Eingabe nach 24GO Aktenzeichen ABA/005/2021

Tempo 30 Am Röttchen

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Stoffeler Straße 3 · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 3Dokumente 21. Januar 2021veröffentlicht

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Eingabe: Tempo 30 für die Straße Am Röttchen Mail an an den Anregungs- und Beschwerdeausschuss vom 28.12.2020 Einsender*in: ein Anwohner Thema: Straßen und Verkehr Anregung/ Beschwerde (Kurzfassung): Tempo 30 auf der Straße Am Röttchen einführen Begründung/ Schilderung der Situation: Zusammen mit 222 Unterstützenden einer Online-Petition bitte ich die Stadt Düsseldorf, auf der Straße Am Röttchen in Unterrath eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h einzurichten und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung durch eine Blitzanlage zu kontrollieren.

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ABA/005/2021 X öffentlich nicht öffentlich Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW Betrifft: Tempo 30 für die Straße Am Röttchen Fachbereich: 01/13 - Ratsangelegenheiten und Stadtverfassung Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Anregungs- und Beschwerdeausschuss 22.04.2021 - Kurzdarstellung: Der Einsender regt in Nachgang zu einer online-Peition an, auf der Straße Am Röttchen in Unterrath Tempo 30 einzuführen. https://www.openpetition.de/petition/blog/tempo-30-auf-der-strasse-am-roettchen- einfuehren Seite 2 Anlagen: Am Röttchen_Eingabe Am Röttchen_Stellungnahme der Verwaltung
Am Röttchen_Eingabe als Text anzeigen
Anlage 1 zu Vorlage ABA/005/2021 Eingabe: Tempo 30 für die Straße Am Röttchen Mail an an den Anregungs- und Beschwerdeausschuss vom 28.12.2020 Einsender*in: ein Anwohner Thema: Straßen und Verkehr Anregung/ Beschwerde (Kurzfassung): Tempo 30 auf der Straße Am Röttchen einführen Begründung/ Schilderung der Situation: Zusammen mit 222 Unterstützenden einer Online-Petition bitte ich die Stadt Düsseldorf, auf der Straße Am Röttchen in Unterrath eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h einzurichten und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung durch eine Blitzanlage zu kontrollieren. Im Rahmen einer Online-Petition auf der Plattform Openpetition (https://www.openpetition.de/petition/online/tempo-30-auf-der-strasse-am- roettchen-einfuehren) haben sich 222 Personen - davon 197 aus Düsseldorf - diesem Wunsch angeschlossen. Aufgrund von Unterschriften -Sammelaktionen bei den Anwohner*innen und entsprechenden Äußerungen im Kommentarbereich der Petitionsseite ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Unterschreibenden sich der Petition aufgrund von persönlicher Betroffenheit angeschlossen haben. Die Bezirksvertretung hat sich bereits mehrfach einstimmig für die Einrichtung von Tempo 30 ausgesprochen; die Verwaltung hat eine Umsetzung verweigert. Meine Bitte als Anwohner im Detail: Wir fordern die Stadt Düsseldorf auf, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf dem Streckenverlauf der Straße Am Röttchen in Düsseldorf-Unterrath einzuführen und damit die Verkehrssicherheit auf der Straße zu erhöhen. Ferner ist die Einhaltung der Begrenzung durch eine Blitzanlage zu kontrollieren. Wir fordern die Einrichtung von Tempo 30 auf der Straße Am Röttchen, um 1. Verkehrsunfälle zu vermeiden, 2. die Sicherheit der Besucher*innen der evangelischen Kirche und des neuen Gemeindehauses zu erhöhen, 3. insbesondere Kinder und ältere Menschen, die die Straßen queren, zu schützen, 4. Lärm für die Anwohner*innen zu reduzieren, 5. die Situation für Fahrradfahrende zu verbessern. Der Schutz der Bürger*innen geht vor und muss kons equent gesichert werden. Es ist inakzeptabel abzuwarten, bis tatsächlich etwas Schlimmes passiert, um erst dann zu handeln, wenn es zu spät ist. Begründung Die Straße Am Röttchen ist geprägt durch einen kurvigen Verlauf. Im Anfangsbereich Anlage 1 zu Vorlage ABA/005/2021 besteht eine Gefahrsituation durch Gehwegparken im Kurvenverlauf und eine dadurch verengte Fahrbahn. Im weiteren Verlauf spicken Schlaglöcher die Seitenbereiche, sodass Kraftfahrzeuge und Radfahrende teilweise weiter in die Mitte der Fahrbahn ausweichen, was zu einem Risiko in Kurvenbereichen führt. Außerdem befindet sich im mittleren Bereich der Straße eine Brücke, die nur einseitig befahrbar ist und sich zwischen zwei Kurven befindet. Erschwert wird die Situation durch eine die Straße nutzende Buslinie (729). An Engstellen werden entgegenkommende Verkehrsteilnehmer*innen teilweise durch die Breite des Busses an die Bordsteinkanten gedrängt. Momentan herrscht auf der Straße die innerstädtische Standardbegrenzung von 50 km/h. Zwar müssten Fahrer*innen in Kurvenbereichen ihre Geschwindigkeit reduzieren, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten, jedoch überschätzen diese sich sehr häufig. Ebenso kommt es in Bezug auf Fahrradfahrende und haltende Busse häufig zu gewagten Überholmanövern. Eine Geschwindigkeitsreduktion auf Tempo 30 würde die Wahrscheinlichkeit gewagter Manöver deutlich reduzieren. Anwohner*innen berichten zudem von überhöhten Geschwindigkeiten. Im Verlauf der Straße befindet sich außerdem der zweite Eingang zum Unterrather Friedhof. Insbesondere in dem Bereich, in dem sich auch beidseitig Bushaltestellen befinden, ist das Queren der Straße sehr gefährlich. Das Einschätzen des Straßenverkehrs ist aufgrund der Kurven oft nicht richtig möglich. Außerdem hat die Stadtverwaltung bereits öffentlich dargelegt, dass in dem Bereich viele Kindergarten- und Schulkinder unterwegs sind. Diese sind durch die Situation auf der Straße gefährdet. Bereits mehrfach gab es die Initiative, Tempo 30 auf der Straße einzuführen. Die Verwaltung entgegnete stets, dass dies nicht möglich sei, da dies die Buslinie 729 verlangsamen würde. Allerdings gibt es zahlreiche Studien dazu, dass der Verkehrsfluss durch die Einrichtung von Tempo 30 auf Straßen verbessert wird. Es würde demnach kein Nachteil für die Linie entstehen. Auch ist hier eine Priorisierung der Verkehrssicherheit klar angemessen. Außerdem sei die Unfalllage auf der Straßen unauffällig. Wir meinen: Zum Handeln und Vermeiden von Unfällen muss man es nicht erst darauf ankommen, dass es zu einem schlimmen Unfall kommt. Wir haben jetzt die Mittel, Schlimmeres zu verhindern. Auch seien die Gehweg ausreichend breit. Dem ist aber nicht so. Im Bereich der Petruskirche ist zu Gottesdienstzeiten sehr viel los, sodass der Gehweg zu eng ist. Im Bereich der Haltestelle Am Röttchen ist der Gehweg sehr schmal. Im Bereich der nur einseitig befahrbaren Brücke ist der Geheweg auch nicht breit genug. Anlage 1 zu Vorlage ABA/005/2021 Ferner wolle man durch Einrichtung von Tempo 30 den KFZ -Verkehr nicht in angrenzende Tempo- 30-Zonen (z.B. Hoferhofstraße) verlagern. Wir meinen: Das lässt sich durch Beschränkung der Einfahrt in diesen Bereichen nur auf Anlieger*innen o.ä. lösen. Deshalb steht der Einrichtung von Tempo 30 nichts im Weg. Insbesondere in letzter Zeit hat sich die Gefahrenlage weiter verstärkt. So ist an der Petruskirche das neue Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde entstanden. Außerdem ist ein Pflegezentrum der Graf-Recke-Stiftung auf dem Grundstück des ehemaligen Gemeindehauses gegenüber der Petruskirche gebaut worden. Dort sind auch Pflegetagesṕ lätze vorhanden. In dem Bereich queren also viele Menschen die Straße und häufig halten Transporter am Fahrbahnrand. Für den Schutz der Fußgänger*innen, Radfahrenden und Autofahrenden ist also ein Tempolimit unerlässlich. Auch durch die in dem Bereich bestehende Bushaltestelle (Linie 729) kommt es häufig zu Überholmanövern durch den KFZ -Verkehr. Auch im Sinne des Schutzes der Rheinbahn-Kund*innen wäre ein Tempolimit also vorteilhaft. Die Verkehrsmenge hat zugenommen. Durch den stellenweise sehr schlechten Straßenzustand entsteht für Anwohner*innen eine große Lärmbelastung. Diese ließe sich durch geringere Geschwindigkeiten reduzieren. Außerdem würde die Attraktivität der Straße als Durchgangsstraße reduziert werden, wodurch der Verkehr abnehmen würde. Das würde die Straße entlasten, Anwohner*innen zugutekommen und die Sicherheit in engen Kurvenbereichen weiter erhöhen. Wir bitten Sie, Tempo 30 einzurichten, um die Verkehrssicherheit für Fuß-, Fahrrad- und Autoverkehr und für alle Generationen auf der Straße Am Röttchen zu erhöhen.
Am Röttchen_Stellungnahme der Verwaltung als Text anzeigen
Anlage 2 Zu Vorlage ABA/005/2021 Seite 1/1 66/0 66/5 25.03.2021 gh  94623 Amt für Verkehrsmanagement Verkehrsregelung 01/1 3 Bürgeranregung vom 28.12.2020, Am Röttchen Stellungnahme des Amtes für Verkehrsmanagement Die Straße Am Röttchen ist als Sammelstraße im hierarchisierten Netz der Stadt Düsseldorf eingeordnet. Die Buslinie 729 verkehrt im 20 -Minuten- Takt. Die Unfalllage ist unauffällig und es liegen keine schutzbedürftigen Einrichtungen wie Kindergärten und Grundschulen direkt an. A ufgrund der relativ geringen Verkehrsstärke von 4.000Kfz/16h ist sowohl das Queren der Straße für Fußgänger wie auch die Nutzung der Fahrbahn für den Radverkehr unproblematisch. Auf Basis der Verkehrsstärke und Reisezeitvergleichen geht die Verwaltung nicht davon aus, dass die Straße maßgeblich von Durchgangsverkehren betroffen ist. Eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit aus Lärmschutzgründen ist straßenverkehrsrechtlich unzulässig, da die Lärmgrenzwerte in der Straße Am Röttchen nicht überschritten werden. Mittels Geschwindigkeitsanzeigetafel wurden in 2019 folgende Fahrgeschwindigkeiten - getrennt nach Fahrrichtung - gemessen: v85 =47km/h bzw. 51km/h. Auf Basis dieser Daten wird das Geschwindigkeitsniv eau als unauffällig eingestuft. Da sich die Fahrzeiten der Buslinie 729 auf einer Straßenlänge von ca. 850m bedeutsam verlängern würden und Kfz- Verkehre nicht in angrenzende Tempo-30- Zonen (z.B. Hoferhofstraße) verlagert werden sollen, kann die Verwaltung eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h in der Straße Am Röttchen nicht befürworten. Um die realen Fahrgeschwindigkeiten einerseits zu reduzieren und andererseits die nutzbaren Gehwegbreiten zu vergrößern, wurde als Sofortmaßnahme der Auftrag erteilt, das bislang angeordnete Gehwegparken an den Fahrbahnrand zu verlegen. In einem zeitlichen Abstand hierzu wird mittels Geschwindigkeitsanzeigetafel die Wirkung auf die real gefahrenen Geschwindigkeiten ermittelt. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Straße prüft die Verwaltung zudem die Einrichtung gesicherter Querungshilfen im Umfeld der Petruskirche sowie den Haltestellen des ÖPNV. Florian Reeh

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen ABA/005/2021