Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 11/ 52/2005

ITK-RR

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Höherweg · Stadtbezirk 2 (Flingern, Düsseltal)örtlicher Bezug 1Dokument 22. April 2005veröffentlicht

Beschluss & Empfehlung

  • Kommunen beschlossen, in Düsseldorf in der Ratssitzung am 26.6.2003.
  • Die bisherigen Rechnungsergebnisse übersteigen unter Berücksichtigung der
  • der Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen bessere und schnellere Ergebnisse zur

Am 28.10.2003 haben die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Städte Bochum, Duisburg und Mönchengladbach sowie die Kreisdatenzentralen KDVZ Neuss und KRZN Moers den Zweckverband IT-Kooperation Rhein/Ruhr (IT-K R/R) gegründet. Die Satzung des Zweckverbandes wurde durch die politischen Leitungsgremien aller beteiligten Kreise und Kommunen beschlossen, in Düsseldorf in der Ratssitzung am 26.6.2003. Im April 2005 ist mit der Stadt Dortmund ein weiteres Mitglied aufgenommen worden. IT und Organisation werden in Dortmund von einem komm unalen Eigenbetrieb, dem Dortmunder Systemhaus (DOSYS) wahrgenommen, dessen Ausstattung und Arbeitsweise in vielen Belangen dem der Gründungsmitglieder der IT-K R/R entspricht. Darüber hinaus bringt Dortmund als erfahrener SAP-Anwender eine bisher fehlende Kompetenz in den

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Ö Vorlagen - Nr. 11/ 52/2005 Seite 1 von 3 Informationsvorlage Betrifft: ITK Rhein/Ruhr: Aktueller Sachstand Sachdarstellung: Am 28.10.2003 haben die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Städte Bochum, Duisburg und Mönchengladbach sowie die Kreisdatenzentralen KDVZ Neuss und KRZN Moers den Zweckverband IT-Kooperation Rhein/Ruhr (IT-K R/R) gegründet. Die Satzung des Zweckverbandes wurde durch die politischen Leitungsgremien aller beteiligten Kreise und Kommunen beschlossen, in Düsseldorf in der Ratssitzung am 26.6.2003. Im April 2005 ist mit der Stadt Dortmund ein weiteres Mitglied aufgenommen worden. IT und Organisation werden in Dortmund von einem komm unalen Eigenbetrieb, dem Dortmunder Systemhaus (DOSYS) wahrgenommen, dessen Ausstattung und Arbeitsweise in vielen Belangen dem der Gründungsmitglieder der IT-K R/R entspricht. Darüber hinaus bringt Dortmund als erfahrener SAP-Anwender eine bisher fehlende Kompetenz in den Zweckverband ein. Die IT-K R/R verfolgt das Ziel, mit der Gründung von Competence-Centern (CC) durch seine Mitglieder die Qualität und die Wirtschaftlichkeit von Leistungen der IT zu verbessern und damit zur Steigerung der Effektivität und der Effizienz der Leistungserbringung seiner Mitglieder beizutragen. Der Zweckverband initiiert und steuert im Wege der Amtshilfe die gemeinsame Erledigung der Aufgabenerfüllung im Bereich der Informationstechnik. Unter dem Dach des Zweckverbandes treffen die Mitglieder abgestimmte, transparente Vereinbarungen zu bilateraler Zusamm enarbeit. Dadurch werden erhebliche Redundanzen in der Führung und Verwaltung eines Zweckverbandes vermieden. Die Aufgaben der IT-K R/R gehen über den vorherigen Rechenzentrumsbetrieb des Zweckverbandes Interkommunales Rechenzentrum (IRZ) weit hinaus, da die Kooperation neben dem Rechenzentrumsbetrieb von 7 komm unalen Datenzentralen auch die Verfahren der Anwendungsentwicklung umfasst. Der Zweckverband hat mit der konstituierenden Sitzung der Zweckverbandsversammlung am 28.10.2003 seine Arbeit aufgenommen. Die Geschäftsführung liegt bei der Landeshauptstadt Düsseldorf. Seit dem 01.07.2004 betreibt das KRZN Moers in einem CC den gemeinsamen Rechenzentrumsbetrieb. Gleichzeitig hat das bisherige Interkommunale Rechenzentrum der Städte Düsseldorf, Duisburg und Mönchengladbach den Betrieb eingestellt. Die Mehrzahl der Mitarbeiter wurde durch das KRZN Moers übernommen. RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 11/ 52/2005 Seite 2 von 3 Die geplanten Einsparungen werden in drei zeitlichen Stufen erreicht: 1. Rechenzentrumskonsolidierung am 01.07.2004: Aufgrund der hohen Anfangsinvestitionen im neuen Rechenzentrum wurde für die ersten 5 Jahre ein Einsparpotential von etwa 15 Prozent kalkuliert. Die bisherigen Rechnungsergebnisse übersteigen unter Berücksichtigung der gestiegenen Leistungsabnahme die für diesen Zeitraum angenommenen Einsparungen des o. g. Ratsbeschlusses. Für die bereitgestellte Rechnerleistung von 350 Mips (Million instructions per second) werden pro Jahr 3,762 Mio EUR an das KRZN Moers gezahlt. Dieser Vertrag beinhaltet bei ähnlichen Kosten wie im IRZ- Betrieb (IRZ: 3,737 Mio. EUR gem. Jahresrechnung 2003) rund 40 % mehr bereitgestellte Rechenleistung (350 Mips statt 249 Mips), diese wird aufgrund des zwischenzeitlich erfolgten Wachstums auch benötigt., 2. Systemharmonisierung: Durch die Konsolidierung und Harmonisierung des Zentralrechners und von weiteren Systemen wurden zusätzliche Einsparungen in Höhe von 1% beginnend in 2005 bis ansteigend zu 12 % in 2008 geplant. Erste Maßnahmen wurden bereits unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten umgesetzt, so z. B. der Betrieb von zentralen Unix-Servern inkl. Datensicherung sowie die Betreuung von IMS Datenbanken durch das KRZN Moers (vgl. auch POA-Sitzung am 23.11.2004). Durch Maßnahmen in diesem Bereich wurde bereits eine Stelle eingespart. 3. Folgevertrag nach 5 Jahren: Eine konkrete Kalkulation über weitere Einsparungen nach Ablauf der ersten Vertragsbindung in 2009 ist derzeit noch nicht möglich. Die jetzigen Vertragskonditionen beinhalten die Migrationskosten und Aufwände für die Vorfinanzierung durch das KRZN Moers. Diese Kostenblöcke sind in Zukunft nicht mehr vorhanden. Es ist zu erwarten, dass die bei Abschluss der Vereinbarung angenommenen Einsparungen von etwa 50 % auf der Basis der vom IRZ bezogenen Leistungen realistisch erscheinen und erreicht werden können. Das Rechenzentrum bildet mit einer einheitlichen Technik die Basis für eine Standardisierung im Anwendungsbereich und die Bildung von weiteren Competence- Centern. Die Stadt Bochum betreibt das CC Personalwirtschaft. Inzwischen wurde der Umstieg von einem jahrzehntealten Verfahren auf ein modernes Personalabrechnungsverfahren in einem Migrationsprozess bewältigt, der ohne die Partnerschaft mit nicht vertretbaren finanziellen und personellen Risiken behaftet wäre. Das Abrechnungsverfahren mit neuen, vereinfachten Eingabesystemen und Formularen ist produktiv im Einsatz und unterliegt nun den normalen Wartungs- und Pflegemaßnahmen. Im Laufe diesen Jahres werden weitere Module folgen, die die Bewirtschaftung der Stellenpläne, die Personalkostenhochrechnung und die Bewerberverwaltung umfassen. Ziel ist der Aufbau eines Personalwirtschaftsportals. Die KDVZ Neuss hat mit dem Aufbau des CC-Verkehrswesen begonnen. Die Partner haben sich mehrheitlich für das Verfahren OK.Vorfahrt zur Bearbeitung der Kfz- Zulassungen entschieden. Zur Zeit steht das Vergabeverfahren kurz vor dem Abschluss. Die KDVZ Neuss trägt auch die Verantwortung für den Bereich Jugendwesen. Sie hat ein Ö Vorlagen - Nr. 11/ 52/2005 Seite 3 von 3 Konzept für die Bereitstellung und den Betrieb eines Software-Produktes fertig gestellt. Die Stadt Duisburg betreibt das CC Bürgerdaten. Die Stadt Mönchengladbach hat den Bereich Sozialwesen für alle übernommen. In den Gremien der IT-K R/R wird über die Bildung weiterer Competence-Center beraten. Die aktuelle Diskussion beschäftigt sich mit den Themen Finanzwirtschaft, SAP, Geographische Systeme und Vergabewesen. Es ist festzustellen, dass durch die enge Zusammenarbeit in den Competence-Centern der Anwendungsentwicklung eine Optimierung der Arbeitsprozesse erreicht wird und dass der Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen bessere und schnellere Ergebnisse zur Folge hat. Mit Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, intern und extern, sollen nun verstärkt auch die Fachämter in die Prozesse eingebunden werden, um über die IT hinaus weitere Synergiepotentiale zu erschließen. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Personal- und Organisationsausschuss 12.05.2005 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Amt: Amt für Informationstechnik und Organisationsentwicklung Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Ulrike Löhr RSD AllVorlg.WPT

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 11/ 52/2005