Anfrage Aktenzeichen BV5/090/2021

Radfahren auf der Sankt-Göres-Straße

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Sankt-Göres-Straße · Stadtbezirk 5 (Stockum, Lohausen)örtlicher Bezug 2Dokumente 14. April 2021veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Wie beurteilt die Verwaltung die Maßnahmen „Freigabe der kleinen Sankt- Göres-Straße für den Radverkehr in beide Fahrtrichtungen"?
  2. Wie beurteilt die Verwaltung den Vorschlag, an dem Bahnübergang Sankt - Göres-Straße die vorhandenen Umlaufgitter durch Schranken zu ersetzen und einen signalgesteuerten Überweg auch für Radfahrer über die Niederrheinstraße zur kleinen Sankt-Göres-Straße anzulegen?
  3. Hält die Verwaltung die Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Sankt - Göres-Straße von der Kreuzung Alte Landstraße/Zeppenheimer Weg bis zum Bahnübergang für eine sinnvolle und umsetzbare Maße zur Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer in diesem Straßenabschnitt?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 14. April 2021. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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BV5/090/2021 Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der Bezirksvertretung 5 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 14.04.2021 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 5 Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 5 am 27. April 2021 Betrifft: Radfahren auf der Sankt-Göres-Straße (Anfrage Herr Dorprigter, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vom 14. April 2021) Die Sankt-Göres-Straße erstreckt sich von der Kreuzung Alte Landstraße/ Zeppenheimer Weg über die Bahnstrecke der U79 und der Niederrheinstraße bis zur Ecke Kaiserswerther Markt/Klemensplatz. Im ersten Abschnitt bis zur Bahnstrecke ist die Straße eine reine Anliegerstraße (30 km/h), wenn man von den Besuchern der Poststelle einmal absieht. Auf diesem Stück ist sie in beiden Richtungen zu befahren. Die sog. „kleine" Sankt- Göres-Straße ist das Straßenstück von der Niederrheinstraße bis zur Ecke Kaiserswerther Straße/Klemensplatz. Auf diesem Abschnitt ist sie eine Einbahn- straße in Richtung Niederrheinstraße. Das Überqueren der Gleise ist nur Rettungsfahrzeugen erlaubt. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es einen Bahnübergang mit einer Warnampel und Umlaufgitter. Fußgänger können hinter dem Bahnübergang über einen mit einer Signalanlage gesicherten Übergang die Niederrheinstraße überqueren. Radfahrer, die von der Sankt-Göres-Straße zum Kaiserswerther Markt fahren möchten, nehmen den schmalen Fußweg zwischen de r Poststelle und den Bahngleisen und kommen über den Klemensplatz zum Kaiserswerther Markt. Der Klemensplatz ist auf beiden Seiten der Niederrheinstraße für Radfahrer freigegeben. Vor dem Café Schuster kommt es regelmäßig zu brenzligen Begegnungen zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Im Rahmen einer Orts - besichtigung im vorigen Sommer konnten dies auch Mitglieder des ADFC beobachten. Um hier die Situation zu entspannen, entstand die Idee, auf der kleinen Sankt-Göres-Straße das Radfahren in beiden Fah rtrichtungen zu erlauben und den Bahnübergang an der Sankt -Göres-Straße mit Schranken zu sichern, damit er bequem von Radfahrenden (auch mit Lastenrädern) benutzt werden kann (siehe Bahnübergang Kalkumer Schlossallee). Auf der Sankt-Göres-Straße würde durch diese Änderung die Links-Abbiegespur entfallen, wiederholte Beobachtungen führten aber zu dem Ergebnis, dass hierdurch der MIV nur unwesentlich beeinträchtigt wird. Rückstaue, die sich nicht spätestens nach der zweiten Ampelphase auflösen würden, konnte n nicht beobachtet werden. Die dargestellten Maßnahmen reduzieren den Konflikt auf dem Klemensplatz zwischen Radfahrern und Fußgängern, da weniger Radfahrer diesen Platz Seite 2 überqueren müssen. Der ADFC hat die Vorschläge Bahnübergang und Radfahren in beide Fahrtrichtungen auf der kleinen Sankt-Göres-Straße ausdrücklich als sinnvolle Maßnahmen begrüßt. Um eine durchgängige Radroute von der Kreuzung Alte Landstraße/Zeppen - heimer Weg zum Kaiserswerther Markt zu bekommen, wäre es auch überlegens - wert, die Sankt-Göres-Straße im oberen Teil bis zur Post in eine Fahrradstraße umzuwandeln. Mit den hier vorgeschlagenen Maßnahmen erhalten die RadfahrerInnen, die östlich der Bahnlinie wohnen, einen sichereren Radweg ins Zentrum von Kaiserswerth; für Fußgänger wird der Klemensplatz ebenfalls sicherer. Im Hinblick auf die skizzierten Alternativen zur Verbesserung der Radwege in Kaiserswerth stelle ich der Verwaltung folgende Fragen: 1. Wie beurteilt die Verwaltung die Maßnahmen „Freigabe der kleinen Sankt- Göres-Straße für den Radverkehr in beide Fahrtrichtungen"? 2. Wie beurteilt die Verwaltung den Vorschlag, an dem Bahnübergang Sankt - Göres-Straße die vorhandenen Umlaufgitter durch Schranken zu ersetzen und einen signalgesteuerten Überweg auch für Radfahrer über die Niederrheinstraße zur kleinen Sankt-Göres-Straße anzulegen? 3. Hält die Verwaltung die Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Sankt - Göres-Straße von der Kreuzung Alte Landstraße/Zeppenheimer Weg bis zum Bahnübergang für eine sinnvolle und umsetzbare Maße zur Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer in diesem Straßenabschnitt? gez. Ulrich Dorprigter Seite 3
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BV5/090/2021 Anfrage Herr Dorprigter, Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, vom 14. April 2021 hier: Radfahren auf der Sankt-Göres-Straße Frage 1: Wie beurteilt die Verwaltung die Maßnahmen „Freigabe der kleinen Sankt-Göres-Straße für den Radverkehr in beide Fahrtrichtungen"? Antwort: Grundsätzlich beurteilt die Planungsverwaltung die Öffnung der „kleinen" Einbahnstraße Sankt-Göres-Straße für Radfahrer als eine zielführende Maßnahme, um den Konflikt- situationen zwischen Fußgängern und Radfahrern sowohl auf dem Klemensplatz als auch im Bereich des Café Schusters entgegenzuwirken. Frage 2: Wie beurteilt die Verwaltung den Vorschlag, an dem Bahnübergang Sankt-Göres-Straße die vorhandenen Umlaufgitter durch Schranken zu ersetzen und einen signalgesteuerten Überweg auch für Radfahrer über die Niederrheinstraße zur kleinen Sankt-Göres-Straße anzulegen? Antwort: Auch diesen Vorschlag begrüßt die Planungsverwaltung. Für einen signalgesteuerten Überweg müssen zunächst die Führungen des Radverkehrs im Kreuzungsbereich geklärt werden. Inwieweit signaltechnische Anpassungen vorgenommen werden können, muss dann im Rahmen der zukünftigen Planung geprüft, abgestimmt und entschieden werden. Frage 3: Hält die Verwaltung die Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Sankt-Göres-Straße von der Kreuzung Alte Landstraße/Zeppenheimer Weg bis zum Bahnübergang für eine sinnvolle und umsetzbare Maße zur Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer in diesem Straßenabschnitt? Antwort: Aufgrund der Charakteristik der „großen" Sankt-Göres-Straße als eine reine Anlieger- straße mit Tempo 30 wird eine Installation einer Fahrradstraße unter Berücksichtigung der Verkehrsbelastung als nicht erforderlich angesehen.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV5/090/2021