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Title: Vorlage 64/ 43/2017
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00301164.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 23:10:22 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
Vorlage 64/ 43/2017
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> RSD Vorlage
X öffentlich nicht öffentlich
14.09.2017
An den
Vorsitzenden des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung
Ratsherrn Uwe Warnecke
Sitzung des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung am 25. September 2017
Anfrage der CDU-Ratsfraktion: Preisgedämpfter Wohnraum im Eigentum
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
im Namen unserer Fraktion bitte ich Sie, nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen.
Anfrage:
1. Wie viele Wohnungen wurden bislang im preisgedämpften Wohnungsbau als
„individuell erwerbbare Eigentumswohnung“ nach dem Handlungskonzept
Wohnen realisiert, und mit welchem zusätzlichen Angebot rechnet die Verwaltung aufgrund der laufenden Verfahren?
2. Wurde bei der Evaluation des Handlungskonzepts Wohnen 2016 geprüft, die Regelungen für den Verkauf von preisgedämpften Wohnungen an Eigennutzerinnen und Eigennutzer anzupassen, und wenn nein, warum nicht?
Begründung:
Mit dem Handlungskonzept Wohnen verfolgt Düsseldorf das Ziel, Wohnraum für die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu schaffen. Der Mix aus öffentlich geförderten, preisgedämpften und frei finanzierten Wohnungen soll für Wohnraum in allen Preislagen sorgen. Vorlage 64/ 43/2017
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Neben dem Wohnen zur Miete ist es aber ebenso möglich, Wohnungen im preisgedämpften Bereich zu erwerben, wenn die Käuferinnen und Käufer den Wohnraum selbst nutzen. Dabei darf der Verkaufspreis von 2.500 Euro/m² Wohnfläche (inkl. Tiefgaragenstellplatz) nicht überschritten werden. Dadurch sollen sich auch Familien mit Kindern ihren Traum von der eigenen Wohnung in Düsseldorf verwirklichen können.
Die CDU-Ratsfraktion setzt sich seit Jahren für den preisgedämpften Wohnraum als Bindeglied zwischen gefördertem und frei finanziertem Wohnraum ein. Gleichzeitig ist es uns sehr wichtig, dass junge Familien mit Kindern und Menschen mit mittlerem Einkommen im Ballungsraum Düsseldorf Wohneigentum erwerben können.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus-Dieter Lukaschewski
Beratungsfolge:
Gre mium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Wohnungswesen und
Modernisierung
25.09.2017 -/-²
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Title: TMAbs1
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00304983.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 21:37:38 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
Seite 1/2 - Es gilt das gesprochene Wort. -
Vorlage 64/ 43/2017
Beigeordneter Zaum
Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung am 06.11.2017
TOP 6.1
Anfrage der CDU-Ratsfraktion: Preisgedämpfter Wohnraum im Eigentum
Frage 1:
Wie viele Wohnungen wurden bislang im preisgedämpften Wohnungsbau als
„individuell erwerbbare Eigentumswohnung“ nach dem Handlungskonzept Wohnen
realisiert, und mit welchem zusätzlichen Angebot rechnet die Verwaltung aufgrund der laufenden Verfahren?
Antwort:
Auszug aus der aktuell eingebrachten Vorlage Nr. 61/ 93/2017, Begründung S. 2:
„Wie bereits in der Vorlage Nr. 61/33/2016 angekündigt, besteht ebenso ein
Aktualisierungsbedarf bei dem Verkaufspreis für preisgedämpfte Wohnungen im Eigentumssegment. Der Verkaufspreis wurde mit dem Ratsbeschluss im Jahr 2013 auf 2.5 00 €/m² inklusive Stellplatz festgelegt. Vor allem aufgrund der gestiegenen
Baukosten wird dieser Preis von den Düsseldorfer Wohnungsmarktakteuren als zu niedrig und somit nicht realisierbar angesehen. Dies bestätigt sich darin, dass bislang keine entsprechenden preisgedämpften Eigentumswohnungen oder Eigenheime entwickelt wurden. “ Die Überprüfung des preisgedämpften
Verkaufspreises fand somit bereits zur Evaluierung der Quotierungsregelung Ende 2015 / Anfang 2016 statt.
In laufenden Bebauungsplanverfahren werden nach derzeitigem Sachstand ca. 1.200 bis 1.500 preisgedämpfte Wohneinheiten entstehen. Aussagen zur Verteilung auf das Miet- und Eigentumssegment können derzeit noch nicht getroffen werden.
Frage 2:
Wurde bei der Evaluation des Handlungskonzepts Wohnen 2016 geprüft, die Regelungen für den Verkauf von preisgedämpften Wohnungen an Eigennutzerinnen und Eigennutzer anzupassen, und wenn nein, warum nicht? Seite 2/2 - Es gilt das gesprochene Wort. -
Antwort:
Die Überprüfung des preisgedämpften Verkaufspreises fand bereits zur Evaluierung der Quotierungsregelung Ende 2015 / Anfang 2016 statt:
Wie in der Vorlage Nr. 61/33/2016 (Anpassung und Konkretisierung der
Quotierungsregelung) dargelegt, zeigte die bisherige Erfahrung, „dass neben der
Anpassung der preisgedämpften Nettokaltmiete auch ein Nachbesserungsbedarf bei dem Verkaufspreis für preisgedämpfte Wohnungen im Eigentumssegment besteht
(bislang 2.500 €/m² inkl. Tiefgaragen -Stellplatz). Eine entsprechende gutachterliche Prüfung findet derzeit statt. Das Ergebnis wird in die politischen Gremien
eingebracht.“ (siehe Vorlage Nr. 61/33/2016, S. 5) .
Ein wesentlicher Bestandteil der Erstellung und Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes für den Wohnungsmarkt war und ist die enge Abstimmung mit den am Düsseldorfer Wohnungsmarkt Tätigen.
„End e 2015 wurde das Büro Quaestio Forschung und Beratung mit der Ermittlung eines angemessenen preisgedämpften Verkaufspreises beauftragt. Der Ansatz des Gutachtens bestand darin, ein Äquivalent im Verkaufssegment zu den (zum damaligen Zeitpunkt noch geltenden) Werten im preisgedämpften Mietsegment von
8,50 €/m² bzw. 10,00 €/m² Nettokaltmiete zu ermitteln. Das Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass Verkaufspreise in der Spanne von 2.450 €/m² bis 2.950 €/m² mit
diesem Ansatz ein entsprechendes Äquivalent zur preisgedämpften Miete darstellt.
Das Ergebnis des Gutachtens wurde den Mitgliedern des FORUM ZUKUNFT WOHNEN.DÜSSELDORF im September 2016 vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Den Ansatz, den Verkaufspreis als Äquivalent zur preisgedämpften Nettokaltmiete zu ermitteln, sehen die Forumsmitglieder - ebenso wie die im Gutachten zugrunde gelegten Eingangsgrößen zur Berechnung - kritisch. Neben steigenden Baukosten aufgrund verschärfter Anforderungen an Brandschutz, Energieeffizienz und Barrierefreiheit ergibt sich für die Projektentwickler häufig ein größerer Aufwand aufgrund des Einzelverkaufs der preisgedämpften Eigentumswohnungen an Selbstnutzer im Vergleich zu (En-Bloc-)Verkäufen im frei finanzierten Segment. Im Rahmen der oben genannten Preisspanne würde das preisgedämpfte Eigentumssegment in Höhe des rechnerischen Äquivalentes zur preisgedämpften Miete somit nicht zur Anwendung kommen.
Zur alternativen Ermittlung eines angemessenen Verkaufspreises hat das Amt für Wohnungswesen deshalb in Abstimmung mit der Stadtsparkasse Düsseldorf ein Berechnungsmodell erstellt, das das jährlich zur Verfügung stehende Budget eines Beispielhaushaltes den jährlichen Belastungen durch den Kauf einer Eigentumswohnung gegenüberstellt. Ausgangslage ist dabei die Finanzierbarkeit des pre isgedämpften Wohneigentums für die Zielgruppe.“ (siehe aktuell eingebrachte
Vorlage Nr. 61/93/2017, Begründung S. 2f).