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Title: Vorlage 179/ 61/2019
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00337202.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 14:23:26 GMT
Number of Pages: 1
Markdown Content:
Vorlage 179/ 61/2019
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# Richard F. Wagner - Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der BV 9 – Düsseldorf
An den Bezirksbürgermeister der BV 9
Herr Dr. Karl Heinz Graf
Benrodestr. 46
40597 Düsseldorf
19.02.2019
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
ich bitte Sie, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung 9 am 08.03.2019 zu setzen.
Anfrage: Installation von Solarenergie-Anlagen auf städtischen Gebäuden und Solarkataster 2019
Situation:
Im Projekt-Prospekt der IDR zum Bau des AD-Berufskollegs von 2015 wurde der Öffentlichkeit und der Kommunalpolitik Solarenergie auf dem Flachdächern von Schulgebäude, Sporthalle und Parkhaus in Aussicht gestellt. Die mittlerweile fertiggestellten und in Betrieb gegangenen städtischen Gebäude mit großen Dachflächen wären ideal dafür geeignet. Allerdings ist von Photovoltaik-Paneelen und Solarthermie-Kollektoren nichts zu sehen und von einer Planung in dieser Richtung nichts zu hören. Lediglich eine Vorrüstung für eine PV-Anlage wurde beim Bau eingerichtet. (siehe Antwort der Verwaltung auf meine Anfrage in der BV9 vom 23.11.2018). Andere Schulgebäude (z.B. ein Berufskolleg in Detmold/NRW) sparen nicht nur Energie ein, sondern sie erzeugen mittlerweile mehr eigene Energie als sie verbrauchen.
Quelle:
https://www.energieagentur.nrw/eanrw/berufskolleg_in_detmold_erzeugt_mehr_energie _als_es_verbraucht
Fragen:
1. Auf welchen (Flach-)Dächern städtischer Immobilien im Stadtbezirk 9 sind Solaranlagen (Photovoltaik und Solarthermie) aufgestellt und in Betrieb? Wie groß sind in etwa deren Flächen und Energieleistungen?
2. Welche politischen, wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen müssen aktuell gegeben sein, damit auf mehr Flachdächern städtischer Gebäude im Stadtbezirk 9 (z.B. auf den Gebäuden des AD-Berufskollegs) Solaranlagen aufgestellt und in Betrieb genommen werden und welche Rolle spielen dabei die Stadtwerke?
3. Aus welchen Gründen werden die von der IDR gebauten Schulgebäude des AD-Berufskollegs an der Paulsmühlenstraße in Benrath im aktualisierten Solarkataster der Stadt Düsseldorf noch nicht aufgeführt?
Richard F. Wagner, Mitglied der BV 9
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Bezirksvertretung 9 08.03.2019
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Title: 179-61-2019-Solar-Energie-Anlagen
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00340422.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 19:04:57 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
TOP 18 179/61/2019 Installation von Solarenergie-Anlagen auf städtischen Gebäuden und Solarkataster 2019 Anfrage von Herrn Wagner, BÜ90/Die Grünen
zu Frage 1:
Im Stadtbezirk 9 befinden sich auf folgenden städtischen Gebäuden Solaranlagen:
Standort Gebäudenutzung/Amt Eigentümer
Solaranlage
Leistung Fläche
Am Massenberger Kamp 45 Mosaikschule, Städtische Förderschule (Amt 40) Stadt 27 kWp
Rheindorfer Weg 20 Henri-Dumant-Schule, Grundschule (Amt 40) Stadt 8 kWp 67 m 2
Standort, Theodor-Litt-Straße 2 Gymnasium Koblenzer Straße (Amt 40) Stadt 16 kWp 133 m 2
Südallee 100 Gemeinschaftsgrundschule (Amt 40) Fremd 13 kWp 108 m 2
Werstener Feld 69 Kindertagesstätte (Amt 51) Fremd 6,12 kWp
zu Frage 2:
Politische und wirtschaftliche Voraussetzungen:
Am 14.06.2007 hat der Rat der Stadt Düsseldorf mit Drucksache 01/188/2007 beschlossen, dass Energie-Leitlinien für Neubauten und die Sanierung kommunaler Bestandsgebäude erstellt werden sollen. Diese Energie-Leitlinien sehen die Vorrüstung für Photovoltaik-Anlagen (PV) bei
technisch geeigneten Dächern vor. Zur Umsetzung von PV-Anlagen stehen Ökocent-Finanzmittel in Höhe von 1,0 Millionen Euro pro Jahr im Klimaschutzetat bereit. Diese Mittel können auf Antrag durch die Bauherrenämter (Amt für Gebäudemanagement, Schulverwaltungsamt u.a.) für die Installation von PV-Anlagen eingesetzt werden. Die Finanzmittel für 2019 sind noch nicht vollständig verplant. Technische Voraussetzungen:
Die Verwaltung hat neben den inzwischen standardisierten Prüfungen im Rahmen von Neubau- und Sanierungsmaßnahmen an städtischen Gebäuden in den vergangenen Jahren auch bestehende Standorte bzw. Dachflächen auf Ihre Eignung für Solaranlagen geprüft. Zu den technischen Kriterien der Prüfung zählen insbesondere folgende Aspekte: • statische Lastreserven • maximal belegbare Fläche • Verschattung • Denkmalschutz • Zustand der Dachhaut • mögliche Kabelwege Bei den Prüfungen stellte sich oftmals heraus, dass die Standorte bzw. Dachflächen zur Aufnahme von Solaranlagen nicht den notwendigen Anforderungen entsprechen.
zu Frage 3:
Die Schule war bei der Aktualisierung des Solarkatasters noch im Bau, so dass diese noch nicht dargestellt ist (Datenbasis der Aktualisierung in 2018 waren Daten aus 2017).