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Title: Vorlage 61/ 134/2017
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00301146.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 23:10:17 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
61/ 134/2017
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> RSD Vorlage
X öffentlich nicht öffentlich
14.09.2017
An den
Vorsitzenden des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung
Ratsherrn Dr. Alexander Fils
Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung am
29. September 2017
Anfrage der CDU-Ratsfraktion: Aufstockungen und Dachausbauten in Düsseldorf
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
im Namen unserer Fraktion bitte ich Sie, nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen.
Anfrage:
1. Wie viele Wohneinheiten könnten rechnerisch in Düsseldorf zusätzlich entstehen, wenn alle Möglichkeiten für Dachausbauten und Aufstockung von Gebäuden im Bestand genutzt würden?
2. Wie bewertet die Verwaltung die Bedeutung von Stellplatznachweisen für die Genehmigung entsprechender Baumaßnahmen?
3. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, die Aufstockung von Gebäuden und den Ausbau von Dachgeschossen zu unterstützen und zu
bewerben, und besteht die Möglichkeit, hierfür auch „Best Practice “-Beispiele anderer Städte (z. B. Wien) im Internetauftritt der Landeshauptstadt oder in entsprechenden Broschüren zu nutzen? 61/ 134/2017
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Begründung:
In Düsseldorf ist in den letzten Jahren durch stetigen Zuzug und steigende Geburtenzahlen der Druck auf den Wohnungsmarkt deutlich gestiegen. Daher weist die Landeshauptstadt verstärkt neue Bauflächen – z. B. durch Bebauung von Frei-oder Brachflächen aus.
Daneben wäre es auch denkbar, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, indem, wo möglich und vertretbar, Dachgeschosse ausgebaut oder bestehende Gebäude aufgestockt werden.
Die CDU-Ratsfraktion setzt sich für eine maßvolle Wohnbauentwicklung in
Düsseldorf ein, die auch die Lebensqualität in unserer „grünen Stadt“ berücksichtigt.
Daher sollten eine ausgedehnte Bebauung von Freiflächen vermieden und auch andere Möglichkeiten zur Schaffung neuer Wohnungen genutzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Penack-Bielor
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Planung und
Stadtentwicklung
29.09.2 017 -/-²
Beantwortung Anfragen als Text anzeigen
Title: Microsoft Word - 61-134-2017_Anfrage CDU_Aufstockungen und Dachausbauten in Düsseldorf.docx
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00305906.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:30:08 GMT
Number of Pages: 1
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Seite 1/1 - Es gilt das gesprochene Wort -61/134/2017 Beigeordnete Frau Zuschke
Anfrage der CDU - Ratsfraktion zur Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung am 15.11.2017 Aufstockungen und Dachausbauten in Düsseldorf Frage 1:
Wie viele Wohneinheiten könnten rechnerisch in Düsseldorf entstehen, wenn alle Möglichkeiten für Dachausbauten und Aufstockung von Gebäuden im Bestand ge-nutzt würden?
Antwort:
Es liegen keine statistischen Erhebungen vor, anhand derer eine verifizierbare Zahl ermittelt werden könnte.
Frage 2:
Wie bewertet die Verwaltung die Bedeutung von Stellplatznachweisen für die Ge-nehmigung entsprechender Baumaßnahmen?
Antwort:
Gemäß § 51 Abs. 9 Bauordnung (BauO NRW) brauchen in Gebäuden, die vor dem 01.01.1993 fertiggestellt waren, für Wohnungen die durch Dachausbau geschaffen werden, notwendige Stellplätze und Garagen nicht hergestellt werden, wenn dies auf dem Grundstück nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten möglich ist. Dies wird in Düsseldorf nach wie vor praktiziert.
Frage 3:
Welche Möglichkeiten siehe die Verwaltung, die Aufstockung von Gebäuden und den Ausbau von Dachgeschossen zu unterstützen und zu bewerben, und besteht die Möglichkeit, hierfür auch "Best Practice"-Beispiele anderer Städte (z.B. Wien) im In-ternetauftritt der Landeshauptstadt oder in entsprechenden Broschüren zu nutzen?
Antwort: Aufgrund der großen Nachfrage nach Wohnungen sind Hauseigentümer bestrebt, neben anderen Baumaßnahmen zur Nachverdichtung auch durch Aufsto-ckungen zusätzliche Wohnungen zu schaffen. Die Verwaltung berät Antragsteller umfassend in diesem Sinne unterstützend. Dabei wird vom Instrument der Befreiung Gebrauch gemacht, sofern dies städtebaulich vertretbar ist und nachbarliche Belan-ge nicht beeinträchtigt werden. Best-Practice Beispiele werden in den Fluren des Bauaufsichtsamtes wechselnd präsentiert.
Cornelia Zuschke