Anfrage Aktenzeichen BV5/016/2020

Schloss Kalkum - Wie geht es weiter und wie hält es die Verwaltung mit der Information der Öffentlichkeit?

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Alte Kalkumer Straße 31 · Stadtbezirk 5 (Stockum, Lohausen)örtlicher Bezug 2Dokumente 14. Januar 2020veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Welche „alternativen Konzepte“ , von denen der Käufer des Schlosses im WZ-Interview spricht, wurden dem Planungsamt zwischenzeitlich vorgestellt?
  2. Wie bewertet das Planungsamt die ihm vorgestellten „alternativen Konzepte“?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 14. Januar 2020. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00368558.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00368558.pdf Published Time: Tue, 14 Jan 2020 14:08:25 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: BV5/016/2020 CDU-Fraktion der Bezirksvertretung 5 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 14.01.2020 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 5 Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 5 am 28. Januar 2020 Betrifft: Schloss Kalkum - Wie geht es weiter und wie hält es die Verwaltung mit der Information der Öffentlichkeit? (Anfrage Herr Biermann, CDU-Fraktion, vom 14. Januar 2020) In einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung, veröffentlicht am 13.01.2020, teilt der Käufer von Schloss Kalkum mit, dass der Rücktritt vom Kaufvertrag nicht erklärt wurde. Im gleichen Interview äußert sich der Käufer dahin, dass ursprüng-liche Pläne für eine Musikakademie auf Schwierigkeiten stoßen und man alternative Nutzungen (z.B. Co-Working-Zone für innovative Unternehmen, Wohnungen und sog. Town Houses) überlege. Zu der Frage der Nutzung der Ackerflächen wird der Käufer unter Bezugnahme auf den im vergangenen Sommer durchgeführten Work-shop wie folgt zitiert: „Auf dieser Grundlage wurden von unserem Architekten alternative Konzepte ent -wickelt, die auch mit dem Planungsamt besprochen wurden. Auf dieser Basis wollen wir einen weiteren Workshop durchführen.“ Schloss und Park Kalkum stellen ein einzigartiges kulturelles Kleinod dar. Zu Recht erwartet die Bevölkerung einen äußerst sensiblen, nachhaltigen Umgang mit dem Schloss und den dazugehörigen Flächen. Der Workshop im Sommer und die sich an-schließende Diskussion haben gezeigt, dass insbesondere Natur- und Denkmalschutz besondere Berücksichtigung bei jeder zukünftigen Planung finden müssen. Gerade deswegen bedarf es der kontinuierlichen Information und Beteiligung der Bevöl-kerung. Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche „alternativen Konzepte“ , von denen der Käufer des Schlosses im WZ-Interview spricht, wurden dem Planungsamt zwischenzeitlich vorgestellt? 2. Wie bewertet das Planungsamt die ihm vorgestellten „alternativen Konzepte“? 3. Was sind die nächsten Schritte, insbesondere: Wann beabsichtigt das Pla-nungsamt die Öffentlichkeit über die „alternativen Konzepte“ zu informieren gez. Norbert Biermann Seite 2
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Title: Microsoft Word - Antwort.TOP14-Schloss Kalkum - Wie geht es weiter.docx URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00372774.pdf Published Time: Thu, 27 Feb 2020 05:56:18 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: BV5/016/2020 Anfrage Herr Biermann, CDU-Fraktion, vom 14. Januar 2020 hier: Schloss Kalkum – Wie geht es weiter und wie hält es die Verwaltung mit der Information der Öffentlichkeit? Frage 1: Welche „alternativen Konzepte“ , von denen der Käufer des Schlosses im WZ- Interview spricht, wurden dem Stadtplanungsamt zwischenzeitlich vorgestellt? Antwort: Die Begrifflichkeit „alternativ“ im zitierten Zeitungsartikel ist an dieser Stelle miss- verständlich. Dem Stadtplanungsamt wurden für die Ackerflächen vor dem Schloss keine neuen Konzepte (im Sinne einer anderen Art der Nutzung als Wohnen) vorge- legt. Gemeint war hier, dass das Büro Chipperfield alternative, das heißt unterschied- liche Varianten erarbeitet hat, wie ein städtebaulicher Entwurf aus der mit allen Be- teiligten gemeinsam entwickelten Skizze von Bebauungsoptionen weiter entwickelt werden kann. Der Investor hat jedoch mit einem kürzlich eingegangenen Schreiben eine Alternative für die Umnutzung des Schlosses selbst vorgeschlagen. Anstelle der geplanten Musikakademie würde er das Schloss gern für eine Wohn- und Gewerbe- nutzung umbauen. Frage 2: Wie bewertet das Planungsamt die ihm vorgestellten „alternativen Konzepte“ ? Antwort: Die vorgelegten Konzepte des Büros Chipperfield für die Ackerflächen eignen sich als Diskussionsgrundlage für einen zweiten Workshop. Die angefragte Umnutzung des Schlosses zu Wohnzwecken ist noch nicht ab- schließend geprüft worden. Zuständig für die Entscheidung ist die Bezirksregierung unter Einbeziehung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Das Bauaufsichtsamt beurteilt das vorgelegte Konzept aufgrund der geplanten Umbaumaßnahmen hin- sichtlich der Nutzung selbst positiv, hinsichtlich der umfangreichen Eingriffe jedoch kritisch. Frage 3: Was sind die nächsten Schritte, insbesondere: Wann beabsichtigt das Planungsamt die Öffentlichkeit über die „alternativen Konzepte“ zu informieren? Antwort: Für die Verwaltung stand und steht die Information der Öffentlichkeit nicht infrage. Daher hat das Stadtplanungsamt den Investor im November letzten Jahres gebeten, einen zweiten Workshop zu organisieren, um die entworfenen Varianten der Öffent- lichkeit vorzustellen. In diesem Workshop soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das am besten geeignete Konzept gewählt werden. Auf dieser Grundlage kann dann die weitere Vorgehensweise entschieden werden. Eine Rückmeldung des Investors diesbezüglich steht noch aus.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV5/016/2020