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Informationsvorlage
Betrifft:
Verbesserung der Raumsituation im Rathaus Gerresheim
Prüfauftrag:
Der Personal- und Organisationsausschuss hat die Verwaltung in seiner Sitzung vom
04.11.2003 beauftragt, Vorschläge für eine Verbesserung des Bürgerservices im Rathaus
Gerresheim zu erarbeiten.
Hierbei sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:
1) Verbesserungsmöglichkeiten für die Bezirksvertretung und die Bezirksverwaltungsstelle
- fehlende Sitzungs- und Besprechungsräume,
- Schaffung eines separaten Büros für den Bezirksvorsteher,
- Verbesserung der räumlichen Unterbringung der Bezirksverwaltungstelle
im 1. Obergeschoss
2) Einbeziehung anderer örtlicher Serviceangebote
- Prüfung einer räumlichen Zusammenführung der Sozialamts-Außenstelle
(heutige Unterbringung im Rathaus) mit dem Jugendamt (Sozialer Dienst,
heutige Unterbringung im Gerricusplatz 16)
- Das Bürgerhaus gegenüber des Rathauses sowie das Bürgerbüro und die
Ökumenische Begegnungsstätte sollen in die Gesamtüberlegungen
einbezogen werden
3) Prüfung der Möglichkeiten zur Vermietung des Dachbodens im Rathaus an
Gerresheimer Vereine
Örtliche Ist-Situation:
Im denkmalgeschützten Rathaus Gerresheim, Neusser Tor 6-12, bietet sich seit
annähernd 10 Jahren folgende aktuelle Belegungssituation:
- Erdgeschoss Bürgerbüro und Diakonie -Ökumenische Begegnungsstätte- (wird
gleichzeitig als Sitzungsraum für die Sitzungen der
Bezirksvertretung genutzt)
- 1. Obergeschoss Bezirksverwaltungsstelle, Fraktionsbesprechungsraum, Zweigstelle
Sozialamt
- 2. Obergeschoss Hausmeisterwohnung (auch im Bürgerhaus beschäftigt), Dachboden
RSD AllVorlg.WPT
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Die Büroeinheit des Jugendamtes (Sozialer Dienst) ist in rd. 500 m fußläufiger Entfernung
im Hause Gerricusstr. 16 untergebracht; der dortige Mietvertrag läuft bis 31.07.2005.
Gegenüber dem Rathaus befindet sich das vom Jugendamt betriebene Bürgerhaus,
Neusser Tor 19.
Zu 1)
Verbesserungsmöglichkeiten für die Fraktionen der Bezirksvertretung, insbesondere
fehlende Sitzungs- und Besprechungsräume sowie eines separaten Büros für den
Bezirksvorsteher;
Verbesserung der räumlichen Unterbringung der Bezirksverwaltungstelle im 1.
Obergeschoss
a) Sitzungsraum
Es wurde seinerzeit bei der Herrichtung eines Versammlungsraumes für die Diakonie als
Begegnungsstätte vereinbart, dass dieser Raum für stadtteilbezogene Veranstaltungen
(regelmäßig, zumeist an den Wochenenden) sowie insbesondere Sitzungen der
Bezirksvertretung (durchschnittlich 1 x monatlich) zur Verfügung steht. Dieser Raum liegt
mit rd. 120 qm vergleichbar zu anderen Bezirksverwaltungsstellen im größenmäßig
üblichen Rahmen. Bei zu erwartendem regen Publikumsinteresse wurden in der
Vergangenheit Sitzungen in der nahegelegenen Aula der Schule Am Poth abgehalten.
Diese Möglichkeit zur Nutzung der örtlichen Aula bietet sich weiterhin.
Die Schaffung eines separaten Sitzungsraumes im Rathaus stößt auf räumliche und
bauliche Schwierigkeiten. Neben einer hierzu erforderlichen Verlagerung des Sozialamtes
bietet der schmale, langgezogene und denkmalgeschützte Baukörper mit seinen 3
Eingängen und Treppenhäusern hierzu wenig adäquate Möglichkeiten.
b) Fraktionsbesprechungen
Im 1. Obergeschoss steht ein ausgewiesener Fraktionsbesprechungsraum zur Verfügung,
zudem besteht die Möglichkeit der Mitnutzung des unter a) genannten
Versammlungsraumes in Abstimmung mit der Diakonie.
Mit dem Jugendamt als Betreiber des gegenüberliegenden Bürgerhauses wurde
vereinbart, dass den Fraktionen bei Bedarf auch dortige Besprechungsräume nach
Terminvereinbarung zur Verfügung gestellt werden können. Hierzu bieten sich
insbesondere die beiden Räume im Erdgeschoss an, welche über einen barrierefreien
Zugang verfügen.
c) Büro für den Bezirksvorsteher
Für den Bezirksvorsteher wurde seinerzeit im Erdgeschoss Neusser Tor 12 ein mittlerweile
ausschließlich von der Diakonie als Büro genutzter Raum zur Verfügung gestellt.
Um dem aktuellen Bedarf, der auch in anderen Bezirken so gegeben ist, zu entsprechen,
wird dem Bezirksvorsteher ein separates Büro im Erdgeschoss Neusser Tor 6 zur
Verfügung gestellt.
Das Amt für Immobilienmanagement wird mit ihm in Kürze Kontakt zwecks Realisierung
aufnehmen. Für zusätzlichen Bedarf wird auf das Raumangebot im gegenüberliegenden
Bürgerhaus verwiesen.
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d) Unterbringung der Bezirksverwaltungsstelle im 1. Obergeschoss
Eine Verlagerung in das Erdgeschoss des Rathauses wäre nur im Tausch mit den dort
ansässigen publikumsintensiven Einheiten Diakonie oder Bürgerbüros möglich.
Über die Einrichtung eines separaten Büros für den Bezirksvorsteher wird eine erhebliche
Verbesserung des Bürgerservices gegenüber der heutigen Situation erzielt (siehe
Ausführungen zu c).
e) Diakonie/Bürgerhaus
Beide Bereiche bieten ein vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Angebot und
verfügen über eine ausgezeichnete Resonanz in der Bevölkerung. Dieses sollte in
heutiger Form weitergeführt werden.
Zu 2)
Einbeziehung anderer örtlicher Serviceangebote unter Prüfung einer räumlichen
Zusammenführung der Sozialamts-Außenstelle (heutige Unterbringung im Rathaus)
mit dem Jugendamt (Sozialer Dienst, heutige Unterbringung im Gerricusplatz 16);
Einbeziehung des Bürgerhauses gegenüber des Rathauses, des Bürgerbüros und
der Ökumenische Begegnungsstätte
Die Zweigstelle des Sozialamtes ist entsprechend eines Sicherheits- und
Rezeptionskonzeptes (u. a. Beratung nach Terminabsprache) im Rahmen der örtlichen
Möglichkeiten adäquat untergebracht.
Aktuelle Entwicklungen zur Umsetzung neuer Modelle auf dem Arbeitsmarkt (Stichwort
Hartz-Kommission) haben Anfang 2004 zu einem umfassenden Projektauftrag für den
Bereich der Sozialverwaltung geführt.
Es ist von nicht unerheblichen räumlichen Auswirkungen auf heutige Zweigstellen, so auch
im Neusser Tor, auszugehen. Sobald sich dieses konkretisiert, wird das
Immobilienmanagement die anderen ortsansässigen Dienststellen, insbesondere die
Bezirksverwaltungsstelle, unterrichten.
Für die ortsgebundene Servicestelle des Jugendamtes, Abteilung Soziale Dienste, muß
nach Ablauf des Mietvertrages an der Gerricusstraße 16 zum 01.08.2005 ein neuer
Bürostandort gefunden werden. Möglicherweise wird auch hier die angesprochene
Entwicklung im Bereich des Sozialamtes einfließen.
Eine mögliche Fremdanmietung würde erhebliche zusätzliche Mietkosten verursachen.
Das Bürgerbüro wurde im Rathaus Anfang 2003 mit neuer Raumaufteilung (Vergrößerung
des Wartebereiches) und unter Ergreifung einiger Renovierungsarbeiten kundenorientiert
ausgerichtet.
Es hat hierdurch den Standard anderer Bürgerbüros erreicht.
Zu 3)
Möglichkeiten zur Vermietung des Dachbodens im Rathaus an Gerresheimer Vereine
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Ein Angebot zur Vermietung von Speicherräumen, wie auch der Keller, ist bislang
aufgrund hoher Brandschutzauflagen und statischer Bedenken nicht möglich gewesen. Zur
Herrichtung würde ein Investitionsvolumen von rd. 100.000 Euro benötigt, welches nicht
ansatzweise über zu erwartende Mieteinnahmen refinanzierbar ist.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Personal- und Organisationsausschuss 20.04.2004 -/-
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1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Amt:
Amt für Immobilienmanagement
Dezernentin / Dezernent:
Stadtkämmerer Rattenhuber
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