Anfrage Aktenzeichen BV5/029/2022

Radweg vom Kreisverkehr Angermunder Straße

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Angermunder Straße · Stadtbezirk 5 (Stockum, Lohausen)örtlicher Bezug 2Dokumente 7. Februar 2022veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Sind die o.g. unter Ziffer 2 und 4 genannten Maßnahmen, verbunden mit einer deutlichen Kennzeichnung der bestehenden Querungshilfe, geeignet, die Sicherheit für Radfahrenden zu erhöhen?
  2. Kann eine Umwidmung des genannten Teilstücks in eine Fahrradstraße (max. Geschwindigkeit von 30 km/h, freigegeben für motorisierte Fahrzeuge) die Sicherheit der Radfahrenden erhöhen?
  3. Wie beurteilt die Verwaltung den Vorschlag, den Radweg auf der rechten Straßenseite (vom Kreisverkehr in Richtung Lintorf gesehen) für einen Rad - begegnungsverkehr (Fortführung des Radweges Lintorfer Waldweg) bis zum Kreisverkehr auszubauen?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 7. Februar 2022. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00439044.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00439044.pdf Published Time: Mon, 07 Feb 2022 11:21:19 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: BV5/029/2022 Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der Bezirksvertretung 5 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 04.02.2022 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 5 Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 5 am 22. Februar 2022 Betrifft: Radweg vom Kreisverkehr Angermunder Straße/Rahmer Straße/Lintorfer Waldstraße bis zur Einmündung Freiheitshagen (Anfrage Frau Chalmovsky, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vom 4. Februar 2022) Beim Anregungs - und Beschwerdeausschuss (ABA) erfolgte eine Eingabe über die Geh - und Radwegführung entlang der Lintorfer Waldstraße. Der ABA hat in seiner Sitzung am 10.10.2018 die Verwaltung gebeten, die dort vorgetragenen Lösungsansätze (1) Verdeutlichung der Radwegeführung durch Fahrbahnmarkierungen, (2) Markierung eines Schutzstreifens für Radfahrende auf der Fahrbahn, (3) Aufstellung von Drängelgittern oder Blumenkübeln, (4) Bauliche Ableitung des Radweges aus dem Kreisverkehr auf die Fahrbahn oder einen neu zu schaffenden Radweg zu prüfen und das Ergebnis der Bezirksvertretung 5 zur Entscheidung vorzulegen (Vorlage 175/21/2019). Aus Sicht der Verwaltung sollten die Lösungsansätze 2 und 4 Priorität genießen. Sofern die Bezirksvertretung 5 diese Einschätzung teilt, wird die Verwaltung eine entsprechende Planung, unter Inanspruchnahme ggfs. Wegfall von Parkständen, aufnehmen. In der BV -Sitzung am 26.3.2019 stellte der Bezirksbürgermeister nach einer Diskussion der Vorschläge fest, dass ein Ortstermin mit der Verwaltung erwünscht ist. Der Ortstermin fand am 16.04.2019 statt. Nachdem die Verwaltung sämtliche Lösungsvorschläge dargestellt hat, waren sich die anwesenden Bezirks - vertreter/innen und beratenden Ratsmitglieder einig, dass die bisher getroffenen Maßnahmen ausreichend sind und keine weiteren, insbesondere baulichen Aktivitäten, initiiert werden sollen. In der Kooperationsvereinbarung zwischen der CDU und den Grünen wurden 2021 vereinbart, dass u.a. der Rad - und Fußverkehr im Sinne einer klimafreundlichen Mobilitätswende konsequent gefördert und allen Menschen eine klimaneutrale Mobilität jederzeit und komfortabel ermöglicht werden soll. Weiter heißt es in der Kooperationsvereinbarung „Dafür müssen wir Straßen gerechter planen und Flächen anders aufteilen, damit die Menschen und Unternehmen in Düsseldorf mobil bleiben und die Lebensqualität erhöht wird.“ Seite 2 Dieses Ziel wurde in der gemeinsamen Presseerklärung von CDU und Bündnis 90/Die Grünen vom 28.1.2022 ausdrücklich bestätigt. Auf der Radwegenetzkarte der Stadt Düsseldorf wird die Strecke Angermunder Straße/Lintorfer Waldweg als Radhauptweg geführt. Auf diesem Radhauptweg fehlt jedoch ein Teilstück in beiden Richtungen zwischen dem Kreisverkehr und der Einmündung Freiheitshagen. Das Fehlen dieses Teilstücks führt zu einer besonderen Verkehrsgefährdung für Radfahrende; diese wird noch erhöht durch die Tatsache, dass Fahrzeuge aus Richtung Angermund häufig mit überhöhter Geschwindigkeit bis zum Kreisverkehr fahren. Um Radfahrenden auf diesem Teilstück eine komfortable und sichere Fahrt zu ermöglichen, bitte ich die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Sind die o.g. unter Ziffer 2 und 4 genannten Maßnahmen, verbunden mit einer deutlichen Kennzeichnung der bestehenden Querungshilfe, geeignet, die Sicherheit für Radfahrenden zu erhöhen? 2. Kann eine Umwidmung des genannten Teilstücks in eine Fahrradstraße (max. Geschwindigkeit von 30 km/h, freigegeben für motorisierte Fahrzeuge) die Sicherheit der Radfahrenden erhöhen? 3. Wie beurteilt die Verwaltung den Vorschlag, den Radweg auf der rechten Straßenseite (vom Kreisverkehr in Richtung Lintorf gesehen) für einen Rad - begegnungsverkehr (Fortführung des Radweges Lintorfer Waldweg) bis zum Kreisverkehr auszubauen? gez. Martina Chalmovsky Seite 3
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Title: 00458074.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00458074.pdf Published Time: Tue, 23 Aug 2022 10:55:48 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: BV5/029/2022 Anfrage Frau Chalmovsky, Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, vom 4. Februar 2022 hier: Radweg vom Kreisverkehr Angermunder Straße/Rahmer Straße/Lintor-fer Waldstraße bis zur Einmündung Freiheitshagen Frage 1: Sind die o.g. unter Ziffer 2 und 4 genannten Maßnahmen, verbunden mit einer deutlichen Kennzeichnung der bestehenden Querungshilfe, geeignet, die Sicherheit für Radfahren-den zu erhöhen? Frage 2: Kann eine Umwidmung des genannten Teilstücks in eine Fahrradstraße (max. Geschwin-digkeit von 30 km/h, freigegeben für motorisierte Fahrzeuge) die Sicherheit der Rad-fahrenden erhöhen? Frage 3: Wie beurteilt die Verwaltung den Vorschlag, den Radweg auf der rechten Straßenseite (vom Kreisverkehr in Richtung Lintorf gesehen) für einen Radbegegnungsverkehr (Fort-führung des Radwegs Lintorfer Waldweg) bis zum Kreisverkehrs auszubauen? Antwort zu den Fragen 1 und 3: Aufgrund des unzureichenden Querschnitts von circa 7 m im Abschnitt Kreisverkehr Angermunder Straße bis zur Einmündung Freiheitshagen, ist eine Installation von Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn nach den geltenden Richtlinien nicht möglich. Zur Errichtung eines baulichen Radwegs muss auf Flächen zurückgegriffen werden, die derzeit als Pkw-Stellplätze genutzt werden. Der Straßenabschnitt ist Bestandteil des Radhauptnetzes. Aufgrund der Vielzahl der noch zu planenden und umzusetzenden Abschnitte des Radhauptnetzes erfolgt die Abarbeitung nach Prioritäten. Die Abarbeitung des Radhauptnetzes erfolgt von der Innenstadt in die Außenbezirke. Eine verbindliche Terminzusage für die Aufnahme der Planung ist daher zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Antwort zu Frage 2: Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) erläutert, dass Fahrradstraßen „[…] dann in Betracht [kommen], wenn der Radverkehr (RV) die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist“. Die Untersuchung der Verkehrszahlen ergab, dass der motorisierte Individualverkehr (MIV) hier die vorherrschende Verkehrsart ist. Aus Sicht der Verwaltung kann hier eine Erhöhung der Sicherheit der Radfahrenden nur durch räumliche Trennung des MIV und des RV erreicht werden.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV5/029/2022