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Ö Vorlagen - Nr. 41/ 17/2004
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Informationsvorlage
Betrifft:
Verlagerung der Kunstwerke der Metro Stiftung Skulpturenpark (vormals Stiftung
Skulpturenpark Albertussee)
1.Der Kulturausschuss nimmt Kenntnis von der Absicht der Metro Stiftung
Skulpturenpark die Kunstwerke der Stiftung, die bisher im Skulpturenpark am
Albertussee befindlich waren, auf das Gelände der Metro AG in Düsseldorf-Grafenberg
zu verlagern und dort in den nächsten Jahren zu einem öffentlichen Museum
weiterzuentwickeln.
2. Der Kulturausschuss nimmt Kenntnis von der Um benennung der "Stiftung
Skulpturenpark Am Albertussee" in „Metro Stiftung Skulpturenpark".
Die „Stiftung Skulpturenpark Am Albertussee" ging aus der seinerzeit von der Horten AG
errichteten rechtsfähigen „Stiftung Skulpturenpark Am Seestern" hervor. Zweck der
Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur der Gegenwart, insbesondere durch
Förderung junger bildender Künstler/innen. In Erfüllung ihres Stiftungszweckes erwarb die
Stiftung von jungen Künstler/innen Werke, die zunächst auf dem Hortengelände Am
Seestern, später dann Am Albertussee öffentlich präsentiert wurden. Werke von Antal,
Brus, Dornseif, Gruschka, Koller, Kramer, Mössner, Rennertz, Saheb,Suzuki, Schirmer
und Westendorf wurden von der seit 1982 existierenden und mit einem Startkapital
100.000 DM ausgestatteten Stiftung erworben. Darüber hinaus wurden regelmäßig
Künstlerstipendien vergeben.
Nach Schließung der Horten Hauptverwaltung Mitte der neunziger Jahre bemühte sich die
Horten AG zunächst darum, einen Mieter bzw. evtl. späteren Käufer des Grundstücks der
ehemaligen Hauptverwaltung dafür zu gewinnen, in der Stiftung mitzuarbeiten und ihr das
Grundstück zur weiteren Nutzung zu überlassen. Diese Bemühungen blieben jedoch
erfolglos. Zudem lief die Vereinbarung über die Nutzung des Horten-Standortes am
Albertussee für die Stiftung aus.
Um den Stiftungszweck zu erfüllen und die Skulpturen weiterhin der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen, hat die Stiftung verschiedene Standorte geprüft, insbesondere
auch den von der Bezirksvertretung 4 in ihrer Sitzung vom 23.02.2000 unterbreiteten
Vorschlag hinsichtlich des Geländes südlich der Löricker Straße. Gleichzeitig hatte die
Metro AG als vormalige Konzern-Obergesellschaft ihre Bereitschaft erklärt, an Stelle der
Horten AG die Funktion des Stifters zu übernehmen. In einem Gespräch zwischen
Vertretern des Verwaltungsvorstandes, dem Kuratoriumsvorsitzenden und einem
Vorstandsmitglied der Stiftung wurde der Wunsch der Stiftung deutlich, die Skulpturen an
den Sitz der Metro AG an der Metro-Strasse zu verlagern und so die ursprüngliche
Verbindung zwischen Stifter und Standort des Skulpturenparkes wiederherzustellen. Da
es keine rechtliche Bindung des Skulpturenparks an seinen jetzigen Standort gibt, hat das
Kuratorium in seiner Sitzung am 31.10.2002 die Verlagerung der Kunstwerke auf das
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Gelände der Metro AG beschlossen und den Stiftungsvorstand beauftragt, einen Plan zur
Aufstellung der Skulpturen auf dem Metro Gelände zu erstellen. Gleichzeitig erklärte sich
die Metro AG dazu bereit, eine Zustiftung i.H.v. 50.000 EUR vorzunehmen und die
Stiftungsaktivitäten zu beleben. Zu diesem Zwecke wurde der Stiftungsvorstand
beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, wie der Skulpturenpark an seinem neuen Standort
nach und nach weiterentwickelt werden kann. Zudem wurde die Namensänderung der
Stiftung beschlossen.
Wegen der Verlagerung der Kunstwerke und deren Restaurierung, soweit notwendig und
möglich, wurde mit den Künstlern Kontakt aufgenommen. Einige der Kunstwerke sind in
einem sehr schlechten Zustand.
Mit der Verlagerung der Werke soll im Laufe dieses Jahres begonnen werden.
Die BV 4 hat die Vorlage am 28.01.2004 mit großem Bedauern zur Kenntnis
genommen.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Kulturausschuss 12.02.04 -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Amt:
Kulturamt
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Grosse-Brockhoff
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