Informationsvorlage Aktenzeichen KUA/002/2025

Heinrich-Heine-Institut und Schumann-Haus - Ausstellungsprogramm 1. Halbjahr 2025

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 5. November 2024veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt Kenntnis vom Ausstellungsprogramm des Heinrich-Heine-Instituts und Schumann-Hauses für das erste Halbjahr des Jahres 2025.

Bis 4. Mai 2025 Sonderausstellung Heinrich -Heine-Institut: „Alles wie verzaubert" - 200 Jahre Heinrich Heines „Harzreise" Im Herbst 1824 bricht Heinrich Heine von Göttingen aus zu einer Fußwanderung durch den Harz auf. Der Reichtum an Eindrücken entfesselt in dem jungen Schriftsteller eine außergewöhnliche Schaffenskraft. Diese mündet in einen, verschiedenste literarische Genres vereinenden Reisebericht. Mit der „Harzreise" betritt Heine schriftstellerisches Neuland und schafft gleichzeitig einen der beliebtesten Klassiker der deutschsprachigen Literaturgeschichte. Poetische Naturbeschreibungen der deutschsprachigen Literaturgeschichte wechseln sich mit fantastischen Traumbildern, eingestreuten Gedichten sowie scharfzüngigen Kommentaren zu Zeit und Gesellschaft sowie traumhaft anmutenden Erzählpassagen ab. In Heines kunstvoll collagiertem Prosatext wirkt wahrlich „alles wie verzaubert". 200 Jahre nach jener berühmten Wanderung hat der Text keineswegs an Faszination eingebüßt und gehört noch immer zu den beliebtesten Werken des Schriftstellers. Zum Jubiläum widmet sich die Ausstellung gleichermaßen der echten wie der literarischen Reise Heines, die für die Besucherinnen und Besucher auch sinnlich erfahrbar wird.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 5. November 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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KUA/002/2025 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: Heinrich-Heine-Institut und Schumann-Haus - Ausstellungsprogramm 1. Halbjahr 2025 Fachbereich: 41 - Kulturamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Miriam Koch Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Kulturausschuss 23.01.2025 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt Kenntnis vom Ausstellungsprogramm des Heinrich-Heine-Instituts und Schumann-Hauses für das erste Halbjahr des Jahres 2025. Bis 4. Mai 2025 Sonderausstellung Heinrich -Heine-Institut: „Alles wie verzaubert" - 200 Jahre Heinrich Heines „Harzreise" Im Herbst 1824 bricht Heinrich Heine von Göttingen aus zu einer Fußwanderung durch den Harz auf. Der Reichtum an Eindrücken entfesselt in dem jungen Schriftsteller eine außergewöhnliche Schaffenskraft. Diese mündet in einen, verschiedenste literarische Genres vereinenden Reisebericht. Mit der „Harzreise" betritt Heine schriftstellerisches Neuland und schafft gleichzeitig einen der beliebtesten Klassiker der deutschsprachigen Literaturgeschichte. Poetische Naturbeschreibungen der deutschsprachigen Literaturgeschichte wechseln sich mit fantastischen Traumbildern, eingestreuten Gedichten sowie scharfzüngigen Kommentaren zu Zeit und Gesellschaft sowie traumhaft anmutenden Erzählpassagen ab. In Heines kunstvoll collagiertem Prosatext wirkt wahrlich „alles wie verzaubert". 200 Jahre nach jener berühmten Wanderung hat der Text keineswegs an Faszination eingebüßt und gehört noch immer zu den beliebtesten Werken des Schriftstellers. Zum Jubiläum widmet sich die Ausstellung gleichermaßen der echten wie der literarischen Reise Heines, die für die Besucherinnen und Besucher auch sinnlich erfahrbar wird. Seite 2 Begleitprogramm zur Sonderausstellung: Öffentliche Führungen durch die Ausstellung - Sonntag, 12. Januar 2025, 15 Uhr - Donnerstag, 13. Februar 2025, 18 Uhr - Sonntag, 30. März 2025, 15 Uhr - Donnerstag, 10. April 2025, 18 Uhr 27. Januar 2025, 18 Uhr, Heinrich -Heine-Institut Literaturabend: Harz - Paris - Ohio: Literarische Reisen 1826 -1848 zwischen Aufbruch und Enttäuschung Die Zeit des Vormärz ist eine Zeit der Mobilität. In einem ganz neuen Ausmaß wird gewandert und gereist. Die Gründe dafür liegen in den gesellschaftlichen Bewegungen der Zeit, denn das Reisen steht nicht selten im Zeichen der Flucht - vor den Philistern, vor der Zensur, vor der Unterdrückung von Meinungsfreiheit, vor Armut. Weit über eine halbe Million Menschen entschließen sich allein in den deutschsprachigen Gebieten, in eine verheißungsvolle ‚neue Welt' aufzubrechen. Bei diesem anregenden Literaturabend können sich die Zuhörer*innen auf eine Reise in die bewegte Zeit vor 200 Jahren begeben. Begleitend zur Sonderausstellung „Alles wie verzaubert" erprobt dieses studentische Projekt verschiedene literarische Zugänge zum Thema Reisen in der Zeit des Vormärz. Gelesen und kommentiert werden Auszüge aus Heinrich Heines „Harzreise" (1824), Charles Sealsfields "Die Vereinigten Staaten von Nordamerika" (1827) und Fanny Lewalds "Erinnerungen aus dem Jahr 1848" (1850). In Kooperation mit Studierenden des Seminars „Reiseliteratur des Vormärz" von Frau Prof. Oesterhelt an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 20. Februar 2025, 19 Uhr, Heinrich -Heine-Institut Schreibperformance mit Wolfgang Vetten zur „Harzreise" Linien, Rhythmus, Farbspuren - wie verändert sich das Erleben von Lyrik, wenn sie den Raum durchdringt? In der Schreibperformance des Künstlers Wolfgang Vetten werden Worte aus Heinrich Heines Harzreise zu mehrschichtigen Farb- und Lichtobjekten. Die Körperlichkeit des Schreibprozesses wird in ihrer ganzen Intensität spürbar und eröffnet den Besucher*innen eine sinnliche Wahrnehmungsebene von Lyrik. Die Besucher*innen sind eingeladen, durch den Raum zu wandern, um den Entstehungsprozess aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beobachten. Ein Gespräch zwischen dem Künstler und Nadine Hoffmann (Heinrich -Heine-Institut) über die Performance und das Werk Vettens beschließt den Abend. Wolfgang Vetten lebt und arbeitet bei Düsseldorf. Sein Studium absolvierte er an der staatlichen Kunstakademie bei den Professoren Rolf Sackenheim und Rolf Crummenauer. In seinen Bildwerken, Aktionen, raumbezogenen Installationen, Skulpturen und architektonischen Interventionen setzt er sich unter anderem mit dem ephemeren Charakter und der Rhythmik der eignen Handschri ft auseinander. 23. Februar 2025, 15 Uhr, Heinrich -Heine-Institut Vortrag: „und vor mir schwebte die Sonne, immer neue Schönheiten beleuchtend" -Landschaftsmalerei im Harzgebirge Bereits vor Heine entdecken die Maler*innen der Romantik schon gegen End e des 18. Jahrhunderts den Harz zunehmend als künstlerisches Sujet. Sie interessieren sich für die ungezähmte und gleichsam erhabene Natur, welche Sehnsüchte fernab der hektischen Betriebsamkeit des städtischen Lebens weckt. In Form von künstlerischen Ideallandschaften werden die Harzer Berge, Wälder oder Flüsse dargestellt und zum Symbolort romantischer Wander - und Reiselust stilisiert. Infolgedessen etabliert sich der Harz bis ins späte 20. Jahrhundert als ästhetischer Rückzugsort, der Landschaftsmaler*innen aus verschiedensten Kunstepochen anzieht. Seite 3 Anhand von charakteristischen Darstellungen der Harzer Naturlandschaft beleuchtet Louis Molitor die historische Entwicklung der Landschaftsmalerei im Harzgebirge. Für das leibliche Wohl ist mit einer Auswahl an Kaffee und Gebäck gesorgt. 16. März 2025, 11 Uhr, Heinrich -Heine-Institut Text & Ton: „Auf die Berge will ich steigen" - Heines „Harzreise" Als der Erzähler der „Harzreise" zu seiner Wanderung aufbricht, lässt er das „graue, altkluge" Göttingen und sein ungeliebtes Jurastudium vorübergehend hinter sich. Er findet auf seiner Reise Erholung in der verzaubert erscheinenden Natur, steigt tief unter Tage, amüsiert sich bei Gesprächen mit anderen Wanderern und Einheimischen und erreicht schließlich den „alten, weltberühmten Brocken". Begeben auch Sie sich bei einem französischen Frühstück mit Heinrich Heine auf eine Reise in das bekannte Mittelgebirge mit seinen Wäldern und flussdurchzogenen Tälern. Zu originalen Textpassagen erklingen Jazzstandards am Klavier. Moderation: Nora Schön Rezitation: Falk Philippe Pognan Klavier: Fietje Schlegelmilch Dauerausstellung Heinrich -Heine-Institut: „Romantik und Revolution" - Die Heine-Ausstellung Das Heinrich-Heine-Institut präsentiert die weltweit einzige Dauerausstellung zum Leben und Werk des größten Sohns der Stadt Düsseldorf: Heinrich Heine. In neun Räumen werden auf insgesamt 180 Quadratmetern rund 250 Exponate gezeigt: von der Handschrift der "Loreley" und einer Haarlocke des Dichters über das berühmte Porträt von Gottlieb Gassen bis zur Totenmaske. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entstehung der literarischen Werke Heines. Für die Präsentation der originalen Porträts und Handschriften kann das Heine- Institut aus seinen reichen, durch Neuankäufe laufend vermehrten Sammlungen schöpfen. Aktuelle Video-, Bild- und Audioinstallationen ergänzen die wertvollen historischen Bild- und Textzeugnisse. Interaktive Exponate, ein Literaturlabor und eine Hör- und Leseecke laden zur selbständigen Beschäftigung mit dem Dichter und seinem Werk ein. Die Ausstellung wendet sich an Individualbesucher*innen und Schulklassen. Sie bietet eine allgemeine Vermittlungsebene und eine Vertiefungsebene mit zahlreichen Möglichkeiten, um sich ausführlicher über ausgewählte Objekte zu informieren. Sie verfügt über eine leicht verständliche Besucherführung; die Raumfolge ist biographisch-chronologisch orientiert. Dauerausstellung Schumann -Haus: Das weltbekannte Musikerehepaar Clara und Robert Schumann lebt von 1852 bis 1855 in der Bilker Straße 15 in Düsseldorf. In dem einzigen noch in seiner Bausubstanz erhaltenen Gebäudeensemble, das denkmalgerecht saniert wurde, befindet sich seit Dezember 2023 ein neues, modernes Musikmuseum und ein lebendiger Erinnerungsort für die Schumanns. Aus der über 1.000 Objekte umfassenden, renommierten Schumann -Sammlung der Landeshauptstadt Düsseldorf werden in der Ausstellung zunächst rund 100 hochkarätige Exponate sowie zahlreiche Inszenierungen und Interaktionselemente präsentiert. Die Ausstellung nähert sich den Düsseldorfer Jahren der Schumanns nicht mit einem chronologischen, sondern einem thematischen Zuschnitt an. Jeweils ein Ausstellungsraum widmet sich dem Düsseldorf der Schumann -Zeit als Kulturstadt, dem Amt des Musikdirektors, dem Familienleben der Schumanns, den Künstlerpersönlichkeiten Roberts und Claras, ihren Freundschaften und der Krankheit des Komponisten. In einer „Schatzkammer" können zudem Kostbarkeiten aus dem Leben und Wirken der Schumanns bestaunt werden, die nicht der Düsse ldorfer Zeit gehörig sind. Seite 4 Besondere Exponate der Ausstellung sind beispielsweise ein Widmungsexemplar der „Rheinischen"-Sinfonie für Franz Liszt, die Musikhandschrift des weltbekannten „Klavierkonzerts a-Moll" Robert Schumanns, eine Haarlocke des Komponis ten, sein Siegelring, ein historisches Tafelklavier, Clara Schumanns Musikhandschrift ihrer „Romanze in Des-Dur" sowie persönliche Schmuck- und Erinnerungsstücke Claras.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen KUA/002/2025