Anfrage FDP Aktenzeichen JHA/058/2026

FDP fragt nach Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf

Amtlicher Titel: Anfrage der FDP-Ratsfraktion - hier: Lage und Maßnahmen zum Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 3. Juni 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die FDP-Ratsfraktion hat eine Anfrage zur Lage und zu Maßnahmen für Kinder und Jugendliche in Düsseldorf gestellt. Die Anfrage trägt die Referenznummer JHA/058/2026 und wurde am 3. Juni 2026 eingereicht.

Einordnung

Die FDP-Ratsfraktion hat am 3. Juni 2026 eine Anfrage zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf eingereicht. Die Anfrage trägt die Referenznummer JHA/058/2026. Details zu den spezifischen Fragen und Anliegen sind im Dokument enthalten.

Hintergrund

Die Anfrage zielt darauf ab, Informationen über die aktuelle Lage und die ergriffenen Maßnahmen zum Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf zu erhalten. Dies ist besonders relevant in Anbetracht der Herausforderungen, die junge Menschen in der Stadt betreffen.

Was bedeutet das für Bürger?

Die Anfrage könnte zu einer Diskussion im Rat führen und möglicherweise neue Maßnahmen zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen anstoßen. Konkrete Auswirkungen sind derzeit nicht bekannt.

Nächste Schritte

Die Stadtverwaltung wird die Anfrage prüfen und voraussichtlich in einer der nächsten Ratssitzungen darauf reagieren.

Die wichtigsten Punkte

  • Anfrage der FDP-Ratsfraktion zur Lage von Kindern und Jugendlichen
  • Referenznummer: JHA/058/2026
  • Anfrage eingereicht am 3. Juni 2026
  • Dokument verfügbar unter: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588709.pdf
  • Mögliche Diskussion im Rat über Maßnahmen zur Unterstützung

Themen

Beschluss & Empfehlung

  • Insbesondere bei den sozialen und schulischen Kompetenzen sind die Ergebnisse für
  • UNICEF empfiehlt daher unter anderem, konsequent in benachteiligte Kinder zu
  • Angesichts der Ergebnisse der Studie und des für Deutschland generell belegten
Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Anfrage als Text anzeigen
Title: Anfrage URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588709.pdf Published Time: 2026-06-03T09:30:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: JHA/058/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 03.06.2026 Ratsfraktion – FDP Ratsfrau Pina Nell Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Anfrage der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Jug endhilfeausschusses am 24.06. 2026 ## Betrifft: Anfrage der FDP-Ratsfraktion - hier: Lage und Maßnahmen zum Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf Sehr geehrte Frau Nell, im Namen meiner Fraktion bitte ich Sie, nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 24. Juni 2026 zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen: Anfrage: 1) Wie stellt sich das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf mit Blick auf die Dimensionen a) physische Gesundheit, b) mentales Wohlbefinden und c) soziale und schulische Kompetenzen (siehe Begründung) dar? 2) Welche Erkenntnisse liegen zum Zusammenhang von ökonomischer Ungleichheit und den genannten Dimensionen des Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf vor? 3) Welche konkreten Maßnahmen ergreift die Stadt Düsseldorf bereits oder plant sie, um die genannten Dimensionen des Wohlbefindens gezielt zu adressieren? Begründung: Die im Mai 2026 veröffentlichte 20. Ausgabe der Report-Card Serie des UNICEF- Forschungsinstituts Innocenti „Unequal chances – Children and economic inequality“ zeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich des kindlichen Wohlbefindens weiterhin unterdurchschnittlich abschneidet und lediglich Platz 25 von 37 Ländern belegt. Das Wohlbefinden ist in der Studie operationalisiert anhand von drei Dimensionen und jeweils zwei Indikatoren: Seite 2 > 1UNICEF Deutschland. (2026a). Ungleiche Chancen – Wie das Einkommen der Eltern die Chancen der > Kinder beeinflusst . UNICEF. https://www.unicef.de/397606/data/464f801826c30ac2130cf71fbfbbc88d ; > UNICEF Deutschland. (2026b). UNICEF-Studie zum Wohlbefinden von Kindern: Deutschland schneidet > erneut unterdurchschnittlich ab .https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/-/unicef-studie- > kindeswohl-2026/397376 ; UNICEF Innocenti. (2026). Unequal chances: Children and economic inequality . > UNICEF. https://www.unicef.org/innocenti/media/8521/file/UNICEF-Innocenti-Report-Card-20-2026.pdf > 2UNICEF Deutschland. (2025). Eine Krise im Verborgenen: Kinderarmut in Deutschland . > https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/-/kinderarmut-deutschland/362522 1) physische Gesundheit: a) Kindersterblichkeit, b) Übergewicht 2) mentales Wohlbefinden: a) Suizidrate, b) Lebenszufriedenheit 3) Kompetenzen: a) soziale Kompetenzen, b) schulische Kompetenzen Insbesondere bei den sozialen und schulischen Kompetenzen sind die Ergebnisse für Deutschland besorgniserregend. Während Deutschland bei der physischen Gesundheit auf Platz 15 und beim mentalen Wohlbefinden auf Platz 21 liegt, belegt es in dieser dritten Dimension lediglich Platz 34 von 37 Ländern. 1 Die UNICEF-Studie belegt, dass ökonomische Ungleichheit das Wohlbefinden von Kindern in Industrieländern stark beeinträchtigt. Diese ist in der Studie operationalisiert anhand von zwei Dimensionen mit jeweils zwei Indikatoren: 1) monetäre Ungleichheit: a) Einkommensungleichheit, b) Kinderarmut 2) sozioökonomischer Status: a) Index of Economic, Social and Cultural Status (ESCS), b) Family Affluence Scale (FAS) UNICEF empfiehlt daher unter anderem, konsequent in benachteiligte Kinder zu investieren, Wohnviertel kindgerecht zu gestalten, Kooperationen zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Schulen zu stärken sowie ein kontinuierliches Monitoring aufzubauen. Angesichts der Ergebnisse der Studie und des für Deutschland generell belegten Zusammenhangs zwischen Kinderarmut und niedrigem Bildungsniveau 2 ist insbesondere die Stärkung der Bildung zentral, um jedem Kind und Jugendlichen echte Chancen auf ein hohes Ausmaß an Wohlbefinden zu ermöglichen. Wir sind uns darüber bewusst, dass sich entsprechende Maßnahmen in Düsseldorf bereits vielfach in Umsetzung oder in Planung befinden. Dennoch wäre ein präzises Bild der Lage in Düsseldorf anhand der UNICEF-Dimensionen hilfreich, um bestehende und geplante städtische Maßnahmen weiterzuentwickeln, auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und gegebenenfalls nachzusteuern. Vor diesem Hintergrund bitten wir um Beantwortung der oben genannten Fragen. Dr. Carina Weinmann

KI-gestützt aufbereitet am 15. Juni 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen JHA/058/2026