Originale durchsuchen
Dokumenttexte
Antrag als Text anzeigen
Title: 00363987.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00363987.pdf
Published Time: Thu, 13 Feb 2020 06:48:11 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
RAT/144/2019
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 19.11.2019
CDU SPD
BÜ90/Die Grünen
FDP
An den
Vorsitzenden des Rates
der Landeshauptstadt Düsseldorf
Herrn Oberbürgermeister Thomas Geisel
Sitzung des Rates am 28. November 2019
Antrag der Ratsfraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP:
Respekt für Rettende, Helfende und Personen mit öffentlichen Aufgaben
Betrifft:
Antrag der Ratsfraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP: Respekt für Rettende, Helfende und Personen mit öffentlichen Aufgaben
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
wir bitten Sie, unseren gemeinsamen Antrag auf die Tagesordnung der genannten Ratssitzung zu setzen und zur Abstimmung zu bringen.
Antrag:
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf verurteilt jegliche Form von Beleidigung, Herabsetzung, Hass und Gewalt in Worten und Taten gegen Rettende, Helfende und Menschen mit öffentlichen Aufgaben. Er spricht sich nachdrücklich für ein angemessenes und respektvolles Verhalten gegenüber diesen Personengruppen aus. Das schließt auch den Appell ein, die Arbeit der Genannten nicht mutwillig zu beeinträchtigen oder zu behindern.
Daher beauftragt der Rat die Verwaltung, bis zum Frühjahr 2020 ein Konzept für eine öffentlichkeitswirksame Kampagne unter Federführung der Stadt gemeinsam mit interessierten Partnern zu entwickeln, womit für mehr Respekt und Rücksichtnahme gegenüber Rettenden, Helfenden und Menschen mit öffentlichen Aufgaben geworben werden soll.
Begründung:
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf erkennt die Leistungen, die
Einsatz- und Rettungskräfte (u. a. bei Polizei, Hilfsorganisationen, Verkehrswacht, DLRG, Technischem Hilfswerk, Freiwilliger Feuerwehr) sowie
städtische Bedienstete (u. a. bei Feuerwehr, Rettungsdienst, Ordnungs- und Servicedienst, Verkehrsüberwachung, in Ämtern, Bürgerbüros und Einrichtungen, im Jobcenter, bei der Info-Line) und auch Seite 2
Beschäftigte bei städtischen Töchtern (u. a. bei Flughafen, Rheinbahn und Bädergesellschaft) oder in deren Auftrag (u. a. Sicherheits- und Servicepersonal)
zum Wohl der Menschen in Düsseldorf erbringen, dankbar und mit großer Wertschätzung an.
Die Mitglieder des Rates erklären sich solidarisch mit Menschen, die bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben Opfer von verbaler und körperlicher Gewalt wurden.
Der Rat sieht verbale und körperliche Angriffe auf Rettende, Helfende und Personen mit öffentlichen Aufgaben sowie die mutwillige Behinderung von deren Arbeit (etwa durch Falschparken oder Schaulust) mit Sorge und Unverständnis.
Mit seinem heutigen Antra g setzt der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf ein Zeichen für
Respekt und Wertschätzung und zugleich gegen Werteverfall, Verrohung, Gewalt und
Gewaltbereitschaft. Wir zeigen uns solidarisch mit den Menschen, die bei der Erfüllung
öffentlicher Aufgaben Op fer von verbalen und körperlichen Attacken geworden sind.
Die Leistungen, die Rettende, Helfende und Personen mit öffentlichen Aufgaben erbringen, sind
für die Allgemeinheit unverzichtbar. Sie gewährleisten das „Funktionieren von Staat und Stadt“
auf den Kernfeldern öffentliche Daseinsvorsorge, Sicherheit und Ordnung. Mit einer Kampagne
unter Federführung der Stadt Düsseldorf soll sowohl das Engagement der Menschen mit
öffentlichen Aufgaben gewürdigt als auch für ein respektvolles und gewaltfreies Miteina nder
geworben werden.
Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Gutt Markus Raub Norbert Czerwinski
Angela Hebeler Manfred Neuenhaus