Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 64/ 8/2005

Anfrage Bü90/Die Grünen - Bestandsentwicklung

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kölner Landstraße 294 · Stadtbezirk 9 (Wersten, Holthausen)örtlicher Bezug 1Dokument 23. März 2005veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Der Tätigkeitsbericht des Amtes für Wohnungswesen hat einmal mehr deutlich gemacht, dass die Sozialwohnungsbestände in den nächsten Jahren auf ca. 60 % des aktuellen Bestandes schrumpfen werden. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre weiter fort. Die bisher veröffentlichten Zahlen lassen vermuten, dass der Schrumpfungsprozess zu einer weiteren Konzentration der Sozialwohnungsbestände in einzelnen Stadtgebieten führt. In Folge würde die Bevölkerung einzelner betroffener Sozialräume von sozialer und ökonomischer Ausgrenzung überdurchschnittlich betroffen sein und mit gesellschaftlichen Integrationsprozessen überfordert werden. Schon jetzt befindet sich knapp die Hälfte des Sozialwohnungsbestandes in Garath. Darüber hinaus wird Düsseldorf in die höchste Mietpreisstufe in Nordrhein-Westfalen eingeordnet. Hier müssen neben Köln die höchsten Mieten im Bundesland gezahlt werden. Dies gilt insbeson- dere für den Wohnungsneubau. Die Marktanspannung - insbesondere für Haushalte mit geringem Einkommen - wird auch in den nächsten Jahren anhalten und es diesen Haushalten erschweren, sich eigenständig am Markt mit angemessenem Wohnraum versorgen zu können.

Auszug aus „Begründung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Vorlage als Text anzeigen
Ö Vorlagen - Nr.64/ 8/2005 Düsseldorf, den 23. Mai 2005 Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf E-Mail: [email protected] Seite 1 von 1 An Herrn Hans-Jochem Witzke Vorsitzender des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung Anfrage Anfrage der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen - Bestandsentwicklung öffentlich geförderter Wohnungen in den Stadtteilen Sehr geehrter Herr Witzke, die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 6. Juni 2005 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen: 1. Wie hoch ist der jeweilige aktuelle Bestand der preis- und belegungsgebundenen Wohnun- gen in den Stadtbezirken, den Stadtteilen und den Sozialräumen der sozialräumlichen Glie- derung Düsseldorfs mit welcher jeweiligen durchschnittlichen Bindungsdauer und wie wird sich der Bestand in den jeweiligen Bezugsräumen in den nächsten 15 Jahren entwickeln? 2. Für welche Bauflächen im Stadtgebiet gibt es konkrete Bauabsichten für wie viele Sozial- wohnungen und bei welchen Baugebieten strebt die Verwaltung den Bau von wie vielen Sozialwohnungen an? 3. Welche Strategie verfolgt die Verwaltung, um Haushalte, die sich am Markt nicht ange- messen mit Wohnraum versorgen können und auf Unterstützung angewiesen sind, mit Wohnraum zu versorgen? Begründung: Der Tätigkeitsbericht des Amtes für Wohnungswesen hat einmal mehr deutlich gemacht, dass die Sozialwohnungsbestände in den nächsten Jahren auf ca. 60 % des aktuellen Bestandes schrumpfen werden. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre weiter fort. Die bisher veröffentlichten Zahlen lassen vermuten, dass der Schrumpfungsprozess zu einer weiteren Konzentration der Sozialwohnungsbestände in einzelnen Stadtgebieten führt. In Folge würde die Bevölkerung einzelner betroffener Sozialräume von sozialer und ökonomischer Ausgrenzung überdurchschnittlich betroffen sein und mit gesellschaftlichen Integrationsprozessen überfordert werden. Schon jetzt befindet sich knapp die Hälfte des Sozialwohnungsbestandes in Garath. Darüber hinaus wird Düsseldorf in die höchste Mietpreisstufe in Nordrhein-Westfalen eingeordnet. Hier müssen neben Köln die höchsten Mieten im Bundesland gezahlt werden. Dies gilt insbeson- dere für den Wohnungsneubau. Die Marktanspannung - insbesondere für Haushalte mit geringem Einkommen - wird auch in den nächsten Jahren anhalten und es diesen Haushalten erschweren, sich eigenständig am Markt mit angemessenem Wohnraum versorgen zu können. Mit freundlichen Grüßen Antonia Frey Traudl Blumenroth RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 64/ 8/2005