Steigende Schülerzahl und kleinere jüngere Jahrgänge
Die lange Zeitreihe zeigt den bisherigen Kapazitätsdruck. Geburten, Schulwahl, Ganztag und kleinräumige Nachfrage entscheiden darüber, wo künftig trotzdem neue Engpässe entstehen.
57.311
Schülerinnen und Schüler
an städtischen Schulen 2024
+4.662
in fünf Jahren
Veränderung der Schülerzahl
84 %
Ganztagsversorgung
Angabe der Stadt von Juni 2025; nicht der IT.NRW-Vergleichswert
Schülerzahlen an städtischen Schulen
Schülerinnen und Schüler an Schulen in städtischer Trägerschaft. Andere Träger sind in dieser Zeitreihe nicht enthalten.
Düsseldorfs Schulplanung wird derzeit von zwei gegenläufigen Entwicklungen geprägt. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an städtischen Schulen ist über Jahre deutlich gestiegen. Gleichzeitig werden seit einigen Jahren weniger Kinder geboren. Große Jahrgänge befinden sich bereits im System, G9 bringt einen zusätzlichen Jahrgang an die Gymnasien zurück und der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung verändert die Anforderungen an die Grundschulstandorte.
Dieses Dossier verbindet deshalb sieben Perspektiven: Wie stark ist die Schülerzahl bisher gewachsen? Welche Jahrgänge kommen nach? Welche Schulformen wählen Familien? Wie verhalten sich Kapazitäten und prognostizierter Bedarf? Wie steht Düsseldorf beim Ganztag im NRW-Vergleich? Wie unterscheidet sich die soziale Zusammensetzung nach Schulform? Und wo liegen die Schulen in der Stadt?
Überblick: Wachstum, Ganztag und eine demografische Wende
Kerninfo: An städtischen Schulen wurden 2024 insgesamt 57.311 Schülerinnen und Schüler gezählt – 4.662 mehr als fünf Jahre zuvor. Zugleich sank die Zahl der unter Einjährigen von 6.521 im Jahr 2018 auf 5.301 im Jahr 2023. Kurzfristig besteht damit weiterhin Kapazitätsbedarf; einige Jahre später könnten die Eingangsjahrgänge kleiner werden. Wie sich das räumlich auswirkt, hängt unter anderem von Neubaugebieten, Umzügen und Schulwahl ab.
Indikator
Wert
Einordnung
Schülerinnen und Schüler an städtischen Schulen
57.311
offener Datenstand 2024
Veränderung seit 2019
+4.662
+8,9 % in fünf Jahren
Schulanfängerinnen und Schulanfänger 2025/26
5.528
städtische und nichtstädtische Schulen
Aufnahmen in Klasse 5 an städtischen Schulen
4.747
Schuljahr 2025/26
lokale Ganztags-Versorgungsquote
84 %
Angabe der Stadt von Juni 2025, nicht identisch mit dem IT.NRW-Vergleich
Schulbauprogramm
rund 2 Mrd. €
Investitionen bis Anfang der 2030er-Jahre
Was die große Grafik zeigt
Die lange Zeitreihe umfasst Schülerinnen und Schüler an Schulen in städtischer Trägerschaft. Von 49.957 im Jahr 2006 stieg die Zahl auf 57.311 im Jahr 2024 – ein Plus von 7.354 oder 14,7 Prozent. Besonders sichtbar ist der Sprung zwischen 2021 und 2022. Die Stadt weist in ihrer Schulentwicklungsplanung darauf hin, dass neu zugewanderte Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger eine wichtige, aber nicht verlässlich vorhersagbare Größe sind. Die Grafik zeigt daher die Bestandsentwicklung, aber nicht die alleinige Ursache jedes Jahressprungs.
Nicht enthalten sind sämtliche Schülerinnen und Schüler nichtstädtischer Schulen. Die offene Standortliste hat eine andere Grundgesamtheit und kann Schulen weiterer Träger sowie Teilstandorte enthalten. Schülerzahl, Zahl der organisatorisch selbstständigen Schulen und Zahl der Standorte sind deshalb drei verschiedene Kennzahlen.
Warum die bisherige Entwicklung noch Jahre nachwirkt
Schulplanung reagiert zeitversetzt. Ein großer Grundschuljahrgang benötigt vier Jahre Primarstufenplätze, wechselt danach in die Sekundarstufe und bleibt dort weitere Jahre. Gebäude werden deshalb für eine längere Nutzung und nicht nur für den nächsten Einschulungstermin geplant. Zusätzliche Kapazitäten verursachen zugleich langfristige Betriebs- und Unterhaltskosten.
Niedrigere Geburtenzahlen deuten auf kleinere Eingangsjahrgänge hin
Weniger unter Einjährige, weiterhin große Einschulungsjahrgänge
Gemeldete Kinder nach Alter am jeweiligen Stichtag. Die beiden Linien sind keine identischen Geburtsjahrgänge: Sie zeigen, wie sich die demografische Pipeline am Anfang und kurz vor der Schuleingangsphase verändert.
Die rote Linie zeigt Kinder unter einem Jahr, die blaue Linie Kinder zwischen sechs und sieben Jahren am jeweiligen Stichtag. Beide Gruppen entwickelten sich zuletzt gegensätzlich: Während die Zahl der Sechsjährigen 2023 noch 8,2 Prozent über dem Wert von 2018 lag, ging die Zahl der unter Einjährigen im selben Zeitraum um 18,7 Prozent zurück.
Das ist ein Frühindikator, keine fertige Einschulungsprognose. Die Linien zeigen in jedem Jahr unterschiedliche Altersgruppen – nicht denselben Geburtsjahrgang auf seinem Weg zur Schule. Zudem verändert sich ein Jahrgang durch Zu- und Fortzüge. Der Schulentwicklungsplan stellt fest, dass der Saldo bei Familien mit Kindern unter sechs Jahren in Düsseldorf grundsätzlich negativ war: Von einem Geburtsjahrgang lebten einige Jahre später weniger Kinder zur Einschulung in der Stadt.
Als Frühindikator deuten die niedrigeren Geburtenzahlen darauf hin, dass nach dem aktuellen Planungszeitraum weniger Kinder eingeschult werden könnten. Zunächst bleibt die Nachfrage hoch, weil die derzeitigen Sechsjährigen aus größeren Jahrgängen stammen. Eine Veränderung erreicht weiterführende Schulen zeitversetzt.
Gesamtstadt und Quartier können sich entgegengesetzt entwickeln
Ein stadtweiter Rückgang garantiert keine freien Plätze in jedem Viertel. Neue Wohnungen, Umzüge innerhalb Düsseldorfs und die Lage von Schulen verändern die Nachfrage kleinräumig. Der Schulentwicklungsplan sieht beispielsweise zusätzlichen Handlungsbedarf im Stadtbezirk 4. Für Stadtbezirk 2 verweist er auf Neubauvorhaben und den geplanten Grundschulstandort Schlüterstraße. Eine gesamtstädtisch ausreichende Platzzahl kann daher gleichzeitig mit lokalen Engpässen auftreten.
Bei Grundschulen berücksichtigt die Planung die Wohnortnähe. Eine freie Kapazität mehrere Stadtteile entfernt deckt einen lokalen Bedarf nicht unmittelbar. Deshalb arbeitet die Stadt mit Grundschulclustern und nicht nur mit einer stadtweiten Summe.
Der Übergang nach Klasse 4 beeinflusst den Kapazitätsbedarf
Mehr als die Hälfte der neuen Fünftklässler geht aufs Gymnasium
Aufnahmen in Klasse 5 an städtischen weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2025/26. Nichtstädtische Schulen und spätere Anmeldungen sind nicht enthalten.
Von den 4.747 Kindern, die zum Schuljahr 2025/26 an einer städtischen weiterführenden Schule in Klasse 5 aufgenommen wurden, wechselten 2.555 auf ein Gymnasium. Das entspricht 53,8 Prozent. 1.180 Kinder gingen auf eine Realschule, 860 auf eine Gesamtschule und 152 auf eine Hauptschule. Weitere 457 Fünftklässler wurden an nichtstädtischen Düsseldorfer Gymnasien beziehungsweise einer nichtstädtischen Gesamtschule aufgenommen und sind in der Grafik nicht enthalten.
Die Verteilung wirkt sich darauf aus, wie viele Eingangsklassen die einzelnen Schulformen benötigen. Zugleich ist die Wahl nicht endgültig: Schülerinnen und Schüler wechseln später zwischen Schulformen. Der Schülerdaten-Bericht beschreibt insbesondere Wechsel auf eine andere Schulform nach der Erprobungsstufe als zusätzliche Planungsgröße für die aufnehmenden Schulen.
Die Zahl der Gymnasialaufnahmen darf außerdem nicht direkt mit älteren Grundschulempfehlungen verglichen werden. Empfehlung, Elternwahl, Gesamtschulbesuch und tatsächliche Aufnahme bilden unterschiedliche Kategorien und stammen häufig aus unterschiedlichen Jahrgängen.
Kapazität und prognostizierter Bedarf bis 2027/28
Kapazität und oberes Prognoseende im Vergleich
Verglichen werden die beschlossene beziehungsweise perspektivische jährliche Aufnahmekapazität und das obere Ende des prognostizierten Bedarfs für Klasse 5. Ein Zug entspricht einer Eingangsklasse; Klassengrößen unterscheiden sich nach Schulform.
Die Grafik vergleicht die langfristig beschlossene beziehungsweise perspektivische Zahl der Eingangsklassen mit dem oberen Ende des prognostizierten Bedarfs. Ein „Zug“ entspricht einer Eingangsklasse; die zulässige Klassengröße unterscheidet sich je nach Schulform.
Gymnasien: 88 Züge treffen auf einen Bedarf von bis zu 89
Im Schuljahr 2024/25 verfügten die städtischen Gymnasien über 82,5 Züge und maximal 2.496 Plätze in Klasse 5. Durch zusätzliche Kapazitäten am Leibniz-Montessori-Gymnasium, am Goethe-Gymnasium und das geplante Gymnasium Heinzelmännchenweg sollen langfristig 88 Züge erreicht werden. Die Prognose erwartet 85 bis 89 Eingangsklassen. Die perspektivische Kapazität liegt damit innerhalb der Prognosespanne und einen Zug unter deren oberem Ende.
Hinzu kommt G9: Ab 2026/27 sind wieder neun Jahrgänge regelhaft an den Gymnasien. Nach Angaben des Schulentwicklungsplans verbleiben dadurch knapp 2.000 Schülerinnen und Schüler mehr an den Gymnasien als unter G8. Das ist kein zusätzlicher Einschulungsjahrgang, belegt aber Räume und erhöht den Gesamtbestand.
Gesamtschulen: Die prognostizierte Nachfrage liegt über der Kapazität
Die sieben städtischen Gesamtschulen konnten 2024/25 jährlich 864 Kinder in 32 Eingangsklassen aufnehmen. Mit der Erweiterung der Joseph-Beuys-Gesamtschule sollen es perspektivisch 34 Züge beziehungsweise 918 Plätze werden. Erwartet wird eine Nachfrage nach 35 bis 37 Klassen. Daraus ergibt sich rechnerisch eine Differenz von einer bis drei Eingangsklassen.
Der Plan verweist darauf, dass nicht aufgenommene Kinder an anderen Schulformen versorgt werden können. Die rechnerische Versorgung mit einem Schulplatz und die Aufnahme an der gewünschten Schulform sind daher zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen.
Haupt- und Realschulen: Kapazität oberhalb des prognostizierten Eingangsbedarfs
Bei den Realschulen stehen 46,5 Züge einem erwarteten Bedarf von 42 bis 45 Klassen gegenüber. Bei den Hauptschulen sinkt der Bedarf in Klasse 5 im Prognosezeitraum von 11 bis 13 auf 10 bis 12 Züge, während sieben zweizügige Standorte erhalten werden sollen. Diese Kapazität wird auch für spätere Schulformwechsel benötigt: In höheren Jahrgängen wachsen Hauptschulklassen durch Wechsel aus anderen Schulformen.
Ganztag: Düsseldorf liegt über dem NRW-Wert
Ganztagsbeteiligung im NRW-Städtevergleich
Anteil der Grundschülerinnen und Grundschüler im offenen oder gebundenen Ganztag im Schuljahr 2023/24. Die Werte folgen derselben IT.NRW-Definition und sind deshalb untereinander vergleichbar; sie sind nicht identisch mit Düsseldorfs später veröffentlichter lokaler Versorgungsquote.
Für einen belastbaren Städtevergleich nutzt die Grafik ausschließlich die einheitliche Schulstatistik von IT.NRW für 2023/24. Damals nahmen 72,3 Prozent der Düsseldorfer Grundschülerinnen und Grundschüler am offenen oder gebundenen Ganztag teil. Das lag deutlich über dem NRW-Wert von 52,7 Prozent, aber unter Köln mit 82,6, Oberhausen mit 78,9 und Münster mit 75 Prozent.
Die später von Düsseldorf veröffentlichte lokale Versorgungsquote von 84 Prozent ist aktueller, aber nicht dieselbe Statistik. Sie wird deshalb nicht als weiterer Punkt in die IT.NRW-Grafik eingetragen. Die Stadt strebt bis 2029 eine Versorgung von 95 Prozent an.
Ab dem Schuljahr 2026/27 beginnt der bundesweite Rechtsanspruch mit der ersten Klasse und wächst bis 2029/30 jahrgangsweise. Düsseldorf stellt zugleich auf ein modulares System für alle Grundschuljahrgänge um. Damit kann grundsätzlich jeder Platz mit einem Ganztagsangebot verbunden werden. Die Stadt weist jedoch selbst darauf hin, dass einzelne Bestandteile – etwa ein Mittagessen in der 14-Uhr-Betreuung – anfangs noch nicht überall angeboten werden können.
Die Quote misst Teilnahme beziehungsweise Versorgung, nicht die Qualität des Angebots. Betreuungsschlüssel, Qualifikation, Trägerstruktur, Räume, Mittagessen und pädagogische Konzepte sind darin nicht abgebildet.
Die soziale Zusammensetzung unterscheidet sich nach Schulform
Die soziale Zusammensetzung unterscheidet sich stark nach Schulform
Anteil der Schülerinnen und Schüler aus Sozialräumen mit hohem oder sehr hohem sozialen Handlungsbedarf im Schuljahr 2020/21. Der Bericht zeigt einen Zusammenhang, aber keine Aussage über die Leistung einzelner Kinder oder die Qualität einer Schule.
Der offiziell als „Schülerdaten-Bericht 2023“ bezeichnete Bericht wertet hier Daten des Schuljahres 2020/21 aus. Er zeigt, wie unterschiedlich die soziale Zusammensetzung nach Schulform war. An Hauptschulen kamen 55,8 Prozent der Schülerinnen und Schüler aus Sozialräumen mit hohem oder sehr hohem Handlungsbedarf, an Gesamtschulen 50,4 Prozent, an Realschulen 39,8 Prozent und an Gymnasien 18,4 Prozent.
Das ist ausdrücklich keine Rangliste der Schulqualität. Die Kennzahl beschreibt den Wohnort der Schülerinnen und Schüler, nicht ihre individuelle Leistung und nicht die Arbeit einer Schule. Der Bericht weist einen Zusammenhang zwischen sozialräumlicher Lage, besuchter Schulform und Grundschulempfehlung aus.
Die Daten stammen aus 2020/21 und sind kein aktueller Echtzeitwert. Eine neuere gleichartige Veröffentlichung liegt bislang nicht vor. Für einen Zeitvergleich wäre eine Aktualisierung mit derselben Definition erforderlich.
Was der ältere Bericht zu Abschlüssen zeigt
Der Bericht wertet außerdem Abschlüsse des Schuljahres 2019/20 nach Schulform aus. An Hauptschulen war der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 mit 45,2 Prozent der häufigste Abschluss. An Realschulen erreichten 60,4 Prozent einen mittleren Abschluss mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. An Gesamtschulen war das Abitur mit 37,9 Prozent der häufigste einzelne Abschluss, an Gymnasien lag der Abituranteil bei 87,2 Prozent.
Die Zahlen dokumentieren, dass an mehreren Schulformen unterschiedliche Abschlüsse erreicht werden. Sie eignen sich nicht zur Bewertung einzelner Schulen: Die Ausgangszusammensetzung unterscheidet sich, und die Daten sind inzwischen mehrere Jahre alt.
Wo die Schulen liegen – und warum Standortzahl nicht Platzangebot bedeutet
Die offene Standortdatei enthält Koordinaten, Namen, Anschriften, Stadtteile, Schulformen und Träger. Die Karte zeigt alle 185 Einträge; sie lässt sich nach Schulform filtern und nach Schule, Stadtteil oder Straße durchsuchen.
Schulstandorte in Düsseldorf
Die Karte zeigt sämtliche Einträge der offenen Standortliste. Farben unterscheiden Schulformen; über Suche und Filter lassen sich einzelne Schulen oder Gruppen hervorheben. Ein Punkt steht für einen Standort, nicht für eine organisatorisch selbstständige Schule oder eine bestimmte Zahl freier Plätze.
Peter-Härtling-Schule - Standort der Alfred-Herrhausen-Schule
Förderschule
Vennhausen
Vennhauser Allee 167 - 40627 - Düsseldorf
Private Förderschule I der Graf-Recke-Stiftung
Förderschule
Wittlaer
Buschgasserweg 25 - 40489 - Düsseldorf
Private Förderschule II der Graf-Recke-Stiftung
Förderschule
Wittlaer
Buschgasserweg 25 - 40489 - Düsseldorf
Privates Berufskolleg für Kosmetik und Gestaltung
Berufs- Weiterbildungskolleg
Lörick
Emanuel-Leutze-Straße 4 - 40547 - Düsseldorf
Realschule Benrath
Realschule
Benrath
Hospitalstraße 45 - 40597 - Düsseldorf
Realschule Florastraße
Realschule
Unterbilk
Florastraße 69 - 40217 - Düsseldorf
Realschule Friedrichstadt
Realschule
Friedrichstadt
Luisenstraße 73 - 40215 - Düsseldorf
Realschule Golzheim
Realschule
Golzheim
Tersteegenstraße 62 - 40474 - Düsseldorf
Regenbogenschule
Grundschule
Friedrichstadt
Jahnstraße 97 - 40215 - Düsseldorf
Rheinische Schule für Gehörlose - Pädaudiologische Beratungsstelle
Förderschule
Ludenberg
Am Großen Dern 10 - 40625 - Düsseldorf
Rudolf-Hildebrand-Schule
Förderschule
Bilk
Gotenstraße 20 - 40225 - Düsseldorf
Sankt Apollinaris Schule - Standort 1
Grundschule
Holthausen
Itterstraße 16 - 40589 - Düsseldorf
Sankt Apollinaris Schule - Standort 2
Grundschule
Himmelgeist
Steinkaul 27 - 40589 - Düsseldorf
Sankt Bruno-Schule
Grundschule
Unterrath
An der Golzheimer Heide 120 - 40468 - Düsseldorf
Sankt Michael-Schule
Grundschule
Lierenfeld
Kempgensweg 65 - 40231 - Düsseldorf
Sankt Rochus-Schule
Grundschule
Pempelfort
Gneisenaustraße 60 - 40477 - Düsseldorf
Sankt-Benedikt-Schule
Hauptschule
Stadtmitte
Charlottenstraße 110 - 40210 - Düsseldorf
Sankt-Cäcilia-Schule
Grundschule
Benrath
Erich-Müller-Straße 31 - 40597 - Düsseldorf
Sankt-Elisabeth-Schule
Grundschule
Reisholz
Buchenstraße 16 - 40599 - Düsseldorf
Sankt-Franziskus-Schule
Grundschule
Mörsenbroich
Herchenbachstraße 2 - 40470 - Düsseldorf
Sankt-Peter-Schule
Grundschule
Friedrichstadt
Jahnstraße 97 - 40215 - Düsseldorf
Schloß-Gymnasium Benrath
Gymnasium
Benrath
Hospitalstraße 45 - 40597 - Düsseldorf
Selma Lagerlöf Schule
Grundschule
Hassels
Schillstraße 7 - 40599 - Düsseldorf
Sankt Ursula-Berufskolleg des Erzbistums Köln - Schule der Sekundarstufe II
Berufs- Weiterbildungskolleg
Carlstadt
Eiskellerstraße 11 - 40213 - Düsseldorf
Sankt Ursula-Gymnasium - Staatl. gen. Gymnasium für Jungen und Mädchen des Erzbistums Köln - Sek. I und II
Gymnasium
Altstadt
Ritterstraße 14 - 40213 - Düsseldorf
Sternwartschule
Grundschule
Bilk
Im Dahlacker 15 - 40223 - Düsseldorf
Theodor-Andresen-Schule
Förderschule
Gerresheim
Lohbachweg 16 - 40625 - Düsseldorf
Theodor-Fliedner-Gymnasium - Priv. Gymnasium der ev. Kirche im Rheinland
Gymnasium
Kaiserswerth
Kalkumer Schloßallee 28 - 40489 - Düsseldorf
Theodor-Heuss-Schule
Grundschule
Wersten
Lützenkircher Straße 2 - 40591 - Düsseldorf
Theodor-Litt-Realschule
Realschule
Urdenbach
Theodor-Litt-Straße 5-11 - 40593 - Düsseldorf
Thomas-Edison-Realschule
Realschule
Flingern-Nord
Schlüterstraße 18-20 - 40235 - Düsseldorf
Thomas-Schule
Grundschule
Derendorf
Blumenthalstraße 11 - 40476 - Düsseldorf
Volker Rosin Schule
Grundschule
Vennhausen
Arnstadter Weg 6-16 - 40627 - Düsseldorf
Walter-Eucken-Berufskolleg
Berufs- Weiterbildungskolleg
Bilk
Suitbertusstraße 163-165 - 40223 - Düsseldorf
Weber-Schule - Präha Akademie - Schule der Sek. II und Fachschule
Berufs- Weiterbildungskolleg
Lörick
Emanuel-Leutze-Straße 8 - 40547 - Düsseldorf
Weiterbildungskolleg - Abendgymnasium
Berufs- Weiterbildungskolleg
Rath
Rückertstraße 6 - 40470 - Düsseldorf
Werner-von-Siemens-Realschule
Realschule
Düsseltal
Rethelstraße 13 - 40237 - Düsseldorf
Wichernschule
Grundschule
Unterbach
Brorsstraße 5 - 40627 - Düsseldorf
Wilhelm-Ferdinand-Schüßler - Tagesschule
Hauptschule
Rath
Rather Kreuzweg 21 - 40472 - Düsseldorf
Wilhelm-Heinrich-Riehl-Kolleg
Berufs- Weiterbildungskolleg
Lierenfeld
Am Hackenbruch 35 - 40231 - Düsseldorf
Willi-Fährmann-Schule
Grundschule
Garath
Ricarda-Huch-Straße 1 - 40595 - Düsseldorf
Yitzak-Rabin-Schule
Grundschule
Golzheim
Zietenstraße 50 - 40476 - Düsseldorf
Ein Punkt entspricht einem Eintrag in der Standortdatei. Die Karte enthält keine Angaben zu Zügigkeit, freien Plätzen oder prognostizierten Engpässen, weil diese Informationen nicht in dieser Quelle enthalten sind. Solche Angaben müssten aus der Schulentwicklungsplanung getrennt und mit identischen Standortdefinitionen ergänzt werden.
Welche Schulformen die Standortliste enthält
Häufigste Schulformen in der Standortliste
Standorte nach Schulform. Die Balken zeigen weder Schülerzahl noch Kapazität und können Teilstandorte enthalten.
Unter den 185 Einträgen aus städtischer und weiterer Trägerschaft befinden sich 91 Grundschulstandorte, 25 Gymnasialstandorte, 21 Berufs- oder Weiterbildungskollegs, 16 Förderschulstandorte, 13 Realschulstandorte sowie jeweils neun Gesamt- und Hauptschulstandorte.
Die Zahlen weichen teilweise von organisatorischen Schulzahlen des Schulentwicklungsplans ab. Das ist kein Fehler: Die Standortliste kann Teilstandorte und andere Träger einschließen. Ein Standort sagt zudem nichts über Zügigkeit, Gebäudegröße oder freie Plätze. Für die Versorgung zählt die Verbindung aus Lage, Schulform, Kapazität und Erreichbarkeit.
Schulbau: Von der Investitionssumme zur nutzbaren Kapazität
Düsseldorf beziffert sein Schulbauprogramm bis Anfang der 2030er-Jahre auf rund zwei Milliarden Euro. Das umfasst Neubauten, Erweiterungen und Sanierungen. Die Summe zeigt die Größenordnung, aber nicht automatisch, wie viele zusätzliche Plätze wann verfügbar werden.
Für die Einordnung einzelner Projekte lassen sich vier Stufen unterscheiden:
Bedarf: Welche Schulform, welcher Stadtteil und wie viele Züge werden benötigt?
Beschluss: Sind Standort, Raumprogramm und Finanzierung verbindlich beschlossen?
Bau: Gibt es Vergaben, einen belastbaren Termin und gegebenenfalls eine Interimslösung?
Betrieb: Sind Gebäude, Ausstattung und Personal zum angekündigten Schuljahr tatsächlich verfügbar?
Unterhalb dieses Dossiers erscheinen passende Vorlagen, Beschlüsse und Sitzungen. Damit lassen sich einzelne Bauentscheidungen gemeinsam mit Schülerentwicklung, Kapazitätsprognose und Stadtteil betrachten. Mehrere Beschlüsse zu demselben Standort können dabei als Entwicklung eines Projekts eingeordnet werden.