Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 50/ 3/2005/1

Info Persönliches Budget Behindertenhilfe

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Ratinger Straße 7 · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 22. Dezember 2004veröffentlicht

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Ö Vorlagen - Nr. 50/ 3/2005 AGS am 11.01.2005 Seite 1 von 2 Informationsvorlage Betrifft: Informationsvorlage Bundesmodellprojekt "Trägerübergreifendes Persönliches Budget" in der Behindertenhilfe Durch die Neufassung des § 17 SGB IX in Verbindung mit der Budgetverordnung ist es seit 01.07.2004 möglich, persönliche Budgets im Teilhabe- und Rehabilitationsrecht als leistungsübergreifende Komplexleistung einzuführen. Bis zum 31.12.07 handelt es sich um eine Ermessensleistung der Rehabilitationsträger, ab 2008 wird daraus eine Pflichtleistung. Menschen mit Behinderungen erhalten zur Zeit bei Bedarf Leistungen von ganz unterschiedlichen Rehabilitationsträgern, z.B. Renten- und Sozialhilfeträgern, Krankenkassen- und Pflegekassen, der Agentur für Arbeit. Um diese Leistungen zukünftig in einem trägerübergreifenden persönlichen Budget bündeln zu können, ist die genaue Erfassung der Hilfebedarfe in den verschiedenen Bereichen erforderlich ( Individuelle Hilfeplanung ). Da im Rahmen des Modells Netzwerk Offene Hilfen (NetOH -Projekt), das von 2001 bis Ende 2003 durchgeführt wurde, die individuelle Hilfeplanung für den Personenkreis der Menschen mit geistigen und/oder mehrfachen Behinderungen eingeführt wurde, liegen hier bereits Erfahrungen vor. Jetzt hat sich Düsseldorf erfolgreich um die Teilnahme am Bundesmodellprojekt "Trägerübergreifendes persönliches Budget in der Behindertenhilfe" beworben. Damit wird den betroffenen Menschen ein selbstbestimmter und wirtschaftlicher Einsatz der Geldleistungen ermöglicht. Die Verwaltung glaubt, dass damit ein wesentlicher Schritt des Paradigmenwechsels vollzogen wird, von der institutionellen Hilfegewährung zur personenbezogenen Bedarfsdeckung bei Stärkung der Autonomie von Menschen mit Behinderungen. Zur Vorbereitung des Bundesmodellprojektes hat im Juni 2004 eine Fachtagung und im Dezember 2004 eine Auftaktveranstaltung aller am Bundesmodellprojekt beteiligten Regionen stattgefunden. Aus Nordrhein-Westfalen nehmen die Städte Düsseldorf und Bielefeld teil. Die wissenschaftliche Begleitung wird durchgeführt durch die Universität Tübingen - Forschungsstelle "Lebenswelten behinderter Menschen", die Universität Dortmund - Rehabilitationswissenschaften und Rehabilitationssoziologie - sowie die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg - Fakultät für Sonderpädagogik-. Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales wird über die weitere Projektentwicklung informiert und die Leistungsträger werden in das Projekt eingebunden. RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 50/ 3/2005 AGS am 11.01.2005 Seite 2 von 2 Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ausschuss für Gesundheit und Soziales -/- 1 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Amt: Sozialamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Hintzsche

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 50/ 3/2005/1