Ö Vorlagen - Nr.50/ 5/2004
Düsseldorf, den 12. Januar 2004
Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf
E-Mail:
[email protected]
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An
Herrn Wolfgang Janetzki
Vorsitzender des
Ausschusses für Gesundheit und Soziales
Antrag
Egänzungsantrag der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu TOP 7,
Bericht Illegale Drogen
hier: Einberufung des workshop DROGEN
Sehr geehrter Herr Janetzki,
die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Antrag auf die
Tagesordnung der Sitzung am 13.1.2004 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen:
Die Verwaltung wird beauftragt, bis zu den Osterferien einen zweiten workshop
DROGEN einzuberufen. Zu dieser ersten Sitzung sollen die TeilnehmerInnen des
workshops vom 9.7.2002 eingeladen werden. Die Verwaltung möge zu dieser
Sitzung einen Vorschlag unterbreiten, welche Sachverständigen als Teil-
nehmerInnen zukünftig mit eingeladen werden sollen.
Auf Grundlage des oben genannten Gesundheitsberichtes möge die Verwaltung die
Handlungsempfehlungen zu den einzelnen Problembereichen auflisten, damit sich
das Gremium auf eine Prioritätenliste der zu bearbeitenden Handlungsfelder einigen
kann.
Sachdarstellung:
Der neu aufgelegte Gesundheitsbericht "Illegale Drogen - aktuelle Situation und
Entwicklung" zeigt Defizite und Handlungsempfehlungen im Bereich der Düsseldorfer
Drogenhilfepolitik auf. Aus Sicht der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen müssen
endlich Entscheidungen zur Umsetzung bekannter und in dem vorliegenden Bericht zum
Teil neu ausgearbeiteter Empfehlungen getroffen werden. Die Politik muss sich auf einen
konkreten Arbeitsplan verständigen, in dem festgelegt wird, welche Handlungs-
empfehlungen in welchem Zeitplan, wie und mit welchen finanziellen Mitteln umgesetzt
werden.
Aus den Erfahrungen der letzten Jahre ist abzuleiten, dass ein Konsens in der leider oft
Ideologie geprägten Auseinandersetzung um die "beste" Drogenhilfepolitik eher in einer
fraktionsbergreifenden Facharbeitsgruppe zu finden ist. Von daher schlägt die GRÜNE
Ratsfraktion die zeitnahe Einberufung des Drogenworkshops vor.
RSD AllVorlg.WPT
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Es liegen für einzelne Bereiche konkrete Handlungsempfehlungen und sogar fertige
Konzepte der Verwaltung und/oder von einzelnen Trägern vor. Zur Frage des effektiven
Mitteleinsatzes bei gleichzeitiger Vernetzung der Maßnahmen und einem wirksamen
controlling sollen im Drogenworkshop konkrete Vorschläge erarbeitet werden. Der
Ausschuss für Gesundheit und Soziales entscheidet daraufhin über die Umsetzung der
Maßnahmen und die Zurverf ügungstellung eventuell erforderlicher zusätzlicher
Haushaltsmittel, wie von der Mehrheitsfraktion in der Etatsitzung des Rates in Aussicht
gestellt wurde.
Mit freundlichen Grüßen
Antonia Frey
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Gesundheit und Soziales -/-
1
-/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
RSD AllVorlg.WPT