Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 01/ 168/2017

Antrag Die Linke: Kein Empfang und keine Unterstützung für Schießwettbewerb der Bundesweh

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kammerrathsfeldstraße 82 · Stadtbezirk 9 (Wersten, Holthausen)örtlicher Bezug 1Dokument 21. Juni 2017veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Am 9. September findet erneut im Stommelerbusch bei Pulheim der 33. internationale Schießwettbewerb „Kurfürst -Jan-Wellem-Pokal“ statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom „Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.

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Title: Vorlage 01/ 168/2017 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00296572.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 22:57:36 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Vorlage 01/ 168/2017 > LINKSFRAKTION Düsseldorf • Luegallee 65 • 40545 Düsseldorf > Tel. (0211) 89 95123 • Fax (0211) 89 29588 > [email protected] www.linksfraktion-duesseldorf.de > Seite 1 von 2 > RSD Vorlage Düsseldorf, den 26.06.2017 Herrn Oberbürgermeister Thomas Geisel Antrag zur Sitzung des Rates am 13.07.2017 Kein Empfang und keine Unterstützung für Schießwettbewerb der Bundeswehr Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Rates am 13. Juli 2017 stellt DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Antrag: Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf fordert den Oberbürgermeister auf, anlässlich des 33. Internationalen Schießwettbewerbs „Kurfürst -Jan-Wellem-Poka l“ keinen Empfang für das „Bundeswehr Landeskommando NRW“ und den „Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. - Kreisgruppe Düsseldorf“ auszurichten und für eine solche Veranstaltung keine städtischen Gelder auszugeben. Begründung: Am 9. September findet erneut im Stommelerbusch bei Pulheim der 33. internationale Schießwettbewerb „Kurfürst -Jan-Wellem-Pokal“ statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom „Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. - Kreisgruppe Düsseldorf“ und des deutschen „Bundeswehr - Landeskommandos NRW“. Bei dem Wettbewerb handelt es sich nicht um eine einfache Schießveranstaltung, sondern es wird mit Kriegswaffen der Bundeswehr hantiert. Vorlage 01/ 168/2017 Seite 2 von 2 > RSD Vorlage Eingesetzt werden die Pistole P8 und das Sturmgewehr G36 von Heckler & Koch sowie das Maschinengewehr MG3 von der Düsseldorfer Rüstungsfirma Rheinmetall. Am Schießwettbewerb können nicht nur aktive und ehemalige SoldatInnen teilnehmen, sondern auch ZivilistInnen. Nur anerkannte Wehrdienstverweigerer sind ausgeschlossen. Wie in früheren Jahren ist Oberbürgermeister Geisel Schirmherr der martialischen, kriegsverherrlichenden Veranstaltung und finanzierte laut Aussage des Reservistenverbandes den Pokal. Letztes Jahr wurden in Vertretung des Oberbürgermeisters Geisel die Teilnehmenden durch den Bürgermeister Friedrich G. Conzen am Vorabend des Schießwettbewerbs im Jan-Wellem-Saal des Rathauses begrüßt. Auch dieses Jahr soll sich dieses Spektakel im Rathaus wiederholen. Die Kosten für den Empfang wurden bisher aus dem städtischen Budget der Protokollabteilung finanziert. Die Ratsfraktion DIE LINKE lehnt den Empfang für diese kriegsverherrlichende Veranstaltung ab und fordert den Rat der Stadt Düsseldorf auf, ein friedenspolitisches Zeichen zu setzen, den Empfang abzusagen und keine VertreterInnen der Stadt Düsseldorf zu dem Schießwettbewerb zu entsenden. Für eine Stadt, die der Initiative „Mayors for Peace“ beigetreten ist, verbietet es sich von selbst eine solche Veranstaltung zu unterstützen. Mit freundlichen Grüßen Angelika Kraft-Dlangamandla Lutz Pfundner f.d.R. Anastasia Kordela-Novakovic Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Rat -/-¹ -/-² > 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. > 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: beigefügt X nicht vorhanden Nr. Anlage

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 01/ 168/2017