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OVA/046/2020
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Informationsvorlage
Betrifft:
Umsetzungsstand Radschnellweg für den Düsseldorfer Süden
Fachbereich:
66 - Amt für Verkehrsmanagement
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Cornelia Zuschke
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Ordnungs- und
Verkehrsausschuss
05.05.2020 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
In seiner Sitzung am 26.02.2020 hat der Ordnungs -und Verkehrsausschuss
folgenden Antrag beschlossen:
Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, in der Sitzung des
Ausschusses am 5. Mai 2020 über den Umsetzungsstand des beauftragten
Radschnellwegs für den Düsseldorfer Süden (Radschnellweg Rhein) zu informieren.
Insbesondere soll dargestellt werden, welche Lösungsansätze die Verwaltung für eine
komfortable, sichere und störungsfreie Radverkehrsführung in den
Streckenabschnitten lckerswarder Straße/Münchener Straße und Bonner
Straße/Münchener Straße verfolgt.
Die Verwaltung wird zudem beauftragt, in der genannten Sitzung eine Bewertung
vorzulegen, inwiefern an den Streckenabschnitten lckerswarder Straße/Münchener
Straße und Bonner Straße/Münchener Straße ein oberirdischer Kreisverkehr für
Radfahrer/innen angestrebt werden sollte.
Sachstand Umsetzungsstand:
Derzeit läuft die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) zum Radschnellweg Süd.
Federführend ist der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Die UVS umfasst eine
Vorprüfung der Natura 2000-Verträglichkeit für die FFH-Gebiete (FFH-Gebiete sind
spezielle europäische Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz, die nach der
Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen wurden), die Prüfung
artenschutzrechtlicher Bestimmungen und einen UVS -Bericht mit Auswirkungen auf
die einzelnen Schutzgüter. Der Abschlusstermin mit den Trägern öffentlicher Belange
(TÖB) ist aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie unbestimmt verschoben.
Wenn die Umweltverträglichkeitsstudie abgeschlossen ist, bereitet der Landesbetrieb
Straßenbau NRW ein vereinfachtes Linienbestimmungsverfahren vor. Dieses
beinhaltet einen frühen Bürgerinformationstermin, bei dem alle Äußerungen
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entgegengenommen und aufgelistet werden. Auch die Düsseldorfer Bürger und
Politik können sich dort einbringen. Mit dem Ergebnis aus der Machbarkeitsstudie,
der UVS und der Bürgerbeteiligung wird ein Ratsbeschluss zur Radschnellwegtrasse
eingeholt.
Abschließend wird die Linie durch das Ministerium bestimmt.
Anschließend wird eine Planungsvereinbarung zwischen den Städt en Neuss,
Düsseldorf, Langenfeld und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW aufgestellt, mit der
Zuwendungsanträge für die weiteren Planungsphasen gestellt werden.
Nachdem die Vergabekriterien und -unterlagen zusammengestellt wurden, erfolgt
die europaweite Ausschreibung für die nächsten Planungsphasen.
In den Planungsphasen werden die Ideen aus der Machbarkeitsstudie konkretisiert.
Für die Querung der Ickerswarder Straße sieht die Machbarkeitsstudie den Bau einer
Unterführung vor. Alternativ kann die Querung aber auch über eine neue
Signalanlage ohne erhebliche Zeitverluste erfolgen.
Im Bereich Bonner Straße / Münchener Straße ist der Neubau einer Brücke parallel
zur Münchener Straße geplant. Optional könnte eine weitere Rampe in Richtung
Westen gebaut werden . Eine Spindel auf dem heutigen Parkplatz dient der
Verknüpfung zwischen Radschnellweg und Radhauptnetz. Die Engstelle zwischen der
Adolf-Klarenbach-Schule und der Lärmschutzwand kann durch Umgestaltung der
Auffahrt zur Münchener Straße beseitigt werden.
Die Idee zur Umsetzung eines „Eindhovener Kreisels" (ein Kreisverkehr für
Radfahrer, der etwa 5 - 6 m über der Kreuzung auf einer separaten Ebene liegt)
muss man leider verwerfen. Für den erforderlichen Höhenunterschied sind teilweise
sehr lange Rampen (b is zu 100 m) erforderlich, die in alle Richtungen an den
Kreisverkehr anschließen. Dafür steht in beiden vorgeschlagenen Bereichen nicht
ausreichend viel Platz zur Verfügung. In Eindhoven gehen die Rampen von einem
umliegenden Wall aus, der bereits ca. 5-6m über Gelände liegt.