Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 175/ 61/2019

U79: Wann kommt der 5-Minuten-Takt?

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kaiserswerther Straße / Nordpark · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 2Dokumente 16. April 2019veröffentlicht

Zur amtlichen Vorlage

Für dieses Dokument liegt noch keine belastbare redaktionelle Zusammenfassung vor. Beratungsweg, Eckdaten und Originaldokumente werden deshalb unverändert aus dem Ratsinformationssystem angezeigt.

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Vorlage als Text anzeigen
Title: Vorlage 175/ 61/2019 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00340943.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 14:56:40 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Vorlage 175/ 61/2019 > Seite 1 von 2 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich CDU-Fraktion der Bezirksvertretung 5 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 5 15.04.2019 ## Anfrage U79: Wann kommt der 5-Minuten-Takt? (Anfrage Herr Stieber, CDU-Fraktion, vom 15.04.2019) Seit langem wünschen sich die Bürger im Düsseldorfer Norden eine Taktverdichtung auf der U79 im morgendlichen Berufsverkehr in Fahrtrichtung Innenstadt. Kritisiert wird, dass Bahnen überfüllt sind und es auf der Stadtbahnlinie in den Düsseldorfer Norden wiederholt zu Ausfällen, Störungen und Verspätungen kommt. Die Rheinbahn hat bislang mit Einzelmaßnahmen für einen besseren Verkehrsablauf reagiert (Entflechtung im Duisburger Tunnel, Optimierung der Ampelanlagen Werste-ner Kreuz, Kaiserswerther Straße/Nordpark und Kaiserswerther Straße/Reeser Platz). Seit 2016 gibt es zudem montags bis freitags (außer bei Messen) zwei Verstärker-fahrten um 7.40 Uhr und 8.45 Uhr ab Wittlaer. Diese bisherigen Maßnahmen reichen jedoch nicht aus; es wird weiterhin Klage über die Unzuverlässigkeit der U79 geführt. Konkrete Vorschläge in diesem Zusammenhang lauten auf  die Einführung eines 5-, jedenfalls eines 7,5-Minuten-Taktes im Berufsver-kehr und/oder  den Einsatz weiterer Verstärkerfahrten zwischen D-Wittlaer und D-Haupt-bahnhof bzw. D-Kaiserswerther Straße oder bis D-Freiligrathplatz bzw. D-Messe Ost/Stockumer Kirchstraße (dort mit Anschluss an die U78) und/ oder  den Einsatz modernerer Stadtbahnwagen und/oder  eine stärkere Unabhängigkeit von Duisburg. Im April 2018 hat die Rheinbahn im Ordnungs- und Verkehrsausschuss (OVA) eine Prüfung von Verstärkerfahrten und die Überprüfung der Maßnahmen zur Störungs-beseitigung zugesagt. Im Protokoll der OVA-Sitzung ist notiert: „Herr Lüdeking von der Rheinbahn AG antwortete wie folgt: Aktuell laufen die Analyseverfahren zu den eingeleiteten Maßnahmen. Festzustellen sei aller-dings, dass die Pünktlichkeit von Duisburg in Richtung Düsseldorf deutlich höher ausfällt als von Düsseldorf in Richtung Duisburg. Darüber hinaus ist festzustellen, dass in Duisburg viele Bahnen ausfallen. Geplant sind Verstär-kungsfahrten als dispositive Maßnahme der Leitstelle ab Wittlaer. Ab der 16. Kalenderwoche sollen neue Erhebungen stattfinden. (…) Der Einsatz von Ver -stärkungswagen bis zur Haltestelle Messe-Ost/Freiligrathplatz wurde bisher noch nicht geprüft, soll aber nachgeholt werden. (…) Eine Trennung zu Duisburg sei keine Option, sondern als Rückschritt zu werten.“ Vorlage 175/ 61/2019 > Seite 2 von 2 > RSD Vorlage Die Bezirksvertretung 5 empfahl im Oktober 2018 die Einstellung von Haushalts-mitteln für eine Taktverstetigung der U79 im Berufsverkehr zwischen Wittlaer und Innenstadt (Ö-Vorl. 175/ 148/2018). Die Verwaltung empfahl dem OVA insoweit zu-nächst eine Ablehnung (vgl. Ö-Vorl. 175/9/2019): „Taktverdichtung Stadtbahn U79: Bei der Prüfung für eine Taktverdichtung sind sehr viele Belange zu berücksichtigen. Dies betrifft Fahrzeugverfügbar-keit, Personal, Strecken- und Knotenleistungsfähigkeiten, Abhängigkeiten zu laufenden Planungen etc. Erschwerend kommt hinzu, dass die Strecke von zwei Betreibern bedient wird. Aus diesem Grund empfiehlt die Verwaltung den Antrag zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen.“ Im Januar 2019 berichtet die Rheinische Post (RP Online vom 26.01.2019) von den Ausführungen der Verkehrsdezernentin beim „Angermunder Dialog“ wie folgt: „In diesem Zusammenhang sprach die Verkehrsdezernentin auch die Probleme rund um die U79 an. „Die Ausfälle und Verspätungen sind sehr ärgerlich und wir müssen jetzt schauen, ob eine teilweise Abbindung von Duisburg für eine größere Taktdichte und Pünktli chkeit sorgen kann.““ Im Februar 2019 berichtet die Rheinische Post (11.02.2019) von einer Veranstaltung des Kulturkreises Kalkum wie folgt: „Wie auch in den anderen nördlichen Stadtteilen spielt das Thema Verkehr eine große Rolle. Die Straßen seien überlastet und die überfüllten Wagen der Linien U78 und U79 keine richtigen Alternativen. Deshalb würde die Stadt zurzeit auch Verhandlungen mit der Stadt Duisburg führen, um eine Erhöhung der Takte zu erreichen, teilt Pukropski mit.“ Im März 2019 hat der neue Rheinbahnvorstand in der Presse angekündigt, er strebe für 2020 eine Taktverdichtung auf wichtigen Linien an; durchschnittlich sollten die Rheinbahn-Linien alle 7,5 statt bisher alle 15 Minuten verkehren. Es wird daher um Beantwortung folgender Fragen gebeten: 1. Wann werden die Taktverdichtung auf 5 Minuten (bzw. 7,5 Minuten) und/oder bzw. die zusätzlichen Verstärkerfahrten im morgendlichen Be-rufsverkehr umgesetzt? 2. Was haben die „Analyseverfahren“ zur Überprüfung der eingeleiteten Maß-nahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit sowie die seit 16. KW 2018 durchgeführten „Erhebungen“ ergeben? 3. Welche Strategie verfolgt die Verwaltung angesichts der divergierenden o.g. Stellungnahmen hinsichtlich einer stärkeren Fahrplanunabhängigkeit von Duisburg und welche konkreten Schritte sind geplant? gez. Benedict Stieber Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Bezirksvertretung 5 30.04.2019 -/-¹
Antwort der Verwaltung als Text anzeigen
Title: Antwort.TOP15.2019-05-28 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00344441.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 19:08:43 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: 175/ 61/2019 Anfrage Herr Stieber, CDU-Fraktion, am 15.04.2019 hier: U79: Wann kommt der 5-Minuten-Takt? Frage 1: Wann werden die Taktverdichtungen auf 5 Minuten (bzw. 7,5 Minuten) und/oder die zusätzlichen Verstärkerfahrten im morgendlichen Berufsverkehr umgesetzt? Antwort: Nach Auskunft der Rheinbahn kann eine Taktverdichtung für die U79 unter zwei we-sentlichen Bedingungen erfolgen: 1. Erste Voraussetzung ist eine deutliche Aufstockung der Anzahl an Hochflurstadt-bahn-Fahrzeugen. 2. Der Streckenumbau für die Anbindung zum Flughafen, der Einschränkungen in der Streckenleistungsfähigkeit während der Bauzeit mit sich bringt, muss abge-schlossen sein. Eine erste Aufstockung der Fahrzeuganzahl durch Auslieferung der neuen HF6-Fahr-zeuge wird ab Anfang 2020 möglich sein. Die Rheinbahn plant daher unabhängig von den geplanten Bauarbeiten nach entsprechender Verfügbarkeit ab 2020 weitere Ver-stärkerfahrten auf der U79 zur Entlastung bzw. als Ersatz der aus Duisburg hochbe-lastet und z. T. stark verspätet ankommenden Züge einzusetzen. Frage 2: Was haben die „Analyseverfahren“ zur Überprüfung der eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit sowie die seit 16. KW 2018 durchgeführten „Erhebungen“ ergeben? Antwort: Die 2017 infolge der Entflechtung im Duisburger Tunnel erreichte, erhebliche Ver-besserung der Pünktlichkeit der U79 in Fahrtrichtung Düsseldorf ist im Verlauf des Jahres 2018 durch Baustellen und Fahrzeugengpässe der DVG zeitweilig wieder reduziert worden. Insbesondere der vereinzelte Einsatz von Einzelwagenzügen zieht im Berufsverkehr zwangsläufig Überlastungen und starke Verspätungen nach sich. Der in der Anfrage benannte Vorschlag, Verstärkungsfahrten aus Wittlaer zwecks effizienterer Nutzung der verfügbaren Fahrzeuge nur bis zur nächsten möglichen Wendemöglichkeit Freiligrathplatz/Arena fahren zu lassen wurde von der Rheinbahn überprüft und bewertet. Da ein erheblicher Teil der morgendlichen Fahrgäste die diversen Schulen in Stockum als Fahrziel hat, erscheint diese Variante nicht ziel-führend. Auf Düsseldorfer Stadtgebiet stehen die Optimierungen der Lichtsignalanlagen auf der Kaiserswerther Straße und der Siegburger Straße noch aus. Auf diesen Ab-schnitten ist nach Abschluss der Maßnahmen eine Erhöhung der Pünktlichkeit zu er-warten. Frage 3: Welche Strategie verfolgt die Verwaltung angesichts der divergierenden o.g. Stellungnahmen hinsichtlich einer stärkeren Fahrplanunabhängigkeit von Duisburg und welche konkreten Schritte sind geplant? Antwort: Eine stärkere Unabhängigkeit von der Situation im Duisburger Teil des Linienweges soll durch die in der Antwort zur Frage 1 genannten Verstärkerfahrten erreicht wer-den. Eine Trennung der Linie an der Stadtgrenze scheidet aus Fahrgastsicht aufgrund der hohen Bedeutung dieser städteübergreifenden Verbindung und aus betrieblicher Sicht aufgrund fehlender Infrastruktur zum Wenden und zur Übergabe der Fahrgäste an der Stadtgrenze aus.

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 175/ 61/2019