Informationsvorlage BV als Text anzeigen
Title: 00374541.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00374541.pdf
Published Time: Fri, 13 Mar 2020 06:54:04 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
BV1/110/2020
X öffentlich nicht öffentlich
# Informationsvorlage
Betrifft:
Modellversuch - Begrünte Haltestellendächer; Beschluss der Bezirksvertretung 1 vom 24.01.2020; BV1/030/2020
Amt / Institut:
Bezirksverwaltungsstelle 1
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Bezirksvertretung 1 27.03.2020 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Die Verwaltung wird um Umsetzung des folgenden Beschlusses gebeten:
Um entsprechende Erfahrungen für einen späteren flächendeckenden Rollout sammeln zu können, bepflanzt das Gartenamt, nach vorheriger Prüfung (Statik, Sicherheit, usw.), in Abstimmung mit der Firma Wall sowie der Rheinbahn 3Haltestellendächer im Stadtbezirk 1.
Stellungnahme der Verwaltung:
Eine Begrünung von Wartehallen ist zunächst grundsätzlich zu begrüßen, da dies zur Verbesserung des Mikro-Stadtklimas beitragen kann.
Die Wartehallen Typ Staubach Avenue würden durch eine Dachbegrünung die damals geforderte, gewünschte Transparenz verlieren. Ob es technisch machbar bzw. durchführbar ist, ist offen. In wie weit auch noch Architektenrechte seitens Staubach/Kuckertz berücksichtigt werden müssen ist nicht weiter geprüft worden.
WH Cityline: Die Fa. Wall hat uns gegenüber geäußert, dass eine Technische Untersuchung (Machbarkeitsanalyse im Werk Paris) nur durchführbar ist, wenn seitens der Vertragspartner (LHD/Rheinbahn) evtl. der Vertrag vorzeitig verlängert wird oder eine große Menge WH nachbestellt werden. Beides ist derzeit nicht vorgesehen. Die Herausgabe der Statik an uns bzw. die Rheinbahn, hat die Fa. Wall zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt. Ohne Einsicht in die Statik kann eine Dachbegrünung nicht geprüft werden.
Zum Thema Neuausschreibung WH zum Vertragsende 2023 wurde im Quartalsgespräch am 23.10.2019 abgestimmt, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu bilden, in der Fragen zu WH-Anzahl, Typen und technischen Spezifikationen geklärt werden. Seite 2
Bei einer Neuanschaffung würden sich die Kosten pro Fahrgastunterstand um 700
Euro verteuern. Zugleich müssten pro Unterstand jährlich 700 Euro in die Unterhaltung gesteckt werden für jährlich zwei Zustandskontrollen und vier Wartungsgängen.