← Zurück zur Übersicht

Blasenesche: Leuchtende Lampions für Düsseldorfs Stadtklima

Stadt Duesseldorf Relevanz 9/10 Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte) Pempelfort 24.08.2026 11:15

Das Gartenamt stellt die Blasenesche (Koelreuteria paniculata) als neuen Zukunftsbaum vor. Im Juli und August blüht sie leuchtend gelb. Danach bildet sie papierartige, lampionartige Früchte. An der Beuthstraße kann man die Früchte bereits sehen. Die Art toleriert Hitze und Trockenheit und liefert Nahrung für Wildbienen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Blüte im Juli/August, später Lampions bis Herbst
  • Höhe meist < 15 m, ideal für enge Plätze
  • Hitze‑ und trockenheitsverträglich
  • Nahrung für Wildbienen im Hochsommer
  • Verbessert Mikroklima und bietet Schatten

Was ist passiert?

Die Blasenesche stammt aus Ostasien. Seit dem 18. Jahrhundert wird sie in Europa als Zier‑ und Parkbaum geschätzt. Das Gartenamt wählt sie für die sechste Episode seiner Sommerserie über Zukunftsbäume. Im Hochsommer, im Juli und August, öffnet sie leuchtend gelbe Blütenrispen. Kurz danach bilden sich auffällige, papierartige Fruchtkapseln. Die Kapseln hängen wie kleine Lampions bis weit in den Herbst. Das Laub färbt sich im Herbst intensiv gelb bis orange. An der Beuthstraße kann man mehrere Exemplare mit den Lampions beobachten. Umweltdezernent Jochen Kral betont, dass Vielfalt die Stadt klimaangepasst macht. Gartenamtsleiterin Doris Törkel weist darauf hin, dass kompakte Bäume neue Begrünungsflächen ermöglichen.

Hintergrund

Die Blasenesche beendet eine sechsteilige Sommerserie des Gartenamts. In den vorherigen Folgen wurden Trompetenbaum, Feldahorn, Ungarische Eiche, Ginkgo und Purpur‑Erle vorgestellt. Jede Art hat eigene Stärken für das Stadtklima. Die Serie soll Bürger über zukunftsfähige Bäume informieren. Die Blasenesche gehört zu den Seifenbaumgewächsen, nicht zu den Eschen. Der Gattungsname ehrt den Botaniker Josef Gottlieb Kölreuter.

Was bedeutet das?

Die Blasenesche spendet Schatten und verbessert das Mikroklima. Sie liefert im Hochsommer Nahrung für Wildbienen, Hummeln und andere Bestäuber. Sie toleriert lange Trockenperioden. Mit einer Höhe von meist unter 15 Meter passt sie in schmale Straßen, kleine Plätze und Privatgärten. Die lampionartigen Früchte machen den Baum im Herbst leicht erkennbar. Damit erhöht sie die Artenvielfalt in dicht bebauten Stadtteilen.

Wie geht es weiter?

Das Gartenamt plant weitere Pflanzungen der Blasenesche in Düsseldorf. Interessierte Bürger können Fotos unter https://duesseldorf.canto.de/b/GEQK1 einsehen. Wer ein Exemplar sieht, kann das Bild dem Gartenamt melden, um die Verbreitung zu dokumentieren.

Ort

Pempelfort · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)

Genauer Standort nicht zugeordnet. Ein Stadtteil- oder Bezirksmittelpunkt wird nicht als Ereignisort dargestellt.

BlasenescheZukunftsbaumStadtgrünDüsseldorfGartenamt

Hinweis: Dies ist eine KI‑generierte Zusammenfassung.