Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 40/ 18/2004

Sachstandsbericht zum Biogarten der VHS

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Siegburger Straße 38 · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 1Dokument 24. März 2004veröffentlicht

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Ö Vorlagen - Nr. 40/ 18/2004 Seite 1 von 2 Informationsvorlage Betrifft: Sachstandsbericht zum Biogarten der Volkshochschule Der Biogarten der VHS Düsseldorf im Südpark war der erste seiner Art in NRW und ist mit 3500 qm derzeit der größte noch existierende. Seit seiner Gründung im Jahr 1987 im Rahmen der damaligen Bundesgartenschau besteht eine von ehrenamtlicher Arbeit in enger Abstimmung mit der VHS getragene Zusammenarbeit, die in dieser Form und Intensität beispielhaft ist. Die Zielsetzung ist die Hinführ ung und Bewußtwerdung elementarer Lebenszusammenhänge in der Natur wie sie am Beispiel eines nach ökologischen Gesichtspunkten gestalteten Gartens sichtbar gemacht werden können sowie der aktive eigene Umgang mit diesen Erkenntnissen. Als Besonderheit des Düsseldorfer Biogartens kann neben der auf das Verständnis und die Eigentätigkeit von Erwachsenen gerichtete Zielsetzung das Projekt "Das Grüne Klassenzimmer" anges ehen werden. Es handelt sich um ein spezielles Unterrichtskonzept für Schulkinder im großstädtischen Raum, das dieser Zielgruppe - überwiegend Grund- u. Hauptschüler u. Schülerinnen - im Rahmen ausgewählter Themen ein erlebnisorientieres Lernen von Naturzusammenhängen ermöglicht. Für dieses Projekt, das im Jahr 2003 von 71 Klassen mit 1775 Kindern genutzt wurde, sind 3 Lehrerinnen mit insgesamt 22 Wochenstunden freigestellt. (Sämtliche zur Verfügung stehenden Termine sind ständig ausgebucht.) Hinzu kommen 2492 erwachsene Besucher der verschiedensten Veranstaltungen. Infolge der Altersteilzeit der für den Biogarten zuständigen Gärtnerin, die nach dem Blockmodell ab dem 1.9.2005 nicht mehr tätig sein wird, muß zumindest für die Zeit in der noch Personalkosten von der Stadt zu tragen sind über alternative Möglichkeiten der Bearbeitung und Gestaltung des Biogartens nachgedacht werden. Zu diesem Zweck sollen in der verbleibenden Zeit nochmals Gespräche mit verschiedenen für eine eventuelle Zusammenarbeit in Frage kommenden Einrichtungen (Schulgarten, Botanischer Garten der Heinrich-Heine-Universität, Gartenamt, Jugendberufshilfe, Werkstatt für angepaßte Arbeit) geführt werden. Inwiefern dabei das jetzige Konzept, das sich auschließlich an gartenökologischen Kriterien und Zielsetzungen orientiert aufrechterhalten werden kann, ist derzeit noch nicht zu übersehen, ebensowenig kann jetzt geklärt werden, ob der Biogarten sich ohne zentrale fachlich ausgerichtete Koordination und Anlaufstelle führen lässt. Die nach ökologischen Gesichtspunkten erfolgende Gartenpflege und -gestaltung ist Grundlage der jetzigen Gestaltung und Bildungsarbeit des VHS-Biogartens. Diese könnte zu einem kleinen Teil von den Mitgliedern des Arbeitskreises übernommen werden, wenn bestimmte Routinetätigkeiten wie Unkrautbeseitigung und Wegeerneuerung durch Umgestaltung der Wege entfallen würden. Ob die Hauptarbeit durch andere Einrichtungen geleistet werden oder aber der Biogarten durch Aufteilung und Parzellierung in die RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 40/ 18/2004 Seite 2 von 2 Verantwortung von Schulen oder von interessierten Bürgern gegeben werden kann, muß geprüft werden. Die jetzige Struktur der Garten-und Bildungsarbeit müßte entsprechend solchen möglichen neuen Rahmenbedingungen verändert werden, wobei offen ist, ob der seit 25 Jahren ehrenamtlich tätige Arbeitskreis Biogarten dies mittragen wird. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Schulausschuss 31.03.2004 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Amt: Volkshochschule Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Grosse-Brockhoff RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 40/ 18/2004