Informationsvorlage Aktenzeichen AUS/016/2020

Erster Bericht zum Ratsbeschluss "Saubere Luft für Düsseldorf: Reduzierung von NOx-Emissionen vorantreiben!"

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
3Dokumente 8. April 2020veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 11.02.2016 die Vorlage „Saubere Luft für Düsseldorf: Reduzierung von NOx-Emissionen vorantreiben!“ (Drucksache 01/248/2015) einstimmig beschlossen. Demnach bittet der Rat die Verwaltung, […] „(3) den Rat und seine Fachausschüsse über umgesetzte und weitere geplante Maßnahmen zur Reduzierung der NOx-Belastungen in Düsseldorf sowie die erreichten Minderungseffekte anlassbezogen, mindestens einmal jährlich zu unterrichten.“ Ein erster Bericht wird hiermit vorgelegt: Düsseldorf verfügt seit Februar 2019 über einen rechtskräftigen Luftreinhalteplan (LRP), er ist im Internet auf den Seiten der Bezirksregierung eingestellt unter: http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/Umweltschutz_Luftreinhaltung/pdf/Luftreinhalteplan_Duesseldorf _2019.pdf .

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 8. April 2020. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00375597.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00375597.pdf Published Time: Fri, 08 May 2020 09:57:03 GMT Number of Pages: 4 Markdown Content: AUS/016/2020 X öffentlich nicht öffentlich # Informationsvorlage Betrifft: Erster Bericht zum Ratsbeschluss "Saubere Luft für Düsseldorf: Reduzierung von NOx-Emissionen vorantreiben!" Fachbereich: 19 - Umweltamt 66 - Amt für Verkehrsmanagement Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Helga Stulgies Beigeordnete Cornelia Zuschke Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Ordnungs - und Verkehrsausschuss 27.05.2020 Kenntnisnahme Ausschuss für Umweltschutz 28.05.2020 Kenntnisnahme Haupt - und Finanzausschuss 08.06.2020 Kenntnisnahme Rat 18.06.2020 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 11.02.2016 die Vorlage „Saubere Luft für Düsseldorf: Reduzierung von NOx-Emissionen vorantreiben!“ (Drucksache 01/248/2015) einstimmig beschlossen. Demnach bittet der Rat die Verwaltung, […] „(3) den Rat und seine Fachausschüsse über umgesetzte und weitere geplante Maßnahmen zur Reduzierung der NOx-Belastungen in Düsseldorf sowie die erreichten Minderungseffekte anlassbezogen, mindestens einmal jährlich zu unterrichten.“ Ein erster Bericht wird hiermit vorgelegt: Düsseldorf verfügt seit Februar 2019 über einen rechtskräftigen Luftreinhalteplan (LRP), er ist im Internet auf den Seiten der Bezirksregierung eingestellt unter: Seite 2 http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/Umweltschutz_Luftreinhaltung/pdf/Luftreinhalteplan_Duesseldorf _2019.pdf . Dieser enthält 69 Minderungsmaßnahmen. In der Anlage 1 ist ihr Umsetzungsstand (31.12.2019) beschrieben. – Allen Projekten gemeinsam ist, dass an ihrer Umsetzung seit Inkrafttreten des Luftreinhalteplans gearbeitet wird; teilweise sind die Projekte auch abgeschlossen. Kenntlich gemacht wird dies an dem grünen Symbol einer Ampel-Skala. Es gibt lediglich drei Projekte, die nicht "im grünen Bereich" sind: M 6 / 91: Ermäßigtes ÖPNV-Abo wegen Verschrottungsnachweis eines Diesel-Pkws (rotes Symbol) sowie M 6 / 92: Verstetigung Radmarketing und M 6 / 93: weitere Radabstellanlagen (beides gelbe Symbole). Im Folgenden werden 13 herausgehobene Maßnahmen mit ihrem Umsetzungsstand zum 31.12.2019 kurz beschrieben: 1.+2. Die Rheinbahn verfolgt die Umstellung der gesamten Busflotte auf das Abgasniveau Euro-VI bis 2020 und hatte daher die Maßnahme M 6 / 76.2 „ Neue Busse Abgasnorm Euro VI “, verknüpft mit der Maßnahme M 6 / 76.4 „Beschleunigte Neufahrzeugbeschaffung von Euro VI Bussen “ in den LRP eingebracht: 91 Solobusse sowie 103 Gelenkbusse sind ausgeliefert und werden seither im Linienbetrieb eingesetzt. Sie stellen rund 80 Prozent der neu zu beschaffenden Busse der Abgasnorm VI dar. 3. Ergänzend ist die Maßnahme M 6/76.1 „ Nachrüstung von bis zu 154 Euro V/EEV Bussen mit NOx-Reduzierungssystemen “ zu sehen. Die Nachrüstung s oll über drei zeitlich aufeinander folgende Stufen erfolgen. In der ersten Stufe sind 44 MAN Busse nachgerüstet worden. Die Beauftragung zur Nachrüstung der verbleibenden 110 Linienbusse ist erfolgt; ein Bus ist abgängig. Mit der Nachrüstung wurde begonnen. Zur Wirksamkeit der Nachrüstsysteme sind vom TÜV Nord Abgasmessungen an einem MAN Bus im realen Fahrbetrieb durchgeführt worden. Die Abgasmessungen an den Fahrzeugtypen Solaris und VDL sind in Vorbereitung. 4. Zur Sammlung von Erfahrungen mit elektrisch betriebenen Bussen hat die Rheinbahn die Maßnahme M 6/76.3 „Elektrobusse “ in den LRP eingebracht. Demnach sollen die ersten 10 batterieelektrischen Busse geliefert und im ersten Halbjahr 2020 auf zwei innerstädtischen Linien in Betrieb genommen werden. Für eine weitere innerstädtische Elektrobuslinie sollen zehn weitere Linienbusse soll ab 2021 beschafft werden. Die serienmäßige Beschaffung von Elektrobussen ist ab 2023 vorgesehen. 5. Die Stadt schlug mit der Maßnahme den M 6/95 „weiterer Ausbau des Radhauptn etzes/Fahrradachsen“ den weiteren Infrastrukturausbau vor. Entwickelt wurde ein Radhauptnetz mit einer Streckenlänge von über 300 km. Ziel ist es, zur Erhöhung der Qualität und Verkehrssicherheit direkte Verbindungen auf Hauptverkehrsachsen zu schaffen. In einem ersten Schritt werden Projekte der Netzstufe 1 priorisiert bearbeitet und umgesetzt. 6. Des Weiteren brachten Stadt und Rheinbahn die Maßnahme M 6/97 „Ausbau der Infrastruktur zur Verkehrsinformation und –lenkung“ in den LRP ein. Ein Ziel ist die Reisezeitenoptimierung zwischen Stellplatz auf einem P+R-Platz und weiterführender Verbindung mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Hierzu wird die Rheinbahn zunächst an zwei Pilotprojekten „Gerresheim Krankenhaus“ und „Wittlaer“ eine Stellplatzsensorik testen. 7. Die Stadt fügte die Maßnahme M 6 / 99 „Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans zu einem integrierten Mobilitätskonzept“ dem Seite 3 LRP hinzu: Die erste Phase des aktuellen Verkehrsentwicklungsplanes, dem sog. Mobilitätsplan D, ist mit einem vom Ordnungs- und Verkehrsausschuss am 27. November 2019 beschlossenen Zielkonzept sowie Entwurf eines Evaluationskonzeptes erbracht worden. 8. Die Stadt bekannte sich im LRP mit der Maßnahme M 6/124 „Verstetigung der „Mobilitäts -Partnerschaft" zur Förderung von betrieblichem Mobilitäts-management. Zunächst hatten sich Kreishandwerkerschaft, die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer mit der Landeshauptstadt Düsseldorf im November 2017 zu einer Partnerschaft zusammengefunden. Bisher haben sich 66 Unternehmen und Institutionen der Mobilitätspartnerschaft angemeldet. Die Internetseite www.duesseldorf.de/mobilitaetspartnerschaft wird regelmäßig aktualisiert und auf Termine und Veranstaltungen der Mobilitätspartnerschaft hingewiesen. Die Mobilitätspartnerschaft hat bereits eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt. Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft lassen die Mobilitätspartnerschaft in Düsseldorf derzeit bis auf weiteres ruhen (Vergleiche Anlage 2 ); die Stadt führt die Mobilitätspartnerschaft gemeinsam mit der Industrie-und Handelskammer weiter. 9. Die Stadt fügte ergänzend die Maßnahme 6 / 126 „Förderung von Dach -, Fassaden und Innenhofbegrünung (DAFIB)“ bei. Das Förderprogramm wird öffentlichkeitswirksam über verschiedene Medien beworben. Mit den bisher bewilligten Förderanträgen werden insgesamt 3.660 m² innerstädtische Grünfläche entstehen. 10. Des Weiteren bekannte sich die Stadt zur Förderung von Elektromobilität und brachte die Maßnahme M 6/127 „Handlungskonzept Elektromobilität“ ein. Die erste Fortschreibung des Konzeptes soll in 2020 vom Rat beschlossen werden. Es setzt insbesondere auf den schnellen und wirkungsvollen Ausbau von Ladeinfrastruktur, vorrangig im privaten und halböffentlichen Raum. 11.-13. Auf Betreiben des Landes NRW brachte die Stadt die Umweltspurregelungen in den LRP ein. Sie sind festgeschrieben in den Maßnahmen M 6 / 138 bis 140 „Umweltspur Merowingerstraße, Prinz -Georg-Straße und Werstener Straße -Corneliusstraße – Kaiserstraße“ . Die Umweltspuren wurden fristwahrend als einjährige Pilotversuche mit begleitender Evaluation eingeführt. Für die Maßnahme M 6 / 140 steht ein vervollständigender politischer Beschluss noch aus. Insgesamt hat sich die Luftbelastung bezogen auf Stickstoffdioxid (NO2) von 2018 nach 2019 positiv entwickelt. Dies zeigt sich am eindrucksvollsten an der Messstelle des Landes auf der Corneliusstraße. Hier wurde die NO2-Belastung von 53 auf 45 μg/m³ gesenkt. Trotz erkannter Minderungseffekte an allen Messstellen existieren im Jahr 2019 noch immer Stationen mit NO2-Grenzwertüberschreitungen. Hierbei handelt es sich um die Bernburger-, die Cornelius-, die Ludenberger- und die Merowingerstraße. Die Minderung geht zurück auf ein Zusammenspiel von Faktoren, die in dieselbe Richtung wirken wie Wetter, Flottenerneuerung sowie die Minderungsmaßnahmen. Der konkrete Minderungsbeitrag einzelner Maßnahmen ist mit den Mitteln der Stadt nicht ermittelbar. - Lediglich was die Umweltspuren anbetrifft, konnte über ein von der Stadt beauftragtes Gutachten nachgewiesen werden, dass die Minderung auf den ersten beiden, sogenannten kurzen Umweltspuren (Prinz-Georg- und Merowingerstraße) bei bis zu 4 μg/m³ liegt. Endgültige Planungen der Stadt zu weiteren, konkreten Minderungsmaßnahmen liegen derzeit nicht vor. Seite 4 Anlagen: Anlage 1: Umsetzungsstand der Maßnahmen des Luftreinhalteplans für Düsseldorf zum 31.12.2019 Anlage 2: Schreiben der Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft an Herrn Oberbürgermeister Geisel
Anlage 1: Umsetzungsstand der Maßnahmen des Luftreinhalteplans für Düsseldorf zum 31.12.2019 als Text anzeigen
Title: Microsoft Word - Anlage Umsetzungsstand der Maßnahmen des Luftreinhalteplans für Düsseldorf zum 31122019.docx URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00376777.pdf Published Time: Thu, 30 Apr 2020 07:45:36 GMT Number of Pages: 65 Markdown Content: # Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020 # Anlage 1: Umsetzungsstand der Maßnahmen des Luftreinhalteplans für Düsseldorf # zum 31.12.2019 # M 6/73 Rhein-Ruhr-Express (RRX) Interimsbetrieb Zuständigkeit: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Stand Status LRP: 1.2.2019 Im RRX-Interimsbetrieb werden die Linien RE12 (Eifel-Mosel-Express) und RE19 (Rhein-Ijssel-Express) seit Dezember 2016 verlängert, so dass täglich ca. 6.000 zusätzliche Personenfahrten ermöglicht werden. Sachstand 31.12.2019 Die Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt. # M 6/74 Rhein-Ruhr-Express (RRX) Vorlaufbetrieb Zuständigkeit: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Stand Status LRP: 1.2.2019 Im RRX-Vorlaufbetrieb werden größere Schienenfahrzeuge eingesetzt, um zusätzlich 3.000 tägliche Personenfahrten zu ermöglichen. Ab Dezember 2018 wird mit der Umrüstung auf größere Fahrzeuge mit 800 Plätzen anstatt 600 Plätze begonnen. Zum Juni 2022 soll die Umrüstung abgeschlossen sein. Sachstand 31.12.2019 Die Regional-Express-Linien RE11, RE5 und RE6 verkehren schon mit neuen, größeren Fahrzeugen. Zum Juni 2020 erfolgt die Umrüstung beim RE1, zum Fahrplanwechsel 2020 beim RE6. Dann sind alle geplanten Umrüstungen des RRX-Vorlaufbetriebs abgeschlossen. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020 # M 6/75 Rhein-Ruhr-Express (RRX) Zielzustand Zuständigkeit : Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Stand Status LRP: 1.2.2019 Nach Abschluss der Infrastrukturmaßnahmen zum RRX wird das Fahrtenangebot für den Zeithorizont ab 2030 ausgeweitet, um geplante 10.000 zusätzliche tägliche Personenfahrten zu ermöglichen. Sachstand 31.12.2019 Keine Planungsänderungen. # M 6/76.1 Nachrüstung von bis zu 155 Euro V/EEV Bussen mit NOx- # Reduzierungssystemen Zuständigkeit: Rheinbahn AG Stand Status LRP: 1.2.2019 Die Rheinbahn verfolgt mit ihrer Busstrategie die Umstellung der gesamten Busflotte auf das Euro-6-Abgasniveau bis 2020. Ein Baustein dieser Strategie ist bei sämtlichen Neufahrzeugen für den ÖPNV die neueste verfügbare Technik (Abgasnorm Euro 6) zu beschaffen (M6/76). Ein weiterer Baustein dieser Strategie ist die Nachrüstung von NOx- Reduzierungssystemen. Es ist beabsichtigt, im Rahmen von europaweiten Ausschreibungen die jüngeren Busse in drei Stufen nachzurüsten: 1. Stufe: Nachrüstung von 45 MAN Euro 5/EEV Gelenkbussen. Die Ausschreibung dieser Maßnahme ist für November 2018 vorgesehen. 2. Stufe: Nachrüstung von 50 Solaris Euro-5/EEV Gelenkbussen. 3. Stufe: Nachrüstung von 60 VDL Euro-5/EEV Solobussen. Die Ausschreibungen der zweiten und dritten Stufe sind für die Jahre 2019 und 2020 geplant. Die Wirksamkeit soll mit Realmessungen dokumentiert werden. Sachstand 31.12.2019: Die erste Stufe der Nachrüstung von 44 MAN Euro 5/EEV Gelenkbussen ist Ende 2019 abgeschlossen; ein Bus ist abgängig. Die Ausschreibungen der Stufen 2 und 3 sind ebenfalls abgeschlossen. Die Realmessung zur Wirksamkeit der Nachrüstsysteme ist bereits vom TÜV Nord durchgeführt worden und befindet sich aktuell in der Auswertung. Die Abgasmessungen an den Fahrzeugtypen Solaris und VDL sind in Vorbereitung. # XAnlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020 # M 6/76.2 Neue Busse Abgasnorm Euro VI Zuständigkeit : Rheinbahn AG Stand Status LRP: 1.2.2019 Die Rheinbahn verfolgt mit ihrer Busstrategie die Umstellung der gesamten Busflotte auf das Euro-6-Abgasniveau bis 2020. Ein Baustein dieser Strategie ist bei sämtlichen Neufahrzeugen für den ÖPNV die neueste verfügbare Technik (Abgasnorm Euro 6) zu beschaffen. Die erste Stufe der Neubeschaffungen beinhaltet:  80 EURO VI-Solobusse des Herstellers VDL Bus & Coach. Es sind aktuell 67 Fahrzeuge ausgeliefert, diese werden seit August 2017 zunächst auf der Corneliusstraße und anschließend auf weiteren Linien eingesetzt. Die weiteren 13 Fahrzeuge sind bestellt und werden voraussichtlich im 2. Quartal 2019 geliefert.  74 EURO VI-Gelenkbusse des Herstellers Solaris werden bis Dezember 2018 beschafft und zunächst auf der Corneliusstraße und anschließend an allen Belastungsschwerpunkten mit Anteilen des Busverkehrs an den NOx-Emissionen eingesetzt; 40 zusätzliche EURO VI-Gelenkbusse sind für 2019/2020 abrufbar, die ersten 20 sind bereits bestellt.  Unter der Voraussetzung einer Förderung kann danach eine weitere Umstellung der Busflotte auf Euro VI erfolgen; Fortschreibung der Maßnahme M 5/36 „Beschaffung schadstoffarmer Busse“ Sachstand 31.12.2109: Alle 80 Solobusse sowie alle 74+20 (Option 2019) Gelenkbusse sind ausgeliefert und befinden sich im Linieneinsatz. Die verbleibenden 20 Gelenkbusse sind bereits bestellt. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020 # M 6/76.3 Elektrobusse Zuständigkeit: Rheinbahn AG Stand Status LRP: 1.2.2019 Die Rheinbahn AG führt Elektrobusse in den Linienbetrieb ein. Der Antrieb der Elektrobusse erfolgt rein elektrisch und erzeugt dabei keine verbrennungstypischen Abgasemissionen wie CO2 oder NOx. Den Planungen zu Folge wird ein stufenweiser Umstieg angestrebt:  Erste innerstädtische Elektrobuslinie ab 2019; 10 Fahrzeuge Nach dem Planungsstand im Dezember 2018 wird sich die Einführung der ersten innerstädtischen Elektrobuslinie auf Anfang 2020 verschieben, da die Lieferzeiten von Elektrobussen deutlich länger als erwartet sind. Für dieses Vorhaben liegt ein bewilligter Förderbescheid über 3,54 Mio. € des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) vor. Dabei werden Mehrkosten bei der E Busbeschaffung, Ladeinfrastruktur und Werkstattumrüstung gefördert. In diesem Zusammenhang ist ein weiterer Förderantrag beim BMVI gestellt, der zur Erweiterung des Intermodal Transport System (ITCS) für elektromobilitätsspezifische Anforderungen genutzt werden soll.  Zweite innerstädtische Elektrobuslinie ab 2021; 10 Fahrzeuge Weitere Beschaffung von Elektrobussen in Serie ab 2023. Sachstand 31.12.2019: Alle 10 batterieelektrischen Busse sollen ausgeliefert und auf zwei innerstädtischen Linien im ersten Halbjahr 2020 in Betrieb genommen werden. Mitte 2019 ist die Erstellung einer Machbarkeitsuntersuchung für emissionsfreie Antriebe im Busverkehr gestartet. Die ganzheitlichen Strategiestudie zur Umsetzbarkeit emissionsfreier Antriebsformen für den gesamten Busverkehr der Rheinbahn untersucht das vorhandene Fahrtenangebot der Rheinbahn vollständig auf die Anwendbarkeit aktuell am Markt erhältlicher emissionsfreier Antriebsformen und bewertet diese wirtschaftlich. Die 2. Stufe der Beschaffungsstrategie wird derzeit konzeptioniert. Vorgesehen ist die Beschaffung 10 weiteren emissionsfreien Busse incl. Energieversorgung sowie erforderlicher Infrastrukturmaßnahmen in 2021/22. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020 # M 6/76.4 Beschleunigte Neufahrzeugbeschaffung von Euro VI Bussen Zuständigkeit: Rheinbahn AG Stand Status LRP: 1.2.2019 Die Rheinbahn verfolgt mit ihrer Busstrategie die Umstellung der gesamten Busflotte auf das Euro-6-Abgasniveau bis 2020. Ein Baustein dieser Strategie ist bei sämtlichen Neufahrzeugen für den ÖPNV die neueste verfügbare Technik (Abgasnorm Euro 6) zu beschaffen (M6/76). Ein weiterer Baustein dieser Strategie ist die Nachrüstung von NOx- Reduzierungssystemen (M6/88). Darüber hinaus ist der beschleunigte Austausch älterer Euro-5/EEV Bussen vorgesehen. Die Rheinbahn beabsichtigt im Jahre 2018 im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung 89 ältere Euro V/EEV-Fahrzeuge (Baujahr 2012 und älter), für die eine Nachrüstung mit NOx-Reduzierungssystemen aufgrund ihrer zu geringen Restlaufzeit wirtschaftlich und technisch nicht mehr sinnvoll ist, vorgezogen gegen neue Euro VI Busse auszutauschen. Die Ausschreibungsunterlagen für die 82 plus optional 10 Solobusse sind derzeit in der Erstellung. Der Ersatz für die 7 älteren Gelenkbusse sowie 2 weitere Gelenkbusse für bereits bekannte Leistungsausweitungen sind im Zuge der Nachbestellung bereits bestellt. Ebenso sind die 11 Solobusse für die bekannten Leistungsausweitungen bereits bestellt. Die Ausschreibung von 20 Gelenkbussen (18m) für die zweite Stufe des Metrobuskonzepts plus 10 optionale Fahrzeugen wird im November 2018 erfolgen. Alle Fahrzeuge werden ebenfalls den Abgasstandard Euro VI erfüllen. Sachstand 31.12.2019: Insgesamt 91 Solobusse sowie 103 Gelenkbusse der Euro Norm VI sind ausgeliefert und weden seither im Linienbetrieb eingesetzt. Weitere Beschaffungen laufen planmäßig. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020 # M 6/78 Ticketing Zuständigkeit : Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Stand Status LRP: 1.2.2019 Um die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu steigern, ergänzt der VRR sein bisheriges Angebot:  NRW-weite Harmonisierung, SozialTicket, SemesterTicket, YoungTicket plus verbundweit, Gültigkeit bis Arnheim etc.  Allgemeine Zielsetzungen wie Tarif vereinfachen, Zugangsschwellen senken, Marktanteile halten, Freizeitverkehr attraktiveren etc. Sachstand: 31.12.2019  Am NRW-weiten Ziel, die Anzahl der Verbundtarife von 9 auf 3 zu senken, wird weitergearbeitet: im VRR ist das Ziel durch den Zusammenschluss mit dem VGN (Niederrhein) schon erreicht, im August 2017 ist der Westfalentarif in Kraft getreten (statt 5 Tarifgemeinschaften mit individuellen Tarifen nur noch 1 Tarif für Westfalen).  Die Durchlässigkeit zwischen den Verbünden wird weiter erhöht: Zeitkarteninhaber können seit dem 1.1.2017 mit dem Einfach-Weiter-Ticket (EWT) für aktuell 6,80 Euro jedes Ziel im benachbarten Verbund erreichen (gilt derzeit im VRR und NVR-Raum).  Zum 1.8.2019 wurde ein NRW-weit gültiges Azubiticket eingeführt. Die Verkaufszahlen der ersten Monate zeigen, dass das Ticket von den Azubis sehr gut nachgefragt wird.  SemesterTicket: Wie in den Vorjahren steigen die Nutzerzahlen auch im Jahr 2019 weiterhin an.  Das Sozialticket im VRR-Raum hat sich weiter etabliert mit etwa 145.000 Kunden je Monat.  Übergang VRR – VRS: durch Ergänzungs-Aufpreise zu Großkundenangeboten (Jobtickets) wurden mehr Fahrtmöglichkeiten geschaffen. An weiteren Optimierungen wie z.B. an gemeinsamen Verträgen zwischen VRR und VRS, aber auch mit dem AVV und den westfälischen Verbünden wird fortlaufend gearbeitet.  Kooperation mit niederländischen Unternehmen, Verbindungen aus dem VRR- Raum nach Arnheim und Venlo sind mittlerweile mit dem VRR-Tarif möglich und werden weiter ausgebaut.  Nach dem erfolgreichen Feldtest des e-Tarifs (= NextTicket) in 2018 wurden im Jahr 2019 die Ergebnisse ausgewertet, Optimierungen vorgenommen und in die politischen Gremien des VRR eingebracht. Dort wurde die Einführung des elektronischen Tarifs auf Grundlage eines Luftlinien-Kilometer-Tarifs beschlossen. Ab Mai 2020 wird in Neuss ein zweiter Feldtest (NextTicket 2.0) als letzte Vorstufe einer verbundweiten Einführung durchgeführt.  Das zum 1.1.2018 neu eingeführte vereinfachte YoungTicketPlus hat auch in 2019 zu deutlichen Nachfragesteigerungen geführt.  In einzelnen Städten werden im Rahmen von Marketingaktionen besondere Ticket ausgegeben. Z.B. wird in Gelsenkirchen ein 24-StundenTicket P&R für Fahrten zwischen der Veltinsarena und der Innenstadt zu einem Sonderpreis von 2 € verkauft, um die Nutzung des ÖPNV attraktiver zu gestalten. Ferner wurden in Düsseldorf, Hagen und Bochum kostenlose Nahverkehrstage durchgeführt, um Neukunden zu gewinnen. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020 # M 6/79 Mobilitätsmanagement Zuständigkeit: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Stand Status LRP: 1.2.2019 Einrichtung einer Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, Unterstützung Pendlerportal, Nextbike/metropolrad, Verknüpfung Fahrrad – ÖPNV etc. Hinweis: Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist seit November 2016 Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW. Sachstand 31.12.2019  Seit dem 1.1.2015 beheimatet die VRR AöR die Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW. Die Koordinierungsstelle berät Kommunen und unterstützt sie beim Aufbau eines kommunalen Mobilitätsmanagements. Darüber hinaus werden Veranstaltungen und Fachgruppen zu unterschiedlichen Mobilitätsthemen wie schulische Mobilität, „Mehr Freiraum für Kinder“, Rollatortag NRW, Konzepte nachhaltiger Mobilität, Mobilstationen, betriebliches Mobilitätsmanagement, neue Stellplatzsatzung etc. durchgeführt.  Das Fahrradverleihsystem metropolradruhr wurde zusammen mit den beteiligten Kommunen weiterentwickelt. Insbesondere konnten die Kooperationen mit den Hochschulen und Universitäten in der Region ausgebaut werden. Ferner kam es durch technischen Neuerungen im Jahr 2019 zu etwa 632.000 Ausleihen, das sind 37% mehr als im Vorjahr. (Jahresausleihe 2018: 460.000, 2017: 273.000, 2016: 250.000, 2015: 236.000).  Pendlerportal: vergleiche M 6/106 Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020 # M 6/80 Grenzwerte und Realmessung der Abgaswerte Zuständigkeit : Rheinbahn AG Stand Status LRP: 1.2.2019 Die Ausschreibungen der Fahrzeuge sind so gestaltet, daß strengere als in den Euro-Normen vorgesehene Abgaswerte vorgegeben sind und diese in das Wertungssystem einfließen. Die Überprüfung der Abgaswerte für die VDL-Busse erfolgte auf der Corneliusstraße, die der Solaris-Busse vor Auslieferung beim Hersteller. Die bisherigen Messungen (VDL und Solaris) zeigen, daß die Grenzwerte im Realbetrieb deutlich unterschritten werden. Sachstand 31.12.2019: Die in der Maßnahme beschriebenen strengeren Anforderungen bzw. die erforderlichen Realmessungen sind in die Auschreibungsunterlagen eingeflossen und waren bzw. sind zukünftig Teil des Wertungssystems. Die Messergebnisse zeigen ebenfalls die entsprechenden erheblichen Unterschreitungen der Euro 6 Grenzwerte. Anlage 1 zur Vorlage AUS/016/2020 # M 6/81 Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Batteriebussen Zuständigkeit : Rheinbahn AG Stand Status LRP: 1.2.2019 Die Rheinbahn AG führt seit dem 01.01.2018 an zwei Elektrobussen Optimierungsmaßnahmen hinsichtlich der Störanfälligkeit durch. Um die Verfügbarkeit der beiden Batteriebusse zu steigern, ist eine interne Arbeitsgruppe ins Leben gerufen worden, die sich wöchentlich mit den beiden Fahrzeugen auseinandersetzt. In einer ersten Maßnahme erfolgte bspw. eine Softwareänderung, die zur Folge hat, dass der Fahrzeugkompressor aufgrund bisheriger Kondenswasserbildung nicht mehr ausfällt; dieser Punkt hat bereits erste Erfolge gezeigt. Im nächsten Schritt wird in Kürze eine Zusatzheizung im Bereich des Fahrerplatzes montiert, die die Heizleistung gerade für den Fahrer erhöht. In diesem Zuge werden ebenfal

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Anlage 2: Schreiben der Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft an Herrn Oberbürgermeister Geisel als Text anzeigen
Title: SKM_C36820050608520 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00377461.pdf Published Time: Wed, 06 May 2020 12:25:47 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content:

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AUS/016/2020