Informationsvorlage Aktenzeichen OVA/046/2020

Umsetzungsstand Radschnellweg für den Düsseldorfer Süden

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 8. April 2020veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

In seiner Sitzung am 26.02.2020 hat der Ordnungs -und Verkehrsausschuss folgenden Antrag beschlossen: Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, in der Sitzung des Ausschusses am 5. Mai 2020 über den Umsetzungsstand des beauftragten Radschnellwegs für den Düsseldorfer Süden (Radschnellweg Rhein) zu informieren. Insbesondere soll dargestellt werden, welche Lösungsansätze die Verwaltung für eine komfortable, sichere und störungsfreie Radverkehrsführung in den Streckenabschnitten lckerswarder Straße/Münchener Straße und Bonner Straße/Münchener Straße verfolgt.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 8. April 2020. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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OVA/046/2020 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: Umsetzungsstand Radschnellweg für den Düsseldorfer Süden Fachbereich: 66 - Amt für Verkehrsmanagement Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Cornelia Zuschke Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Ordnungs- und Verkehrsausschuss 05.05.2020 Kenntnisnahme Sachdarstellung: In seiner Sitzung am 26.02.2020 hat der Ordnungs -und Verkehrsausschuss folgenden Antrag beschlossen: Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, in der Sitzung des Ausschusses am 5. Mai 2020 über den Umsetzungsstand des beauftragten Radschnellwegs für den Düsseldorfer Süden (Radschnellweg Rhein) zu informieren. Insbesondere soll dargestellt werden, welche Lösungsansätze die Verwaltung für eine komfortable, sichere und störungsfreie Radverkehrsführung in den Streckenabschnitten lckerswarder Straße/Münchener Straße und Bonner Straße/Münchener Straße verfolgt. Die Verwaltung wird zudem beauftragt, in der genannten Sitzung eine Bewertung vorzulegen, inwiefern an den Streckenabschnitten lckerswarder Straße/Münchener Straße und Bonner Straße/Münchener Straße ein oberirdischer Kreisverkehr für Radfahrer/innen angestrebt werden sollte. Sachstand Umsetzungsstand: Derzeit läuft die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) zum Radschnellweg Süd. Federführend ist der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Die UVS umfasst eine Vorprüfung der Natura 2000-Verträglichkeit für die FFH-Gebiete (FFH-Gebiete sind spezielle europäische Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen wurden), die Prüfung artenschutzrechtlicher Bestimmungen und einen UVS -Bericht mit Auswirkungen auf die einzelnen Schutzgüter. Der Abschlusstermin mit den Trägern öffentlicher Belange (TÖB) ist aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie unbestimmt verschoben. Wenn die Umweltverträglichkeitsstudie abgeschlossen ist, bereitet der Landesbetrieb Straßenbau NRW ein vereinfachtes Linienbestimmungsverfahren vor. Dieses beinhaltet einen frühen Bürgerinformationstermin, bei dem alle Äußerungen Seite 2 entgegengenommen und aufgelistet werden. Auch die Düsseldorfer Bürger und Politik können sich dort einbringen. Mit dem Ergebnis aus der Machbarkeitsstudie, der UVS und der Bürgerbeteiligung wird ein Ratsbeschluss zur Radschnellwegtrasse eingeholt. Abschließend wird die Linie durch das Ministerium bestimmt. Anschließend wird eine Planungsvereinbarung zwischen den Städt en Neuss, Düsseldorf, Langenfeld und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW aufgestellt, mit der Zuwendungsanträge für die weiteren Planungsphasen gestellt werden. Nachdem die Vergabekriterien und -unterlagen zusammengestellt wurden, erfolgt die europaweite Ausschreibung für die nächsten Planungsphasen. In den Planungsphasen werden die Ideen aus der Machbarkeitsstudie konkretisiert. Für die Querung der Ickerswarder Straße sieht die Machbarkeitsstudie den Bau einer Unterführung vor. Alternativ kann die Querung aber auch über eine neue Signalanlage ohne erhebliche Zeitverluste erfolgen. Im Bereich Bonner Straße / Münchener Straße ist der Neubau einer Brücke parallel zur Münchener Straße geplant. Optional könnte eine weitere Rampe in Richtung Westen gebaut werden . Eine Spindel auf dem heutigen Parkplatz dient der Verknüpfung zwischen Radschnellweg und Radhauptnetz. Die Engstelle zwischen der Adolf-Klarenbach-Schule und der Lärmschutzwand kann durch Umgestaltung der Auffahrt zur Münchener Straße beseitigt werden. Die Idee zur Umsetzung eines „Eindhovener Kreisels" (ein Kreisverkehr für Radfahrer, der etwa 5 - 6 m über der Kreuzung auf einer separaten Ebene liegt) muss man leider verwerfen. Für den erforderlichen Höhenunterschied sind teilweise sehr lange Rampen (b is zu 100 m) erforderlich, die in alle Richtungen an den Kreisverkehr anschließen. Dafür steht in beiden vorgeschlagenen Bereichen nicht ausreichend viel Platz zur Verfügung. In Eindhoven gehen die Rampen von einem umliegenden Wall aus, der bereits ca. 5-6m über Gelände liegt.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen OVA/046/2020