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Title: S:\RSD\Test_Konvertierung\Prod Archiv\Vorlagen\2004\173 57_2004_19701.wpd
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00073649.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 13:13:52 GMT
Number of Pages: 4
Markdown Content:
Ö Vorlagen - Nr. 173 57/2004
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Beschlussvorlage Betrifft:
Kirchplatz; Gestaltung
Beschlussdarstellung:
” BV Die Bezirksvertretung 3 beschließt den Entwurf zur Gestaltung des Kirchplatzes.
” APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung nimmt den Entwurf zur Gestaltung des Kirchplatzes nach Beschluss der Bezirksvertretung zur Kenntnis.
Sachdarstellung:
Auf Grundlage einer in das Jahr 1997 zurückreichenden gemeinsamen Initiative der WestLB AG und der Stadt Düsseldorf soll der Kirchplatz sowohl technisch saniert wie auch funktional und architektonisch grundlegend umgestaltet werden. Da die Dach-eindichtung der unter dem Platz liegenden zweigeschossigen Tiefgarage der Westdeutschen Landesbank schadhaft ist und zeitnah zur Sanierung ansteht, sollen Sanierung und Neugestaltung im Zusammenhang durchgeführt werden. Die Planung erfolgt durch Lindner Architekten und wurde in Gesprächen mit der Bezirksvertretung und den Markthändlern abgestimmt. Die Gestaltung des Platzes mit Baukosten von 1,0 Mio €, wird durch die Westdeutsche Landesbank finanziert. Der Rückbau der Tiefgaragenrampe, die Anbindung der Tiefgarage an das Parkleitsystem sowie 30 Fahrradstellplätze mit Baukosten in Höhe von 230.081,35 € werden über Stellplatzablösebeträge finanziert.
1. Außenanlagen
Die neugestalteten Außenanlagen umfassen im Wesentlichen den Rückbau der unübersichtlichen Hochbeete zugunsten einer großzügigen Platzgestaltung.
Pflanzflächen
- Pflanzflächen mit intensiver Pflanzung aus heimischen Kleingehölzen in den Randbereichen wie Spireen, Strauchrosen etc. - Baumreihen zur Gliederung des Platzraumes zwischen Markt- und Rasenfläche aus heimischen Bäumen, z.B. kleinwüchsige Linden, Zierkirschen o.ä. - Fläche zwischen Kirche und Marktständen als Rasenfläche. RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 173 57/2004
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Befestigte Flächen
- Wege, Mittelachse und Rotunde aus Betonwerksteinpflaster - Platzflächen aus Betonplatten geschliffen und gestrahlt.
Technische Anlagen
- Erneuerung der vorhandenen Mastleuchten
Einbauten
- Sitzbänke, Papierkörbe, 30 Fahrradständer, Fahnenmaste
2. Marktpavillons
Es werden 4 Marktpavillons errichtet , davon - 3 Pavillons mit quadratischem Grundriss von je ca. 100 m 2 Grundfläche, teilbar in 1 - 4 Einzelverkaufsflächen von ca. 25 m 2 - 100 m 2 , jeweils inklusive 4 m 2 - 16 m 2Lagerfläche - 1 Marktpavillon, kombiniert mit der Ein-/Ausgangstreppe der öffentlichen Tiefgarage und den zugehörigen Kassenautomaten sowie 2 Marktständen á ca. 25 m 2 und einem Marktstand/Kiosk à 12,5 m 2 .
Ausstattung
- Kaltwasserversorgung je Marktstand/Händler mit absperrbarer Zuleitung im Ladeninnenbereich. - Abwasseranschluss je Marktstand im Ladeninnenbereich. - Elektroanschluss je Marktstand im Ladeninnenbereich
WC-Anlage für Marktbeschicker im 1. UG der Tiefgarage.
Zeitplan 1. Verlegung der Taxistände an die Friedrichstraße und Umsetzung der Marktstände auf die befestigte Westseite, Elisabethstraße bis Oktober 2004. 2. Dachsanierung Tiefgarage, Platzgestaltung, Bau der Pavillons
Oktober 2004 - Mai 2005 3. Bauarbeiten U-Bahnhof Elisabethstraße 2006 - 2008 Beschreibung
Ziel ist es, sowohl die unattraktive äußere Gesamterscheinung des Platzes zu verschönern als auch die städtebauliche Funktion des Platzes wieder herzustellen. Wesentlicher Aspekt des Entwurfes ist die Betonung der Platzmitte und die Reaktivierung der Sichtachse Fürstenwall zur Kirche St. Peter. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Entfernung der auf dem Platz vorhandenen Hochbeete, die Ö Vorlagen - Nr. 173 57/2004
Seite 3 von 4 eine Barriere zwischen Marktfläche und der Kirche bilden. Die vorhandenen mobilen Marktstände werden zugunsten von vier dauerhaft aufgebauten Marktpavillons, in denen maximal 14 Händler untergebracht werden k ö n n e n , e r se t zt . Di e Pa vi l l o n s s i n d mi t E l e k t r o - s o wi e B e - u n d Entwässerungsanschlüssen ausgestattet. Die Nutzung der neuen Pavillons ist mit den Markthändlern des Kirchplatzes einvernehmlich abgestimmt. Der Ausbau der Pavillons erfolgt individuell durch die Markthändler. Der Einbau von Kühlräumen oder die Nutzung als Lagerraum ist im Kernbereich der Pavillons möglich. In der Tiefgarage ist eine Toilettenanlage für die Markthändler vorgesehen. Durch die Wahl der Baumaterialien für die Pavillons soll die Marktatmosphäre gesteigert werden. Verwendung finden Holz mit farbig behandelten Oberflächen für die Außenhaut sowie weit auskragende umlaufende farbige Markisen und Zinkstehfalzdächer. Ein wichtiger Punkt für die Neuordnung des Platzes ist die Verlagerung des vorhandenen Taxistandplatzes vor der Kirche an die Friedrichstraße. Der Standplatz wird zum fließenden Verkehr hin gesichert. Ein gefahrloses Ein- und Aussteigen wird gewährleistet. Die Durchfahrt über den Platz zwischen Elisabethstraße und Friedrichstraße wird auf die Andienung der Kirche bzw. Durchfahrt für die Feuerwehr reduziert. Die Verbindung wird mit Steckpfosten abgepollert. Die Grünflächen des Platzes werden ebenfalls neu geordnet. Die heute den Platz trennenden Hochbeete werden entfernt und hierdurch der Platz in seiner Gesamtheit wieder erlebbar. Den räumlichen Abschluss zwischen der großzügigen Grünfläche und den Marktständen bildet eine durchgehende Baumreihe, die sowohl auf der Ostseite wie auch auf der Westseite rechtwinklig parallel zur Friedrich- bzw. Elisabethstraße fortgeführt wird. Die geplanten Bäume erhalten 2,50 x 2,50 m große Pflanztröge mit 45 cm Sitzhöhe. Die Hauptachse zur Kirche St. Peter bleibt frei und teilt zwei großzügige Rasenflächen. Die Wegachse öffnet sich zu einem kreisrunden Platz mit Sitzbänken. Auf der Fläche zwischen den Marktpavillons und der die Freifläche begrenzenden Baumreihe ist es möglich, abgeschirmt vom Straßenlärm und orientiert zur Platzmitte und zur Südseite Außengastronomieplätze anzuordnen. Die Ausfahrtsrampe der Tiefgarage auf der Platz-Ostseite wird um ca. die Hälfte verschmälert und überbaut. Der bisher nicht vorhandene durchgehende Fußweg parallel zur Friedrichstraße wird somit wieder hergestellt. Die Wegoberflächen werden mit großformatigen geschliffenen und gestrahlten Betonplatten belegt. Die für den öffentlichen Fahrverkehr gesperrte, auf ca. 3 m Breite reduzierte Durchfahrt an der Kirche soll mit dem dort bereits vorhandenen Pflaster neu verlegt werden. Das auf der Platz-Westseite vorhandene Nottreppenhaus der Tiefgarage wird mit Ö Vorlagen - Nr. 173 57/2004
Seite 4 von 4 einer Verkleidung aus waagerecht auf Abstand angeordneten Blockhölzern versehen. In diesem Bereich werden auch die Müllcontainer für die Markthändler integriert.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Bezirksvertretung 3 13.07.04 Einstimmig beschlossen Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 16.09.04 -/- 21) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Alternative:
Keine
Amt:
Stadtplanungsamt
Dezernentin / Dezernent:
Oberbürgermeister Erwin RSD AllVorlg.WPT