Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 66/ 130/2004

Radstation B.-V. Suttner-Platz

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Bertha-von-Suttner-Platz 7 · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 1Dokument 9. November 2004veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Eine Fahrradstation ist ein mit einer Servicestation ausgestattetes, bewachtes Fahrradparkhaus. Dort können Fahrräder witterungsgeschützt, diebstahl- und vandalismussicher untergebracht werden. Man kann Fahrräder mieten und das eigene Rad während der Abwesenheit reparieren lassen. Die Öffnungszeiten der bisher vorhandenen Radstationen sind je nach Betriebskonzept unterschiedlich. Häufig ist das Personal von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr anwesend, außerhalb dieser Zeiten gibt es einen Bereich der mit Chipkarten o.ä. zugänglich ist. Der Preis für das Fahrradparken beträgt i.d.R. 70 Cent pro Tag, 7 Euro im Monat oder 70 Euro für ein Jahresticket. Der Bau von Radstationen wird vom Land NRW nach den Bestimmungen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) bei max. 1.500 Euro pro Stellplatz mit 85% Zuwendung gefördert. Seit vielen Jahren wird versucht, am Düsseldorfer Hauptbahnhof eine Fahrradstation unterzubringen. Bereits weit vor dem offiziellen Start des Landesprogramms „100 Fahrradstationen in NRW" in 1995 wurde in 1991 in Düsseldorf ein Gutachten zu den Möglichkeiten einer Radstation am Hauptbahnhof erstellt. Mehrere Standorte wurden seitdem untersucht und diskutiert, es konnte aber keine Lösung realisiert werden. Durch die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen im Bereich des amerikanischen Generalkonsulates am Bertha-von-Suttner-Platz wurden Flächen frei, die einen optimalen Standort für eine Fahrradstation darstellen. Zum einen werden bereits heute im Bereich des Hauptbahnhofes hier die meisten Fahrräder abgestellt. Zum anderen ist dieser Standort in direkter Nähe zum Eingang des Bahnhofes, was eine unverzichtbare Voraussetzung für die Akzeptanz ist.

Auszug aus „Sachdarstellung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Vorlage als Text anzeigen
Ö Vorlagen - Nr. 66/ 130/2004 Seite 1 von 2 Informationsvorlage Betrifft: Radstation Bertha-von- Suttner-Platz Sachdarstellung: Eine Fahrradstation ist ein mit einer Servicestation ausgestattetes, bewachtes Fahrradparkhaus. Dort können Fahrräder witterungsgeschützt, diebstahl- und vandalismussicher untergebracht werden. Man kann Fahrräder mieten und das eigene Rad während der Abwesenheit reparieren lassen. Die Öffnungszeiten der bisher vorhandenen Radstationen sind je nach Betriebskonzept unterschiedlich. Häufig ist das Personal von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr anwesend, außerhalb dieser Zeiten gibt es einen Bereich der mit Chipkarten o.ä. zugänglich ist. Der Preis für das Fahrradparken beträgt i.d.R. 70 Cent pro Tag, 7 Euro im Monat oder 70 Euro für ein Jahresticket. Der Bau von Radstationen wird vom Land NRW nach den Bestimmungen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) bei max. 1.500 Euro pro Stellplatz mit 85% Zuwendung gefördert. Seit vielen Jahren wird versucht, am Düsseldorfer Hauptbahnhof eine Fahrradstation unterzubringen. Bereits weit vor dem offiziellen Start des Landesprogramms „100 Fahrradstationen in NRW" in 1995 wurde in 1991 in Düsseldorf ein Gutachten zu den Möglichkeiten einer Radstation am Hauptbahnhof erstellt. Mehrere Standorte wurden seitdem untersucht und diskutiert, es konnte aber keine Lösung realisiert werden. Durch die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen im Bereich des amerikanischen Generalkonsulates am Bertha-von-Suttner-Platz wurden Flächen frei, die einen optimalen Standort für eine Fahrradstation darstellen. Zum einen werden bereits heute im Bereich des Hauptbahnhofes hier die meisten Fahrräder abgestellt. Zum anderen ist dieser Standort in direkter Nähe zum Eingang des Bahnhofes, was eine unverzichtbare Voraussetzung für die Akzeptanz ist. Außerdem sorgt die mit Personal besetzte Radstation für Belebung, was, insbesondere in Bahnhofsnähe, erheblich zur Erhöhung der Sicherheit und Attraktivität des Platzes beiträgt. Auf dieser Grundlage wurde eine Ideenskizze entwickelt, die mit allen in diesem Bereich betroffenen öffentlichen und privaten Beteiligten abgestimmt wurde. Insbesondere die Sicherheitsbelange wurden angesprochen. Ergebnis des Gespräches war eine einhellige Unterstützung des Vorhabens. Bei der weiteren Detailplanung ist vorgesehen, für die anstehende Gestaltungsplanung des Konrad-Adenauer-Platzes auch die Möglichkeiten einer Fahrverbindung zum Bertha- von-Suttner-Platz sowie einer optisch optimalen Fahrradunterbringung in diesem Bereich in Varianten zu prüfen. RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 66/ 130/2004 Seite 2 von 2 Planung: Die in der beigefügten Ideenskizze dargestellte Planung sieht die Errichtung eines eingeschossigen Gebäudes vor, das teilweise unter dem Parkhaus und teilweise im Platzbereich steht. Das Dach im Platzbereich ist begrünt, die Wände sind nahezu vollständig verglast. Das Gebäude enthält neben den Fahrradabstellanlagen für ca. 450 Fahrräder ein Lager und Nebenräume, eine Werkstatt, einen Annahmebereich und optional einen Geschäftsraum, der bei Bedarf auch als Erweiterung der Abstellkapazität genutzt werden kann. Der Platzbereich wird umgestaltet, wobei die vorhandenen Bäume weitestgehend in die Umplanung einbezogen wurden. Im Rahmen der anstehenden Detailplanung werden neben der Gebäudeplanung auch die erforderlichen Abstellkapazitäten, das Betreiberkonzept, das Raumkonzept, die Freianlagenplanung und die Finanzplanung konkretisiert. Die Ergebnisse werden dem Ord nungs- und Verkehrsau sschuss und den Bezirksvertretungen 1 und 3 voraussichtlich Anfang 2005 vorgestellt. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ordnungs- und Verkehrsausschuss -/- 1 -/- 2 Bezirksvertretung 1 -/- 1 -/- 2 Bezirksvertretung 3 -/- 1 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Amt: Amt für Verkehrsmanagement Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Leonhardt RSD AllVorlg.WPT

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 66/ 130/2004