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Title: Vorlage 01/ 168/2017
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00296572.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 22:57:36 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
Vorlage 01/ 168/2017
> LINKSFRAKTION Düsseldorf
• Luegallee 65 • 40545 Düsseldorf
> Tel. (0211) 89 95123
• Fax (0211) 89 29588
> [email protected] www.linksfraktion-duesseldorf.de
> Seite 1 von 2
> RSD Vorlage
Düsseldorf, den 26.06.2017
Herrn
Oberbürgermeister
Thomas Geisel
Antrag zur Sitzung des Rates am 13.07.2017
Kein Empfang und keine Unterstützung für Schießwettbewerb der Bundeswehr
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
zur Sitzung des Rates am 13. Juli 2017 stellt DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Antrag:
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf fordert den Oberbürgermeister auf,
anlässlich des 33. Internationalen Schießwettbewerbs „Kurfürst -Jan-Wellem-Poka l“ keinen Empfang für das „Bundeswehr Landeskommando NRW“ und den „Verband
der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. - Kreisgruppe Düsseldorf“
auszurichten und für eine solche Veranstaltung keine städtischen Gelder auszugeben.
Begründung:
Am 9. September findet erneut im Stommelerbusch bei Pulheim der 33.
internationale Schießwettbewerb „Kurfürst -Jan-Wellem-Pokal“ statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom „Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.
V. - Kreisgruppe Düsseldorf“ und des deutschen „Bundeswehr - Landeskommandos
NRW“. Bei dem Wettbewerb handelt es sich nicht um eine einfache
Schießveranstaltung, sondern es wird mit Kriegswaffen der Bundeswehr hantiert. Vorlage 01/ 168/2017
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> RSD Vorlage
Eingesetzt werden die Pistole P8 und das Sturmgewehr G36 von Heckler & Koch sowie das Maschinengewehr MG3 von der Düsseldorfer Rüstungsfirma Rheinmetall. Am Schießwettbewerb können nicht nur aktive und ehemalige SoldatInnen teilnehmen, sondern auch ZivilistInnen. Nur anerkannte Wehrdienstverweigerer sind ausgeschlossen.
Wie in früheren Jahren ist Oberbürgermeister Geisel Schirmherr der martialischen, kriegsverherrlichenden Veranstaltung und finanzierte laut Aussage des Reservistenverbandes den Pokal. Letztes Jahr wurden in Vertretung des Oberbürgermeisters Geisel die Teilnehmenden durch den Bürgermeister Friedrich G. Conzen am Vorabend des Schießwettbewerbs im Jan-Wellem-Saal des Rathauses begrüßt.
Auch dieses Jahr soll sich dieses Spektakel im Rathaus wiederholen. Die Kosten für den Empfang wurden bisher aus dem städtischen Budget der Protokollabteilung finanziert. Die Ratsfraktion DIE LINKE lehnt den Empfang für diese kriegsverherrlichende Veranstaltung ab und fordert den Rat der Stadt Düsseldorf auf, ein friedenspolitisches Zeichen zu setzen, den Empfang abzusagen und keine VertreterInnen der Stadt Düsseldorf zu dem Schießwettbewerb zu entsenden. Für
eine Stadt, die der Initiative „Mayors for Peace“ beigetreten ist, verbietet es sich von
selbst eine solche Veranstaltung zu unterstützen.
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Kraft-Dlangamandla Lutz Pfundner
f.d.R.
Anastasia Kordela-Novakovic
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Rat -/-¹ -/-²
> 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
> 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen: beigefügt X nicht vorhanden
Nr. Anlage