Antrag FDP Aktenzeichen OVA/074/2026

FDP beantragt Neugestaltung der östlichen Königsallee

Amtlicher Titel: Änderungsantrag der FDP-Ratsfraktion zu OVA/062/2026: Neugestaltung östliche Königsallee

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 3. Juni 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die FDP-Ratsfraktion hat am 3. Juni 2026 einen Änderungsantrag zur Neugestaltung der östlichen Königsallee eingereicht. Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss entscheidet am 24. Juni 2026 über den Antrag.

Einordnung

Die FDP-Ratsfraktion stellte am 3. Juni 2026 den Änderungsantrag OVA/074/2026 zur Neugestaltung der östlichen Königsallee. Der Antrag zielt darauf ab, die Verkehrsführung und Gestaltung der Straße zu verbessern. Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss wird am 24. Juni 2026 um 16:00 Uhr darüber entscheiden.

Hintergrund

Die östliche Königsallee ist eine zentrale Verkehrsader in Düsseldorf. Eine Neugestaltung könnte die Verkehrssituation und die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich verbessern.

Was bedeutet das für Bürger?

Die Entscheidung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses könnte direkte Auswirkungen auf die Verkehrsführung und die Gestaltung der östlichen Königsallee haben. Bürger sollten die Sitzung am 24. Juni 2026 im Blick behalten.

Nächste Schritte

Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss trifft am 24. Juni 2026 eine Entscheidung über den Änderungsantrag der FDP.

Die wichtigsten Punkte

  • Änderungsantrag der FDP-Ratsfraktion zu OVA/074/2026
  • Entscheidung im Ordnungs- und Verkehrsausschuss am 24. Juni 2026
  • Antrag zielt auf Neugestaltung der östlichen Königsallee ab

Beschluss & Empfehlung

  • 24. Juni 2026 zu setzen und zur Abstimmung zu bringen.
  • Abstimmung mit den betroffenen und relevanten Stakeholdern vorzunehmen und diese in
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Dokumenttexte

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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588720.pdf Published Time: 2026-06-16T07:01:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: OVA/074/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 03.06.2026 Ratsfraktion – FDP Ratsherrn Andreas Auler Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsa usschusses Antrag der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 24.06.2026 # Betrifft: Änderungsantrag der FDP-Ratsfraktion zu OVA/062/2026: Neugestaltung östliche Königsallee Se hr geehrter Herr Auler, im Namen meiner Fraktion bitte ich Sie, nachfolgenden Änderungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 24. Juni 2026 zu setzen und zur Abstimmung zu bringen. Antrag: Die Verwaltung wird beauftrag, im Rahmen der weiteren Planungen zur Umgestaltung der Königsallee, folgende Aspekte zu prüfen und nach Möglichkeit zu berücksichtigen. 1. Prüfung einer ganzheitlichen Radwegeführung auf beiden Seiten der Königsallee Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob bei einer gesamtheitlichen Betrachtung der Königsallee Ost und West die Einrichtung von jeweils einem Ein-Richtungs-Radweg pro Straßenseite möglich ist. Ziel ist es, das Gefährdungspotenzial für alle Verkehrsteilnehmer zu reduzieren und konfliktträchtige Situationen zu vermeiden. 2. Optimierung des Parkleitsystems Im Zuge des Wegfalls zahlreicher Parkplätze, wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie das bestehende Parkleitsystem im Umfeld der Königsallee verbessert und nutzerfreundlicher gestaltet werden kann (frühzeitige und intelligente Verkehrslenkung für den Parksuchverkehr). 3. Erarbeitung eines konkreten Zeit- und Baustellenmanagements Im Rahmen der weiteren Planungen ist zwingend vor Baubeginn ein konkretes Zeit-, Bauphasen- und Baustellenmanagement vorzulegen, um negative Erfahrungen wie auf der Friedrichstraße zu vermeiden. Die Verwaltung wird außerdem gebeten, die weiteren Planungen in enger und fortlaufender Abstimmung mit den betroffenen und relevanten Stakeholdern vorzunehmen und diese in Entscheidungsprozesse einzubinden. Hierzu zählen insbesondere Eigentümer, Geschäftsinhaber, Hotels, die Industrie- und Handelskammer, die IG Königsallee sowie weitere betroffene Interessenvertretungen und Akteure vor Ort. Seite 2 Begründung: Die Königsallee ist weit über Düsseldorf hinaus ein bedeutender Wirtschafts-, Einzelhandels- und Aufenthaltsstandort mit hoher städtebaulicher und touristischer Bedeutung. Veränderungen an der Verkehrsführung und Aufenthaltsqualität müssen daher mit besonderer Sorgfalt geplant werden. Ziel muss eine ausgewogene Lösung sein, die Sicherheit, Erreichbarkeit, Aufenthaltsqualität und wirtschaftliche Interessen gleichermaßen berücksichtigt. Grundsätzlich begrüßt die FDP alle Bestrebungen zur Aufwertung der Königsallee. Die Kö muss sich auch künftig als international wettbewerbsfähige Einkaufsstraße behaupten können. Gleichzeitig treffen auf engem Raum unterschiedliche Anforderungen in besonderer Intensität aufeinander: Aufenthaltsqualität, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, internationale Attraktivität sowie die verkehrliche Funktionalität des innerstädtischen Straßennetzes müssen in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden. Die bisherigen Erfahrungen insbesondere im Bereich der Schadowstraße zeigen, dass unklare oder nicht ausreichend getrennte Verkehrsführungen zu erheblichen Problemen und Unsicherheiten führen können. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer darf daher keinesfalls vernachlässigt werden. Wir teilen die Sorge der Interessengemeinschaft Königsallee e.V., dass insbesondere der geplante Zweirichtungsradweg erhebliche Risiken für Fußgängerinnen und Fußgänger birgt, die die Radverkehrsanlage queren müssen. Vor diesem Hintergrund sollte geprüft werden, ob statt eines Zweirichtungsradwegs auf der Ostseite die Einrichtung jeweils eines Ein-Richtungs-Radwegs auf der Ost- und Westseite der Königsallee die verkehrssicherere und praktikablere Lösung darstellt. Darüber hinaus ist festzustellen, dass die bestehende Verkehrs- und Parkplatzführung insbesondere für auswärtige Besucherinnen und Besucher häufig nicht ausreichend nachvollziehbar ist. Vor dem Hintergrund des geplanten Wegfalls zahlreicher Parkplätze im öffentlichen Raum gewinnt eine intelligente und frühzeitige Verkehrslenkung zusätzlich an Bedeutung. Das bestehende Parkleitsystem sollte daher erweitert und modernisiert werden, um Suchverkehre zu reduzieren und die Erreichbarkeit der Innenstadt weiterhin sicherzustellen. Zudem dürfen sich die negativen Erfahrungen im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen auf der Friedrichstraße bei einem Projekt von der Bedeutung der Königsallee nicht wiederholen. Aufgrund ihrer zentralen Lage besitzt die Königsallee eine herausragende Bedeutung für den Innenstadtverkehr sowie für Einzelhandel, Gastronomie und Lieferverkehre. Auswirkungen auf Erreichbarkeit und wirtschaftliche Abläufe sind daher frühzeitig zu berücksichtigen und transparent darzustellen. Hierfür ist bereits vor Beginn der ersten Bauarbeiten ein verbindliches, mit allen beteiligten Gewerken abgestimmtes Zeit- und Baustellenmanagement vorzulegen. Ziel muss es sein, Kollisionen zwischen unterschiedlichen Maßnahmen, unnötige Verzögerungen und längere Stillstände zu vermeiden sowie Anlieger und Betroffene frühzeitig und verlässlich über die jeweiligen Bauphasen und Einschränkungen zu informieren. Felix Mölders

KI-gestützt aufbereitet am 16. Juni 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen OVA/074/2026