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Überarbeitete Freianlagenplanung als Text anzeigen
Title: Microsoft Word - 17-03-28 Infovorlage Kaiserswerther Markt.docx
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00289300.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:14:30 GMT
Number of Pages: 1
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Vorlage 175/41/2017
Seite 5 von 10 RSD Vorlage
Anlage 1 Überarbeitete Freianlagenplanung
Synopse der Anregungen und Bedenken als Text anzeigen
Title: Microsoft Word - 17-03-28 Infovorlage Kaiserswerther Markt.docx
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00289302.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:14:30 GMT
Number of Pages: 4
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## Vorlage 175/41/2017
Seite 6 von 10 RSD Vorlage
## Anlage 2 Synopse der Anregungen und Bedenken
## Folgende Anregungen (nach Themen sortiert und mit Anzahl der Nennungen) wur-den in der Diskussion nach der Bürgerinformation am 24.11.2016 geäußert oder gin-gen kurz vor oder nach der Bürgerinformationsveranstaltung per Mail oder auf dem Postweg ein. Die mit „IKM“ bezeichneten Anregungen sind den Schreiben der Initiati-ve Kaiserswerther Markt entnommen, welche jeweils von ca. 40 Personen unter-zeichnet wurden. Anregungen, die bereits in den beiden vorhergegangenen Beteili-gungsmöglichkeiten vorgebracht und beantwortet wurden, werden hier nicht mehr aufgeführt.
## 1. Thema Gestaltung und Möblierung Anzahl der Nenn-ungen Fragen / Anregungen Anmerkung der Verwaltung / Planer
IKM (40) + 3 Bedenken gegen „Pick-nick“-Tische
Die „Picknick“-Tische sind nur für den Fall vorgesehen, dass Anlieger die Investitionskosten sowie die Pflege und Unter-haltung des Standortes im Sinne einer „Patenschaft“ über-nehmen. Sie können später ggf. durch eine Skulptur o. Ä. ersetzt werden. 6 Hervorhebung des histori-schen Rathauses in der Platzgestaltung Die Lage des historischen Rathauses konnte trotz umfangrei-cher archäologischer Voruntersuchungen nicht vor Baube-ginn ermittelt werden. 4 Weitere Alternativen zu den
Pollern bzw. Fahrradbü-geln gewünscht. Die vom Landschaftsplanungsbüro GTL vorgeschlagenen Poller und Radbügel entsprechen dem Ziel der Denkmalbe-hörden, neu hinzugefügte Elemente gegenüber den histori-schen Elementen klar abzusetzen und haben sich bereits an anderen Stellen im Stadtgebiet bewährt.
## 2. Thema Bodenbeläge Anzahl der Nenn-ungen Fragen / Anregungen Anmerkung der Verwaltung / Planer
2 Pflasterungen an den Querungsstellen in An-lehnung an Zebrastreifen gestalten Im überarbeiteten Entwurf ist an allen Querungsstellen eine Fortsetzung des glatten Laufstreifens über die Fahrbahn vor-gesehen (siehe Anlage 1).
## 3. Thema Grün / Bäume Anzahl der Nenn-ungen Fragen / Anregungen Anmerkung der Verwaltung / Planer
IKM (40)
Bäume auch an den bei-den Kopfenden der Mitte-linsel Das Freihalten der Kopfenden ermöglicht es, auch besonnte Gastronomie-Freiflächen anzubieten und bringt die histori-schen Kandelaber auf der Mittelinsel besser zur Geltung. Vorlage 175/41/2017
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## 4. Thema Barrierefreiheit Anzahl der Nenn-ungen Fragen / Anregungen Anmerkung der Verwaltung / Planer
1 Absenkung der Bordstei-ne auf Straßenniveau ge-fährlich für Sehbehinderte Außer den Einfahrten und den mit Rippenstreifen markierten Querungsstellen sind alle Gehwege von den Fahrbahnen durch Bordsteine (Mittelinsel), Parkstände, Radständer oder Poller abgetrennt. Im weiteren Verfahren wird hierzu eine Abstimmung mit den Sehbehinderten-Vertretern erfolgen.
## 5. Thema Flächenaufteilung Anzahl der Nenn-ungen Fragen / Anregungen Anmerkung der Verwaltung / Planer
IKM (40) + 1
Kopfenden der Insel nicht eckig machen Die vorgeschlagenen rechteckigen Kopfenden verbessern die Nutzbarkeit sowohl der höher gelegenen Mittelinsel (Gastro-nomie, Märkte, Feste und Veranstaltungen) als auch der Straßenebene (Feste / Veranstaltungen), da die anzuordnen-den Elemente (Zelte, Stände, Tische,…) in der Regel eben-falls rechteckig sind. Für den Fahrverkehr haben die geraden Kopfenden keinerlei Nachteile. Das „Wildparken“ vor den Kopfenden ist bei abge-rundeten Enden sogar noch besser möglich (Platz für 2 Pkw je Kopfende) als bei graden Enden(Platz für 1 Pkw je Kopfen-de). Hiergegen kann nur ordnungsrechtlich vorgegangen werden.
## 6. Thema Höhensituation Anzahl der Nenn-ungen Fragen / Anregungen Anmerkung der Verwaltung / Planer
1 12 cm Bordstein auf min-destens 17 cm erhöhen wegen Wildparken 12 cm-Bordsteine sind üblich. Gegen Wildparken soll regel-mäßig kontrolliert werden. Mit 17 cm Bord oder Doppelbord wären größere Rampenlängen erforderlich und die Entwäs-serung wäre problematisch. 9 Mittelinsel niveaugleich
gestalten (12cm-Bordstein ohnehin kein 100% Schutz gegen „Wildparken“ / mehr Flexiblität für Märkte und Feste). Ein 12cm-Bord ist zwar kein 100%iger Schutz gegen Wildpar-ken, stellt aber ein sehr deutliches Signal für die Autofahrer dar, dass ein Befahren nicht erlaubt ist. Gegen Unbelehrbare, die ihre Fahrzeuge im Übrigen auch auf Fahrradwegen, Geh-wegen, Fußgängerfurten und Straßenbahnschienen abstellen. soll ordnungsrechtlich vorgegangen werden. Entsprechend regelmäßige Kontrollen können durch die Verwaltung veran-lasst werden. Ein niveaugleicher Ausbau dagegen käme einer „Einladung zum Parken“ gleich. In diesem Fall müsste die Mittelinsel lückenlos mit Pollern o. Ä. umstellt werden, was vom Denk-malamt abgelehnt wird. Der Schutz einer niveaugleichen Mit-telinsel vor Wildparken ließe sich letztlich nur über eine kom-plette Sperrung des Kaiserswerther Marktes für den Kfz-Verkehr erreichen. Wesentliche Nachteile für eine Nutzung für Feste und Märkte durch eine um 12cm erhöhte Mittelinsel werden seitens der Verwaltung nicht gesehen. Vorlage 175/41/2017
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## 7. Thema Stellplätze / Kfz-Verkehr Anzahl der Nenn-ungen Fragen / Anregungen Anmerkung der Verwaltung / Planer
3 Ausschilderung als ver-kehrsberuhigter Bereich /Spielstraße (entweder der Platzbereich oder bereits ab Klemensbrücke) Dies wird nicht empfohlen, da die zur Ausschilderung als verkehrsberuhigter Bereich erforderlichen Voraussetzungen („Überwiegende Aufenthaltsfunktion“ und „Besondere Gestal-tung, die den Eindruck vermittelt, dass die der Fahrzeugver-kehr eine untergeordnete Bedeutung hat“) nicht erfüllt sind. IKM (40) + 4 Die vorhandenen Stellplät-ze sollen erhalten bleiben Momentan wird im fast gesamten Seitenraum geparkt, mit Ausnahme einiger Grundstückszufahrten. Dadurch sind die seitlichen Gehwege an vielen Stellen sehr schmal, mit erheb-lichen Einschränkungen für die Fußgänger. Dieses Problem wird durch die zahlreichen in die Gehwege hineinragenden Außentreppen noch verstärkt. Dazu kommt, dass das Queren der Fahrbahnen zwischen den dicht parkenden Fahrzeuge vor allem für Rollatoren, Kinderwagen, Rollstühle o. Ä. kaum möglich ist. Bei einer Neugestaltung des Kaiserswerther Marktes müssen die heute geltenden Richtlinien zugrunde gelegt werden. Demnach sind Gehwegbreiten von mindes-tens 2,50m erforderlich. Andererseits stellen die Stellplätze einen wichtigen Standort-faktor für die Geschäfte und sonstige Nutzungen dar. In der Entwurfsplanung (siehe Anlage 1) werden diese bei-den konkurrierenden Flächenansprüche (Nutzbarkeit für Fußgänger Erhalt von Stellplätzen) soweit wie möglich berücksichtigt, wobei auf beiden Seiten Kompromisse einge-gangen werden müssen. IKM (40) Poller am Rheintor in der jetzigen Position beibehal-ten, um 2 weitere Stell-plätze zu erhalten (Anlage 3) Die Position der heutigen Poller wird in der Planung über-nommen. Bei einer erforderlichen Stellplatzlänge von ca. 5,50 - 6m wäre hier maximal 1 zusätzlicher Stellplatz möglich (ab-solutes Halteverbot westlich der Gebäudeecke wegen Hoch-wasserschutzwand und Wendefläche). Aufgrund der städtebaulichen Situation werden hier jedoch anstelle eines zusätzlichen Stellplatzes 5 Radständer (für 10 Fahrräder) vorgesehen (siehe Anlage 1, Nr. ). Diese stellen eine geringere Beeinträchtigung der Blickbeziehung zum Rhein dar und sind an dieser Stelle optimal angeordnet für den Tagestourismus (Nähe zur Rheinuferpromenade und zur Eisdiele). IKM (40) Vor dem Rathaus die Ver-breiterung des Gehweges auf die Breite des Rathaus-gebäudes beschränken, um
mehr Stellplätze erhalten zu können. Vor dem Rat-haus kein Austausch von Fahrradstellplätzen gegen Autostellplätze. (Anlage 3) Der Vorschlag wird teilweise aufgegriffen. Im westlichen An-schluss an den Parkstreifen östlich des Rathauses wird 1zusätzlicher Stellplatz angeordnet, ohne Qualitätsverlust für die Fußgänger (siehe Anlage 1, Nr. ) . Hierfür entfallen ge-genüber der bisherigen Planung 4 Radständer (für 8 Fahrrä-der). Eine weitere Verlängerung des Parkstreifens ist aufgrund der vorhandenen Treppe (Haus Nr. 25) nicht möglich. Es würde eine Engstelle an der Treppe von ca. 60cm entstehen (Min-destbreite für Rollstuhlfahrer: 90 cm). IKM (40)
Fußgängerquerungen an drei Stellen in privaten Grundstückszufahrten und Dem Vorschlag kann nicht gefolgt werden. Bei geordneten Querungsstellen muss zu jeder Zeit sichergestellt sein, dass Passanten die Straße queren können. Dies wäre weder in Vorlage 175/41/2017
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> Anzahl der Nenn-ungen
Fragen / Anregungen Anmerkung der Verwaltung / Planer
in der Flucht der Gernan-dusstraße anlegen, um
weitere Stellplätze erhal-ten zu können einer privaten Grundstückseinfahrt noch in der Verlängerung der Gernandusstraße gewährleistet. IKM (40) Vor dem Stammhaus der Diakonie: Zone für Kran-kentransporte einrichten. Nach Aussage der Diakonie ist dies nicht erforderlich, da Krankenwagen das Gelände von der Rückseite (Fliedner-straße) anfahren. IKM (40) Vor dem Stammhaus der Diakonie 2 weitere Stell-plätze vorsehen (Anlage 3) Der östliche der beiden vorgeschlagenen Stellplätze wird aus städtebaulichen Gründen nicht vorgesehen. Der Auftakt zur Platzfläche wurde in der vorliegenden Planung bewusst von Stellplätzen freigehalten, um die Eingangssituation zum Kai-serswerther Markt zu betonen. Daher werden weiterhin die bisher geplanten 4 Fahrradständer (für 8 Fahrräder) vorge-sehen (vgl. Anlage 1, Nr. ) .Der westliche Vorschlag wird nicht aufgegriffen, da hier eine Engstelle an der Treppe entstünde (Verringerung der Geh-wegbreite auf bis zu 1,40m – vgl. Anlage 1, Nr. ) .
## 8. Thema Fahrradparken Anzahl der Nenn-ungen Fragen / Anregungen Anmerkung der Verwaltung / Planer
IKM (40) + 2 Geplante Fahrradbügel reduzieren
Aufgrund konkreter Betrachtungen (z.B. Verlängerung der Parkstreifen) musste die bisher vorgestellte Anzahl reduziert werden. Dessen ungeachtet ist es gesamtstädtisches Ziel, den Fahrradanteil insgesamt zu erhöhen. Dies ist unter ande-rem im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) verankert. IKM (40) Konkrete Vorschläge für
Fahrradständer vor Fas-saden , als Alternative zu den Radständern im Be-reich der heutigen Stell-plätze Der Vorschlag östlich der Einmündung der Straße „Am Müh-lenturm wird aufgegriffen (siehe Anlage 1, Nr. ). Hier wer-den 4 Fahrradbügel vor der Fassade angeordnet, um die durch den zusätzlichen Stellplatz am Rathaus (Anlage 1, Nr. ) entfallenden Radbügel zu ersetzen. Die anderen Vorschläge können aus verschiedenen Gründen nicht übernommen werden (Kellerzugänge, Kellerfenster, Schaufenster, Verringerung der Gehwegbreiten auf unter 2,50m, Blockierung von Treppen,…).
Vorschläge der Initiative Kaiserswerther Markt zum Erhalt von Stellplätzen als Text anzeigen
Title: Microsoft Word - 17-03-28 Infovorlage Kaiserswerther Markt.docx
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00289304.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:14:30 GMT
Number of Pages: 1
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Vorlage 175/41/2017
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Anlage 3 Vorschläge der Initiative Kaiserswerther Markt zum Erhalt von Stellplätzen 1. Rheintor: 2. Rathaus: 3. Stammhaus der Diakonie
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Title: Vorlage 175/ 41/2017
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00289305.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 22:37:33 GMT
Number of Pages: 4
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Vorlage 175/ 41/2017
> Seite 1 von 4
> RSD Vo rlage
X öffentlich nicht öffentlich
## Informationsvorlage
Betrifft:
Umgestaltung Kaiserswerther Markt;
Auswertung der Bürgerinformationsveranstaltung vom 24.11.2016
Zum Hintergrund
Im November letzten Jahres fand die abschließende Bürgerinformationsveranstal-tung zur Neugestaltung des Kaiserswerther Marktes statt – in diesem Fall zu den
Themen „Gestaltungsdetails“ und „Lichtkonzept“. Am selben Abend wurde zur Ve r-deutlichung des geplanten Lichtkonzeptes eine Probebeleuchtung vor Ort installiert, bei der beispielhaft einige Fassaden und Gebäudeteile illuminiert wurden.
Die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung fließen in die Entwurfsplanung ein. Im Vergleich zu den vorangegangenen beiden Beteiligungsmöglichkeiten sind nur sehr wenige Anregungen vorgebracht worden 1. Dies weist auf einen breiten Konsens in der Bevölkerung hin, auch wenn nicht jede einzelne Anregung berücksichtigt werden konnte. Einige Ideen haben sich aus fachlicher Sicht als nicht umsetzbar herausge-stellt. Andere Vorschläge wiederum schließen sich gegenseitig aus, so dass Kom-promisse gefunden werden mussten. So steht nach wie vor das Ziel, möglichst alle vorhandenen Parkplätze zu erhalten dem Ziel einer dem Ort angemessenen Aufent-haltsqualität mit ausreichend breiten Gehwegen und Querungsmöglichkeiten für die Fußgänger entgegen.
Die vorliegende Planung ist das Ergebnis einer intensiven Abwägung aller im gesam-ten Planungsprozess eingegangenen Anregungen.
Beschreibung der wesentlichen Planänderungen
Gegenüber der am Bürgerinformationsabend am 24.11.2016 vorgestellten Planung wurde die Freianlagenplanung inzwischen in mehreren Punkten überarbeitet (siehe Anlage 1). Die wesentlichen Planänderungen:
Einige Parkstreifen wurden geringfügig verlängert, damit die für das Längsparken erforderlichen 5,50 - 6m pro Stellplatz zur Verfügung stehen und um die beiden vorhandenen Behindertenstellplätze (Länge 7,50m) wieder herstellen zu können. Dadurch entfallen an einigen Stellen die bisher geplanten Fahrradbügel.
Die Standorte der Gasleuchten wurden verschoben, um den glatten, barrierefrei-en Laufstreifen von Hindernissen frei zu halten. Da laut Ratsbeschluss vom 17.11.2016 keine Umrüstung auf LED erfolgen soll, sind an jeder Leuchte 2 Pol-ler als Anprallschutz erforderlich.
> 12014 : schriftliche Anregungen von 136 Personen und ca. 200 Bürgerinnen und Bürger beim Informa-tionsabend, mit zahlreichen kontroversen Wortmeldungen.
> 2016 : schriftliche Anregungen von 8 Einzelpersonen sowie drei Schreiben der Initiative Kaiserswerther Markt (von ca. 40 Personen unterschrieben), also schriftliche Anregungen von ca. 50 Personen. Ca. 60 Bürgerinnen und Bürger beim Informationsabend; zur Diskussion waren nur noch ca. 30 Per-sonen anwesend.
Vorlage 175/ 41/2017
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> RSD Vo rlage
Der Geltungsbereich im Westen wurde erweitert, der Standort der heutigen Pol-ler wird beibehalten. Dadurch können 5 Fahrradbügel (für 10 Fahrräder) errichtet werden (siehe Anlage 1, Nr. ), als Ersatz für die durch die Verlängerung der Parkstreifen entfallenden Radbügel.
Die Querungsstelle z wischen Rheintor und der Straße „Am Mühlenturm“ wurde
um ca. 2m nach Osten verschoben, um auf dem südlichen Parkstreifen drei Stellplätze mit der erforderlichen Länge (6m) zu erhalten.
Von der Errichtung eines Stellplatzes nordwestlich dieser Querungsstelle wird abgesehen, da hier mehrere dicht aufeinander folgende Engstellen ( 1,20m, 1,0m, 1,20m) im Gehweg entstehen würden (siehe Anlage 1, Nr. ).
Östlich des Rathauses wird ein zusätzlicher Stellplatz angeordnet, anstatt der hier bisher geplanten Fahrradbügel (siehe Anlage 1, Nr. ).
Zusätzliche Querungsstelle am Haupteingang des Stammhauses der Diakonie
Östlich der Einmündung „Am Mühlenturm“ werden 4 Fahrradständer vor der Fa s-sade geplant (siehe Anlage 1, Nr. ), um die durch den zusätzlich vorgesehenen Stellplatz am Rathaus (Anlage 1, Nr. ) entfallenden Radbügel zu ersetzen.
Stellplätze / Fahrradstellplätze
In der überarbeiteten Planung sind 51 Stellplätze vorgesehen. Heute sind auf glei-cher Fläche ca. 68 Stellplätze vorhanden 2.
Außerdem sind 44 Fahrradstellplätze geplant (22 Radständer für je 2 Fahrräder). Zurzeit sind auf der Mittelinsel 6 Radbügel (für 12 Fahrräder) und 1 Fahrradständer mit Anschlussmöglichkeiten für 5 Fahrräder, also insgesamt 17 Fahrradstellplätze vorhanden.
Archäologische Erkenntnisse
Die genaue Lage des frühneuzeitlichen Rathauses auf dem Marktplatz bleibt trotz Auswertung sämtlicher Schrift- und Kartenquellen, Einsatz des Bodenradars und der im Januar/Februar 2017 angelegten Suchschnitte weiter ungeklärt. Die Schnitte zeig-ten jedoch, dass unter dem heutigen Straßenkörper historische Kulturschichten des 13./14. bis 17. Jahrhunderts ungestört erhalten sind. Die wissenschaftliche Bedeu-
tung der nachgewiesenen „weichen“ Befunde ist sogar noch höher, als es bauliche Reste („harte“ Be funde) des Rathauses wären.
Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich wichtige Rückschlüsse für das ge-
plante Bauprojekt ableiten. Die „archäologische Kubatur“ lässt sich anhand der
Suchschnitte gut einschätzen und die Planung notwendiger archäologischer Unter-suchungen bzw. Baubegleitungen ist nun möglich.
Aus denkmalpflegerischer Sicht wird empfohlen, von einem Kanalbau in dem Stra-ßenkörper, der die Mittelinsel umläuft, abzusehen und stattdessen die vorhandene Kanaltrasse in der Mittelinsel für die Neuverlegung des Kanals zu nutzen. Die fach-gerechte Ausgrabung der im Straßenkörper nachgewiesenen Kulturschichten wäre
> 2Die Bestandserhebung muss auf 68 Stellplätze korrigiert werden, damit die Vergleichbarkeit gege-ben ist (Bezugslänge: Bemessungsstellplatz von ca. 6m. Im Bestand wird - in Abhängigkeit von den Fahrzeuggrößen - häufig dichter geparkt).
Vorlage 175/ 41/2017
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> RSD Vo rlage
sehr zeitaufwändig und würde, sofern der LVR für diese neue Trasse überhaupt sei-ne Zustimmung erteilen würde, zu einer Bauzeitverzögerung und zu höheren Bau-kosten führen.
Auch die Planung der Baumstandorte in der Mittelinsel sollte nochmals überdacht werden, da auch in Teilbereichen der Mittelinsel Kulturschichten nachgewiesen sind, die ggf. ausgegraben und dokumentiert werden müssten. Gegebenenfalls macht es Sinn, die heutigen Baumstandorte zu übernehmen, da die Kulturschichten hier be-reits gestört sind. Dies hätte möglicherweise Auswirkungen auf die Lage der geplan-ten Querungsstellen und Stellplätze im Bereich der Mittelinsel. Genauere Erkenntnis-se hierzu sind erst nach Vorliegen des abschließenden archäologischen Gutachtens mit einer detaillierten Darstellung der Konfliktflächen möglich.
Lichtkonzept
Das im November vorgestellte Lichtkonzept wird momentan mit den Denkmalbehör-den abgestimmt. Dies betrifft im erster Linie die Frage, inwieweit einzelne Hausfas-
saden oder Gebäudeteile (Treppen, Mittelrisalite,…) durch gezielte Illumination he r-vorgehoben werden dürfen. Hierzu wird ggf. eine weitere Probebeleuchtung erfolgen.
Vorgezogene Kana lbaumaßnahme „An Sankt Swidbert“
Das Projekt „An Sankt Swidbert“ begründet sich aus der Generalentwässerungspla -nung des Einzugsgebietes des Klärwerkes Düsseldorf-Nord. Demnach ist perspekti-visch eine größere Dimensionierung der Kanäle in den Straßenzügen „An Sankt Swidbert“, „Kaiserswerther Markt“ und „Fliednerstraße“ für das Jahr 2020 erforde r-lich. Gemäß dem vom Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beschlossenen Abwas-serbeseitigungskonzept 2014-2025 ist die Umsetzung dieser Kanalbaumaßnahmen für das Jahr 2020 vorgesehen.
Im Hinblick auf die flächendeckende Neugestaltung des Kaiserswerther Marktes soll
bereits in 2017 die Maßnahme „An Sankt Swidbert“ ausgeführt werden, da diese in
den Kaiserswerther Markt einmündet und bei einer Ausführung der Kanalbaumaß-nahme 2020 den neugestalteten Kaiserswerther Markt in Mitleidenschaft ziehen wür-de.
Aufgrund der verkehrlichen Situation, insbesondere vor dem Hintergrund der An-dienung des Gymnasiums sowie des Katholischen Kindergartens St. Suitbertus, soll der Baubeginn in den Sommerferien (Juli 2017) erfolgen, mit einer voraussichtlichen Bauzeit von ca. 2,5 Monaten.
Ausblick
Die Entwurfsplanung muss nun geprüft und ggf. in Hinblick auf die Baumpflanzungen angepasst werden, je nach Empfehlung des abschließenden archäologischen Gut-achtens. Anschließend wird die Ausführungsplanung erstellt, auf deren Grundlage der Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss zu fassen ist. Vorlage 175/ 41/2017
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> RSD Vo rlage
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Bezirksvertretung 5 28.03.2017 -/-²
> 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
> 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen: x beigefügt nicht vorhanden
Nr. Anlage
1 Überarbeitete Freianl agenplanung
2 Synopse der Anregungen und Bedenken
3 Vorschläge der Initiative Kaiserswerther Markt zum Erhalt von
Stellplätzen
Amt / Institut:
Amt für Verkehrsmanagement
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Zuschke