAN Euro 5/EEV Gelenkbussen ist Ende
2019 abgeschlossen; ein Bus ist abgängig. Die Ausschreibungen der Stufen 2 und
3 sind ebenfalls abgeschlossen.
Die Realmessung zur Wirksamkeit der Nachrüstsysteme ist bereits vom TÜV Nord
durchgeführt worden und befindet sich aktuell in der Auswertung.
Die Abgasmessungen an den Fahrzeugtypen Solaris und VDL sind in Vorbereitung.
# XAnlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020
# M 6/76.2 Neue Busse Abgasnorm Euro VI
Zuständigkeit : Rheinbahn AG
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Die Rheinbahn verfolgt mit ihrer Busstrategie die Umstellung der gesamten
Busflotte auf das Euro-6-Abgasniveau bis 2020.
Ein Baustein dieser Strategie ist bei sämtlichen Neufahrzeugen für den ÖPNV die
neueste verfügbare Technik (Abgasnorm Euro 6) zu beschaffen.
Die erste Stufe der Neubeschaffungen beinhaltet:
80 EURO VI-Solobusse des Herstellers VDL Bus & Coach. Es sind
aktuell 67 Fahrzeuge ausgeliefert, diese werden seit August 2017
zunächst auf der Corneliusstraße und anschließend auf weiteren Linien
eingesetzt. Die weiteren 13 Fahrzeuge sind bestellt und werden
voraussichtlich im 2. Quartal 2019 geliefert.
74 EURO VI-Gelenkbusse des Herstellers Solaris werden bis Dezember
2018 beschafft und zunächst auf der Corneliusstraße und anschließend
an allen Belastungsschwerpunkten mit Anteilen des Busverkehrs an den
NOx-Emissionen eingesetzt; 40 zusätzliche EURO VI-Gelenkbusse sind
für 2019/2020 abrufbar, die ersten 20 sind bereits bestellt.
Unter der Voraussetzung einer Förderung kann danach eine weitere
Umstellung der Busflotte auf Euro VI erfolgen;
Fortschreibung der Maßnahme M 5/36 „Beschaffung schadstoffarmer Busse“
Sachstand 31.12.2109:
Alle 80 Solobusse sowie alle 74+20 (Option 2019) Gelenkbusse sind ausgeliefert
und befinden sich im Linieneinsatz.
Die verbleibenden 20 Gelenkbusse sind bereits bestellt. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020
# M 6/76.3 Elektrobusse
Zuständigkeit: Rheinbahn AG
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Die Rheinbahn AG führt Elektrobusse in den Linienbetrieb ein.
Der Antrieb der Elektrobusse erfolgt rein elektrisch und erzeugt dabei keine
verbrennungstypischen Abgasemissionen wie CO2 oder NOx.
Den Planungen zu Folge wird ein stufenweiser Umstieg angestrebt:
Erste innerstädtische Elektrobuslinie ab 2019; 10 Fahrzeuge
Nach dem Planungsstand im Dezember 2018 wird sich die Einführung der ersten
innerstädtischen Elektrobuslinie auf Anfang 2020 verschieben, da die Lieferzeiten
von Elektrobussen deutlich länger als erwartet sind. Für dieses Vorhaben liegt ein
bewilligter Förderbescheid über 3,54 Mio. € des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
(VRR) vor. Dabei werden Mehrkosten bei der E Busbeschaffung, Ladeinfrastruktur
und Werkstattumrüstung gefördert. In diesem Zusammenhang ist ein weiterer
Förderantrag beim BMVI gestellt, der zur Erweiterung des Intermodal Transport
System (ITCS) für elektromobilitätsspezifische Anforderungen genutzt werden soll.
Zweite innerstädtische Elektrobuslinie ab 2021; 10 Fahrzeuge
Weitere Beschaffung von Elektrobussen in Serie ab 2023.
Sachstand 31.12.2019:
Alle 10 batterieelektrischen Busse sollen ausgeliefert und auf zwei innerstädtischen
Linien im ersten Halbjahr 2020 in Betrieb genommen werden.
Mitte 2019 ist die Erstellung einer Machbarkeitsuntersuchung für emissionsfreie
Antriebe im Busverkehr gestartet. Die ganzheitlichen Strategiestudie zur
Umsetzbarkeit emissionsfreier Antriebsformen für den gesamten Busverkehr der
Rheinbahn untersucht das vorhandene Fahrtenangebot der Rheinbahn vollständig
auf die Anwendbarkeit aktuell am Markt erhältlicher emissionsfreier Antriebsformen
und bewertet diese wirtschaftlich.
Die 2. Stufe der Beschaffungsstrategie wird derzeit konzeptioniert. Vorgesehen ist
die Beschaffung 10 weiteren emissionsfreien Busse incl. Energieversorgung sowie
erforderlicher Infrastrukturmaßnahmen in 2021/22. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020
# M 6/76.4 Beschleunigte Neufahrzeugbeschaffung von Euro VI Bussen
Zuständigkeit: Rheinbahn AG
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Die Rheinbahn verfolgt mit ihrer Busstrategie die Umstellung der gesamten
Busflotte auf das Euro-6-Abgasniveau bis 2020.
Ein Baustein dieser Strategie ist bei sämtlichen Neufahrzeugen für den ÖPNV die
neueste verfügbare Technik (Abgasnorm Euro 6) zu beschaffen (M6/76).
Ein weiterer Baustein dieser Strategie ist die Nachrüstung von NOx-
Reduzierungssystemen (M6/88).
Darüber hinaus ist der beschleunigte Austausch älterer Euro-5/EEV Bussen
vorgesehen.
Die Rheinbahn beabsichtigt im Jahre 2018 im Rahmen einer europaweiten
Ausschreibung 89 ältere Euro V/EEV-Fahrzeuge (Baujahr 2012 und älter), für die
eine Nachrüstung mit NOx-Reduzierungssystemen aufgrund ihrer zu geringen
Restlaufzeit wirtschaftlich und technisch nicht mehr sinnvoll ist, vorgezogen gegen
neue Euro VI Busse auszutauschen.
Die Ausschreibungsunterlagen für die 82 plus optional 10 Solobusse sind derzeit in
der Erstellung.
Der Ersatz für die 7 älteren Gelenkbusse sowie 2 weitere Gelenkbusse für bereits
bekannte Leistungsausweitungen sind im Zuge der Nachbestellung bereits bestellt.
Ebenso sind die 11 Solobusse für die bekannten Leistungsausweitungen bereits
bestellt.
Die Ausschreibung von 20 Gelenkbussen (18m) für die zweite Stufe des
Metrobuskonzepts plus 10 optionale Fahrzeugen
wird im November 2018 erfolgen.
Alle Fahrzeuge werden ebenfalls den Abgasstandard Euro VI erfüllen.
Sachstand 31.12.2019:
Insgesamt 91 Solobusse sowie 103 Gelenkbusse der Euro Norm VI sind
ausgeliefert und weden seither im Linienbetrieb eingesetzt.
Weitere Beschaffungen laufen planmäßig. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020
# M 6/78 Ticketing
Zuständigkeit : Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Um die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu steigern,
ergänzt der VRR sein bisheriges Angebot:
NRW-weite Harmonisierung, SozialTicket, SemesterTicket, YoungTicket
plus verbundweit, Gültigkeit bis Arnheim etc.
Allgemeine Zielsetzungen wie Tarif vereinfachen, Zugangsschwellen
senken, Marktanteile halten, Freizeitverkehr attraktiveren etc.
Sachstand: 31.12.2019
Am NRW-weiten Ziel, die Anzahl der Verbundtarife von 9 auf 3 zu senken, wird
weitergearbeitet: im VRR ist das Ziel durch den Zusammenschluss mit dem VGN
(Niederrhein) schon erreicht, im August 2017 ist der Westfalentarif in Kraft
getreten (statt 5 Tarifgemeinschaften mit individuellen Tarifen nur noch 1 Tarif für
Westfalen).
Die Durchlässigkeit zwischen den Verbünden wird weiter erhöht:
Zeitkarteninhaber können seit dem 1.1.2017 mit dem Einfach-Weiter-Ticket
(EWT) für aktuell 6,80 Euro jedes Ziel im benachbarten Verbund erreichen (gilt
derzeit im VRR und NVR-Raum).
Zum 1.8.2019 wurde ein NRW-weit gültiges Azubiticket eingeführt. Die
Verkaufszahlen der ersten Monate zeigen, dass das Ticket von den Azubis sehr
gut nachgefragt wird.
SemesterTicket: Wie in den Vorjahren steigen die Nutzerzahlen auch im Jahr
2019 weiterhin an.
Das Sozialticket im VRR-Raum hat sich weiter etabliert mit etwa 145.000
Kunden je Monat.
Übergang VRR – VRS: durch Ergänzungs-Aufpreise zu Großkundenangeboten
(Jobtickets) wurden mehr Fahrtmöglichkeiten geschaffen. An weiteren
Optimierungen wie z.B. an gemeinsamen Verträgen zwischen VRR und VRS,
aber auch mit dem AVV und den westfälischen Verbünden wird fortlaufend
gearbeitet.
Kooperation mit niederländischen Unternehmen, Verbindungen aus dem VRR-
Raum nach Arnheim und Venlo sind mittlerweile mit dem VRR-Tarif möglich und
werden weiter ausgebaut.
Nach dem erfolgreichen Feldtest des e-Tarifs (= NextTicket) in 2018 wurden im
Jahr 2019 die Ergebnisse ausgewertet, Optimierungen vorgenommen und in die
politischen Gremien des VRR eingebracht. Dort wurde die Einführung des
elektronischen Tarifs auf Grundlage eines Luftlinien-Kilometer-Tarifs
beschlossen. Ab Mai 2020 wird in Neuss ein zweiter Feldtest (NextTicket 2.0) als
letzte Vorstufe einer verbundweiten Einführung durchgeführt.
Das zum 1.1.2018 neu eingeführte vereinfachte YoungTicketPlus hat auch in
2019 zu deutlichen Nachfragesteigerungen geführt.
In einzelnen Städten werden im Rahmen von Marketingaktionen besondere
Ticket ausgegeben. Z.B. wird in Gelsenkirchen ein 24-StundenTicket P&R für
Fahrten zwischen der Veltinsarena und der Innenstadt zu einem Sonderpreis
von 2 € verkauft, um die Nutzung des ÖPNV attraktiver zu gestalten. Ferner
wurden in Düsseldorf, Hagen und Bochum kostenlose Nahverkehrstage
durchgeführt, um Neukunden zu gewinnen.
Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020
# M 6/79 Mobilitätsmanagement
Zuständigkeit: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Einrichtung einer Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetzes Mobilität
NRW, Unterstützung Pendlerportal, Nextbike/metropolrad, Verknüpfung Fahrrad –
ÖPNV etc.
Hinweis: Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist seit November 2016 Mitglied im
Zukunftsnetz Mobilität NRW.
Sachstand 31.12.2019
Seit dem 1.1.2015 beheimatet die VRR AöR die Koordinierungsstelle
Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW. Die Koordinierungsstelle
berät Kommunen und unterstützt sie beim Aufbau eines kommunalen
Mobilitätsmanagements. Darüber hinaus werden Veranstaltungen und
Fachgruppen zu unterschiedlichen Mobilitätsthemen wie schulische
Mobilität, „Mehr Freiraum für Kinder“, Rollatortag NRW, Konzepte
nachhaltiger Mobilität, Mobilstationen, betriebliches Mobilitätsmanagement,
neue Stellplatzsatzung etc. durchgeführt.
Das Fahrradverleihsystem metropolradruhr wurde zusammen mit den
beteiligten Kommunen weiterentwickelt. Insbesondere konnten die
Kooperationen mit den Hochschulen und Universitäten in der Region
ausgebaut werden. Ferner kam es durch technischen Neuerungen im Jahr
2019 zu etwa 632.000 Ausleihen, das sind 37% mehr als im Vorjahr.
(Jahresausleihe 2018: 460.000, 2017: 273.000, 2016: 250.000, 2015:
236.000).
Pendlerportal: vergleiche M 6/106 Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020
# M 6/80 Grenzwerte und Realmessung der Abgaswerte
Zuständigkeit : Rheinbahn AG
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Die Ausschreibungen der Fahrzeuge sind so gestaltet, daß strengere als in den
Euro-Normen vorgesehene Abgaswerte vorgegeben sind und diese in das
Wertungssystem einfließen.
Die Überprüfung der Abgaswerte für die VDL-Busse erfolgte auf der
Corneliusstraße, die der Solaris-Busse vor Auslieferung beim Hersteller. Die
bisherigen Messungen (VDL und Solaris) zeigen, daß die Grenzwerte im
Realbetrieb deutlich unterschritten werden.
Sachstand 31.12.2019:
Die in der Maßnahme beschriebenen strengeren Anforderungen bzw. die
erforderlichen Realmessungen sind in die Auschreibungsunterlagen eingeflossen
und waren bzw. sind zukünftig Teil des Wertungssystems. Die Messergebnisse
zeigen ebenfalls die entsprechenden erheblichen Unterschreitungen der Euro 6
Grenzwerte. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020
# M 6/81 Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Batteriebussen
Zuständigkeit : Rheinbahn AG
Stand Status
LRP: 1.2.2019
Die Rheinbahn AG führt seit dem 01.01.2018 an zwei Elektrobussen
Optimierungsmaßnahmen hinsichtlich der Störanfälligkeit durch.
Um die Verfügbarkeit der beiden Batteriebusse zu steigern, ist eine interne
Arbeitsgruppe ins Leben gerufen worden, die sich wöchentlich mit den beiden
Fahrzeugen auseinandersetzt.
In einer ersten Maßnahme erfolgte bspw. eine Softwareänderung, die zur Folge
hat, dass der Fahrzeugkompressor aufgrund bisheriger Kondenswasserbildung
nicht mehr ausfällt; dieser Punkt hat bereits erste Erfolge gezeigt.
Im nächsten Schritt wird in Kürze eine Zusatzheizung im Bereich des Fahrerplatzes
montiert, die die Heizleistung gerade für den Fahrer erhöht. In diesem Zuge werden
ebenfal
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.
Anlage 2: Schreiben der Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft an Herrn Oberbürgermeister Geisel als Text anzeigen
Title: SKM_C36820050608520
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00377461.pdf
Published Time: Wed, 06 May 2020 12:25:47 GMT
Number of Pages: 2
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