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Ö Vorlagen - Nr. 03/ 1/2004
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Informationsvorlage
Betrifft:
Vorstellung des S.A.G.E. (Supporting Active aGeing in Europe) Projekts
Das S.A.G.E. Projekt wurde von der Stadt Bologna anlässlich der Aufforderung von der
Europäischen Kommission zur Einreichung von Vorschlägen betreffend Kooperations- und
Austauschprojekte zur Förderung der Mobilität älterer Menschen konzipiert. 26% der
Bevölkerung in Bologna ist über 65 Jahre alt. Der Anteil in Düsseldorf betrug Ende 2003
etwa 18,5%.
Der Aufruf erfolgte von der Generaldirektion Beschäftigung und Soziales, Abteilung
Analyse der sozialen und demografischen Lage. Die Aufforderung zur Einreichung von
Vorschlägen gründet auf einer Initiative des Europäischen Parlaments, eine neue
Haushaltslinie in den Haushaltplan 2003 aufzunehmen, in dem Wissen, dass ältere
Menschen ein Gewinn für die Gesellschaft sind und eine aktive und dynamische Rolle
spielen können und sollen.
Das Europabüro wurde zur Teilnahme als Projektpartner aufgrund des durchgeführten
EURO-EXCHANGE II Projektes eingeladen.
Die Projektfederführung liegt in Händen von Bologna.
Weitere Teilnehmer neben Düsseldorf sind: die paritätischen Wohlfahrtsverbände in
Berlin, Stavroupoli (Thessaloniki) und Islington (London).
Die Zunahme der älteren Mitbürger in der Gesellschaft und die zunehmende
Differenzierung, deren Anforderungen und Bedürfnisse führt zu einer rapiden Veralterung
eines Wohlfahrtsmodells, das sich auf ein Netz sozialer und gesundheitlicher
Dienstleistungen gründet.
Ziel des Projekt ist es, über diesen überwiegenden sozial-gesundheitlichen Ansatz hinaus,
die Einstellungen und Vorgehensweisen zu überdenken. Diese Einstellungen und
Vorgehensweisen sollen sowohl in der Politik als auch in der Praxis geändert werden.
Hierdurch soll die aktive Teilnahme und Beteiligung der älteren Mitmenschen gefördert
werden.
Die besonderen Ziele des Projekts sind:
S Förderung eines gesunden und aktiven Älterwerdens sowie die Vorbeugung des
sozialen Ausschlusses oder soziale Marginalisierung älterer Menschen;
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S Förderung der Anerkennung der Beiträge älterer Mitmenschen an die Gesellschaft;
S Stimulierung der Fähigkeit älterer Menschen neue soziale Beziehungen aufbauen
zu können. Dies soll anhand von Mob ilitätsmöglichkeiten innerhalb der
Europäischen Union und durch die Förderung interkultureller Werte und einer
aktiven Bürgerschaft ermöglicht werden;
S Förderung der gegenseitigen Kenntnisse und Austausch sog. Best Practices
zwischen den Seniorenvereinen und Seniorenverbänden und den Europäischen
Institutionen.
Die Projektdauer ist 12 Monate.
Die erste Aktivität ist die Definition einer lokalen Partnerschaft, Beratung und
Einbeziehung der örtlichen Akteure sowie die Bildung eines Lenkungsausschusses. Vor
diesem Hintergrund ist die Beteiligung der paritätischen Wohlfahrtsverbände sowie des
Seniorenbeirates erstrebenswert.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird EURO 74. 039,21 von der Europäischen
Kommission erhalten. Der Eigenanteil Düsseldorfs ist EURO 18.509,80.
An der Formulierung des Antrages im August 2003 war neben dem Europabüro die für
Seniorenhilfe zuständige Mitarbeiterin im Sozialamt beteiligt.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für regionale und europäische
Zusammenarbeit
28.01.2004 -/-
2
Ausschuss für Gesundheit und Soziales
10.02.2004 -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Amt:
Büro für regionale und europäische Zusammenarbeit
Dezernent:
Oberbürgermeister Erwin
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