Worum es geht
Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.
Aus „Begründung“
Dankenswerterweise richtet die Rheinbahn für gewöhnlich ein kleines Angebot an Busfahrten ein, wenn sie bestreikt wird. Die Stadtteile Holthausen, Itter und Himmelgeist, in denen im Übrigen auch keine S-Bahnen als Alternative fahren, waren in Vergangenheit an solchen Tagen dennoch gänzlich vom ÖPNV abgeschnitten. So war es nun auch bei den letzten Warnstreiks von VER.DI in Düsseldorf. Die Folgen haben alle Bürgerinnen und Bürger von Düsseldorf zu spüren bekommen. Während die benannten Busfahrten in anderen Stadtteilen Düsseldorfs wenigsten zu etwas ÖPNV-Angebot geführt haben, waren die Einwohnenden von Holthausen, Itter und Himmelgeist erneut hiervon ausgeschlossen.
Weitere Einordnung im Original: Aus „Anfrage“
: 1. Ist seitens der Rheinbahn AG geplant, auch die benannten drei Stadtteile zukünftig zumindest mit einem Notfallfahrplan von Bussen zu versorgen, beispielweise durch den Einsatz privater Busunternehmer? Immerhin ist der Kamper Acker ein wichtiger ÖPNV-Knotenpunkt mit hoher Kundenfrequenz für die Rheinbahn AG.
Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 24. März 2025. Vollständiges Original mit weiteren Angaben
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Dokumenttexte
Anfrage als Text anzeigen
BV9/071/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 24.03.2025
CDU-Fraktion
in der Bezirksvertretung 9
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirkes 9
Herrn Dr. Graf
Anfrage
zur Sitzung der Bezirksvertretung 9 am 04.04.2025
Betrifft:
Notfahrplan an Streiktagen - Situation in Holthausen, Itter und Himmelgeist
- Anfrage von Herrn Hampe und Herrn Gencer; CDU
Begründung:
Dankenswerterweise richtet die Rheinbahn für gewöhnlich ein kleines Angebot an
Busfahrten ein, wenn sie bestreikt wird. Die Stadtteile Holthausen, Itter und
Himmelgeist, in denen im Übrigen auch keine S-Bahnen als Alternative fahren,
waren in Vergangenheit an solchen Tagen dennoch gänzlich vom ÖPNV
abgeschnitten. So war es nun auch bei den letzten Warnstreiks von VER.DI in
Düsseldorf.
Die Folgen haben alle Bürgerinnen und Bürger von Düsseldorf zu spüren
bekommen. Während die benannten Busfahrten in anderen Stadtteilen
Düsseldorfs wenigsten zu etwas ÖPNV-Angebot geführt haben, waren die
Einwohnenden von Holthausen, Itter und Himmelgeist erneut hiervon
ausgeschlossen.
Anfrage: :
1. Ist seitens der Rheinbahn AG geplant, auch die benannten drei Stadtteile
zukünftig zumindest mit einem Notfallfahrplan von Bussen zu versorgen,
beispielweise durch den Einsatz privater Busunternehmer?
Immerhin ist der Kamper Acker ein wichtiger ÖPNV-Knotenpunkt mit hoher
Kundenfrequenz für die Rheinbahn AG.
2. Wie hoch wären beispielweise die Kosten für die kurzfristige
Inanspruchnahme von Bussen privater Unternehmen zum Betrieb der
Buslinie 835 im 20- oder 30-Minuten-Takt oder für einen
Schienenersatzverkehr wie er aktuell für Baumaßnahmen der Rheinbahn AG
auf der Kölner Landstraße durchgeführt wird?
Seite 2
3. Wann wäre mit der Umsetzung zu rechnen, wenn ein solches Notfallangebot
durch die Rheinbahn AG bereitgestellt werden könnte, falls ein
entsprechender Beschluss der zuständigen Gremien von Stadt und Rheinbahn
AG noch in diesem Jahr getroffen würden?
Antwort als Text anzeigen
TOP 6.1 BV9/071/2025
Sitzung der BV 9 am 27.06.2025
Anfrage der Fraktion CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Notfahrplan an Streiktagen - Situation in Holthausen, Itter und Himmelgeist
Frage 1:
Ist seitens der Rheinbahn AG geplant, auch die benannten drei Stadtteile zukünftig
zu mindestens mit einem Notfallfahrplan von Bussen zu versorgen, beispielweise
durch den Einsatz privater Busunternehmer? Immerhin ist der Kamper Acker ein
wichtiger ÖPNV-Knotenpunkt mit hoher Kundenfrequenz für die Rheinbahn AG.
Frage 2:
Wie hoch wären beispielweise die Kosten für die kurzfristige Inanspruchnahme von
Bussen privater Unternehmen zum Betrieb der Buslinie 835 im 20 - oder 30-Minuten-
Takt oder für einen Schienenersatzverkehr wie er aktuell für Baumaßnahmen der
Rheinbahn AG auf der Kölner Landstraße durchgeführt wird?
Frage 3:
Wann wäre mit der Umsetzung zu rechnen, wenn ein solches Notfallangebot durch
die Rheinbahn AG bereitgestellt werden könnte, falls ein entsprechender Beschluss
der zuständigen Gremien von Stadt und Rheinbahn AG noch in diesem Jahr getroffen
würden?
Antwort zur Frage 1-3:
Die Stadt Düsseldorf und die Rheinbahn stimmen zu, dass bei künftigen
Streikmaßnahmen die Stadtteile Itter, Himmelgeist und Holthausen an das Notnetz
angebunden werden sollten. Die Rheinbahn wird deshalb zum nächsten Streik
versuchen, die Verbindung zwischen Holthausen, Itter, Himmelgeist und
gegebenenfalls darüber hinaus mit einer Buslinie im Grundtakt zu betreiben.
Kosten für eine kurzfristige Inanspruchnahme privater Unternehmer können nicht
genannt werden, da unter anderem diese Leistungen ausgeschrieben werden
müssen. Die Kosten können je nach Vorgaben, Ausmaß, Marktlage un d Zeitpunkt
sehr unterschiedlich sein. Darüber hinaus ist beim Einsatz privater Unternehmer auch
entscheidend, dass das Fahrpersonal Kenntnis über die zu fahrenden Linien haben.
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