Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 03/ 9/2005

Tätigkeitsbericht RAA Düsseldorf

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Bernburger Straße · Stadtbezirk 8 (Eller, Lierenfeld)örtlicher Bezug 1Dokument 12. April 2005veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Der Schulausschuss nimmt den Bericht über die Tätigkeit der RAA Düsseldorf im Jahr 2004 zur Kenntnis.

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Seite 1 von 8 Informationsvorlage Betrifft: Bericht über die Tätigkeit der RAA Düsseldorf im Jahr 2004 Beschlussvorlage: Der Schulausschuss hat den Jahresbericht 2004 der RAA Düsseldorf in seiner Sitzung vom 05.04.2005 zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Bericht ist in der Anlage zur Kenntnisnahme durch den Ausschuss für regionale und europäische Zusammenarbeit sowie Integration beigefügt. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ausschuss f. regionale und europ. Zusammenarbeit sowie Integration 20.04.2005 -/- 2 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlage: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Tätigkeitsbericht RAA Düsseldorf Amt: Schulverwaltungsamt Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Grosse-Brockhoff RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 8 Informationsvorlage Betrifft: Bericht über die Tätigkeit der RAA Düsseldorf im Jahr 2004 Beschlussdarstellung: Der Schulausschuss nimmt den Bericht über die Tätigkeit der RAA Düsseldorf im Jahr 2004 zur Kenntnis. Sachdarstellung: 1. Personalsituation Im Jahr 2004 verfügte die RAA Düsseldorf über 5,75 Stellen, auf denen neun Voll- bzw. Teilzeitkräfte beschäftigt waren: 'Zwei städtische Stellen, im Rahmen des Landesprogramms RAA mit einem Festbetrag in Höhe von 59.850 € vom MGSFF bezuschusst, mit einer Diplompädagogin sowie zwei sozialpädagogischen Halbtagskräften besetzt '0,75 Stellenanteil für eine städtische Schreibkraft 'Drei Lehrerstellen, vom MSJK kostendeckend aus dem Landeshaushaltskapitel 05 300 zur Verfügung gestellt, über Abordnungsverfahren mit 5 Lehrkräften besetzt Zusätzlich war bis zum Schuljahresende 03/04 eine Muttersprachenlehrkraft mit 8 Wo- chenstunden projektbezogen für die Begleitung des Angebotes "Zweisprachiges Lernen Deutsch/Italienisch in der Grundschule" in der RAA tätig. Seit September ist im Rahmen des Modellversuchsprojektes der Bund-Länder-Kommissi- on (BLK) "Förderung von Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig) NRW" eine abgeordnete Lehrkraft mit halber Stelle als Koordinator für den Schwerpunkt Übergang Schule/Beruf in der RAA tätig. Es waren die Schulformen Gymnasium, Berufskolleg und - durch Muttersprachen- lehrer/innen - Grund- und Hauptschule im Team der RAA vertreten. Sechs Mit- arbeiter/innen verfügen über einen Migrationshintergrund, neben Englisch und Franzö- sisch wird Arabisch, Griechisch, Italienisch, Portugiesisch und Türkisch gesprochen. Darüber hinaus wurden mit 63 Honorarkräften insgesamt 101 Werkverträge in Höhe von 84.496 € abgeschlossen, wobei 73.088,82 € dieser Mittel Landesmittel waren. 21 der Ho- norarkräfte verfügten über einen Migrationshintergrund. 2. Aufgaben Die Arbeit der RAA Düsseldorf orientiert sich an den „Richtlinien für die Förderung der Re- gionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfa- milien (RAA)" des Landes NRW. Die RAA versteht sich als Dienstleistungsagentur bei interkulturellen Fragestellungen mit dem Schwerpunkt im Bildungsbereich und ist Ansprechpartner für 'Kinder, Jugendliche und ihre Eltern, Seite 3 von 8 Schullaufbahn (8,05%) Schule/Beruf (5,58%) Elementarbereich (5,33%) Psycho-Soziales (2,11%) Seiteneinsteiger (78,93%) Einzelfallberatung 2004 'Fachleute aus Pädagogik, Jugend- und Sozialarbeit, 'Schulen, außerschulische pädagogische und soziale Einrichtungen, 'Akteure in der beruflichen Bildung. Sprachförderung unter besonderer Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit, Förderung der Ausbildungsbeteiligung und Interkulturelle Erziehung bilden die thematischen Schwerpunkte in den folgenden Tätigkeitsfeldern: 'Beratung und Vermittlung von Beratung für Fachkräfte, Institutionen und Migranten- familien 'pädagogische Beratung von Seiteneinsteigern, Beteiligung an der Einrichtung von För- derklassen und -gruppen 'eigene pädagogische Angebote im vorschulischen, schulischen und außerschulischen Bereich 'Fortbildung von Fachkräften 'Material- und Projektentwicklung 'Initiierung und Förderung von Kooperationen, Aufbau von Netzwerken 3. Zentrale Arbeitsschwerpunkte im Jahr 2004 3.1 Beratung Die Einzelfallberatung konzentrierte sich auf die Beratung von Seitereinsteigerinnen und Seiteneinsteigern (knapp 80% der Fälle). Hierbei handelte es sich sowohl um die Erstbe- ratung zur Empfehlung in ein schulisches Förderangebot als auch um die Anschlussbera- tung beim Übergang in die Regelklasse. In Bezug auf vorschulische Themen und auf Fragestellungen des Übergangs von der Schule in den Beruf versteht sich die RAA auf Grund des vielseitigen Beratungsangebotes in der Stadt Düsseldorf in der Einzelfallberatung weiterhin eher als Clearing- bzw. Vermitt- lungsstelle. In allen Feldern der Bildung und Ausbildung hat sich eine intensive Kooperati- on zu anderen Fachberatungsstellen in kommunaler und freier Trägerschaft entwickelt. Die 807 Beratungsfälle verteilten sich wie folgt auf die einzelnen Bereiche: Neben der konzeptionellen Zusammenarbeit mit mittel- und langfristigem Charakter berät die RAA außerschulische und schulische Einrichtungen, Fachkräfte und Studierende hin- sichtlich der Förderung von Migrantenkindern und -jugendlichen sowie der Interkulturellen Seite 4 von 8 Schule/Beruf (14,43%) Elternarbeit (13,40%) Sprachförderung (54,64% Interkulturelles (17,53%) Einrichtungsberatung 2004 Erziehung und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen schulischen und außerschuli- schen Einrichtungen. Die 97 Beratungsfälle verteilten sich wie folgt auf die einzelnen Themenfelder: 3.2 Beteiligung an der Einrichtung von Förderklassen und -gruppen In Düsseldorf beteiligen sich Schulen sämtlicher Schulformen an der sprachlichen und sozialen Integration von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern. Die Förderstruktur stimmten Schulaufsicht, RAA und Schulen im Januar 2004 im Rahmen von schulformbe- zogenen Regionalkonferenzen ab. Das differenzierte Angebot für spezifische Zielgruppen ist im vergangenen Jahr weiter ausgebaut worden: Fortführung 'des Förderangebots für Seiteneinsteiger/innen der Jahrgangsstufe 4, in dem sie ge- zielt auf den Übergang in die Sekundarstufe vorbereitet werden, an der GGS Sonnen- straße 'der zentralen Erst- und Anschlussförderung für Seiteneinsteiger/innen mit gymnasialer Eignung am Lessing-Gymnasium Einrichtung 'eines zentralen Standortes zur Förderung von älteren Sek.I- und berufsschulpflichtigen Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern an der GHS Bernburger Straße Die RAA unterstützte diese Schulen bei der Entwicklung ihrer Sprachförderkonzepte, die sich am "Allgemeinen Europäischen Referenzrahmen für das Lernen und Lehren von Sprachen" orientieren. Sie begleitete die Abschlussprüfungen der Intensivkurse am Lessing-Gymnasium und die sich daran anschließende Schullaufbahnberatung. Die Sprachförderung am Lessing-Gymnasium wird im Rahmen eines RAA-Kontaktlehrerkrei- ses unter Beteiligung der Bezirksregierung begleitet. 3.3 Eigene pädagogische Angebote 3.3.1 Sprachkurse im Halbjahr vor der Einschulung Seite 5 von 8 Seit 2000 bietet die RAA Sprachkurse nach Ziffer 2.2.2 der „Richtlinien über die Gewäh- rung von Zuwendungen für Angebote zur Sprachförderung im Elementarbereich" des Lan- des NRW an. Zielgruppe sind Vorschulkinder mit erheblichen Sprachdefiziten, insbeson- dere aus Familien mit Migrationshintergrund. Durch Förderung im Halbjahr vor der Ein- schulung sollen die Kinder in die Lage versetzt werden, dem anschließenden Schulunter- richt zu folgen. Die Kurse umfassen insgesamt 120 Stunden und werden dreimal wöchentlich an Grund- schulen von Honorarkräften durchgeführt. Die Spracheinheiten werden spielerisch gestal- tet und thematisch an Alltagssituationen orientiert. Der Bedarf wird jährlich bei der Schulanmeldung durch die Grundschulen ermittelt. Die Beantragung der Kurse erfolgt in enger Abstimmung mit der Schulaufsicht und dem Ju- gendamt. Im Jahr 2004 wurden 55 Kurse mit insgesamt 546 Kindern an 34 Standorten durchgeführt. Knapp 90% der zu fördernden Kinder besuchten eine Tageseineinrichtung für Kinder. Vor Beginn der Maßnahmen wurden alle Honorarkräfte fortgebildet, während der Maßnah- me fanden monatliche Anleitungssitzungen statt. 3.3.2 Griffbereit-/Rucksack-Gruppen Griffbereit wird als Mutter-Kind-Gruppe für Kleinkinder im Alter von 1 bis max. 4 Jahren in Kooperation mit Tageseinrichtungen für Kinder oder mit Familienbildungsstätten angebo- ten. Ziele sind die Förderung der Entwicklung der Kinder, die Sensibilisierung der Mütter für die Früherkennung von Störungen und die Vergewisserung über einzuschlagende Schritte für die Frühförderung ihrer Kinder. Unter Anleitung werden spielerische Aktivitäten gemeinsam mit Müttern und Kindern durchgeführt. Rucksack ist ein Gruppenangebot für Mütter von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren und wird in Tageseinrichtungen für Kinder durchgeführt. Ziele sind die Förderung der Mutter- sprachenkompetenz, des Deutschen und der allgemeinen kindlichen Entwicklung. Die Mütter werden dazu angeleitet, ihre Kinder in der Muttersprache zu fördern. Die Anbin- dung von Rucksackgruppen an die Kindertagesstätte ist eine wesentliche Voraussetzung, da hier die Förderung in der deutschen Sprache parallel zu der Arbeit mit den Müttern er- folgen soll. Im Kindergartenjahr 2003/04 wurden zehn Griffbereit-/Rucksackgruppen angeboten. Die Zahl hat sich 2004/05 auf sechs Gruppen reduziert, da Rucksack in Entsprechung zum Konzept nur noch in Tageseinrichtungen für Kinder angeboten wird. Die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen und der RAA wird im Rahmen einer Kooperationsvereinba- rung geregelt. Auf der Grundlage einer Bedarfsabfrage sollen im kommenden Kindergar- tenjahr neue Gruppen eingerichtet werden. Die Einrichtung von Gruppen erfolgt in enger Abstimmung mit dem Jugendamt, das seit 2003 die Finanzierung der beiden Angebote übernommen hat. Monatlich fanden Anleitungssitzungen für die Honorarkräfte statt, darüber hinaus wurden Informationsveranstaltungen für die beteiligten Erzieher/innen und Kita-Leitungen durch- geführt. Zum Abschluss des Kindergartenjahrs 2003/04 wurden die Mütter, die Honorar- kräfte und die Einrichtungen schriftlich zur Umsetzung der beiden Programme und zu de- ren Wirksamkeit befragt (siehe Anlage S.3) Seite 6 von 8 3.4 Fortbildung von Fachkräften Zur Qualifizierung und zum fachlichen Austausch von pädagogischen Fachkräften führte die RAA 25 Veranstaltungen mit insgesamt 489 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch. Themenschwerpunkte waren: 'Sprachförderung und Sprachstandsbeobachtung 'Interkulturelle Sensibilisierung und Konfliktmanagement 'Interreligiöse Erziehung Angebotsformen waren Fortbildungen sowie Arbeitsgemeinschaften für Lehr- und Hono- rarkräfte, die in KOALA und in den pädagogischen RAA-Angeboten tätig sind. Die Teilnehmer/innen von Fortbildungen werden seit März 2004 mittels eines Fra- gebogens um schriftliches Feedback zur Qualität der Veranstaltung gebeten (siehe An- lage S.4). An der Befragung haben sich 211 der 240 Teilnehmer/innen aus insgesamt 9 Veranstaltungen beteiligt. 3.5 Projektentwicklung/-begleitung, Materialentwicklung 3.5.1 KOALA - Koordinierte zweisprachige Alphabetisierung im Anfangsunterricht KOALA zielt auf die Verbesserung der Sprachkenntnisse in Deutsch und in der Mutter- sprache. Es beinhaltet die inhaltliche und methodische Koordinierung des Unterrichts in der Muttersprache und des Regelunterrichts. Die beiden Sprachen (Muttersprache/ Deutsch) werden strukturiert gegenübergestellt und thematisch aufeinander abgestimmt. Ausgehend von der Entwicklung in der Muttersprache erfolgt ein gezielter Sprachaufbau in der Zweitsprache Deutsch. In Düsseldorf wurde die koordinierte Alphabetisierung Deutsch/Türkisch an drei Grund- schulstandorten für die ersten und zweiten Jahrgänge angeboten. Insgesamt waren 69 Kinder türkischer Muttersprache beteiligt. Die RAA KOALA-Lehrkräfte führte fünf Tandem- Treffen zum Erfahrungsaustausch und zur Qualifizierung durch. Darüber hinaus wurden zweisprachige Unterrichtsmaterialien entwickelt. 3.5.2 Zweisprachiges Lernen Deutsch / Italienisch in der Grundschule Mit Beschluss des Schulausschusses der Stadt Düsseldorf vom 08.05.2002 wurde die Verwaltung beauftragt, in Abstimmung mit der Schulaufsicht einen bilingualen Zweig Deutsch-Italienisch an einer Grundschule in Düsseldorf einzurichten. Die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung dieses Angebotes erfolgte in Kooperation der RAA und dem Schulamt für die Landeshauptstadt Düsseldorf mit Unterstützung des Generalkonsu- lats in Köln und der Bezirksregierung Düsseldorf. Zum Schuljahresbeginn 2004/2005 konnte an der KGS Blumenthalstraße in einer ersten Klasse ein bilingualer Zweig "Deutsch-Italienisch" eingerichtet werden. Eine vertragliche Vereinbarung über diese deutsch-italienische Zusammenarbeit wurde am 26.11.2004 von Seite 7 von 8 Stadtdirektor Grosse-Brockhoff, Regierungspräsident Büssow und dem italienischen Ge- neralkonsul Dr. Mancini offiziell im Rathaus besiegelt. 3.5.3 Zusammenarbeit Schule / Elternhaus Die Unterstützung durch das Elternhaus ist ein entscheidender Faktor für den schulischen und beruflichen Erfolg. Eltern mit Migrationshintergrund sind interessiert und motiviert, wenn es um die Verbesserung der Bildungschancen ihrer Kinder geht. Es bedarf jedoch gezielter Ansprache und spezifischer Angebote, um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus zu verbessern. Im Jahr 2004 hat die RAA den Arbeitsschwerpunkt Elternarbeit ausgebaut. Zielsetzungen sind, 'die Erziehungskompetenzen der Eltern zu erweitern, 'die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus zu stärken, 'Eltern mit Migrationshintergrund als Experten einzubinden. Die Konzepte werden jeweils in Abstimmung mit den Schulen bedarfsgerecht entwickelt, mögliche Angebotsformen sind: 'Elterndiplom: Durchführung von Elternseminaren in der Schule - Eltern werden in er- ziehungsrelevanten Themen geschult 'Bildung eines Elternpools - Eltern bringen sich als Experten in die Elternarbeit der Schule ein, sind Sprach- und Kulturvermittler bei Gestaltung des Schulalltags Mit zwei Schulen wurden 2004 die Vorbereitungen für die Umsetzung der beiden Konzep- te getroffen: 'Elterndiplom ab Mitte Januar 2005 an der GGS Am Köhnen 'Elternpool ab April 2005 für die Erprobungsstufe der Joseph-Beuys-Gesamtschule Auf Grundlage der Erfahrungen sollen im Schuljahr 2005/06 weitere Schulen für diese beiden Projekte gewonnen werden. Darüber hinaus hat sich die RAA 2004 an der Durchführung der Informationsveranstaltun- gen für die Erziehungsberechtigten der Vierjährigen beteiligt. An 16 Standorten wurden muttersprachliche Experten eingesetzt. Zu Fragen der Bildung und Ausbildung wurden sechs Elternveranstaltungen in Vereinen durchgeführt. 3.5.4 Übergang Schule/Beruf Im September 2004 startete das Modellversuchsprogramm der Bund-Länder-Kommission (BLK) "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig) NRW". Auf Grund der bisher geleisteten Arbeit zur Verbesserung der Ausbildungschancen von Migrantenjugendlichen - Koope

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 03/ 9/2005