Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 172 47/2005

Radwegenetz Planung II

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Hubbelrather Straße 13 · Stadtbezirk 2 (Flingern, Düsseltal)örtlicher Bezug 1Dokument 18. März 2005veröffentlicht

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Seite 1 von 5 Beschlussvorlage Betrifft: Radverkehrsnetz Bezirk 2 Einzelmaßnahmen Beschlussdarstellung: Die Bezirksvertretung 2 beschließt die Planung der nachfolgend genannten Einzelmaßnahmen in Tabelle 1 und stimmt den Planungen der Tabelle 2 (Beschlusszuständigkeit: OVA) zur Umsetzung der ersten Stufe des Radverkehrsnetzes im Stadtbezirk 2 zu. Tabelle 1 (Beschluss BV2) Nr. Straße Abschnitt Maßnahme Plan Nr. 2.2 Mulvany- /Lacombletstr. Einmündung Durchfahrt für Radverkehr schaffen S 2435/ 101 2.3 Sybelstraße Anschluss Heinrichstraße Schaffung eines Aufstellbereiches zur Straßenquerung S2924/101 2.4 Achenbachstr. Kreuzung Herderstraße Aufgeweiteter Aufstellbereich westlich Herderstraße S1006/105 2.5 Eduard Schloemann Straße Anschluss Otto Petersen Straße Durchfahrt für Radverkehr ermöglichen S3639/101 2.6 Simrockstraße Otto Petersen Str. bis Grafenberger Allee Radwegverbindung im Seitenraum S2826/107 2.7 Achenbach-/ Schumannstr. Diagonalsperre Schaffung einer Durchfahrt für Radverkehr S1006/104 Tabelle 2 (Zustimmung BV2, Beschluss OVA) Nr. Straße Abschnitt Maßnahme Plan Nr. 2.20 Münsterstraße Buscher-/ Liststraße Bau Längsparker/Radweg, Gehweg für Gegenrichtung im Versatzbereich zulassen, zusätzliche Querung an vorh. LZA S1413/101 2.22 Grunerstraße Einmündung Windscheidtstraße Radfahrstreifen, eindeutige Führung, Mittelinsel S1803/103 2.23 Vautier-/ Otto Petersen Str. Einmündungs bereich Radwegführung im Einmündungsbereich, Markierung, Bau, geringfügig GE erforderlich S2999/101 2.25 Grafenberger Allee Dorotheenstr. bis Achenbachstraße Zweirichtungsradweg im Versatzbereich S1782/117 2.26 Cranachstraße Lichtstraße bis Grafenberger Allee Radfahrstreifen, Anschluss an vorhandene Radwege S1457/105 und 106 RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 5 2.27 Ronsdorfer Straße Königsberger- bis Fichtenstraße bis Erkrather Str.: Radweg Nordseite, Anpassungen Straßenraum, Parkstände, Netzschluss ab Erkrather Str.: Radfahrstreifen, punktuell baulich S2696/135 S2696/136 2.28 Grafenberger Allee Sohnstraße bis Arbeitsamt neue Rad-/Gehwegverbindungen im Seitenraum, Sicherung der Querungen der Einmündung und der Straßenbahn S1782/118 Sachdarstellung: Begründung: In der Sitzung am 27.11.2003 hat der Ordnungs-und Verkehrsausschuss ein Ziel- und Handlungskonzept zur Förderung des Fahrradverkehrs beschlossen. Die im Handlungskonzept enthaltenen Einzelmaßnahmen basieren auf dem Radverkehrsnetzgutachten für den Bezirk 2 und der anschließenden Abstimmung in der Bezirksvertretung. Die Maßnahmen dienen der Schaffung eines Grundnetzes, das in der Anlage dargestellt ist. Die vorliegenden Planungen konkretisieren diese Grundsatzbeschlüsse. Ein Teil der Planungen betrifft Straßen mit überbezirklicher Bedeutung. Diese Planungen werden zur Beschlussfass ung dem Ordnungs- und Verkehrsausschuss vorgelegt (Tabelle 2). Die Bezirksvertretung erhält sie vorab zur Kenntnis und Zustimmung. Tabelle 1 enthält Maßnahmen, für deren Beschlüsse die Bezirksvertretung zuständig ist. Erläuterung der Einzelmaßnahmen (Nummer und Lage siehe Übersichtsplan und Tabelle) 1. Einzelmaßnahmen ohne überbezirkliche Bedeutung (Beschluss BV 2) Mulvany-/Lacombletstraße (Nr.2.2 im Übersichtsplan): Die direkte Verbindung Mulvany-/Lacombletstraße ist heute zur Verhinderung von Schleichverkehr gesperrt. An der Sperre parken Kfz. Die vorliegende Planung sieht vor, an der Diagonalsperre für Kfz durch Pfosten und Markierung eine Durchfahrtsmöglichkeit für Radverkehr zu schaffen. Dadurch entfallen 2 bis 3 Parkmöglichkeiten. Die Öffnung ist Voraussetzung für die Nord-/Südroute des Bezirksradnetzes in diesem Bereich. Sybelstraße (Nr.2.3 im Übersichtsplan): Zum Anschluss der Sybelstraße an die Heinrichstraße ist im Einmündungsbereich eine Aufstellfläche mit Bordseinabsenkung zur Querung der Heinrichstraße vorgesehen. Auf die anderen Verkehrsarten hat die Maßnahme keinen Einfluss. Achenbachstraße (Nr.2.4 im Übersichtsplan): Auf der Achenbachstraße wird nordwestlich der Herderstraße ein aufgeweiteter Aufstellbereich zur Sicherung des Radverkehrs im Kreuzungsbereich und zur Verdeutlichung der Radachse markiert. Auf der gegenüberliegenden Seite ist dies aus Platzgründen nicht möglich. Eduard Schloemann Straße (Nr.2.5 im Übersichtsplan): Durch verbesserte Bordsteinabsenkungen und Beschilderung wird die Durchfahrt E. Schloemann- / O. Petersen Straße für den Radverkehr ermöglicht. Für Kfz ist dies zur Verhinderung von Schleichverkehr nicht erlaubt. Für den Radverkehr entsteht dadurch eine gute Verbindung über eine ruhige Anliegerstraße. Auf die anderen Verkehrsarten hat die Maßnahme keinen Einfluss. Seite 3 von 5 Simrockstraße (Nr.2.6 im Übersichtsplan): Die Otto-Petersen Straße endet an der Simrockstraße. Zum weiterführenden Radweg auf der Grafenberger Allee fehlt die Verbindung. Die Pl anung sieht den Bau eines Zweirichtungsradweges im Seitenraum auf der Südseite der Simrockstraße, sowie eine Wegeverbindung entlang der Straßenbahngleise vor. Im Kreuzungsbereich mit der Straßenbahn wird der Weg zur Sicherheit so verschwenkt, dass er die Gleise rechtwinklig quert und zusätzlich mit Umlaufgittern ausgestattet. Auf die anderen Verkehrsarten hat die Maßnahme keinen Einfluss. Achenbach-/ Schumannstraße (Nr.2.7 im Übersichtsplan): Im Bereich der vorhandenen Diagonalsperre wird durch Anpassung der Absperrpfostenstandorte, Rotpflasterung und Piktogramme die Durchfahrtsmöglichkeit für Radverkehr verdeutlicht. Auf die anderen Verkehrsarten hat die Maßnahme keinen Einfluss. 2. Einzelmaßnahmen mit überbezirklicher Bedeutung (Beschluss OVA) Münsterstraße (Nr. 2.20 im Übersichtsplan): Die Nord- Südverbindung des Bezirksnetzes führt hier über Buscherstraße und Liststraße. Die beiden Straßen schließen versetzt an die Münsterstraße an. Die Planung sieht die Schaffung eines Längsparkstreifens (heute wird auf dem Gehweg zwischen den Bäumen geparkt) und eines Radweges auf der Nordseite der Münsterstraße vor. Für die Gegenrichtung (Liststraße Richtung Buscherstraße) wird der Radverkehr für diesen kurzen Abschnitt per Beschilderung auf dem Gehweg zugelassen. Außerdem ist für diese Fahrt eine zusätzliche Querung an der LZA Buscherstraße vorgesehen. Gruner- / Windscheidstraße (Nr. 2.22 im Übersichtsplan): Durch die Markierung von Radfahrstreifen wird ein Netzschluss zwischen den vorhandenen Radwegen auf der Gruner- , der Ahnfeld und der Windscheidstraße geschaffen. Die heutigen Fahrspuren sind überbreit, so dass der Radfahrstreifen i.d.R. ohne bauliche Maßnahmen auf der vorhandenen Fahrbahn markiert wird. Die Spuranzahl und die Leistungsfähigkeit für den anderen Kfz-Verkehr bleibt unverändert. Lediglich in Teilabschnitten müssen Bordsteine an vorhandenen Mittelinseln umgebaut werden, um durchgehende Fahrspurbreiten sicherzustellen. Auf der Windscheidstraße ist eine Mittelinsel vorgesehen, die das Linksabbiegen in die Mulvanystraße (Radachse Richtung Münsterstraße) sichert. Vautier-/ Otto Petersen Str. (Nr. 2.23 im Übersichtsplan): Diese punktuelle Maßnahme schafft den Netzschluss zwischen den Radwegen auf der Heinrich- und der Graf Recke Straße sowie der ruhigen Otto Petersen Straße. Im Anschlussbereich werden hierzu Radfurten markiert und auf dem kurzen Abschnitt der Vautierstraße ist der Bau eines Radweges vorgesehen. Zur Schaffung der Regelmaße für Rad- und Gehweg ist ein geringfügiger Eingriff in eine private Grünfläche mit dem dazugehörigen Grunderwerb erforderlich. Grafenberger Allee (Nr. 2.25 im Übersichtsplan): Die in diesem Bereich im Bezirksnetzgutachten vorgeschlagene zusätzliche Ampelquerung wurde von der Verwaltung kritisch bewertet und von der Bezirksvertretung 2 ausdrücklich abgelehnt. Die Nord- Südverbindung des Bezirksnetzes führt deshalb hier jetzt über Dorotheen- und Achenbachstraße. Die beiden Straßen schließen versetzt an die Grafenberger Allee an. Die Planung sieht die Aufweitung des vorhandenen Radweges zu einem Zweirichtungsradweg auf Seite 4 von 5 der Nordseite der Grafenberger Allee vor. Wegen des begrenzt zur Verfügung stehenden Platzes sind in Teilabschnitten nur Untermaße für Rad- und Gehweg möglich. Wegen der geringen Länge und fehlender Alternativen wird das als akzeptabel eingeschätzt. Cranachstraße (Nr. 2.26 im Übersichtsplan): Der überplante Abschnitt der Cranachstraße ist die letzte Lücke in einer sonst durchgehenden Radwegverbindung von der Grafenberger Allee bis in das Zentrum von Gerresheim über Cranachstraße, Hellweg und Dreherstraße. Es ist die Markierung von Radfahrstreifen auf der heute überbreiten Fahrbahn vorgesehen. Die Radfahrstreifen beginnen östlich der Lichtstraße und schließen dort im Bereich der Brückenrampe an vorhandene Radwege an. Zwischen Lichtstraße und Grafenberger Allee wird die rechte Fahrspur als Radfahrstreifen markiert. Jeweils vor den Signalanlagen wird die Fahrbahn um eine Linksabbiegespur erweitert. Die Leistungsfähigkeit des Straßenabschnittes für den MIV bleibt damit weitestgehend unbeeinflusst. An der Grafenberger Allee schließt der Radfahrstreifen an den dort vorhandenen Radweg und die Radachse (Mischverkehr auf ruhiger Nebenstraße) Hans-Sachs-Straße an. Die Spuranzahl und Verteilung des Kfz-Verkehrs bleibt in diesem Bereich unverändert. Ronsdorfer Straße (Nr. 2.27 im Übersichtsplan): Langenberger- bis Erkrather Straße: Auf der Westseite wird ein Parkstreifen, ein Radfahrstreifen und 2 Fahrspuren markiert. Auf der Ostseite wird ein Schutzstreifen und eine überbreite Fahrbahn mit 5,30m Breite markiert. Dieses Maß entspricht den Verhältnissen nördlich der Erkrather Straße (Ostseite). Dort wird neben dem Radfahrstreifen durchgehend und ohne Probleme zweispurig gefahren. Vor der Signalanlage (Vorsignal Erkrather Straße) verschwenkt der Radweg auf den Seitenstreifen, um ein zweispuriges Aufstellen von Kfz vor der Ampel sicherzustellen. Damit bleibt die Spuranzahl und Leistungsfähigkeit der Straße überall unverändert. Südlich der Langenberger Straße schließt die Planung an die vorhandenen Radfahrstreifen an und bildet so den gewünschten Netzschluss. Erkrather- bis Königsberger Straße : Auf der Ostseite ist ein Radfahrstreifen vorhanden. Auf der Westseite sieht die Planung einen baulichen Radweg und einen durchgehenden Längsparkstreifen vor. Die Fahrbahn erhält 3 Spuren. Diese Querschnittsaufteilung ergibt sich vorrangig aus den notwendigen Belangen der Feuerwehr. Demnach muss für Löschfahrzeuge in einem Abstand von maximal 9,50m von Gebäuden eine Aufstellfläche geschaffen werden. Im Bereich der Hausnummern 77 bis 87 sind die gewählten Breiten für Gehweg, Radweg und Parken daher Maximalmaße. Außerdem ist die Dreispurigkeit im Aufstellbereich vor der Signalanlage positiv zu beurteilen, da damit die Staulängen reduziert werden können. Heute wird am Fahrbahnrand schräg geparkt. Gezählt wurden 23 Parker, der Taxenplatz war zum Zählzeitpunkt ungenutzt. Geplant sind 16 Längsparker und 3 Taxiplätze. Gegenüber der Königsberger Straße ist der Ausbau einer regelgerechten Busbucht an der vorhandenen Haltestelle vorgesehen. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Bezirksvertretung 2 -/- 1 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Alternative: Keine Amt: Amt für Verkehrsmanagement RSD AllVorlg.WPT Seite 5 von 5 Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Leonhardt

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 172 47/2005