Landesweite Durchsuchungen wegen Abrechnungsbetrug – Haftbefehl und Vermögensarreste von 5,9 Mio € vollstreckt
Am 18.09.2026 führten Polizei Düsseldorf, das Hauptzollamt und das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität NRW in über zehn Städten Nordrhein‑Westfalens und in Kelsterbach (Hessen) Durchsuchungen durch. Dabei wurde ein Haftbefehl gegen einen 39‑Jährigen vollstreckt, ein Haftbefehl gegen seinen 44‑Jährigen Ehemann beantragt und Vermögenswerte im Wert von 5,9 Mio € beschlagnahmt. Die Maßnahmen betreffen 13 Beschuldigte im Alter von 20 bis 54 Jahren, die verdächtigt werden, Leistungen für ambulante Intensivpflege über Krankenkassen abgerechnet zu haben, ohne sie erbracht zu haben.
Das Wichtigste in Kürze
- Verdacht auf gewerbsmäßigen, bandenmäßigen Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen
- Durchsuchungen in 13 Städten, über 200 Einsatzkräfte
- Haftbefehl gegen einen 39‑Jährigen vollstreckt, Haftbefehl gegen 44‑Jährigen beantragt
- Vermögenswerte von 5,9 Mio € beschlagnahmt, darunter Luxusfahrzeuge und Schmuck
- Kind in schlechter Verfassung in Düsseldorf‑Wohnung gefunden, in Krankenhaus behandelt
Weitere Bilder
Was ist passiert?
Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Wuppertal leitete die Polizei Düsseldorf am Donnerstag, den 18.09.2026, eine konzertierte Aktion mit mehr als 200 Einsatzkräften. Durchsuchungsbeschlüsse wurden in Düsseldorf, Dortmund, Wuppertal, Hagen, Oberhausen, Gelsenkirchen, Bottrop, Lüdinghausen, Duisburg, Mettmann, Monheim, Hürth und Kelsterbach (Hessen) vollstreckt. In einer Wohnung in Düsseldorf wurde ein pflegebedürftiges Kind in sehr schlechtem Gesundheitszustand gefunden; der Rettungsdienst brachte das Kind ins Krankenhaus, Kinderschutzbund und Jugendamt wurden informiert. Der Haftbefehl gegen einen 39‑Jährigen wurde vollstreckt. Gegen seinen 44‑Jährigen Ehemann wurde ein Haftbefehl beantragt und er wird heute dem Haftrichter vorgeführt. In einem weiteren Objekt wurde eine 54‑jährige Frau festgenommen, die illegal in Deutschland arbeitet. Bei den Beschuldigten wurden umfangreiche Beweismittel gefunden, darunter ein mutmaßlich gefälschter Arztstempel. Vermögenswerte im Wert von 5,9 Mio € wurden beschlagnahmt: hochwertige Fahrzeuge (Maybach, Mercedes‑AMG, Lamborghini), Bargeld (ca. 51.000 €), Gold (ca. 10.000 €), Schmuck (ca. 265.000 €), Taschen (ca. 16.000 €) und Uhren (ca. 140.000 €). Sicherungshypotheken von 3,3 Mio € wurden in die Grundbücher der Immobilien eingetragen. In Mettmann fanden Beamte eine scharfe Schusswaffe mit Munition, Marihuana und Anabolika. Die Ermittlungen dauern an.
Ort
Quellen
Hinweis: Dies ist eine KI‑generierte Zusammenfassung.