Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 41/ 17/2004

Verlagerung der Kunstwerke der Metro Stiftung Skul

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Reisholzer Werftstraße 18 · Stadtbezirk 9 (Wersten, Holthausen)örtlicher Bezug 1Dokument 29. Januar 2004veröffentlicht

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Ö Vorlagen - Nr. 41/ 17/2004 Seite 1 von 2 Informationsvorlage Betrifft: Verlagerung der Kunstwerke der Metro Stiftung Skulpturenpark (vormals Stiftung Skulpturenpark Albertussee) 1.Der Kulturausschuss nimmt Kenntnis von der Absicht der Metro Stiftung Skulpturenpark die Kunstwerke der Stiftung, die bisher im Skulpturenpark am Albertussee befindlich waren, auf das Gelände der Metro AG in Düsseldorf-Grafenberg zu verlagern und dort in den nächsten Jahren zu einem öffentlichen Museum weiterzuentwickeln. 2. Der Kulturausschuss nimmt Kenntnis von der Um benennung der "Stiftung Skulpturenpark Am Albertussee" in „Metro Stiftung Skulpturenpark". Die „Stiftung Skulpturenpark Am Albertussee" ging aus der seinerzeit von der Horten AG errichteten rechtsfähigen „Stiftung Skulpturenpark Am Seestern" hervor. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur der Gegenwart, insbesondere durch Förderung junger bildender Künstler/innen. In Erfüllung ihres Stiftungszweckes erwarb die Stiftung von jungen Künstler/innen Werke, die zunächst auf dem Hortengelände Am Seestern, später dann Am Albertussee öffentlich präsentiert wurden. Werke von Antal, Brus, Dornseif, Gruschka, Koller, Kramer, Mössner, Rennertz, Saheb,Suzuki, Schirmer und Westendorf wurden von der seit 1982 existierenden und mit einem Startkapital 100.000 DM ausgestatteten Stiftung erworben. Darüber hinaus wurden regelmäßig Künstlerstipendien vergeben. Nach Schließung der Horten Hauptverwaltung Mitte der neunziger Jahre bemühte sich die Horten AG zunächst darum, einen Mieter bzw. evtl. späteren Käufer des Grundstücks der ehemaligen Hauptverwaltung dafür zu gewinnen, in der Stiftung mitzuarbeiten und ihr das Grundstück zur weiteren Nutzung zu überlassen. Diese Bemühungen blieben jedoch erfolglos. Zudem lief die Vereinbarung über die Nutzung des Horten-Standortes am Albertussee für die Stiftung aus. Um den Stiftungszweck zu erfüllen und die Skulpturen weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat die Stiftung verschiedene Standorte geprüft, insbesondere auch den von der Bezirksvertretung 4 in ihrer Sitzung vom 23.02.2000 unterbreiteten Vorschlag hinsichtlich des Geländes südlich der Löricker Straße. Gleichzeitig hatte die Metro AG als vormalige Konzern-Obergesellschaft ihre Bereitschaft erklärt, an Stelle der Horten AG die Funktion des Stifters zu übernehmen. In einem Gespräch zwischen Vertretern des Verwaltungsvorstandes, dem Kuratoriumsvorsitzenden und einem Vorstandsmitglied der Stiftung wurde der Wunsch der Stiftung deutlich, die Skulpturen an den Sitz der Metro AG an der Metro-Strasse zu verlagern und so die ursprüngliche Verbindung zwischen Stifter und Standort des Skulpturenparkes wiederherzustellen. Da es keine rechtliche Bindung des Skulpturenparks an seinen jetzigen Standort gibt, hat das Kuratorium in seiner Sitzung am 31.10.2002 die Verlagerung der Kunstwerke auf das RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 41/ 17/2004 Seite 2 von 2 Gelände der Metro AG beschlossen und den Stiftungsvorstand beauftragt, einen Plan zur Aufstellung der Skulpturen auf dem Metro Gelände zu erstellen. Gleichzeitig erklärte sich die Metro AG dazu bereit, eine Zustiftung i.H.v. 50.000 EUR vorzunehmen und die Stiftungsaktivitäten zu beleben. Zu diesem Zwecke wurde der Stiftungsvorstand beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, wie der Skulpturenpark an seinem neuen Standort nach und nach weiterentwickelt werden kann. Zudem wurde die Namensänderung der Stiftung beschlossen. Wegen der Verlagerung der Kunstwerke und deren Restaurierung, soweit notwendig und möglich, wurde mit den Künstlern Kontakt aufgenommen. Einige der Kunstwerke sind in einem sehr schlechten Zustand. Mit der Verlagerung der Werke soll im Laufe dieses Jahres begonnen werden. Die BV 4 hat die Vorlage am 28.01.2004 mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Kulturausschuss 12.02.04 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Amt: Kulturamt Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Grosse-Brockhoff RSD AllVorlg.WPT

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 41/ 17/2004