Antrag Aktenzeichen BV6/092/2021

Antrag der Fraktion BÜ90/Die Grünen: Prüfung sichere Schulwege zur Kartause-Hain-Grundschule

Ein Vorschlag an das zuständige Gremium, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Sankt-Franziskus-Straße 139 · Stadtbezirk 6 (Rath, Mörsenbroich)örtlicher Bezug 1Dokument 8. April 2021veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Die Bezirksvertretung 6 bittet die Verwaltung noch vor der Sommerpause darzulegen, wie und in welchem Zeitraum der Schulweg zur Kartause -Hain- Grundschule für die Grundschüler*innen sicher gestaltet werden kann.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Seit Jahren bemüht sich die Kartause-Hain-Schule um eine Verbesserung der Verkehrssicherheit der Schulwege. Für viele Kinder der Schule - wie auch für Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Unterrath sowie des evangelischen Kindergartens Unterrath, führt der Weg über die mehrspurige Unterrather Straße. Stellenweise sind die Gehwege sehr schmal und die Ampelphasen zur Querung der Straße zu kurz. Insbesondere bei Dunkelheit im Winter löst das eine große Unsicherheit bei Eltern wie Kindern gleichermaßen aus. Beteiligte sprechen von häufig nicht angepasster Geschwindigkeit und sogar von Rotlichtverstößen bei morgendlicher Eile im Berufsverkehr. Der Ausbaustatus der Straße impliziert nicht, dass eine besondere Rücksichtnahme seitens des KFZ in dem Bereich notwendig wäre. Ferner nutzen häufig schwere LKW mit hoher Geschwindigkeit die Straße auf ihrem Weg zum Großmarkt. Es lässt sich insgesamt sagen, dass die vor einigen Jahren aufgestellten, großen Hinweisschilder, die die Autofahrer*innen auf den Schulweg hinweisen sollen, ihre erhoffte Wirkung nicht erzielt haben. Die meisten Autofahrer*innen scheinen nicht freiwillig auf ein paar Stundenkilometer verzichten zu wollen, um die Sicherheit der auf dem Schulweg befindlichen Kinder zu erhöhen. Deshalb sind verpflichtende Maßnahmen notwendig.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 8. April 2021. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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BV6/092/2021 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 08.04.2021 Fraktion BÜ90/Die Grünen An die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks 6 Frau Birgit Schentek Antrag der Fraktion BÜ90/Die Grünen zur Sitzung der Bezirksvertretung 6 am 21. April 2021 Betrifft: Antrag der Fraktion BÜ90/Die Grünen: Prüfung sichere Schulwege zur Kartause-Hain-Grundschule Antrag: Die Bezirksvertretung 6 bittet die Verwaltung noch vor der Sommerpause darzulegen, wie und in welchem Zeitraum der Schulweg zur Kartause -Hain- Grundschule für die Grundschüler*innen sicher gestaltet werden kann. Insbesondere sollen folgende Maßnahmen geprüft und der Bezirksvertretung dargelegt werden:  Einrichtung von Tempo 30 auf der Unterrather/Hamborner Straße (Beedstraße bis Am Röttchen)  Verlängerung der Ampelphasen für Fußgänger*innen zur Querung der Unterrather Straße an der Kreuzung Unterrather Straße/Ahornallee  Maßnahmen zur Lenkung der Elterntaxiverkehre vor der Schule (Vermeidung der Einfahrt ins Wohngebiet Ahornallee; mögliche Ausweisung einer kontrollierten Hol- und Bringzone)  Verbreiterung des Gehwegs Nordseite Unterrather Straße zwischen Kartäuserstraße und Ahornallee  Überarbeitung der Einmündung Beedstraße/Hamborner Straße Die Prüfung soll ebenfalls dem Verkehrsausschuss zur Kenntnis gegeben werden Begründung: Seit Jahren bemüht sich die Kartause-Hain-Schule um eine Verbesserung der Verkehrssicherheit der Schulwege. Für viele Kinder der Schule - wie auch für Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Unterrath sowie des evangelischen Kindergartens Seite 2 Unterrath, führt der Weg über die mehrspurige Unterrather Straße. Stellenweise sind die Gehwege sehr schmal und die Ampelphasen zur Querung der Straße zu kurz. Insbesondere bei Dunkelheit im Winter löst das eine große Unsicherheit bei Eltern wie Kindern gleichermaßen aus. Beteiligte sprechen von häufig nicht angepasster Geschwindigkeit und sogar von Rotlichtverstößen bei morgendlicher Eile im Berufsverkehr. Der Ausbaustatus der Straße impliziert nicht, dass eine besondere Rücksichtnahme seitens des KFZ in dem Bereich notwendig wäre. Ferner nutzen häufig schwere LKW mit hoher Geschwindigkeit die Straße auf ihrem Weg zum Großmarkt. Es lässt sich insgesamt sagen, dass die vor einigen Jahren aufgestellten, großen Hinweisschilder, die die Autofahrer*innen auf den Schulweg hinweisen sollen, ihre erhoffte Wirkung nicht erzielt haben. Die meisten Autofahrer*innen scheinen nicht freiwillig auf ein paar Stundenkilometer verzichten zu wollen, um die Sicherheit der auf dem Schulweg befindlichen Kinder zu erhöhen. Deshalb sind verpflichtende Maßnahmen notwendig. Bereits 2006 - 2010 bemühte sich die Elternschaft um die Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Unterrather Straße, an der die Schule liegt. Im Schuljahr 2018/19 nahm die Schule am „Jugend checkt Düsseldorf" -Programm teil, wo die Schüler*innen verlängerte Ampelphasen sowie eine Geschwindigkeits - begrenzung auf 30 km/h als Wunsch eingebracht haben. Bis auf die temporäre Platzierung einer Blitzanlage ist seitdem aber nichts passiert. Auch der Jugendrat hat sich im Rahmen eines Antrags bereits um die Einrichtung von Tempo 30 bemüht (Vorlage 56/ 6/2019). Das zuständige Amt vertrat in einer Stellungnahme die Einschätzung, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung nicht benötigt würde, da der Schuleingang selbst sich nicht an der Unterrather Straße, sondern an der Ahornallee befinde. Unabhängig von der Tatsache, dass es nicht von Belang sein sollte, wo die Hausnummer der Schule situiert ist, sondern welchen Weg die Schüler*innen zur Schule nehmen, befindet sich der Haupteingang tatsächlich direkt im Einmündungsbereich zur Unterrather Straße und die Schule verfügt außerdem über ein weiteres Tor hin zur Unterrather Straße, das aktuell in der Coronazeit auch als Eingang genutzt wird. In den vergangenen Jahren ist an einer Reihe von viel befahrenen Straßen, wie zum Beispiel am Goethe-Gymnasium auf der Lindemannstraße, mit Erfolg Tempo 30 eingeführt worden. Eine Einführung an der Kartause-Hain-Grundschule wäre mehr als überfällig. Ferner müssen weitere mögliche Maßnahmen zur Sicherung de r Schulwege geprüft werden - so die Anregung zur Verlängerung der Ampelphasen aus der Schüler*innen- und Elternschaft sowie die Verbreiterung des Gehwegs entlang der Unterrather Straße zwischen Kartäuserstraße und Ahornallee unter Inanspruchnahme einer Fahrspur. Schulkinder müssen die Möglichkeit haben, selbstständig zur Schule zu kommen - zu Fuß, per Rad oder per ÖPNV. Dafür braucht es aber sichere Schulwege mit guten und übersichtlichen Überquerungshilfen und auf Kinder ausgelegte Ampelschaltungen. Solange dies nicht gewährleistet ist, wird es immer Eltern geben, die ihre Kinder morgens per PKW zur Schule bringen und damit das Verkehrschaos vor den Schulen verstärken. Dies sollte durch sichere Schulwege möglichst verringert werden. gez. Florian Ries gez. Alexandra Heymann gez. Ralf Molnar gez. Lukas Mielczarek Seite 3

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV6/092/2021