Anfrage Bü90/Die Grünen - Bestandsentwicklung
Aus der amtlichen Vorlage
Der Tätigkeitsbericht des Amtes für Wohnungswesen hat einmal mehr deutlich gemacht, dass die Sozialwohnungsbestände in den nächsten Jahren auf ca. 60 % des aktuellen Bestandes schrumpfen werden. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre weiter fort. Die bisher veröffentlichten Zahlen lassen vermuten, dass der Schrumpfungsprozess zu einer weiteren Konzentration der Sozialwohnungsbestände in einzelnen Stadtgebieten führt. In Folge würde die Bevölkerung einzelner betroffener Sozialräume von sozialer und ökonomischer Ausgrenzung überdurchschnittlich betroffen sein und mit gesellschaftlichen Integrationsprozessen überfordert werden. Schon jetzt befindet sich knapp die Hälfte des Sozialwohnungsbestandes in Garath. Darüber hinaus wird Düsseldorf in die höchste Mietpreisstufe in Nordrhein-Westfalen eingeordnet. Hier müssen neben Köln die höchsten Mieten im Bundesland gezahlt werden. Dies gilt insbeson- dere für den Wohnungsneubau. Die Marktanspannung - insbesondere für Haushalte mit geringem Einkommen - wird auch in den nächsten Jahren anhalten und es diesen Haushalten erschweren, sich eigenständig am Markt mit angemessenem Wohnraum versorgen zu können.
Auszug aus „Begründung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument
Beratungsweg
Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 64/ 8/2005