Anfrage Freie Wähler Tierschutz PARTEI Aktenzeichen RAT/509/2026

Mirus will Infos zu Hitzesommer 2026

Amtlicher Titel: Anfrage der Ratsfrau Mirus: Hitzesommer 2026 und die Folgen (2)

Beratung geplant Nächster Termin am 24.09.2026 bei Rat.
24. September 2026nächster Termin 1Dokument 15. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Ratsfrau Mirus hat beim Rat eine Anfrage gestellt, in der sie um Informationen zu den erwarteten Auswirkungen des Hitzesommers 2026 bittet. Die Anfrage soll klären, welche Maßnahmen die Stadt ergreift, um Hitzeperioden zu bewältigen. Der Rat muss die Unterlagen prüfen und eine Antwort geben.

Warum wichtig

Klare Informationen helfen Bewohner:innen, sich auf Hitzeperioden vorzubereiten und geben der Stadt Aufschluss, welche Schutzmaßnahmen nötig sind.

Die Details

  • Anfragende: Ratsfrau Mirus
  • Thema: Hitzesommer 2026 und die Folgen
  • Gremium: Rat
  • Termin: 24.09.2026, 09:00 Uhr

Einordnung

Die Anfrage betrifft alle Düsseldorfer Bürger:innen, weil steigende Temperaturen das Stadtklima, die Gesundheit und die Infrastruktur belasten können. Sie kann zu zukünftigen Maßnahmen wie Hitzeaktionsplänen führen.

Hintergrund

Ein Hitzesommer bezeichnet eine Periode mit ungewöhnlich hohen Temperaturen, die Gesundheit, Energieverbrauch und städtische Infrastruktur stark belasten kann.

Nächste Schritte

Der Rat wird die Anfrage prüfen und dem Ratsmitglied eine schriftliche Antwort zukommen lassen.

Themen

Beschluss & Empfehlung

  • Anfrage der Ratsfrau Mirus: Hitzesommer 2026 und die Folgen (2)
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Dokumenttexte

Anfrage als Text anzeigen
RAT/509/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 15.09.2026 An Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Betrifft: Anfrage der Ratsfrau Mirus: Hitzesommer 2026 und die Folgen (2) Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Stadtrates am 24. September 2026 stelle ich die folgende Anfrage, mit der Bitte, diese von der Verwaltung beantworten zu lassen. Begründung (siehe auch Anfrage RAT/493/2026): Die Hitzewellen des Sommers 2026 haben gezeigt, dass extreme Hitze nicht nur individuelle Gesundheitsgefahren birgt, sondern auch die gesundheitliche und soziale Infrastruktur Düsseldorfs belastet. Besonders gefährdet sind ältere, erkrankte, behinderte und pflegebedürftige Menschen. Zugleich geraten die Einrichtungen und Beschäftigten, die sie versorgen, selbst unter zusätzlichen Druck. Der Düsseldorfer Hitzeaktionsplan benennt diese Risiken und verweist auf einrichtungsbezogene Hitzeschutzpläne. Konkrete kommunale Maßnahmen beschränken sich, soweit mir bekannt, jedoch weitgehend auf Information, Sensibilisierung und die Aufforderung an die Einrichtungen zur Vorsorge. Offen bleibt, ob dies angesichts zunehmender und länger andauernder Hitzebelastungen ausreicht. Zusätzliche Personal- und Einsatzreserven, Notfall- und Ausweichkapazitäten, Kühlmöglichkeiten, die Koordination von Krankenhauskapazitäten oder abgestimmte Eskalationsstufen werden nicht konkret beschrieben. Zudem ist eine belastbare Bilanz der Hitzefolgen für Düsseldorf erforderlich. Dazu gehören Einsatzzahlen, gesundheitliche Beschwerden, Todesfälle in Zusammenhang mit der Hitze und mögliche Übersterblichkeit. Auch die Belastung von Rettungsdiensten, Notaufnahmen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Bestattungswesen sollte erfasst werden um ein umfassendes Bild zu bekommen. Eine solche Bilanz macht auch die Belastung der Beschäftigten sichtbar, die während extremer Hitze für die Gesundheit und das Leben anderer arbeiten. Die Erfahrungen des Sommers 2026 sollten daher transparent ausgewertet werden, ohne Ängste zu schüren oder Verantwortungszuständigkeiten zu verschieben. Ziel sollte dabei sein, Schutzstrukturen realistisch zu bewerten und gegebenenfalls erkannte Lücken zu schließen. Deshalb bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen: 1.Ist für die Verwaltung eine erhöhte Mortalität während der Hitzewellen 2026 in Düsseldorf statistisch belegt festzustellen? 2.Wie wurde die Zusammenarbeit und die Kapazitätssteuerung zwischen den oben genannten Einrichtungen organisiert und wo bestanden besondere Herausforderungen? 3.Welche Änderungen sowie ggf. zusätzlichen Leistungen müssen aufgrund der Erfahrungen des Sommers 2026 in der kommunalen Krisen- und Einsatzplanung und bei den Maßnahmen des Hitzeaktionsplans vorgenommen werden, insbesondere hinsichtlich der medizinischen Versorgung, der Pflege, zusätzlicher Einsatz- und Versorgungskapazitäten, des Bestattungswesens sowie der systematischen Erfassung und öffentlichen Kommunikation der hitzebedingten Belastung und Mortalität, sofern letztere festgestellt wurde? Mit freundlichen Grüßen Dominique Mirusf.d.R. Christopher Schrage Ratsfrau Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 16. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/509/2026