Berichtsvorlage Aktenzeichen RAT/296/2026

Bericht zur Klimaneutralität in Düsseldorf veröffentlicht

Amtlicher Titel: Bericht aus der Kleinen Kommission Klimaneutralität in Düsseldorf

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 20. Mai 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die Kleine Kommission Klimaneutralität hat ihren Bericht am 20. Mai 2026 erstellt. Der Bericht trägt die Referenznummer RAT/296/2026 und ist online verfügbar. Er behandelt Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität in Düsseldorf.

Einordnung

Die Kleine Kommission Klimaneutralität in Düsseldorf hat am 20. Mai 2026 ihren Bericht veröffentlicht. Die Referenznummer des Berichts lautet RAT/296/2026. Der Bericht enthält Vorschläge und Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität in der Stadt.

Hintergrund

Die Stadt Düsseldorf verfolgt das Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden. Der Bericht der Kommission soll als Grundlage für zukünftige Entscheidungen und Maßnahmen dienen.

Was bedeutet das für Bürger?

Der Bericht könnte Auswirkungen auf zukünftige politische Entscheidungen und Maßnahmen zur Klimapolitik in Düsseldorf haben. Bürger sollten sich über die Inhalte informieren, um die Entwicklungen zu verfolgen.

Nächste Schritte

Der Bericht ist online verfügbar. Bürger können ihn unter dem Link einsehen und sich über die nächsten Schritte in der Klimapolitik informieren.

Die wichtigsten Punkte

  • Bericht erstellt am 20. Mai 2026
  • Referenznummer: RAT/296/2026
  • Ziel: Klimaneutralität bis 2035
  • Bericht online verfügbar
  • Bürger sollten sich informieren

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Title: Berichtsvorlage URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588717.pdf Published Time: 2026-06-09T12:14:00.000Z Number of Pages: 3 Markdown Content: RAT/296/2026 X öffentlich nicht öffentlich # Bericht Betrifft: Bericht aus der Kleinen Kommission Klimaneutralität in Düsseldorf Fachbereich: 05/0 - Dezernat für Mobilität und Umwelt Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Jochen Kral Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Rat 18.06.2026 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Bericht aus der Kleinen Kommission Klimaneutralität in Düsseldorf vom 21.04.2026 Die Kleine Kommission Klimaneutralität in Düsseldorf traf am 21.04.2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr im Rheinturmsaal des Rathauses zu ihrer ersten Sitzung der Ratsperiode zusammen. Begrüßung und Organisatorisches Die erste Sitzung der Kleinen Kommission Klimaneutralität in Düsseldorf wurde durch einleitende Worte des Beigeordneten Herrn Kral eröffnet, der die Wichtigkeit des Ziels der Klimaneutralität als Querschnitts- und Zukunftsthema betonte. Auf eine kurze Vorstellungsrunde der Mitglieder aus Politik und Verwaltung folgte die Wahl des Kommissionsvorsitzenden. Herr Thämer (CDU) wurde ohne Gegenkandidaten einstimmig als Vorsitzender der Kleinen Kommission Klimaneutralität in Düsseldorf gewählt. Klimaschutzmittel 2026 – aktueller Sachstand Die Verwaltung gab einen kurzen Überblick über die in 2026 gemäß Haushaltsplan zur Verfügung stehenden Finanzmittel in Höhe von 22 Millionen Euro (investiv) und 1,24 Mio. Euro (konsumtiv, aufgeteilt auf 3 Konten). Letztere werden gemäß Ratsbeschluss vom 19. März 2026 noch durch Ermächtigungsübertragungen aus dem Haushaltsjahr 2025 ergänzt. Seite 2 Sachstand Kommunale Wärmeplanung Der Sachstand der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) wurde durch die Verwaltung vorgestellt und erläutert. Der KWP soll am 18. Juni 2026 zum Beschluss in den Rat der Stadt eingebracht werden, sodass die gesetzliche Frist (Ende Juni 2026) zur Erstellung eingehalten wird. Der Kommunale Wärmeplan ist ein strategisches Planungsinstrument zur klimaneutralen und ökonomischen Wärmeversorgungsplanung. Die Umsetzung soll das städtische Ziel der Klimaneutralität bis 2035 (2 Tonnen CO 2 pro Kopf und pro Jahr) unterstützen und das gesetzliche Ziel der Klimaneutralität bis 2045 (Netto-Null) erreichen. Es entstehen aus dem Plan keine unmittelbaren Verpflichtungen. Während der Erstellung wurde die Öffentlichkeit sowie zentrale Stakeholder wie Handwerk, Wohnungswirtschaft, Energieversorger, Industrie- und Handelskammer und viele weitere regelmäßig beteiligt. Die gemeinsam mit den Dienstleistern PricewaterhouseCoopers GmbH und Stadtwerke Düsseldorf AG (als Unterauftragnehmer) erarbeitete Bestands- und Potenzialanalyse zeigen, dass in Düsseldorf ausreichend Potenziale für eine gesicherte, bezahlbare und klimaneutrale Wärmeversorgung der Zukunft vorhanden sind. Aufbauend auf dieser Erkenntnis wurde das gesamte Stadtgebiet in 93 Zonen unterteilt, für die zur Erstellung eines Zielszenarios einzeln geprüft wurde, welche Art der Wärmeversorgung zukünftig am besten geeignet sein wird: Während in Gebieten, in denen heute schon ein Fernwärmenetz vorhanden ist sowie in umliegenden Arealen, eine zentrale Wärmeversorgung am ökonomischsten erscheint, werden in den übrigen Gebieten der Stadt überwiegend dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen als am besten geeignete Lösungen angesehen. Aus der Einteilung des Stadtgebietes ergeben sich jedoch keine Verpflichtungen, sich an eine bestimmte Art der Wärmeversorgung anzuschließen. Parallel zur Kommunalen Wärmeplanung erarbeiten die Stadtwerke einen Transformationsplan, in dem dargelegt wird, wie die Fernwärme durch eine Kombination verschiedener klimafreundlicher Wärmequellen wie Großwärmepumpen in Gewässern, tiefer Geothermie oder industrieller Abwärme dekarbonisiert werden kann. Zur Erreichung des Zielszenarios wurden sieben Fokusmaßnahmen identifiziert, zu denen der Aufbau von geeigneten Umsetzungsstrukturen, die Stärkung des Handwerks, zielgruppengerechte Öffentlichkeitsarbeit, Baustellenoptimierung oder die Durchführung weiterer Detail- und Machbarkeitsstudien gehören. Ebenfalls erörtert wurden eventuelle Auswirkungen der veröffentlichten Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz. Da die städtischen und gesetzlichen Ziele der Kommunalen Wärmeplanung davon unberührt bleiben, ergeben sich zunächst keine unmittelbaren Konsequenzen. Gleichwohl werden die sich ändernden (rechtlichen) Rahmenbedingung zukünftig im Rahmen der Umsetzung und Fortschreibung kontinuierlich berücksichtigt. CO 2-Uhr Die CO 2-Uhr soll als Teil einer übergeordneten Kommunikationsstrategie gemeinsam mit dem Controlling-Tool in einer folgenden Sitzung vorgestellt werden. Seite 3 second bau - Kompetenzzentrum für zirkuläre(s) Handwerk und Bauwirtschaft Die Verwaltung stellte das geförderte Forschungsprojekt „second bau - Kompetenzzentrum für zirkuläre(s) Handwerk und Bauwirtschaft“ vor, welches gemeinsam mit der Hochschule Düsseldorf und weiteren Projektpartnern über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt wird. Ziel ist es, in der Bauwirtschaft weg von einer Abrisskultur zu einer Zirkularität der Baustoffe zu gelangen, indem Bauteile weiter genutzt oder nach Aufbereitung in ähnlicher Nutzungsart neu verwendet werden können. So soll nicht nur ein Bauteillager mit wiederverwertbaren Materialien entstehen, sondern auch ein kommunales Netzwerk geschaffen werden, um Stoffkreisläufe zu schließen und langfristige Strukturen für zirkuläre Bauweise zu etablieren. Darüber hinaus soll ein Zugang zum Thema in der Stadtgesellschaft geschaffen werden, etwa durch die Nutzung von Pop-Up Quartiersbüros und weitere Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel bei Fachmessen der Branche. Aktuell werden mehrere Abrissprojekte, darunter das Vereinsheim in Hubbelrath und eine Kindertagesstätte in Golzheim, auf Eignung geprüft. Das Projekt wird durch die Hochschule Düsseldorf wissenschaftlich begleitet und evaluiert, für die Projektlaufzeit wurde im Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz eine befristete Stelle geschaffen.

KI-gestützt aufbereitet am 10. Juni 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/296/2026