Antrag Aktenzeichen BV6/090/2021

Antrag der Fraktion BÜ90/Die Grünen: Prüfantrag zur Überarbeitung der Fußquerung Beedstraße / Im Huferfeld - Umwege beseitigen

Ein Vorschlag an das zuständige Gremium, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Beedstraße / Hufer · Stadtbezirk 6 (Rath, Mörsenbroich)örtlicher Bezug 1Dokument 8. April 2021veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Die Verwaltung wird gebeten, eine Überarbeitung der Einmündung der Beedstraße/Im Huferfeld in die Hamborner Str. zu prüfen und der Bezirksvertretung vorzustellen. Dabei soll die Querung der Einmündung für den Fußverkehr entlang des Bürgersteigs der Hamborner Straße vereinfacht werden. Eine sichere Lösung ohne Pfosten mit Ketten (wie aktuell im Bestand) soll geprüft werden. Zur Erhöhung der Sicherheit wird eine Verkleinerung des Kurvenradius der Einmündung vorgeschlagen, der zu niedrigeren Geschwindigkeiten beim abbiegenden Autoverkehr führen soll.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Eine Verkehrsführung, die den Fußverkehr im Auge hat, ist ein Schlüsselbaustein für eine nachhaltige und menschenfreundliche Mobilität. Ob beim Spazieren, auf dem Weg zur S-Bahn oder beim täglichen Schulweg - die Menschen in unserem Bezirk sind angewiesen auf sichere und attraktive Fußwege in einem guten Zustand. An der Einmündung der Beedstraße in die Hamborner Straße ist die Fußführung bisher sehr unglücklich gelöst. Fußgänger*innen, die auf dem Gehweg der Hamborner Straße unterwegs sind, werden durch Poller mit Ketten am Queren der Beedstraße gehindert. Stattdessen müssen sie mehrere Meter in die Beedstraße einbiegen und dort queren. Paradoxerweise liegt an dieser Stelle eine Weggabelung (Beedstraße/Im Huferfeld), sodass die Querung breiter und unübersichtlicher für den Fußverkehr ist als direkt an der Hamborner Straße. Praktisch wird damit das Überqueren von zwei Straßen notwendig.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 8. April 2021. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Themen

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Antrag als Text anzeigen
BV6/090/2021 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 08.04.2021 Fraktion BÜ90/Die Grünen An die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks 6 Frau Birgit Schentek Antrag der Fraktion BÜ90/Die Grünen zur Sitzung der Bezirksvertretung 6 am 21. April 2021 Betrifft: Antrag der Fraktion BÜ90/Die Grünen: Prüfantrag zur Überarbeitung der Fußquerung Beedstraße / Im Huferfeld - Umwege beseitigen Antrag: Die Verwaltung wird gebeten, eine Überarbeitung der Einmündung der Beedstraße/Im Huferfeld in die Hamborner Str. zu prüfen und der Bezirksvertretung vorzustellen. Dabei soll die Querung der Einmündung für den Fußverkehr entlang des Bürgersteigs der Hamborner Straße vereinfacht werden. Eine sichere Lösung ohne Pfosten mit Ketten (wie aktuell im Bestand) soll geprüft werden. Zur Erhöhung der Sicherheit wird eine Verkleinerung des Kurvenradius der Einmündung vorgeschlagen, der zu niedrigeren Geschwindigkeiten beim abbiegenden Autoverkehr führen soll. Ferner soll geprüft werden, wie der Bereich, der Teil des Bezirksradnetzes ist, für den Radverkehr (Beedstraße - Überquerung der Hamborner Straße - Unterrather Straße) verbessert werden kann. Insbesondere soll das Erreichen der Querung über die Hamborner Straße vereinfacht werden. Begründung: Eine Verkehrsführung, die den Fußverkehr im Auge hat, ist ein Schlüsselbaustein für eine nachhaltige und menschenfreundliche Mobilität. Ob beim Spazieren, auf dem Weg zur S-Bahn oder beim täglichen Schulweg - die Menschen in unserem Bezirk sind angewiesen auf sichere und attraktive Fußwege in einem guten Zustand. An der Einmündung der Beedstraße in die Hamborner Straße ist die Fußführung bisher sehr unglücklich gelöst. Fußgänger*innen, die auf dem Gehweg der Hamborner Straße unterwegs sind, werden durch Poller mit Ketten am Queren der Beedstraße gehindert. Stattdessen müssen sie mehrere Meter in die Beedstraße einbiegen und dort queren. Paradoxerweise liegt an dieser Stelle eine Weggabelung (Beedstraße/Im Huferfeld), sodass die Querung breiter und unübersichtlicher Seite 2 für den Fußverkehr ist als direkt an der Hamborner Straße. Praktisch wird damit das Überqueren von zwei Straßen notwendig. Aufgrund der sehr niedrig hängenden Ketten ist das direkte Queren allerdings praktisch machbar und viele Menschen nehmen diese Abkürzung. Das führt allerdings dazu, dass KFZ-Fahrende, die mit der Verkehrssituation vertraut sind, wegen der Absperrung nicht mit Fußgänger*innen rechnen. Auch die bauliche Gestaltung der Einmündung erzwingt das vorsichtige Abbiegen nicht. Der große Umweg ist im Hinblick auf das Ziel einer guten Fußwegeinfrastruktur, einer barrierefreien Stadt und einer hohen Verkehrssicherheit für die Menschen in unserem Bezirk nicht zu rechtfertigen. Verkehrswege sind so zu planen, dass sie intuitiv, komfortabel und sicher zu nutzen sind. Deswegen regen wir eine Umplanung in dem Bereich an. Bei dieser Gelegenheit soll auch geprüft werden, wie die Radverkehrsführung verbessert werden kann. Die Achse Beedstraße - Unterrather Straße inkl. Querung über die Hamborner Straße nordöstlich der Beedstraße ist Teil des Bezirksradnetzes. Bisher ist allerdings aus der Beedstraße kommend das Absteigen vor dem mit Ketten abgesperrten Querungsbereich notwendig. Das Fahrrad muss dann bis zur Ampelquerung über die Hamborner Straße geschoben werden. Diese Lösung ist für einen attraktiven Radverkehr in unserer Stadt unzulänglich und birgt bei der aktuell unübersichtlichen Verkehrsführung im genannten Bereich ein zu hohes Unfallrisiko. gez. Florian Ries gez. Alexandra Heymann gez. Ralf Molnar gez. Lukas Mielczarek

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV6/090/2021