Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 41/ 103/2004

Sachstandsbericht Stadt der Wissenschaft/ Wissensc

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Bolkerstraße 53 · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 16. November 2004veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Der Kulturausschuss nimmt K enntnis vom Sachst andsbericht Stadt der Wissenschaft/Wissenschaftsrat Düsseldorf.

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Seite 1 von 6 Beschlussvorlage Betrifft: Sachstandsbericht Stadt der Wissenschaft/Wissenschaftsrat Düsseldorf Beschlussdarstellung: Der Kulturausschuss nimmt K enntnis vom Sachst andsbericht Stadt der Wissenschaft/Wissenschaftsrat Düsseldorf. Sachdarstellung: Im Zuge des vom "Stifterverband für die deutschen Wissenschaft" ausgeschriebenen Wettbewerbes "Stadt der Wissenschaften" haben die Stadt und Düsseldorfer Wissenschaftsinstitutionen in zahlreichen Gesprächen viele Gemeinsamkeiten und neue Wege der Zusammenarbeit entdeckt (über diese Aspekte wurde dem Kulturausschuss bereits berichtet). Am 20. September 2004 konstituierte sich der "Wissenschaftsrat Düsseldorf", dessen Vorsitzender Oberbürgermeister Joachim Erwin ist; stellvertretender Vorsitzender des Gremiums ist Stadtdirektor Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff. Im "Wissenschaftsrat Düsseldorf" vertreten sind die vier Düsseldorfer Hochschulen (Heinrich-Heine-Universität, Fachhochschule, Kunstakademie und Robert-Schumann- Musikhochschule), das Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen, die Nordrhein- Westfälischen Akademie der Wissenschaften sowie das Deutsche Diabetes Zentrum, der Deutsche Verband technisch-wissenschaftlicher Vereine e.V., das Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität gGmbH und das Max- Planck-Institut für Eisenforschung GmbH. Ebenfalls in den "Wissenschaftsrat Düsseldorf" eingebunden werden die Handwerkskammer Düsseldorf, die Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf und der Industrie-Club Düsseldorf e.V. Zwischen diesen Institutionen und der Stadt gibt es vielfältige Formen der Zusammenarbeit; Einrichtungen wie das Life-Science-Center, die Düsseldorfer Business- School Schloss Benrath, die geplante Law-School, die Galerie der Kunstakademie im Rathauskomplex am Burgplatz und der durch EnBW geförderte Lehrstuhl für Innovative Energiesysteme an der Fachhochschule bilden nur die Spitze der gemeinsamen Aktivitäten. Diese Aktivitäten soll der "Wissenschaftsrat Düsseldorf" nun bündeln und verstärken. Er soll nicht nur ein Netzwerk herstellen, sondern auch als Beratungsorgan und Forum für gesellschaftliche und wissenschaftliche (Streit-) Fragen zur Verfügung stehen. Das Gremium wird sich regelmäßig treffen (mindestens im halbjährigen Turnus) und die RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 6 Ergebnisse seiner Überlegungen regelmäßig publik machen. Um dem "Wissenschaftsrat Düsseldorf" einen "Motor" zu geben, hat Oberbürgermeister Erwin vorgeschlagen, mit Hilfe städtischer Mittel zum Wintersemester 2005 ein "Institut für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" zu gründen und für dessen Leitung eine entsprechende "Stadtprofessur" auszuschreiben. Das Institut soll als "An-Institut" sowohl an die Universität als auch an die Fachhochschule angegliedert und durch öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen beiden Hochschulen und der Stadt errichtet werden. Der "Wissenschaftsrat Düsseldorf" soll den Beirat des Instituts bilden. Aufgabe dieser Stadtprofessur soll sein, Wissenschaft, Forschung und Technologie als Wirtschafts- und Standortfaktor wissenschaftlich zu erforschen und praktisch weiter zu entwickeln. Es geht um geeignete Instrumente, um das vorhandene Potential an Wissen, Forschung und Innovation optimal für die Stadt und die Region zu nutzen. Das geschieht in Zusammenarbeit mit der Kommune, den Hochschulen, der Wirtschaft und den Bildungseinrichtungen in Düsseldorf. Arbeitsfeld sind Netzwerke, in denen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur sowohl vertikal -von Schule bis Universität- und horizontal -in den verschiedenen Produktionsformen und -stätten in der Stadt- zusammenwirken (Anlage 1 - Entwurf der Stellenausschreibung). Als zweite "Stadtprofessur" soll Anfang 2005 eine "Junior-Professur für die Geschichte der Gartenkunst und Landschaftskultur" ausgeschrieben werden, die Forschungs- und Lehraufgaben sowohl am Kunsthistorischen Institut der Heinrich-Heine-Universität als auch in der Stiftung Schloss und Park Benrath übernehmen soll. Diese Professur könnte nicht zuletzt die Voraussetzungen dafür schaffen, das zwischen Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, der Stiftung Schloss und Park Benrath und Schloss Dyck geplante wissenschaftliche "Institut für Gartenkunst und Landschaftskultur" in die Tat umzusetzen. Ziel des Instituts ist es, Kunsthistoriker/innen und Landschaftsarchitekt/innen und -planer/innen einen Masterabschluss und eine Promotionsmöglichkeit im Bereich der Gartenkunst und Gartenkunstgeschichte zu bieten (Anlage 2 - Entwurf der Stellenausschreibung). Für beide Stadtprofessuren stehen im Haushaltsplanentwurf der Stadt für das Jahr 2005 Euro 150.000 zur Verfügung. Dieser Betrag soll 2006 auf Euro 225.000 ansteigen. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Kulturausschuss 25.11.2004 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. RSD AllVorlg.WPT Seite 3 von 6 Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor 2 beigefügt Juniorprofessur Kunstgeschichte Alternative: Keine Amt: Kulturamt Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Grosse-Brockhoff Seite 4 von 6 "Stadtprofessur für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" und Leitung des "Instituts für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" - Entwurf - Die Landeshauptstadt Düsseldorf beherbergt national und international renommierte Hochschulen und gehört zu den prosperierenden Städten Deutschlands. Die Stadt Düsseldorf richtet gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Fachhochschule Düsseldorf ein "Institut für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" ein. Als Leiterin/Leiter dieses Instituts wird eine Professorin/ein Professor (W3 auf 6 Jahre) für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor gesucht. Das "Institut für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" wird als An- Institut von der Stadt, der Heinrich-Heine-Universität und der Fachhochschule Düsseldorf betrieben. Das Institut hat einen Beirat, in dem die Stadt, die wissenschaftlichen Einrichtungen und die örtliche Wirtschaft angemessen vertreten sind. Aufgabe der "Stadtprofessorin/des Stadtprofessors für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" ist, Wissenschaft, Forschung und Technologie als Wirtschafts- und Standortfaktor wissenschaftlich zu erforschen und praktisch weiter zu entwickeln. Es geht um geeignete Instrumente, um das gegebene Potential an Wissen, Forschung und Innovation optimal für die Stadt und die Region zu nutzen. Das geschieht in Zusammenarbeit mit der Komm une, den Hochschulen, der Wirtschaft und den Bildungseinrichtungen in Düsseldorf. Arbeitsfeld sind Netzwerke, in denen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur sowohl vertikal -von Schule bis Universität- und horizontal -in den verschiedenen Produktionsformen und -stätten in der Stadt- zusammenwirken. Die "Stadtprofessorin/der Stadtprofessor für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" sollte von der akademischen Qualifikation her Wirtschafts-, Sozial- oder Politikwissenschaftler/in sein. Neben der Promotion wird die Habilitation oder eine vergleichbare Qualifikation erwartet. Auch eine langjährige einschlägige Berufspraxis kann berücksichtigt werden. In jedem Fall verfügt sie/er 1) über eigene Forschungsaktivitäten incl. der Einwerbung von Drittmitteln und 2) über einschlägige Erfahrungen in der Planung, Organisation und Durchführung Seite 5 von 6 komplexer Prozesse im kommunalen, wirtschaftlichen und/oder wissenschaftlichen Umfeld. Die "Stadtprofessorin/der Stadtprofessor für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" vertritt ihr/sein Gebiet in Forschung und Lehre. Die Anbindung an die Universität bzw. Fachhochschule erfolgt entsprechend der Qualifikation und Neigung der/des Stelleninhaberin/Stelleninhabers. Die wesentliche Aufgabe der/des Stelleninhaberin/Stelleninhabers liegt in der praktischen Netzwerkarbeit. Die Position ist nach W 3 aufgewiesen und zunächst auf 6 Jahre befristet. Dem Institut wird eine/ein Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in und eine/ein Sachbearbeiter/in zur Verfügung stehen. Seite 6 von 6 Ausschreibungstext Am Seminar für Kunstgeschichte der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf ist in Kooperation mit der "Stiftung Schloss und Park Benrath" zum Zeitpunkt der Bereitstellung der Stelle eine Juniorprofessur für Kunstgeschichte (W1) zu besetzen. Die Tätigkeit ist zu gleichen Teilen dem Seminar für Kunstgeschichte und der "Stiftung Schloss und Park Benrath" zuzuordnen. Die Lehrverpflichtung beträgt vier Semesterwochenstunden. Die BewerberInnen sollten möglichst einen Schwerpunkt oder ein Forschungsprojekt in der Gartenkunstgeschichte haben. Die Einstellungsvoraussetzungen... (restlicher Text wie üblich bei Ausschreibungen der HHU)

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 41/ 103/2004