Rund 5.600 Kinder starten am 2. und 3. September 2026 in Düsseldorfs Schulen
Am 20. August 2026 präsentierte Stadtdirektor Burkhard Hintzsche die Einschulungszahlen für das Schuljahr 2026/27. Rund 5.600 Düsseldorfer Kinder erhalten am 2. und 3. September ihren ersten Schultag. Etwa 5.200 besuchen städtische Grundschulen, 170 melden sich an nichtstädtischen Grundschulen an. In den weiterführenden Schulen werden 5.006 Kinder in die Klasse 5 aufgenommen. Familien können aus drei Ganztagsmodellen wählen.
Das Wichtigste in Kürze
- 5.600 Kinder werden am 2. und 3. September 2026 eingeschult
- 5.200 besuchen städtische Grundschulen, 170 nichtstädtische
- 5.006 Kinder kommen in die Klasse 5 der weiterführenden Schulen
- Ganztagsmodelle: 54 % 16 h, 28 % 15 h, 8 % 14 h; 90 % Nutzung
- Neue Mensa kostet 14 Mio. €, enthält Bistro und Gymnastikraum
- Bis 2030 investiert Düsseldorf 2 Mrd. € in Schulbau, schafft 10.000 Plätze
Was ist passiert?
Der Überblick erfolgte in der neuen Mensa des Geschwister‑Scholl‑Gymnasiums. 5.200 Kinder besuchen künftig eine städtische Grundschule; im Vorjahr waren es 5.230. 170 Kinder melden sich an nichtstädtischen Grundschulen oder Schulen außerhalb der Stadt an. In den allgemeinbildenden städtischen Schulen werden 5.006 Kinder in die fünfte Klasse aufgenommen. Davon finden 2.634 einen Platz an einem Gymnasium, 1.322 an einer Realschule, 867 an einer Gesamtschule und 183 an einer Hauptschule. Zusätzlich werden 479 Kinder an nichtstädtischen Gymnasien bzw. einer Gesamtschule aufgenommen. Alle Anfragen für Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen konnten erfüllt werden. Die Joseph‑Beuys‑Gesamtschule erhöht ab 2027/28 die Züge von vier auf sechs, um weitere Plätze zu schaffen. Der Rat beschloss ein Maßnahmenpaket für über 90 Grundschulen, um ab 2026/27 einen Rechtsanspruch auf Ganztagsplätze zu ermöglichen. An drei Grundschulstandorten (Krahnenburgstraße, Gumbertstraße, Rheindorfer Weg) werden Gebäude abgerissen und neu errichtet, um rund 1.000 Schülerinnen und Schüler zu beherbergen. Für die Ganztagsbetreuung wählen 54 % der Familien das 16‑Stunden‑Modell, 28 % das 15‑Stunden‑Modell und 8 % das 14‑Stunden‑Modell; insgesamt nutzen rund 90 % ein Modell. Die neue Mensa am Geschwister‑Scholl‑Gymnasium kostet etwa 14 Millionen Euro und enthält ein Bistro, einen Gymnastikraum, Dach‑ und Fassadenbegrünung sowie energieeffiziente Technik. Bis 2030 investiert die Stadt rund 2 Milliarden Euro in den Schulbau und schafft mehr als 10.000 zusätzliche Plätze, von denen über 9.000 bereits 2026/27 bereitstehen. Weitere Bauprojekte sind für die Dieter‑Forte‑Gesamtschule, die Lore‑Lorentz‑Schule, das Gymnasium Heinzelmännchenweg und das Förderschulzentrum an der Herdecker Straße geplant.
Was bedeutet das?
Ab dem Schuljahr 2026/27 können alle Grundschulkinder einen Ganztagsplatz erhalten. Eltern wählen das Betreuungsmodell, das zu ihrem Tagesablauf passt. Ab 2027/28 wird das 15‑Stunden‑Modell kostenlos angeboten. Die neue Elternbeitragssatzung entlastet einkommensschwache Familien ab 1. August 2027. Kinder von 0 bis 10 Jahren erhalten kostenfreie Bildung. Die Mensa verbessert die Verpflegung mehrerer hundert Schülerinnen und Schüler und bietet ein Bistro für die benachbarte Gesamtschule.
Wie geht es weiter?
Eltern können weitere Anmeldungen für Hauptschulen bis zum offiziellen Anmeldeschluss einreichen. Das 15‑Stunden‑Ganztagsmodell wird ab dem Schuljahr 2027/28 kostenfrei. Die Elternbeitragssatzung wird zum 1. August 2027 wirksam. Fotos des Pressegesprächs stehen unter https://duesseldorf.canto.de/b/J0HJ5 bereit. Ein Video wird bald auf www.youtube.com/stadtduesseldorf veröffentlicht.
Ort
Eller · Stadtbezirk 8 (Eller, Lierenfeld)
Genauer Standort nicht zugeordnet. Ein Stadtteil- oder Bezirksmittelpunkt wird nicht als Ereignisort dargestellt.
Quellen
Hinweis: Dies ist eine KI‑generierte Zusammenfassung.