Anfrage Freie Wähler Tierschutz PARTEI Aktenzeichen RAT/493/2026

Anfrage der Ratsfrau Mirus: Hitzesommer 2026 und die Folgen (1)

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente 14. September 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage, nicht aus einer Feststellung der Verwaltung. Zugeordnete und geprüfte Antworttexte stehen gesondert auf dieser Seite.

Aus „Begründung“

Die Hitzewellen des Sommers 2026 haben gezeigt, dass extreme Hitze nicht nur individuelle Gesundheitsgefahren birgt, sondern auch die gesundheitliche und soziale Infrastruktur Düsseldorfs belastet. Besonders gefährdet sind ältere, erkrankte, behinderte und pflegebedürftige Menschen. Zugleich geraten die Einrichtungen und Beschäftigten, die sie versorgen, selbst unter zusätzlichen Druck. Der Düsseldorfer Hitzeaktionsplan benennt diese Risiken und verweist auf einrichtungsbezogene Hitzeschutzpläne. Konkrete kommunale Maßnahmen beschränken sich, soweit mir bekannt, jedoch weitgehend auf Information, Sensibilisierung und die Aufforderung an die Einrichtungen zur Vorsorge. Offen bleibt, ob dies angesichts zunehmender und länger andauernder Hitzebelastungen ausreicht. Zusätzliche Personal- und Einsatzreserven, Notfall- und Ausweichkapazitäten, Kühlmöglichkeiten, die Koordination von Krankenhauskapazitäten oder abgestimmte Eskalationsstufen werden nicht konkret beschrieben. Zudem ist eine belastbare Bilanz der Hitzefolgen für Düsseldorf erforderlich. Dazu gehören Einsatzzahlen, gesundheitliche Beschwerden, Todesfälle in Zusammenhang mit der Hitze und mögliche Übersterblichkeit. Auch die Belastung von Rettungsdiensten, Notaufnahmen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Bestattungswesen sollte erfasst werden um ein umfassendes Bild zu bekommen.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 14. September 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · RAT/493/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Antwort der Verwaltung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 5.14

    Rat. Amtlicher Vermerk: „schriftlich beantwortet“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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RAT/493/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 11.09.2026 An Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Betrifft: Anfrage der Ratsfrau Mirus: Hitzesommer 2026 und die Folgen Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Stadtrates am 24. September 2026 stelle ich die folgende Anfrage, mit der Bitte, diese von der Verwaltung beantworten zu lassen. Begründung: Die Hitzewellen des Sommers 2026 haben gezeigt, dass extreme Hitze nicht nur individuelle Gesundheitsgefahren birgt, sondern auch die gesundheitliche und soziale Infrastruktur Düsseldorfs belastet. Besonders gefährdet sind ältere, erkrankte, behinderte und pflegebedürftige Menschen. Zugleich geraten die Einrichtungen und Beschäftigten, die sie versorgen, selbst unter zusätzlichen Druck. Der Düsseldorfer Hitzeaktionsplan benennt diese Risiken und verweist auf einrichtungsbezogene Hitzeschutzpläne. Konkrete kommunale Maßnahmen beschränken sich, soweit mir bekannt, jedoch weitgehend auf Information, Sensibilisierung und die Aufforderung an die Einrichtungen zur Vorsorge. Offen bleibt, ob dies angesichts zunehmender und länger andauernder Hitzebelastungen ausreicht. Zusätzliche Personal- und Einsatzreserven, Notfall- und Ausweichkapazitäten, Kühlmöglichkeiten, die Koordination von Krankenhauskapazitäten oder abgestimmte Eskalationsstufen werden nicht konkret beschrieben. Zudem ist eine belastbare Bilanz der Hitzefolgen für Düsseldorf erforderlich. Dazu gehören Einsatzzahlen, gesundheitliche Beschwerden, Todesfälle in Zusammenhang mit der Hitze und mögliche Übersterblichkeit. Auch die Belastung von Rettungsdiensten, Notaufnahmen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Bestattungswesen sollte erfasst werden um ein umfassendes Bild zu bekommen. Eine solche Bilanz macht auch die Belastung der Beschäftigten sichtbar, die während extremer Hitze für die Gesundheit und das Leben anderer arbeiten. Die Erfahrungen des Sommers 2026 sollten daher transparent ausgewertet werden, ohne Ängste zu schüren oder Verantwortungszuständigkeiten zu verschieben. Ziel sollte dabei sein, Schutzstrukturen realistisch zu bewerten und gegebenenfalls erkannte Lücken zu schließen. Deshalb bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen: 1.Welche Daten liegen der Verwaltung zu den gesundheitlichen und infrastrukturellen Auswirkungen der Hitzewellen 2026 in Düsseldorf vor, insbesondere zu hitzebedingten bzw. hitzeassoziierten Todesfällen und einer möglichen Übersterblichkeit, und in welchem Umfang wurden diesbezüglich zusätzliche Einsätze von Rettungsdienst und Feuerwehr, sowie besondere Belastungen oder Kapazitätsengpässe bei Rettungsdienst, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und im Bestattungswesen festgestellt? 2.Welche der im Düsseldorfer Hitzeaktionsplan vorgesehenen Maßnahmen zur Vorbereitung der Gesundheits- und Sozialsysteme sowie zur Bewältigung „katastrophaler Auswirkungen extremer Hitze auf die menschliche Gesundheit" wurden während der Hitzewellen 2026 tatsächlich umgesetzt bzw. aktiviert? 3.Welche konkreten personellen, organisatorischen und infrastrukturellen Unterstützungs-, Reserve- und Eskalationsmechanismen standen für Rettungsdienst, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Bestattungswesen zur Verfügung, bzw. nicht oder unzureichend zur Verfügung? Mit freundlichen Grüßen Dominique Mirusf.d.R. Christopher Schrage Ratsfrau Seite 2

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/493/2026