Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 179/ 133/2018

Anfrage: Baumlose Baumscheiben

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Benrodestraße 46 · Stadtbezirk 9 (Wersten, Holthausen)örtlicher Bezug 2Dokumente 24. Juli 2018veröffentlicht

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Title: 00322466.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00322466.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 19:52:04 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: Richard F. Wagner - Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der BV 9 – Düsseldorf Anfrage : Baumlose Baumscheiben im denkmalgeschützten Benrather Rathausviertel – u. a. in Benrodestraße, Kaiser-Friedrich-Straße, Sophienstraße 24.07.2018 An den Bezirksbürgermeister der BV 9 Herr Dr. Karl Heinz Graf Benrodestr. 46 40597 Düsseldorf Sehr geehrter Herr Dr. Graf, ich bitte Sie, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung 9 am 07.09.2018 zu setzen. Situation Die BV 9 hat in 2017 auf viele Lücken bei Straßenbäumen / Baumscheiben in den Benrodestraße, Kaiser-Friedrich-Straße, Sophienstraße hingewiesen. Die Verwaltung wurde per BV-9-Beschluss gebeten, an den betreffenden Stellen Bäume nachzupflanzen. Dies ist bisher nicht umgesetzt worden. Es wurden lediglich abgestorbene Bäume gefällt, ohne dass Nachpflanzungen erfolgt wären. In der Sophienstraße im sind beispielsweise etwa die Hälfte der vorhandenen Baumscheiben baumlos. Dies ist im denkmalgeschützten Benrather Rathausviertel zunächst aus ästhetischen Grünen sehr bedauerlich. Dies macht sich aber auch insbesondere in den sehr sonnigen und heißen Sommerwochen des Jahres 2018 klimatisch negativ bemerkbar: Eine mögliche stärkere Beschattung und eine Verbesserung des Mikroklimas in den dicht bebauten Straßen entfällt. Und auch vergleichsweise kleine Maßnahmen zur Umsetzung des KAKDUS (Konzept Anpassung an den Klimawandel Düsseldorf) werden somit nicht realisiert. Wir bitten die Verwaltung daher um Beantwortung der folgenden Fragen. Anfrage: 1. Wann sollen die erforderlichen Nachpflanzungen erfolgen? 2. Ist es möglich, im Zusammenhang mit Nachpflanzungen die Baumscheiben so zu gestalten, dass eine Bepflanzung mit Blumen durch Anwohner*innen ermöglicht bzw. erleichtert wird? Richard F. Wagner, Mitglied der BV 9
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Title: 179-133-2018-Baumlose Baumscheiben URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00327634.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:49:50 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: TOP 13 179/133/2018 Sitzung der BV 9 am 05.10.2018 Baumlose Baumscheiben Anfrage von Herrn Wagner, Bü90/Die Grünen zu Frage 1: Nach dem Orkan Ela im Jahr 2014 wurden die vertraglichen Vereinbarungen mit den Leitungsträgern aktualisiert und überarbeitet. Bei allen vorzunehmenden Nachpflanzungen sind sogenannte Umlaufverfahren durchzuführen, bei denen die Leitungsträger wie die Netzgesellschaft, der Stadtentwässerungsbetrieb als auch die Telekom etc. die Gelegenheit erhalten, die entsprechenden Standorte hinsichtlich vorhandener Leitungstrassen zu überprüfen. Nach dieser Standortüberprüfung werden entweder Schutzmaßnahmen im Wurzelbereich der Bäume eingebaut oder aber bei einem zu geringen Abstand zu den Leitungen auf eine Nachpflanzung verzichtet. Die Prüfung von jährlich 600 bis 800 Nachpflanzungen und die Anzahl der zu beteiligenden Träger führen zu einer längeren Bearbeitungszeit. Erst nach Vorlage des Prüfergebnisses können die vorbereitenden Maßnahmen wie das Ausfräsen des Wurzelstubbens, die Anlage einer ausreichend dimensionierten Baumgrube und die Bestellung der Jungbäume nach den vorgeschriebenen Vergabeverfahren beauftragt werden. Die Möglichkeiten der Nachpflanzung im Rathausviertel von Benrath werden derzeit noch im oben erläuterten Umlaufverfahren geprüft. zu Frage 2: Die Baumgruben werden nach den Empfehlungen der FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V.) angelegt. Demnach wird für die Jungbäume eine rund zwölf Kubikmeter große Baumgrube ausgehoben und mit einem speziellen, strukturstabilen, Pflanzsubstrat gefüllt. Durch das an der Oberfläche humusfreie Baumgrubensubstrat sollen die Wurzeln in den Untergrund gelenkt werden. Wenn die Bäume tiefer wurzeln, werden Schäden durch oberflächennahe Wurzeln auf Straßen und Gehwegen vermieden. Dieses Substrat eignet sich jedoch nicht für eine Bepflanzung mit Stauden, Bodendeckern oder Balkonblumen. Anwohnerinnen und Anwohner brauchen aber nicht auf Blumenschmuck zu verzichten, da (bienen- und insektenfreundliche) Wildblumenmischungen und Gräser ausgebracht werden können. Sie gedeihen auf den Baumscheiben sehr gut. Interessierte können sich bei Bedarf mit dem Gartenamt in Verbindung setzen, um eine Samentüte, ausreichend für eine Baumscheibe, zu erhalten.

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 179/ 133/2018