Anfrage als Text anzeigen
Title: 00396774.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00396774.pdf
Published Time: Mon, 11 Jan 2021 12:33:55 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
BV7/019/2021
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 11.01.2021
Julian Deterding (FDP-Fraktion)
Bezirksvertretung 7
An
Bezirksbürgermeisterin
Stadtbezirk 7
Anfrage
zur Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 26.01.2021
Betrifft:
Umlaufsperren als Behinderung für den Radverkehr? - Anfrage des Bezirksvertreters Herrn Deterding (FDP-Fraktion) -
Der Bezirksvertreter Herr Deterding (FDP-Fraktion) bittet die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie viele Umlaufsperren gibt es im Stadtbezirk 7?
2. Wie wird vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl von Lastenrädern und Fahrrad-Anhängern der gegenwärtige z.T. enge Abstand von Umlaufsperren bewertet?
3. Gibt es Bestrebungen der Verwaltung, Umlaufsperren generell durch andere Mittel zu ersetzen oder sie zumindest so aufzustellen, dass ein Passieren möglich ist?
Sachdarstellung:
Umlaufsperren sind an vielen Spielplätzen, Grünflächen oder Wohnstraßen probate Mittel, um den Radverkehr auszubremsen. Oft macht dieses auch Sinn, weil sonst brenzlige Situationen mit gehbehinderten, älteren Menschen oder spielenden Kindern entstehen könnten. Allerdings müssten sie generell vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl von Lastenrädern und Fahrradanhängern neu bewertet werden. Wenn man sich die derzeitigen Umlaufsperren anschaut, stellt man fest, dass viele genau auf Pedalhöhe zahlreiche Schrammen oder Kratzer aufweisen, was bedeutet, dass der Manövrierversuch nicht auf Anhieb funktioniert hat. Wer nur mit einem normalen Fahrrad unterwegs ist, wird dieses entweder in geringem Tempo oder innerhalb weniger Sekunden umfahren können. Menschen, die Lastenräder oder Fahrrad-Anhänger nutzen, werden ungleich schwerer behindert, teilweise ist das manövrieren der Anhänger eine cm-Angelegenheit und kostet deutlich mehr als nur ein paar Sekunden. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen, müssen Politik und Verwaltung neu denken, wie Konflikte von Fußgängern und Radfahrern minimiert werden können, ohne dass der Radverkehr einseitig stark belastet wird, zumal einige Radfahrer bis zu den Umlaufsperren oder unmittelbar nach den Umlaufsperren mit hoher Geschwindigkeit weiter fahren, also das eigentliche Ziel der Umlaufsperre nicht erreicht werden konnte. Um den Radverkehr attraktiver zu machen und zu be-schleunigen, müssen auch hier neue Wege gefunden werden.
gez.: André Kiel, Julian Deterding Seite 2
Antwort der Verwaltung als Text anzeigen
Title: Anfrage des Bezirksvertreters Herrn Meyer
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00405947.pdf
Published Time: Mon, 22 Mar 2021 11:32:47 GMT
Number of Pages: 1
Markdown Content:
7.6
> Anlage 1 zu Vorlage BV7/019/2021
> Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 23.03.2021
> Umlaufsperren als Behinderung für den Radverkehr
> Anfrage der FDP-Fraktion
> Frage 1:
Wie viele Umlaufsperren gibt es im Stadtbezirk 7?
Antwort:
Die Anzahl der Umlaufsperren liegt nicht vor.
Frage2:
Wie wird vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl von Lastenfahrrädern und Fahrradanhängern der gegenwärtige z.T. enge Abstand von Umlaufsperren be-wertet?
Antwort:
Die Befahrbarkeit der Umlaufsperren wird in Hinsicht der neuen Anforderungen an den Stellen überprüft, an denen die Wege für den Radverkehr zugelassen sind.
Frage3:
Gibt es Bestrebungen der Verwaltung, Umlaufsperren generell durch andere Mit-tel zu ersetzen oder sie zumindest so aufzustellen, dass ein Passieren möglich ist?
Antwort:
Im Zuge der Überprüfung werden auch andere Möglichkeiten gesucht, die die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleisten. Ausgeschlossen hiervon sind Örtlich-keiten,
- an denen Fußgänger und Radfahrer, beispielsweise an Ausgängen von Schulen und Kindergärten, nicht auf die Fahrbahn stürmen sollen,
- an Radwegen, die Hauptstraßen kreuzen bzw.
- an Bahnübergängen.
Die wesentlichen Beurteilungskriterien sind die vorhandenen Sichtverhältnisse bzw. die Kfz-Stärke und zulässige Höchstgeschwindigkeit.