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Beschlussvorlage
Betrifft:
Sachstandsbericht Stadt der Wissenschaft/Wissenschaftsrat Düsseldorf
Beschlussdarstellung:
Der Kulturausschuss nimmt K enntnis vom Sachst andsbericht Stadt der
Wissenschaft/Wissenschaftsrat Düsseldorf.
Sachdarstellung:
Im Zuge des vom "Stifterverband für die deutschen Wissenschaft" ausgeschriebenen
Wettbewerbes "Stadt der Wissenschaften" haben die Stadt und Düsseldorfer
Wissenschaftsinstitutionen in zahlreichen Gesprächen viele Gemeinsamkeiten und neue
Wege der Zusammenarbeit entdeckt (über diese Aspekte wurde dem Kulturausschuss
bereits berichtet).
Am 20. September 2004 konstituierte sich der "Wissenschaftsrat Düsseldorf", dessen
Vorsitzender Oberbürgermeister Joachim Erwin ist; stellvertretender Vorsitzender des
Gremiums ist Stadtdirektor Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff.
Im "Wissenschaftsrat Düsseldorf" vertreten sind die vier Düsseldorfer Hochschulen
(Heinrich-Heine-Universität, Fachhochschule, Kunstakademie und Robert-Schumann-
Musikhochschule), das Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen, die Nordrhein-
Westfälischen Akademie der Wissenschaften sowie das Deutsche Diabetes Zentrum, der
Deutsche Verband technisch-wissenschaftlicher Vereine e.V., das Institut für
umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität gGmbH und das Max-
Planck-Institut für Eisenforschung GmbH. Ebenfalls in den "Wissenschaftsrat
Düsseldorf" eingebunden werden die Handwerkskammer Düsseldorf, die Industrie- und
Handelskammer zu Düsseldorf und der Industrie-Club Düsseldorf e.V.
Zwischen diesen Institutionen und der Stadt gibt es vielfältige Formen der
Zusammenarbeit; Einrichtungen wie das Life-Science-Center, die Düsseldorfer Business-
School Schloss Benrath, die geplante Law-School, die Galerie der Kunstakademie im
Rathauskomplex am Burgplatz und der durch EnBW geförderte Lehrstuhl für Innovative
Energiesysteme an der Fachhochschule bilden nur die Spitze der gemeinsamen
Aktivitäten.
Diese Aktivitäten soll der "Wissenschaftsrat Düsseldorf" nun bündeln und verstärken. Er
soll nicht nur ein Netzwerk herstellen, sondern auch als Beratungsorgan und Forum für
gesellschaftliche und wissenschaftliche (Streit-) Fragen zur Verfügung stehen. Das
Gremium wird sich regelmäßig treffen (mindestens im halbjährigen Turnus) und die
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Ergebnisse seiner Überlegungen regelmäßig publik machen.
Um dem "Wissenschaftsrat Düsseldorf" einen "Motor" zu geben, hat Oberbürgermeister
Erwin vorgeschlagen, mit Hilfe städtischer Mittel zum Wintersemester 2005 ein "Institut für
Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" zu gründen und für dessen Leitung eine
entsprechende "Stadtprofessur" auszuschreiben. Das Institut soll als "An-Institut"
sowohl an die Universität als auch an die Fachhochschule angegliedert und durch
öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen beiden Hochschulen und der Stadt errichtet
werden. Der "Wissenschaftsrat Düsseldorf" soll den Beirat des Instituts bilden.
Aufgabe dieser Stadtprofessur soll sein, Wissenschaft, Forschung und Technologie als
Wirtschafts- und Standortfaktor wissenschaftlich zu erforschen und praktisch weiter zu
entwickeln. Es geht um geeignete Instrumente, um das vorhandene Potential an Wissen,
Forschung und Innovation optimal für die Stadt und die Region zu nutzen. Das geschieht
in Zusammenarbeit mit der Kommune, den Hochschulen, der Wirtschaft und den
Bildungseinrichtungen in Düsseldorf. Arbeitsfeld sind Netzwerke, in denen Wissenschaft,
Wirtschaft und Kultur sowohl vertikal -von Schule bis Universität- und horizontal -in den
verschiedenen Produktionsformen und -stätten in der Stadt- zusammenwirken (Anlage 1 -
Entwurf der Stellenausschreibung).
Als zweite "Stadtprofessur" soll Anfang 2005 eine "Junior-Professur für die Geschichte
der Gartenkunst und Landschaftskultur" ausgeschrieben werden, die Forschungs- und
Lehraufgaben sowohl am Kunsthistorischen Institut der Heinrich-Heine-Universität als
auch in der Stiftung Schloss und Park Benrath übernehmen soll. Diese Professur könnte
nicht zuletzt die Voraussetzungen dafür schaffen, das zwischen Heinrich-Heine-
Universität Düsseldorf, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen,
der Stiftung Schloss und Park Benrath und Schloss Dyck geplante wissenschaftliche
"Institut für Gartenkunst und Landschaftskultur" in die Tat umzusetzen. Ziel des Instituts
ist es, Kunsthistoriker/innen und Landschaftsarchitekt/innen und -planer/innen einen
Masterabschluss und eine Promotionsmöglichkeit im Bereich der Gartenkunst und
Gartenkunstgeschichte zu bieten (Anlage 2 - Entwurf der Stellenausschreibung).
Für beide Stadtprofessuren stehen im Haushaltsplanentwurf der Stadt für das Jahr 2005
Euro 150.000 zur Verfügung. Dieser Betrag soll 2006 auf Euro 225.000 ansteigen.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Kulturausschuss 25.11.2004 -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
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Anlagen:
Nr. Ort Anlage
1 beigefügt Wissenschaft als Wirtschafts- und
Standortfaktor
2 beigefügt Juniorprofessur Kunstgeschichte
Alternative:
Keine
Amt:
Kulturamt
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Grosse-Brockhoff
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"Stadtprofessur für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor"
und
Leitung des "Instituts für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor"
- Entwurf -
Die Landeshauptstadt Düsseldorf beherbergt national und international renommierte
Hochschulen und gehört zu den prosperierenden Städten Deutschlands. Die Stadt
Düsseldorf richtet gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der
Fachhochschule Düsseldorf ein "Institut für Wissenschaft als Wirtschafts- und
Standortfaktor" ein.
Als Leiterin/Leiter dieses Instituts wird
eine Professorin/ein Professor (W3 auf 6 Jahre)
für
Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor
gesucht. Das "Institut für Wissenschaft als Wirtschafts- und Standortfaktor" wird als An-
Institut von der Stadt, der Heinrich-Heine-Universität und der Fachhochschule Düsseldorf
betrieben. Das Institut hat einen Beirat, in dem die Stadt, die wissenschaftlichen
Einrichtungen und die örtliche Wirtschaft angemessen vertreten sind.
Aufgabe der "Stadtprofessorin/des Stadtprofessors für Wissenschaft als Wirtschafts- und
Standortfaktor" ist, Wissenschaft, Forschung und Technologie als Wirtschafts- und
Standortfaktor wissenschaftlich zu erforschen und praktisch weiter zu entwickeln. Es geht
um geeignete Instrumente, um das gegebene Potential an Wissen, Forschung und
Innovation optimal für die Stadt und die Region zu nutzen. Das geschieht in
Zusammenarbeit mit der Komm une, den Hochschulen, der Wirtschaft und den
Bildungseinrichtungen in Düsseldorf. Arbeitsfeld sind Netzwerke, in denen Wissenschaft,
Wirtschaft und Kultur sowohl vertikal -von Schule bis Universität- und horizontal -in den
verschiedenen Produktionsformen und -stätten in der Stadt- zusammenwirken.
Die "Stadtprofessorin/der Stadtprofessor für Wissenschaft als Wirtschafts- und
Standortfaktor" sollte von der akademischen Qualifikation her Wirtschafts-, Sozial- oder
Politikwissenschaftler/in sein. Neben der Promotion wird die Habilitation oder eine
vergleichbare Qualifikation erwartet. Auch eine langjährige einschlägige Berufspraxis
kann berücksichtigt werden. In jedem Fall verfügt sie/er
1) über eigene Forschungsaktivitäten incl. der Einwerbung von Drittmitteln und
2) über einschlägige Erfahrungen in der Planung, Organisation und Durchführung
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komplexer Prozesse im kommunalen, wirtschaftlichen und/oder wissenschaftlichen
Umfeld.
Die "Stadtprofessorin/der Stadtprofessor für Wissenschaft als Wirtschafts- und
Standortfaktor" vertritt ihr/sein Gebiet in Forschung und Lehre. Die Anbindung an die
Universität bzw. Fachhochschule erfolgt entsprechend der Qualifikation und Neigung
der/des Stelleninhaberin/Stelleninhabers. Die wesentliche Aufgabe der/des
Stelleninhaberin/Stelleninhabers liegt in der praktischen Netzwerkarbeit.
Die Position ist nach W 3 aufgewiesen und zunächst auf 6 Jahre befristet. Dem Institut
wird eine/ein Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in und eine/ein Sachbearbeiter/in zur
Verfügung stehen.
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Ausschreibungstext
Am Seminar für Kunstgeschichte der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-
Universität Düsseldorf ist in Kooperation mit der "Stiftung Schloss und Park Benrath" zum
Zeitpunkt der Bereitstellung der Stelle eine
Juniorprofessur für Kunstgeschichte (W1)
zu besetzen. Die Tätigkeit ist zu gleichen Teilen dem Seminar für Kunstgeschichte und
der "Stiftung Schloss und Park Benrath" zuzuordnen. Die Lehrverpflichtung beträgt vier
Semesterwochenstunden. Die BewerberInnen sollten möglichst einen Schwerpunkt oder
ein Forschungsprojekt in der Gartenkunstgeschichte haben.
Die Einstellungsvoraussetzungen... (restlicher Text wie üblich bei Ausschreibungen der
HHU)