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Ö Vorlagen - Nr. 40/ 24/2005
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CDU - Ratsfraktion
SPD - Ratsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen - Ratsfraktion
FDP - Ratsfraktion
An
Ratsherrn Scheffler
Vorsitzender des
Schulausschusses 11. Februar 05
Antrag
Interfraktioneller Antrag der Ratsfraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und
FDP vom 11.02.2005 zum Thema Budgetierung der Schulen unter Nutz ung von
eProcurement
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
namens unserer Fraktionen bitten wir Sie, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung
der nächsten Sitzung des Schulausschusses zu setzen und zur Abstimmung zu bringen:
Der Schulausschuss beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit den Schulen ein
Konzept zur Ausweitung der bestehenden Budgetierung der Schulen in Richtung
„Gesamtbudget" unter Nutzung von eProcurement (intranetbasiertes Bestellsystem)
zu entwickeln und dem Ausschuss so rechtzeitig vorzustellen, dass mit einer
Umsetzung zum 01.01.2006 begonnen werden kann.
Begründung:
In der Bildungsoffensive I hat der Rat u. a. beschlossen, die Eigenverantwortung der
Schulen konsequent zu stärken. Im Rahmen der Etatansätze für sächliche Schulausgaben
hat die Verwaltung den Schulen erweiterte Möglichkeiten eingeräumt, die Mittel selbst zu
bewirtschaften; die Schulen haben ein Stück mehr Verantwortung erhalten.
Wir möchten daher im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten und aufbauend auf den
positiven Erfahrungen die bisherige Teilbudgetierung in Richtung „Gesamtbudget" unter
Nutzung von eProcurement ausweiten.
Dabei soll sich die Verwaltung an folgenden Eckpunkten orientieren:
1. Die Schulen erhalten für den Sachmittelbedarf ein eigenes Budget. Sofern es im
Rahmen der haushaltsrechtlichen Bestimmungen möglich ist, sollen alle Sachmittel
in das Budget einbezogen werden. Hiervon ausgenommen ist die
Gebäudesanierung, die weiterhin Bestandteil des Masterplanes sein soll.
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2. Im Rahmen des Budgets können die Schulen jahresüberschreitend Gelder
ansparen, um mittelfristig auch größere Bestellungen vornehmen zu können.
3. Es soll ein intranetbasiertes Bestellsystem (eProcurement) für die Schulen mit Hilfe
der bereits in der Stadt Düsseldorf eingeführten Technologie eingerichtet werden.
4. Auf der Basis von Ausschreibungsergebnissen etc. handelt die Verwaltung mit
verschiedenen Anbietern Rahmenverträge aus, die grundsätzliche Rabattstaffeln
für alle Bestellungen vorsehen. Alle Artikel dieser Anbieter werden zu den
rabattierten Konditionen den Schulen auf der intranetbasierten Plattform zur
Verfügung gestellt.
In besonderen Einzelfällen (besondere Gross- und Einzelgeräte o. ä.) kann dies
auch durch die Schule selbst in Absprache mit der Verwaltung geschehen.
5. Die Kompetenzen aller bisher mit dem Bestellwesen befassten städtischen Stellen
sind auf diese neue Aufgabenstellung auszurichten.
6. Den Schulen darf durch diese Neustrukturierung kein spürbarer Mehraufwand
entstehen. Zur Unterstützung der Schulen sollen durch das Zentrum für
Personalentwicklung entsprechende Fortbildungsveranstaltungen angeboten
werden.
Eine weitere Begründung erfolgt mündlich in der Sitzung.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Jarzombek Rolf-Jürgen Bräer Clara Deilmann Gerhild Kocks
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Schulausschuss 22.02.05 -/-
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1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
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