Antrag AfD Aktenzeichen RAT/305/2026

AfD beantragt Überprüfung von Einbürgerungen in Düsseldorf

Amtlicher Titel: Antrag der AfD-Ratsfraktion: Konsequente Überprüfung erfolgter Einbürgerungen vor dem Hintergrund offenkundiger Missstände in der Düsseldorfer Ausländerbehörde

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 21. Mai 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die AfD-Ratsfraktion fordert eine konsequente Überprüfung aller Einbürgerungen. Der Antrag wurde am 21. Mai 2026 eingereicht. Der Rat entscheidet darüber am 18. Juni 2026.

Einordnung

Die AfD-Ratsfraktion hat am 21. Mai 2026 den Antrag mit der Referenznummer RAT/305/2026 eingereicht. Der Antrag fordert eine Überprüfung der Einbürgerungen in Düsseldorf. Der Rat wird am 18. Juni 2026 um 14:00 Uhr darüber entscheiden.

Hintergrund

Der Antrag bezieht sich auf Missstände in der Düsseldorfer Ausländerbehörde. Diese Missstände sind offenkundig und sollen durch die Überprüfung angegangen werden.

Was bedeutet das für Bürger?

Die Entscheidung des Rates könnte Auswirkungen auf zukünftige Einbürgerungen haben. Bürger, die betroffen sind, sollten die Sitzung am 18. Juni 2026 verfolgen.

Nächste Schritte

Der Rat wird am 18. Juni 2026 über den Antrag entscheiden.

Die wichtigsten Punkte

  • Antrag der AfD-Ratsfraktion vom 21. Mai 2026
  • Überprüfung aller Einbürgerungen gefordert
  • Rat entscheidet am 18. Juni 2026 um 14:00 Uhr
  • Missstände in der Ausländerbehörde als Hintergrund
  • Referenznummer des Antrags: RAT/305/2026
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Dokumenttexte

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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00587605.pdf Published Time: 2026-05-21T17:55:00.000Z Number of Pages: 3 Markdown Content: RAT/305/2026 > Xöffentlich nicht öffentlich > Düsseldorf, 21.05.2026 An den Vorsitzenden des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf Herrn Dr. Stephan Keller Betrifft: > Antrag der AfD-Ratsfraktion: Konsequente Überprüfung erfolgter Einbürgerungen vor dem > Hintergrund offenkundiger Missstände in der Düsseldorfer Ausländerbehörde > Antrag: Sehr geehrter Herr Dr. Keller, hiermit bitte ich Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf am 18.06.2026 zu nehmen und beschließen zu lassen: Die Verwaltung wird beauftragt, sämtliche seit dem Jahr 2022 vorgenommenen Düsseldorfer Einbürgerungen auf die ordnungsgemäße Einhaltung der gesetzlichen Voraussetzungen zu überprüfen. Insbesondere ist zu prüfen, ob die Anforderungen an den Nachweis ausreichender deutscher Sprachkenntnisse gemäß den gesetzlichen Vorgaben ordnungsgemäß kontrolliert wurden und ob persönliche Vorsprachen bzw. geeigneter kommunikativer Austausch im Sinne einer Kontrolle stattgefunden haben. Die Verwaltung wird aufgefordert, dem Rat einen umfassenden Bericht über festgestellte Verfahrensmängel, personelle Defizite, organisatorische Missstände sowie gegebenenfalls rechtswidrig erfolgte Einbürgerungen bis zur Sitzung im September 2026 vorzulegen. Zudem soll dargestellt werden, welche Maßnahmen künftig ergriffen werden, um eine rechtsstaatlich einwandfreie, sorgfältige und nachvollziehbare Prüfung im Einbürgerungsverfahren sicherzustellen. Seite 2 > Begründung: Die einsilbigen Antworten der Verwaltung auf die Anfrage der Anfrage der AfD Ratsfraktion Düsseldorf (RAT/043/2026) zum Umgang mit Sprachzertifikaten und zur Prüfung der Sprachkenntnisse im Einbürgerungsverfahren haben erhebliche Zweifel daran aufkommen lassen, ob die gesetzlichen Anforderungen im Bereich der Düsseldorfer Einbürgerungspraxis in den vergangenen Jahren konsequent eingehalten wurden. Hinzu kommen die Ende August 2025 veröffentlichten medialen Recherchen und sogenannten „Situationsberichte“ aus der Düsseldorfer Ausländerbehörde, die einen tiefen Einblick in langjährige organisatorische und personelle Missstände innerhalb der Behörde geben. Die Berichte stammen teilweise vom Leiter der kommunalen Ausländerbehörde selbst sowie von einzelnen Mitarbeitern und zeichnen das Bild erheblicher struktureller Defizite über mehrere Jahre hinweg. https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/gravierende-maengel-im- auslaenderamt-duesseldorf/ Beschrieben werden unter anderem ein gravierender Mangel an vollständig eingearbeiteten Mitarbeitern, erhebliche Überlastungen sowie daraus resultierende unzureichende Prüfungen im Einbürgerungsverfahren. Besonders schwer wiegt dabei der Eindruck, dass gesetzlich vorgeschriebene Voraussetzungen — etwa die persönliche Überprüfung ausreichender deutscher Sprachkenntnisse — teilweise nicht mit der gebotenen Sorgfalt kontrolliert worden sein könnten. Gerade die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit stellt einen besonders sensiblen hoheitlichen Akt dar, der ein Höchstmaß an Rechtsstaatlichkeit, Sorgfalt und Nachvollziehbarkeit erfordert. Bereits der öffentliche Eindruck einer leichtfertigen oder unzureichend geprüften Einbürgerungspraxis beschädigt das Vertrauen der Bevölkerung in Verwaltung und Rechtsstaat nachhaltig. Vor diesem Hintergrund ist eine umfassende und transparente Überprüfung der seit 2022 erfolgten Einbürgerungen zwingend erforderlich. Ziel muss es sein, bestehende Zweifel auszuräumen, mögliche Verfahrensfehler konsequent aufzuarbeiten und das Vertrauen in die Rechtmäßigkeit kommunaler Verwaltungsentscheidungen wiederherzustellen. Elmar Salinger Für die Richtigkeit: Fraktionsvorsitzender AfD-Fraktion Düsseldorf für die AfD-Ratsfraktion Thomas Krabbe Seite 3

KI-gestützt aufbereitet am 12. Juni 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/305/2026