Antrag FDP Aktenzeichen OVA/074/2026

Änderungsantrag der FDP-Ratsfraktion zu OVA/062/2026: Neugestaltung östliche Königsallee

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 3. Juni 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob bei einer gesamtheitlichen Betrachtung der Königsallee Ost und West die Einrichtung von jeweils einem Ein-Richtungs-Radweg pro Straßenseite möglich ist. Ziel ist es, das Gefährdungspotenzial für alle Verkehrsteilnehmer zu reduzieren und konfliktträchtige Situationen zu vermeiden. 2.Optimierung des Parkleitsystems Im Zuge des Wegfalls zahlreicher Parkplätze, wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie das bestehende Parkleitsystem im Umfeld der Königsallee verbessert und nutzerfreundlicher gestaltet werden kann (frühzeitige und intelligente Verkehrslenkung für den Parksuchverkehr). 3.Erarbeitung eines konkreten Zeit- und Baustellenmanagements Im Rahmen der weiteren Planungen ist zwingend vor Baubeginn ein konkretes Zeit-, Bauphasen- und Baustellenmanagement vorzulegen, um negative Erfahrungen wie auf der Friedrichstraße zu vermeiden.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Antrag“

Die Verwaltung wird beauftrag, im Rahmen der weiteren Planungen zur Umgestaltung der Königsallee, folgende Aspekte zu prüfen und nach Möglichkeit zu berücksichtigen. 1.Prüfung einer ganzheitlichen Radwegeführung auf beiden Seiten der Königsallee Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob bei einer gesamtheitlichen Betrachtung der Königsallee Ost und West die Einrichtung von jeweils einem Ein-Richtungs-Radweg pro Straßenseite möglich ist. Ziel ist es, das Gefährdungspotenzial für alle Verkehrsteilnehmer zu reduzieren und konfliktträchtige Situationen zu vermeiden. 2.Optimierung des Parkleitsystems Im Zuge des Wegfalls zahlreicher Parkplätze, wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie das bestehende Parkleitsystem im Umfeld der Königsallee verbessert und nutzerfreundlicher gestaltet werden kann (frühzeitige und intelligente Verkehrslenkung für den Parksuchverkehr). 3.Erarbeitung eines konkreten Zeit- und Baustellenmanagements Im Rahmen der weiteren Planungen ist zwingend vor Baubeginn ein konkretes Zeit-, Bauphasen- und Baustellenmanagement vorzulegen, um negative Erfahrungen wie auf der Friedrichstraße zu vermeiden.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 3. Juni 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Vorgang · OVA/074/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 11.1

    Ordnungs- und Verkehrsausschuss. Amtlicher Vermerk: „passieren lassen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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OVA/074/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 03.06.2026 Ratsfraktion - FDP Ratsherrn Andreas Auler Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses Antrag der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 24.06.2026 Betrifft: Änderungsantrag der FDP-Ratsfraktion zu OVA/062/2026: Neugestaltung östliche Königsallee Sehr geehrter Herr Auler, im Namen meiner Fraktion bitte ich Sie, nachfolgenden Änderungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 24. Juni 2026 zu setzen und zur Abstimmung zu bringen. Antrag: Die Verwaltung wird beauftrag, im Rahmen der weiteren Planungen zur Umgestaltung der Königsallee, folgende Aspekte zu prüfen und nach Möglichkeit zu berücksichtigen. 1.Prüfung einer ganzheitlichen Radwegeführung auf beiden Seiten der Königsallee Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob bei einer gesamtheitlichen Betrachtung der Königsallee Ost und West die Einrichtung von jeweils einem Ein-Richtungs-Radweg pro Straßenseite möglich ist. Ziel ist es, das Gefährdungspotenzial für alle Verkehrsteilnehmer zu reduzieren und konfliktträchtige Situationen zu vermeiden. 2.Optimierung des Parkleitsystems Im Zuge des Wegfalls zahlreicher Parkplätze, wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie das bestehende Parkleitsystem im Umfeld der Königsallee verbessert und nutzerfreundlicher gestaltet werden kann (frühzeitige und intelligente Verkehrslenkung für den Parksuchverkehr). 3.Erarbeitung eines konkreten Zeit- und Baustellenmanagements Im Rahmen der weiteren Planungen ist zwingend vor Baubeginn ein konkretes Zeit-, Bauphasen- und Baustellenmanagement vorzulegen, um negative Erfahrungen wie auf der Friedrichstraße zu vermeiden. Die Verwaltung wird außerdem gebeten, die weiteren Planungen in enger und fortlaufender Abstimmung mit den betroffenen und relevanten Stakeholdern vorzunehmen und diese in Entscheidungsprozesse einzubinden. Hierzu zählen insbesondere Eigentümer, Geschäftsinhaber, Hotels, die Industrie- und Handelskammer, die IG Königsallee sowie weitere betroffene Interessenvertretungen und Akteure vor Ort. Begründung: Die Königsallee ist weit über Düsseldorf hinaus ein bedeutender Wirtschafts-, Einzelhandels- und Aufenthaltsstandort mit hoher städtebaulicher und touristischer Bedeutung. Veränderungen an der Verkehrsführung und Aufenthaltsqualität müssen daher mit besonderer Sorgfalt geplant werden. Ziel muss eine ausgewogene Lösung sein, die Sicherheit, Erreichbarkeit, Aufenthaltsqualität und wirtschaftliche Interessen gleichermaßen berücksichtigt. Grundsätzlich begrüßt die FDP alle Bestrebungen zur Aufwertung der Königsallee. Die Kö muss sich auch künftig als international wettbewerbsfähige Einkaufsstraße behaupten können. Gleichzeitig treffen auf engem Raum unterschiedliche Anforderungen in besonderer Intensität aufeinander: Aufenthaltsqualität, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, internationale Attraktivität sowie die verkehrliche Funktionalität des innerstädtischen Straßennetzes müssen in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden. Die bisherigen Erfahrungen insbesondere im Bereich der Schadowstraße zeigen, dass unklare oder nicht ausreichend getrennte Verkehrsführungen zu erheblichen Problemen und Unsicherheiten führen können. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer darf daher keinesfalls vernachlässigt werden. Wir teilen die Sorge der Interessengemeinschaft Königsallee e.V., dass insbesondere der geplante Zweirichtungsradweg erhebliche Risiken für Fußgängerinnen und Fußgänger birgt, die die Radverkehrsanlage queren müssen. Vor diesem Hintergrund sollte geprüft werden, ob statt eines Zweirichtungsradwegs auf der Ostseite die Einrichtung jeweils eines Ein-Richtungs-Radwegs auf der Ost- und Westseite der Königsallee die verkehrssicherere und praktikablere Lösung darstellt. Darüber hinaus ist festzustellen, dass die bestehende Verkehrs- und Parkplatzführung insbesondere für auswärtige Besucherinnen und Besucher häufig nicht ausreichend nachvollziehbar ist. Vor dem Hintergrund des geplanten Wegfalls zahlreicher Parkplätze im öffentlichen Raum gewinnt eine intelligente und frühzeitige Verkehrslenkung zusätzlich an Bedeutung. Das bestehende Parkleitsystem sollte daher erweitert und modernisiert werden, um Suchverkehre zu reduzieren und die Erreichbarkeit der Innenstadt weiterhin sicherzustellen. Zudem dürfen sich die negativen Erfahrungen im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen auf der Friedrichstraße bei einem Projekt von der Bedeutung der Königsallee nicht wiederholen. Aufgrund ihrer zentralen Lage besitzt die Königsallee eine herausragende Bedeutung für den Innenstadtverkehr sowie für Einzelhandel, Gastronomie und Lieferverkehre. Auswirkungen auf Erreichbarkeit und wirtschaftliche Abläufe sind daher frühzeitig zu berücksichtigen und transparent darzustellen. Hierfür ist bereits vor Beginn der ersten Bauarbeiten ein verbindliches, mit allen beteiligten Gewerken abgestimmtes Zeit- und Baustellenmanagement vorzulegen. Ziel muss es sein, Kollisionen zwischen unterschiedlichen Maßnahmen, unnötige Verzögerungen und längere Stillstände zu vermeiden sowie Anlieger und Betroffene frühzeitig und verlässlich über die jeweiligen Bauphasen und Einschränkungen zu informieren. Felix Mölders Seite 2

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen OVA/074/2026